Music Review | verfasst 18.10.2011
Hauschka & Hildur Guðnadóttir
Pan Tone
Sonic Pieces, 2011
Text Patrick Cavaleiro
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Redaktion
Cover Hauschka & Hildur Guðnadóttir - Pan Tone

Was passiert, wenn zwei Vertreter moderner Klassik aufeinandertreffen, um konzeptionell ein Album aufzunehmen? Es entsteht die Befürchtung, dass es relativ langweilig werden könnte, da sich wohl einer der beiden musikalisch dominanter präsentiert und der andere dadurch kaum in Erscheinung tritt – nicht so bei Hauschka und Hildur Guðnadóttir. Der international gefeierte Pianist aus Düsseldorf und die Cellistin aus Island, die bereits mit Throbbing Gristle oder Animal Collective zusammengearbeitet hat, trafen im vergangenen Jahr beim » Arctic Circle Presents… The Bubbly Blue And Green Festival « in London aufeinander. Für ihre gemeinsamen Zusammenarbeit komponierten sie – ganz nach dem Motto des Festivals » eclectic †ºwater music†¹ influenced by shipwrecks, rivers, waves and lighthouses« – sechs Stücke, die jeweils unterschiedliche Farbtiefen des Meeres darstellen sollen: Pan Tone. Was dabei herauskommt, ist eine ganz eindringliche Musik, dessen Durchdringung etwas Zeit erfordert. Dem Album, live auf dem Festival aufgenommen, muss man sich intensiv widmen, denn nebenbei gehört sagt Pan Tone nicht viel. Per Headphones direkt in den Kopf geleitet entführen die Kompositionen den Hörer jedoch aus dem Alltag und bietet einen seltenen Moment harmonischer Ruhe.

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