Review Soundtrack

Barbara Moore

Bright And Shining

Be With • 1981

In den 60ern und 70ern war Barbara Moore als Komponistin, Arrangeurin und Sängerin für Film, Fernsehen und Werbung tätig und noch viel mehr. Ihr Album Bright And Shining von 1981 wirkt wie ein gewaltiger Appendix zur goldenen Ära der britischen Library Music, die damals schon zu Ende war. Smooth Jazz, Beach-Boys-Harmonien, dezente soulige Grooves und Ba-Ba-Ba-Gesänge bilden einen vordergründigen Schönklang, in dem die Engländerin raffiniert die ein oder andere Schrägheit unterbringt. Erinnerungen an Esquivel, Horst Jankowski, Ennio Morricone und das Deutsche Fernsehballett verwehen in einer sanften balearischen Brise.

In der Zeit, in der Bright And Shining veröffentlicht wurde, war diese Musik mit ihrem perfekt rekonstruierten sonnenscheinigen Sixties-Vibe schon hoffnungslos veraltet. Wenn sich damals der Blick des Pop auf die Vergangenheit richtete, dann nur, um den letzten Rest des 70er-Muffs aus den Synapsen zu fegen. Aber bekanntlich ändern sich über die Jahrzehnte die Vorzeichen der Musikrezeption. Musiker*innen in House, Hip-Hop und Yacht Pop wissen Barbara Moore heute zu schätzen – als Samplequelle und als Inspiration.

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.

Unbedingt notwendige Cookies

Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.

Drittanbieter-Cookies

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Diesen Cookie aktiviert zu lassen, hilft uns, unsere Website zu verbessern.