Music Kolumne | verfasst 21.03.2012
Aigners Inventur
März 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Motrip, Lee Fields, Grimes, Ital und DJ Cam.
Text Florian Aigner

Madlib Medicine Show 13Find it at hhv.de: CD Madlibs irrsinniger Medicine Show Marathon kann oder muss rückwirkend als mäßiger Erfolg gewertet werden. So brillant der Schichtarbeiter aus Oxnard auch sein kann, der selbst für seine Verhältnisse absurde Output der letzten 15 Monate machte auch deutlich, dass Madlib durchaus davon profitiert eine filternde Instanz zu haben, die sein ADHS etwas lenkt. Umso erfreulicher nun, dass Teil 13, das Black Tape, umso mehr fesselt. Das liegt u.a. auch daran, dass Madlib sich hier auf das Remixen konzentriert und wir endlich mal wieder echte Hochkaräter wie Jadakiss, GZA, Pharoahe Monch oder Redman über Madlibs nach wie vor hervorragende Beats hören. Gleichzeitig macht es auch die endlose Warterei auf »Madvillain 2« noch unerträglicher, weil wir nur allzu gut wissen, was passiert, wenn Madlib nicht für Weedcarrier, sondern Hall Of Famer produziert.
 

Spaceghostpurrp Code Im ganzen (verdienten) Black Hippy- und A$AP Rocky-Hype immer geht Spaceghostpurrp immer etwas unter, der mit seinem entspannten Throwback-Flow und diesen unaufdringlichen, aber ungemein souveränen Produktionen weniger Augenwischerei betreibt, aber unter diesen ganzen Backpack-Swaggern angenehm auffällt. »God Of Black« ist sein erstes ambitionierter abgemischtes Mixtape, das mit 11 Tracks genau die richtige Länge hat und manchmal so klingt, als hätte E40 1996 ein Album mit Group Home aufgenommen.
 

ka chief Ein weiterer neuer Favorit hört auf den Namen Ka, wohnt im schönen Brownsville und verkauft sein zweites Album »Grief Pedigree« momentan noch primär auf dem Gehsteig vor Fat Beats NY. Das muss sich ändern, zum einen, weil Ka mit seinem extrem reduzierten Produktionsansatz selbst Roc Marciano wie einen Maximalisten erscheinen lässt, zum anderen, weil Ka ein wirklich hervorragender Lyriker ist, dem man in jeder dieser, meist monoton vorgetragenen Zeilen die Leidenschaft für sein Handwerk anmerkt.
 

motrip embryoFind it at hhv.de: CD | 2LP Gleiches gilt für den selbsternannten Kanacken mit Grips. Aachens Finest veröffentlicht sein Debüt direkt über Universal und »Embryo« merkt man hierbei deutlich an, dass MoTrip diese Chance nutzen will. Keine Spur von Penäler-Punchlines und germanisiertem Dipset-Recycling, MoTrip geht tief, spricht über Zweifel, Familie, Verantwortung, Liebe – ohne dabei in diesen Curse-Duktus zu verfallen. Ein ehrliches und für Deutschrap ungewöhnlich ambitioniertes Album, dem dennoch ein, zwei unverkrampfte Flexereien wie »Was Mein Auto Angeht« gut getan hätten.
 

Wiley - Evolve Or Be ExtinctFind it at hhv.de: 2CD | 2LP Abnutzungserscheinungen lassen sich bei Wiley bemerken, dessen Albumtitel »Evolve Or Be Extinct« jedermanns Lieblingsweirdo (but I’m not bipolar!) nicht wirklich gerecht wird. Vielleicht wäre es tatsächlich mal an der Zeit eine kleine Auszeit nicht nur anzukündigen und nicht einmal im Monat 300 Tracks von der Festplatte zu verschenken. Das Niveau der ersten beiden Alben hat Wiley jedenfalls länger nicht mehr erreicht, so amüsant er als Persönlichkeit nach wie vor sein mag.
 

dj cam sevenFind it at hhv.de: 2LP Lange weg war DJ Cam, der mit »Seven« zunehmend den Schritt von trippigen Beatcollagen zu »richtigem« Songwriting geht, dabei aber zu brav und schmeichlerisch bleibt, um aufhorchen zu lassen. Das Problem mag auch sein, dass er mit dem zweiten Song bereits den absoluten Tiefpunkt erreicht, den er im Anschluss mit einem netten psychedelischen Roland-Jam zwar ganz gut abfedert, um aber sofort wieder in die Café-Del-Mar-meets-Schwangersschaftsgymnastik-Falle zu tappen. Wer Bristol und das Ninja Tune der frühen Nullerjahre vermisst, liegt hier jedoch genau richtig.
 

Project: Mooncircle 10th Anniversary CoverFind it at hhv.de: 4LP Project Mooncircle und hhv.de feiern derweil ihr Zehnjähriges mit vierfachem Zwölfzoll und weil man ja in der Fabrik keinen G.V. haben soll, halte ich mich an dieser Stelle mit einer Wertung zurück. Stattdessen einfach eine Auflistung der beteiligten Künstler am »10th Anniversary Boxset«: Mike Slott x Diane Badié, CYNE, Sweatson Klank aka Take, Jahbitat, Robot Koch, fLako, Jehst, Beat Butcha, Long Arm, Kelpe, Pavel Dovgal, Blossom, Daisuke Tanabe, Dday One, Inner Science, Substantial, Arts The Beatdoctor, Rain Dog, Kidkanevil + Microkorg by Dorian Concept, John Robinson, Sorrow, Rumpistol, The Red Baron, Christoph El’ Truento, 40 Winks, Sina., 1000Names, DZA, Ichiro_, EAN, Tom Dicicco, Headshotboyz, Graciela Maria, Gards From KC, Sekuoia of Kilimanjaro, Sense of The Q4, Sneaky, I.V.A., Empt, John LaMonica, Mike Gao, Bambooman, Manuvers, Krts, Kwala, Soosh, Memotone, Sun Glitters, Called Understandable Souls & Szenario.
 

Michael Kiwanuka's Home Again LPFind it at hhv.de: 2CD | 2LP Dass Michael Kiwanuka tatsächlich die größte Soulhoffnung ist, die nicht unmittelbar vor Adele-isierung steht, dürften euch Gilles Peterson, Egon und euer Twitter-Feed bereits nahegelegt haben, ich kann mir aber dennoch nicht helfen und strafe »Home Again« mit Nichtbeachtung. Natürlich ist das ehrliche Musik, die aber gleichzeitig so zahnllos ist, dass ich nach den ersten drei Minuten doch instinktiv lieber eine Eddie-Kerndricks-Platte aus dem Expedit ziehe. Irgendwie darf sich dieses Soul-Revival von mir aus gerne mal wieder fünf Jahre verpissen, vielleicht kommt dann die Wertschätzung auch wieder.
 

Lee Fields Faithful Man LPFind it at hhv.de: LP Etwas mehr Glück bezüglich meines Fed-Up-Levels hat dann Lee Fields mit »Faithful Man«, was vielleicht auch damit zu tun hat, dass Fields so alt ist, dass er tatsächlich noch am Frühstückstisch über Huey Newton und Smokie Robinson gesprochen hat, während Mutti die Stullen schmierte.
 

onur engin 2lpFind it at hhv.de: 2LP Über den Sinn und Unsinn von Edits kann man sich trefflich streiten, im Falle von Onur Engins »Music Under New York« ist es aber denkbar schwierig einige der beliebtesten Vorwürfe zu entkräften. Der türkische Editierer greift sich hier weder obskures Material, noch verändert er die Struktur der Originale signifikant. Die Drums etwas dicker und sauber quantifiziert, hier eine Passage ausgedehnt, da ein käsiges Vocal rausgeschnitten – eine legitime Fleißarbeit für DJs aber angesichts der Tatsache, dass Quincy Jones, Gloria Gaynor oder Stanley Turrentine eh bereits in jedem gut sortierten Regal stehen, manchmal auch eine reine Fingerübung.
 

Nite Jewel OneFind it at hhv.de: CD | LP Wechseln wir zu Art Pop unter weiblicher Federführung. Nite Jewel legt ein neues Album über eines der nach wie vor bestbetitelten Labels des Erdballs vor, namentlich Secretly Canadian. Wem Feist zu durchsichtig und Nite Jewels ehemalige Labelkollegen von den Chromatics zu kühl sind, dürfte mit »One Second Of Love« bestens bedient sein.
 

Julia Holter - Ekstasis Oder man geht einen Schritt weiter und schenkt der momentan ebenfalls massiv getypten Julia Holter eine Stunde Lebenszeit. »Ekstasis« klingt ein bisschen so, als hätte endlich jemand Joana Newsom die Harfe weggenommen und ihr stattdessen ein wenig Jean-Michel Jarre vorgespielt. Sehr verquer, auf diese typisch postmoderne, nerdige Art sexy und bestimmt ein Überabräumer im Gespräch mit Viertsemesterinnen in der Selbstfindungsphase.
 

Xiu Xiu - Always LPFind it at hhv.de: LP+CD Und wem das noch zu einfach war, der kann sich mit der Neuen von Xiu Xiu beschäftigen. Die wechseln wieder zwischen Bombast-Pop, John Cale Verneigungen, Noise, Shoegaze und digitalen Bleeps und Fieps. »Always« und wie immer.
 

Soko AlienFind it at hhv.de: LP Weirdo-Charme war auch immer das, womit diese niedliche Französin Soko, die vor einigen Jahren mit »I’ll Kill Her« einen veritablen Hit hatte, wuchern konnte. So sehr, dass sie sich für ihr Debütalbum so lange Zeit lassen konnte wie sie wollte und dennoch mit zahllosen Großkopferten Gitarren-Instanzen auf Tour gehen durfte. »I Thought I Was An Alien« ist spleeniger Lo-Fi-Akademiker-Pop, wie man ihn schon tausendfach gehört habt, aber auf die Französinnen falle ich einfach immer rein.
 

Grimes' Visions LPFind it at hhv.de: LP Die Gewinnerin von »Unser Star fürs Feuilleton« ist diesen Monat trotz enormer Konkurrenz Grimes, die über 4AD ein stilistisch extrem vielschichtiges elektronisches Pop-Album veröffentlicht, das Grime und Dubstep genau so mühelos zitiert wie Cold Wave, Italo Disco und Electro. Nichts für Genre-Nazis, aber wie man sich an soviel Chuzpe stören kann, ist mir sowieso ein Rätsel.
 

Nina Kraviz - Nina KravizFind it at hhv.de: LP Und weil es gerade so schön ist mit den Damen, machen wir auch in Sachen House mit Doppel-X-Chromosomen weiter. Dass Nina Kraviz fasst schon unheimlich schön ist für eine House-Produzentin wurde überall schon ad infinitum thematisiert, konzentrieren wir uns halt mal ganz p.c. auf die Musik. Ihr gleichnamiges Album auf Rekids zollt Kraviz’ Liebe zu Dance Mania und klassischem House Respekt, tut dies, wie so viele aktuelle Veröffentlichungen, aber leider mit genau jenem digitalen Perfektionismus, der einem Booty-Track oder einem Roland-Jam jeden Charme nimmt. Auch die abschließenden HipHop-affinen Downbeat-Tracks klingen mehr nach Ableton als nach einer MPC. Sie hat das Herz definitiv am rechten Fleck, aber vielleicht sollte Fräulein Kraviz nächstes Mal auf ihre alten Helden hören und sich zu musikalischem Imperfektionismus bekennen. Und um die Chauvinismus-Quote zu erfüllen: Es reicht ja auch, wenn der Rest an ihr makellos ist.
 

burrell bros Find it at hhv.de: Pt.1 | Pt.2 Was auch helfen könnte: Rheji Burrells alte Produktionstechnik zu übernehmen und schön von Tape zu mastern. Kein Wunder, dass sämtliche Produktionen der Gebrüder Burrell in den späten Achtzigern und frühen Neunzigern so rauh und dreckig klangen. Rush Hour, die mittlerweile Clone den Rang abgelaufen haben in Sachen würdevoller Nachlassverwaltung, nehmen sich jetzt den wichtigsten Nu Groove-Perlen von Rheji und Ronald an und machen diese auf 2x 2LPs wieder außerhalb von Discos zugänglich. Natürlich ist das das Beste, was 2012 veröffentlicht werden wird, aber man versteht natürlich auch ein kleines bisschen den Zorn derer, die für den Burrell Brothers Katalog die ein oder andere Monatsmiete investiert haben. Nichtsdestotrotz: House Music klang selten musikalischer, funkier, besser.
 

Ital Hive Mind Dass Kollege Okraj und ich große Fans des verwaschenen High-Brow-House Daniel Martin McCormicks sind, könnte bekannt sein. Umso größer war die Vorfreude auf »Hive Mind«, das erste Album von Ital, das bei den notorischen Cutting Edge’lern von Planet Mu erscheint und mit der sensationellen, Lady Gaga und Whitney Houston samplenden Bass-Walze »Doesn’t Matter« mehr als gebührend angeteast wurde. Mit fünf Tracks eher als EP anzusehen, verfeinert Ital sein bisheriges Sounddesign noch weiter, ohne die Karrierehighlights »Culture Clubs« und »Only For Tonight« zu toppen. Dafür ist »Hive Mind« streckenweise zu unfokussiert, aber dennoch: auf Ital lasse ich nichts kommen.
 

da samplaFind it at hhv.de: 2LP Selbiges gilt für Anthony Shake Shair und Kyle Hall. Letzterer macht über sein Label Wild Oats seit neuestem auch Entwicklungshilfe und veröffentlicht einige rare Stücke von Shakirs Disco- und Hip Hop-beeinflusstem House-Moniker Da Sampla, überredet den Altmeister auf »West Side Session« darüberhinaus noch zu einer (gelungenen) Kollaboration und exklusivem Kram from back in the days. Ein unglaublicher roher und treibender Vinyl-Doppelpack, der einen fast etwas traurig macht, dass Shakir so selten als Da Sampla operiert hat.
 

Shangaan Shake CompilationFind it at hhv.de: 2CD CD-Käufer dürfen sich unterdessen freuen, dass Honest Jon’s die zahllosen Remix-12"s zum letztjährigen Shangaan Electro Release auf einer 2CD versammelt. Actress, Oni Ayhun, Mark Ernestus, MMM, Theo Parrish, Shakir, Peverelist, Rashad & Spinn, Demdike Stare – viel souveräner und geschmackssicherer kann man das fast nicht betreuen.
 

goth trad epochFind it at hhv.de: 3LP+CD Schön auch, dass es doch noch einige britische Bassmusik-Labels gibt, die angesichts der Beerdigung dessen, was man vor Skrillex noch ohne Schaudern »Dubstep« rufen konnte, dennoch nicht komplett auf House umgesattelt haben. So schön viele der britischen House-Varianten aktuell sind, man mag die Briten doch eigentlich besonders für ihre konsequente Missachtung der geraden Vier. So auch Goth-Trad, der via Deep Medi Musik mit »New Epoch« ein angenehm widerspenstiges Album abliefert, dessen Subbässe sich nie der Pornographie hingeben und das rhythmisch bisweilen an frühere Arbeiten von Scuba oder Boxcutter anknüpft. Muss zur Abwechslung auch mal sein, auch wenn ich mich jetzt auf die Terrasse setze und diesen unveröffentlichten Snoop Dogg-Track pumpe, aber dazu an http://www.hhv-mag.com/de/glossareintrag/1019/zwolf-zehner Stelle in zwei Wochen mehr.
 

Dein Kommentar
3 Kommentare
22.03.2012 11:44
Cheshire Cat:
Kleine Korrektur: Das Album von KA heißt "Grief Pedigree".
― antworten
25.03.2012 13:03
Paul Okraj:
Danke für den Hinweis, wir haben es korrigiert.
― antworten
06.05.2012 10:48
MaXXX Power:
...und Fat Beats NY ist auch längst Geschichte.
― antworten
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Mit »Voids« präsentiert Martyn in diesen Tagen sein fünftes Album. Sein erstes für Ostgut Ton. Aus diesem Anlass ist er durch unseren Webshop gegangen und hat 10 Schallplatten ausgewählt, die ihn derzeit besonders beschäftigen.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juni 2018
New Kanye, new Pusha, new Rocky, Gzuz auch noch! Ziemliche Aufstellung das. Unser Kolumnist ballert trotzdem 51. Und da er den ganzen Spaß hier alleine macht, hat er den Spielstand stets im Kopf: hellwach, never stoned af, unser Aigner.
Music Interview
Leon Vynehall
Für Oma, Forever Ago
Leon Vynehall geht mit »Nothing Is Still« auf ganz persönliche Spurensuche in seiner Familiengeschichte. Auf dem Debütalbum für Ninja Tune erzählt er, wie seine Großeltern in den 60er-Jahren von Großbritannien nach New York einwanderten.
Music Liste
The Bug
Picks 10 latest Vinyl Records
Kevin Martin ist ein aufmerksamer Beobachter der aktuellen Strömungen. Seine Musik lebt von Details und stilistischer Aufgeschlossenheit. Nachzuverfolgen an seiner Auswahl von 10 aktuellen Lieblingsplatten.
Music Bericht
Schwesta Ewa
Vom Rotlicht ins Zwielicht
Die Realität hat Schwesta Ewas realness übertrumpft. Vorläufig verurteilt wegen Körperverletzung, Steuerhinterziehung und neuerdings auch wegen Verleumdung anklagt: Ihr Beef mit dem Gesetz nimmt kein Ende.
Music Kolumne
Boards Of Canada
Music Has the Right to Children, 1998
Nostalgie als Zukunft: Boards of Canada boten mit ihrem Debütalbum »Music Has the Right to Children« eine Blaupause für zahllose Downtempo-Künstler und bauten aus Vintage-Synthesizern einen melancholisch-irritierenden Klassiker.
Music Interview
Kamaal Williams
Zurück zum rawen Shit
Gemeinsam mit Yussef Dayes veröffentlichte er vergangenes Jahr mit »Black Focus« einen Fan-Liebling. Jetzt ist Henry Wu aka Kamaal Williams solo zurück. Seine Musik ist von vielen Stilen inspiriert. Von nichts mehr aber als vom Glauben.
Music Liste
Benedek
Picks 10 latest Vinyl Records
Nicholas Benedek ist ein Tausendsassa. Seine Musik klingt nach seiner Heimatstadt Los Angeles. Sie ist eine Mischung aus West Coast G-funk und Lo-fi-House. Er hat unserem Sortiment 10 aktuelle Lieblingsplatten entnommen.
Music Porträt
Gzuz
Wieso? Weshalb? Warum?
»This shit ain’t for fun«. Stimmt nicht ganz. Für den Konsumenten ist es das weiterhin, Gzuz verkauft und verkauft. Das kann man finden wie man will. Man sollte sich nur fragen: Warum?
Music Liste
Bluestaeb
Picks 10 latest Vinyl Records
Detailverliebter Eklektizismus kontra instrumentale Monokultur: Das zeichnet Bluestaebs Beats aus. Und das zeichnet auch die 10 Schallplatten aus, die er aktuell am meisten feiert.
Music Kolumne
Records Revisited
Guru – Jazzmatazz Vol.1 (1993)
Das Genre-Crossover war die große Verbeugung des Gang Starr MC vor den Jazzwurzeln der Rap-Musik. Es war jedoch auch eine verpasste Chance und ein Anachronismus in einer sich rasant wandelnden Hip-Hop-Welt.
Music Liste
Courtney Barnett
Picks 10 latest Vinyl Records
Auf ihrem zweiten Soloalbum »Tell Me How You Really Feel« schickt sich Courtney Barnett an, sich einen Platz neben den ganz Großen zu reservieren. Dort, wo ihre Picks Cate Le Bon und Torres schon sitzen und Joni Mitchells Platz gesetzt ist.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai 2018
Auch bei Aigner ist die Future female: die Highlights diesen Monat kommen fast ausschließlich von Frauen. Kein Platz also eigentlich für Bierbongs und lecker im Speckmantel verpackte Mediokrität. Aber muss halt. Die Inventur.
Music Porträt
Knekelhuis
Wandern zwischen Welten
New-Wave-Nostalgie, Techno-Ahnenforschung und melancholische Dancefloor-Kracher: Das Amsterdamer Label Knekelhuis gräbt längst beerdigte Klänge aus und erweckt sie wieder zum Leben – nicht nur mit Reissues, sondern auch mit neuer Musik.
Music Porträt
New Record Labels #36
Glitterbeat, Hypermedium, Isle Of Jura und Rhythm Section International
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Glitterbeat, Hypermedium, Isle Of Jura und Rhythm Section International.
Music Interview
DJ Koze
Soulful und ein bisschen kaputt
DJ Koze: vielleicht House-Musik-Deutschlands letzter wahrer Eklektiker! Vielleicht der nächste kredible Pop-Produzent des Landes. Ganz sicher ist er einer der besten Gesprächspartner, die man sich wünschen kann.
Music Porträt
Pierre von Helden
Hinter die Mauern der Klischees
Deutsch-Rap sieht oft sehr, sehr ähnlich aus. In den Videos und was die grafische Gestaltung der Alben anbelangt. Ein Leipziger Künstler schickt sich an, das zu verändern.
Music Essay
Bubblegum & Kwaito
Südafrikas fast vergessene Musik
Zwei neue Compilations lassen ein fast vergessenes Südafrika erklingen. Wir sprachen mit DJ Okapi, der für beide Zusammenstellungen mit nach der Musik gesucht hat. Über ein bewegtes Land – damals und heute.
Music Kolumne
Aigners Inventur
April 2018
Kennt sein Passwort fürs UGHH-Forum noch auswendig und weiß, was in Zukunft die NTS-Sets dominieren wird: unser Kolumnist Florian Aigner. Ganz klar der Mann also, dem du vertrauen solltest.