







Mit ähnlicher Chuzpe produziert weiterhin Moritz Friedrich. Der hat sein Siriusmo-Alter Ego jetzt endlich mal auf Albumlänge in den Ring geschickt. Programmatisch auf den Namen Mosaik hörend, demonstriert Friedrich hier mal wieder, warum er das einzig legitime Berliner Pendant zu Mr Oizo ist. Sperrige Noise-Schlieren durchziehen den hyperaktiven Digital-Funk, Arpeggios stoppen so unvermittelt wie sie begonnen haben, wenn gebollert wird, dann immer mit einem diebischen Grinsen. Der Wahnsinn hat Methode.








Argh, Radiohead. Most undankbarer Review-Job in ze world. Wobei, dieses Mal ist es einfacher. Selbst die größten Apologeten scheinen sich einig zu sein, dass King Of Limbs (ausnahmsweise) mal keine neue Zeitrechnung in der Musikgeschichte initiiert. Ich mag vor allem die gar nicht so zaghaften Annäherungen an Yorkes Brainfeeder-Fantum, die rockigeren Sachen hatten wir alle schon und die obligatorische Ballade ist schön, aber halt auch ein bißchen narzisstisch. Klingt das jetzt alles so, als würde ich Radiohead nicht mögen? Blödsinn! Bleibt halt doch der undankbarste Review-Job in ze world…




