Nigeria 70 – Geht in die dritte Runde

06.04.11
Auf dieser Zusammenstellung geht es um die 1970er in der Zehn-Millionen-Metropole Lagos, als diese noch Hauptstadt von Nigeria war. Damals mischten sich die bis dahin üblichen Gitarrenklänge mit Jazz, Funk und hypnotischer Jùjú Tunes.

Mit dem im Jahre 2001 veröffentlichten ersten Teil der Serie Nigeria 70 wurde ja das Interesse an den afrikanischen Varianten von Funk, Soul und Beatmusik überhaupt erstmals flächengreifender entfacht. Das Stöbern in den nigerianischen Musikarchiven brachte Tracks von Ikonen wie Fela Kuti und Sunny Ade bis hin zu weniger bekannten Künstlern wie Monomono und Ofo The Black Company hervor. Zehn Jahre später geht die Serie nun am 6.5. mit Sweet Times – Afro Funk, Highlife & Juju From 1970’s Lagos in die dritte Runde. Auch dieses Mal sichtet man (in Person von John Brooker) das Potenzial der Zehn-Millionen-Metropole Lagos in den Siebzigern, als diese noch die Hauptstadt von Nigeria war. Damals mischten sich die bis dahin üblichen Gitarrenklänge mit Jazz, Funk und hypnotischen Jùjú Tunes. Eine musikalisch stets sprudelnder Quell an interessanter Musik, zumal die afrikanische Musik zu dieser Zeit progressiver wurde und gleichzeitig ihre eigenen Interpretationen des amerikanischen Soul, Funk, Disco und Rock lieferte. Nigeria 70 Vol.3 enthält als weiteres Schmankerl Linernotes von John Collins, Autor des Buches West African Pop Roots .

  • Tracklist
    1. Moneyman And The Super 5 International – Life
    1. Ali Chukwumah & His Peace Makers International – Henrietta
    1. Bola Johnson & His Easy Life Top Beats – E Ma S’eka
    1. Dr Victor Olaiya’s International All-Stars – Kinringjingbin
    1. Zeal Onyia & His Music – Idegbani
    1. Admiral Dele Abiodun & His Top Hitters International – It’s Time For Juju Music
    1. Eji Oyewole – Unity In Africa
    1. Tunde Mabadu – Viva Disco
    1. Sina Bakare – Inu Mimo
    1. Soki Ohale’s Uzzi – Bisi’s Beat
    1. The Don Isaac Ezekiel Combination – Ire
    1. Etubom Rex Williams & His Nigerian Artistes – Ama Mbre Ewa
    1. Chief Commander Ebenezer Obey & His International Brothers – Ajoyio