Music Kolumne | verfasst 12.12.2013
2013
Die 50 Alben des Jahres (Teil 2)
Es war ein richtig gutes Jahr für alle Musikconnaisseure. Wir haben uns durch Alben und Mini-Alben gehört und 50 Highlights zusammengetragen. Lest hier Teil 2 der Liste…
Text Sebastian Hinz, Pippo Kuhzart, Florian Aigner, Paul Okraj, Jens Pacholsky, Martin Silbermann, John Luas, Henning Koch, Björn Bischoff, Fionn Birr, Tim Tschentscher

James Ferraro - NYC, Hell 3:AM Drohnen, Überwachungsskandal, weltweite Krisen: zu finden in sämtlichen Jahresrückblicken und auf James Ferraros Album mit dem ausdrucksstarken Titel »NYC, Hell 3:AM«. Ferraro hat hier Zeitgeschichte in avantgardistische Pop-Musik gepackt. Und das zugänglicher, als man das vom New Yorker Querkopf gewöhnt ist. Widergespiegelt durch den Kontrast von MacBook-Sprachwiedergabe und Streichern greift Ferraro den Kampf von Man vs. Machine auf. Philipp Kunze
 

Janelle Monae - The Electric LadyFind it at hhv.de: 2LP | CD Die Saga geht weiter. Mit »The Electric Lady« veröffentlicht Janelle Monáe den nächsten Teil ihres Projekts, in dem sich Liebe und Futurismus vermischen. Keine wackelnden Hintern, keine knappen Outfits – Stil ist das Wort, um sich Janelle Monáe als Künstlerin zu nähern. Deutlich fokussierter als der Vorgänger ist »The Electric Lady« ein wenig unauffälliger – was die Qualität dieser Platte sehr gut tut. Es gab wohl bisher selten ein so durchdachtes Album, das sein Konzept so federleicht umsetzt. Björn Bischoff
 

Jessy Lanza - Pull My Hair BackFind it at hhv.de: LP Wenn Jessy Lanza uns auffordert ihr das Haupthaar aus dem Gesicht zu befördern, hat das selbstredend nichts mit Emesis-Problemen zu tun, sondern fungiert als liebevolle Metapher für zarte R&B-Songs in postmodernem Gewand. Anders als The Weeknd, der sich musikalisch zunehmend an ausgetretenen EDM-Signifieren abarbeitet, findet Lanza mit ihrem Produzenten Jeremy Greenspan (Junior Boys, genau!) einen weniger aufdringlichen Weg ihre Harmonien in minimalistische, elektronische Popsongs zu pflegen. Dass »Pull My Hair Back« auf Hyperdub erscheint, ist dann auch gar nicht mehr die ganz große Überraschung. Eines der wichtigsten Pop-Alben des Jahres. Punkt. Florian Aigner
 

Jon Hopkins- Immunity LPFind it at hhv.de: 2LP R. Kelly hat nicht immer Recht. Nach der Party folgt meist nicht eine Zusammenkunft in der Hotel-Lobby. Eher schleppen sich melancholische Menschen mit entleertem Dopamin-Haushalt durch Häuserschluchten und haben keine Ahnung wo jemals wieder Antrieb herkommen soll. Dieses Gefühl fängt »Immunity« von Jon Hopkins ein. Die zweite Hälfte des Albums. Die erste klingt nach dem, was davor war: Party. Genauer gesagt nach Minimal-Techno, Trip-Hop-Anleihen und Post-Bass. Kaum ein Album 2013 hat so verschiedene Emotionen eingefangen, den Hörer umhüllt und in diesen zwischenweltlichen Sog zwischen Euphorie und Depression gezogen. Philipp Kunze
 

Julia Holter - Loud City Song LPFind it at hhv.de: 2LP Auf ihrem dritten Album zieht Julia Holter eine beeindruckende Atmosphäre auf. Taumelnd durch die nächtlichen Straßen rollen Bläser und Synthies dahin. Im Gegensatz zu ihren Platten davor nahm die Amerikanerin »Loud City Song« nicht in ihrem Schlafzimmer aus – wäre auch ein wenig eng geworden. Denn Holters Song haben viel mehr Facetten bekommen, pulsieren und funkeln in der Dunkelheit, sind so sanft und leicht. Ein Album, in dem man sich selbst verlieren kann. Und möchte. Björn Bischoff
 

Kanye West - YeezusFind it at hhv.de: LP Ja, er ist vermutlich das größte Arschloch der vor Arschlöchern nicht gerade rar-gesäten Musikindustrie. Doch Mr. Wests leidenschaftliche Egozentrik gipfelte bei »Yeezus« in einer musikalisch-bombastischen Chewbacca-Defensive, die so verstörend ich-bezogen, faszinierend blasphemisch und unangepasst großartig war – man konnte gar nicht wegschauen. »Album des Jahres«-Diskussionen sind ohnehin überflüssig, denn wer sonst konnte mit einem unbeschrifteten CD-Rohling die Welt dieses Jahr so in Atem halten? Fionn Birr
 

King Krule - 6 Feet Beneath The MoonFind it at hhv.de: 2LP Das Debütalbum von King Krule besticht durch die lyrischen Qualitäten und die überraschende musikalische Reife des jungen Musikers. Archie Samuel Marshall führt mit Gitarre, Samples, Loops und seiner rauen Stimme durch die wilden Gedankengänge und Anekdoten zwischen jugendlichem Leichtsinn und der Ernsthaftigkeit des alltäglichen Lebens im urbanen Raum. Dabei vermeidet er auf »6 Feet Beneath The Moon« geschickt eine eindeutige musikalische Genrezuordnung und stärkt damit seine künstlerische Identität, die er bereits unter dem Künstlernamen Zoo Kid verfolgt hat. Henning Koch
 

Koreless - Yugen EPFind it at hhv.de: 12inch So schwerelos kann Radikalität klingen. Koreless hat sich mit seiner »Yugen EP« komplett vom Beat verabschiedet. Dabei baut Koreless keine Flächen, die sich in der Unendlichkeit verlieren, noch betont er das Ende oder feiert es. Stattdessen erlaubt er jedem einzelnen Song bis zum letzten Funken auszuglühen. So beiläufig das Album an Synth-Flächen gezogen an einem vorbei zu schweben scheint, so nachhaltig ist doch der Eindruck, den es hinterließ. Philipp Kunze
 

Kwes - ilp LPFind it at hhv.de: 2LP | CD Skizze war gestern. Ähnlich wie Dean Blunt auch auch Kwes sich auf seinem Debütalbum mehr Struktur als noch auf der Vorgänger-EP zugestanden. »Ilp« schwebt trotzdem noch über Pop und R&B, verflüssigt sich im Psychedelischen bevor es vom Bass beschwert wieder Substanz annimmt. Kwes war einer der spannendsten Akteure des Jahres, doch v.a. spürt man in diesem Sound auch noch eine Menge unausgeschöpftes Potential. Lust auf Mehr ist doch immer das beste Zeichen. Philipp Kunze
 

Machinedrum - Vapor CityFind it at hhv.de: CD | LP Ohne, dass man es so richtig gemerkt hätte, hat sich Machinedrum in den letzten Jahren zum Fixpunkt für alles entwickelt, was sich auf der Insel so Post-Post-Dubstep-mäßig tut. Bei Machinedrum läuft die musikalische Entwicklung zusammen und er bringt sie scheinbar problemlos auf den Punkt. Machinedrum schneidert wieder einen eleganten Anzug britischer Electronic auf eckige Juke-Gerüste, spielt mit Jungle, schneidet sanfte Vocal-Samples rein. Schlüssig, vielseitig und mit einer Selbstverständlichkeit, dass wir »Vapor City« fast für diese Liste vergessen hätten. Philipp Kunze
 

Maxmillion Dunbar - House Of WooFind it at hhv.de: 2LP Mit »House Of Woo« und dem Beautiful Swimmers Album »Son»« hatte Maxmillion Dunbar 2013 gleich zwei heisse Eisen im Feuer. Doch während »Son« – nicht minder großartig – auch als Compilation vergangener Swimmers-Maxi fungierte, blieb »House of Woo« der genuinere Entwurf in Max D’s eigenwilliger Housewelt zwischen 100 umd 125 BPM, die New Age und Hedonismus gleichermaßen zusammenführt und sich dabei eine laszive Sleazyness bewahrt. Und da wären noch diese Hi-Hats, der Max, der hat einfach die schönsten! Paul Okraj
 

Mount Kimbie - Cold Spring Fault Less YouthFind it at hhv.de: 2LP | CD Mit ihrem ersten Album für Warp schreiben Mount Kimbie souverän den eigenen Sound fort. »Cold Spring Fault Less Youth« klingt dabei immer überraschend – etwa durch den Einsatz von mehr Live-Instrumenten und Gesang (dem eigenen als auch dem des Durchstarters King Krule). Doch das Duo bleibt natürlich fest im Elektro-Kosmos aus zurückhaltenden, teils frickligen Percussions, nicht immer geraden Kicks und seltsam getimten Melodien. Reduziert, aber durchaus ambitioniert, warm und absolut modern. Martin Silbermann
 

Perera Elsewhere - EverlastFind it at hhv.de: LP Perera Elsewhere spielt die ›Percussions‹ auf Küchentöpfen ein, paart eingängige Melodien mit außerweltlichen Atmosphären und hat so ein Pop-Album gemacht, das ungeniert zwischen Ohrwurm und Brainfuck wandelt. Viele Songs von »Everlast« gehen rein wie Radio-Hits, aber fühlen sich an, als hätte sie jemand von einem heißen Dachboden in irgendeinem Wüsten-Staat gekramt. So hat Sasha Perera eines der seltenen Pop-Alben aufgenommen, die man sowohl einfach hören und fühlen kann.. Philipp Kunze
 

Pusha T - My Name Is My Name Find it at hhv.de: CD Sätze, die man von Musik-Nerds selten hört, Nummer 496: »Als Band waren die scheiße. Die Solo-Alben sind viel besser.« – Tja, vielleicht wäre Pusha Ts Debüt nicht so großartig aus- bzw aufgefallen, wenn Bruder No Malice mit »Hear Ye Him« keine astreine Selbstdemontage hingelegt hätte. Für Freunde des geschmeidig-geflowten Kokain-Verpackens brachte Pushs unterkühlter Punchline-Blockbuster »My Name Is My Name« allerdings jene Nummern auf die Wage, die 2013 hinter keiner anderen Skiptaste aufwarteten. Fionn Birr
 

The Range - Nonfiction LPFind it at hhv.de: 2LP Wenn das Verhältnis des Ganzen zu seinem größeren Teil dem Verhältnis des größeren zum kleineren Teil entspricht, dann nennt man das nicht nur in der Mathematik den »Goldenen Schnitt«. Nun, James Hinton hat Mathematik studiert (aha!) und in diesem Jahr als The Range mit »Nonfiction« ein Album genommen, dass dieser Formel gefährlich nahe kommt. So wie sich die Kreise auf dem Artwork zueinander in Beziehung setzen, setzen sich auch die Bestandteile seiner Musik zueinander in Beziehung. Am Ende spricht man nicht mehr über Genres (Bassmusik? Downbeat? Instrumentaler Hip Hop? Pah! Pah! und: Pah!), sondern nur noch über die Schönheit der Klänge. Sebastian hinz
 

Rhye - WomanFind it at hhv.de: LP Mit »Woman« haben Mike Milosh und Robin Hannibal eines der konsequentesten Alben des Jahres veröffentlicht. 10 Pop-Songs, ohne Aufregung und ohne mitreißende Höhepunkte, doch integer bis zum letzten Tropfen der einlullenden Stimme von Hannibal. Der Referenzkanon, der hier bemüht wird, ist dabei weniger spannend, als die kompositorische Klarheit mit der alle zehn Lieder geschrieben sind. Sie sind nicht aufdringlich und wissen doch was sie wollen. Sie scheinen klar verständlich und doch umgibt Rhye, nicht zuletzt auch wegen ihrer passenderweise unaufgereten, informationsarmen Veröffentlichungsstrategie, ein milchig-mystischer Schleier. »Open« und »The Fall« klingen nach Pop-Melodien aus einer vergangen Zeit und gehören doch zweifelslos zu den besten Liedern des Jahres. John Luas
 

Sola Rosa - Low and Behold, High and BeyondFind it at hhv.de: CD | LP Die mit organischem Hip Hop, swingendem Jazz und treibenden Funk angereicherten Melodiemärchen-Beats von Andrew Spraggon und seiner Band groovten auf »Low And Behold, High And Beyond« mühelos zu einem warmen wie vitalen Eklektizismus zusammen, der ganz ohne Superstar-Features oder Down Under-Bonus allen Kiwis und Kakapos das Fliegen beibrachte. Man muss das Rad nicht neu erfinden, man kann auch einfach mal so richtig dran drehen. Fionn Birr
 

Ras G - Back On the Planet LPFind it at hhv.de: 2LP | CD Ganz entgegen des Titels ist »Back On The Planet« die wohl abgespaceteste Platte des Jahres. Ras G ist auf Brainfeeder zwar sehr gut aufgehoben, doch sein Klangkosmos kann nur als sehr eigenständig, ja einzigartig bezeichnet werden. Zwischen hitzigen Free Jazz-Einlagen und knochentrockenen Hip Hop-Bangern hin und her pendelnd schafft es Gregory Shorter Jr. spielend, weder verkopft noch artifiziell zu klingen. Sein Space Program hat nichts von einer Akademie, sondern ist ein chaotischer Spontan-Trip quer durchs All. Martin Silbermann
 

Omar-S - Thank You For Letting Me Be MyselfFind it at hhv.de: 2LP-ABCD | 2LP-EFGH »Thank You for letting be me be myself«. Omar-S wollte Anfang des Jahres einfach mal Danke sagen. Danke dafür, dass man ihn gefälligst in Ruhe lassen sollte mit diesen vermeintlichen oder erfundenen Marotten, den falschen Images und den vielen Interviewanfragen. Wir wollen Ende des Jahres Danke sagen für eines der elektronischen Alben des Jahres, das zwar nicht die Hits der Vorjahre wiederholen, dafür aber in puncto Kohärenz die Ausnahmestellung von Everybody’s Darling aus der Motor City herausarbeiten konnte. Mal wieder. Paul Okraj
 

Space Dimension Controller - Welcome To Mikrosector-50Find it at hhv.de: CD Auf dem cinematischen Langspieler »Welcome To Microsector-50« wird der Zuhörer auf eine intergalaktische Odyssee in ein Retro-Universum entführt, dessen Inspirationen unverkennbar aus Comic Strips, B-Movies, alten Videospielen und den Sonic Fictions des Detroit Techno bezogen worden sind. Space Dimension Controller lässt diese Einflüsse zu einem musikalischen Hörspiel zwischen Cyberpunk, Electro Funk und Techno verschmelzen, welches sowohl wunderbar als Konzeptalbum funktioniert, als auch ein eigenständiges narratives Fundament für die cluborientierte Musik des britischen Produzenten erschafft. Henning Koch
 

Thundercat - ApocalypseFind it at hhv.de: 2LP | CD Thundercat gelingt es hier – sich, trotz der Hilfe von Flying Lotus selbst – von der Brainfeeder-Esoterik zu lösen. In den Mittelpunkt rückt die Symbiose aus Indie R&B, Soul-Funk und dem jazzigem Freigeist Austin Peraltas. Leicht taucht man ein in die organischen Lo-Fi-Grooves der präsenten Bassarrangements. Durch die vielen Gesangsanteile unterscheidet sich »Apocalypse« vom immer noch sehr guten Vorgänger. Der innovative Ideenreichtum nimmt sich dabei aber nie zu wichtig und ist deswegen gut tanzbar. Tim Tschentscher
 

Tim Hecker - VirginsFind it at hhv.de: 2LP Gebrochene Töne, verkümmerten Rhythmen und schemenhafte Skizzen: Einladend ist »Virgins« von Tim Hecker nicht wirklich. Es dröhnt in der Stille, manche angedachte Melodie taucht in den Krach ab. Doch trotzdem ist das siebente Album von Hecker voll mit Momenten, die einen in die Tiefe ziehen. Denn der Kanadier öffnet Räume und schafft mit »Virgins« ein Geisterhaus. Hinter jedem Ton lauert mehr als nur sein Klang. Denn letztendlich ist »Virgins« der wunderschöne Sturz in die Endlosigkeit. Björn Bischoff
 

Twit One - Urlaub in der Bredouille CoverFind it at hhv.de: 2LP Twit One bleibt mit »Urlaub in der Bredouille« einer der interessantesten Spieler im allemanischen Instrumentalkosmos. Schüchterne Drumpatterns, melodiereiche Samples, vornehmlich aus längeren Piano- oder Saxophonakkorden zusammengesetzt, dazu humoristisch aber auch geschichtstreu eingesetzte Skit- und Cutelemente. Selbst wenn er auf wunderbaren Kleinoden mit beiden Augen zwinkernd sehr offensichtlich mit Quasimoto kokettiert, kann man sich tatsächlich vorstellen, Madlibs Alter Ego hierauf rappen zu lassen. Paul Okraj
 

urban homes centresFind it at hhv.de: 2LP Mit »Centres« lieferten die vier Kölner Posterboys von Urban Homes ein mustergültiges Debütalbum ab, das kürzlich erst mit dem Förderpreis des Landes Nordrhein Westfalen ausgezeichnet worden ist. Tja, zu diesem entzückend irgendwie auch kosmischen Sound aus ratternden Roland-Drumcomputern, fluoriszierenden Gitarren, verspielten Synthesizerklängen und dosiert eingesetzten vokalen Lauten können auch behördenähnliche Institutionen manchmal eben auch nicht nein sagen. Und wir schließen uns einfach an. Paul Okraj
 

µ-Ziq - Chewed Corners LPFind it at hhv.de: 2LP Mike Paradinas aks µ-Ziq hat mit seiner Rückkehr nach gut sechs Jahren Hiatus mit »Chewed Corners« eines der schönsten Sommeralben der elektronischen Musik geschaffen, das mal wieder viel zu wenige zu hören bekommen haben. Luftige, ineinander verschachtelte Melodien, Beatstrukturen zwischen IDM, House, Bass Music und ein wenig Footwork plus einer Menge Synthesizer mit den Köpfen in den Ahctzigern und 90ern, ohne Retro in Gedanken. Das ganze noch immer clever komponiert. Soll heißen: klingt einfach, ist es aber wahrscheinlich nicht. Jens Pacholsky
 

Hier geht’s zum 1. Teil der 50 Alben des Jahres 2013

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Seit mehr als 20 Jahren machen ADULT. nun Musik. Und sie haben noch immer keinen Bock auf simple Zuschreibungen, Sonnenlicht, Selbsttäuschungen. Dafür hatten sie Bock uns Schallplatten zu nennen, die sie geformt, gebessert, gebildet haben.
Music Interview
Quelle Chris
Das Chaos akzeptieren
Er ist der produktivste Sonderling des Rap-Undergrounds. Und er hat einen Lauf. Mit »Innocent Country 2« macht Quelle Chris dort weiter, wo er mit »Guns« aufgehört hat – und begegnet der Hoffnungslosigkeit mit positiver Angst.
Music Liste
Peaking Lights
10 All Time Favs
In diesen Tagen erscheint auf Dekmantel das neue Album »E S C A P E« der Peaking Lights. Wir hatten die Gelegenheit Aaron Coyes und Indra Dunis nach 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Mobb Deep – The Infamous (1995)
1995 zieht sich Hip-Hop die Kapuze ins Gesicht – Mobb Deep bringen mit »The Infamous« den Hardcore nach New York City und zerschießen die Szene ohne Hoffnung auf ein Morgen.
Music Kolumne
Records Revisited
Hiroshi Yoshimura – Green (1986)
»Green« von Hiroshi Yoshimura ist ein Meilenstein der japanischen »kankyō ongaku«. Besser gesagt ein Meilenstein des Ambient überhaupt: Kein anderes Album legte dermaßen schonungslos offen, dass es sich bei ihm um eine Simulation handelte.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Yves Tumor – Heaven To A Tortured Mind
Zuerst war die Euphorie groß: Yves Tumor bringt eine neue Schallplatte raus! Dann stellte sich Ernüchterung ein. Was tun als Fan, wenn der neue Release eines geliebten Musikers enttäuscht? Nur eine Frage in der neuen Vinyl-Sprechstunde.
Music Kolumne
Records Revisited
Nightmares On Wax – Smokers Delight (1995)
Hip-Hop ohne Rap: Mit »Smoker’s Delight« brach für Nightmares On Wax eine neue Ära an. Zum Soloprojekt von George Evelyn mutiert, war das zweite Album der Bleep-Pioniere der Auftakt für geloopte Entspannungspolitik mit Langzeitwirkung.
Music Porträt
Patricia Kokett
Teil seiner eigenen Bewegung
Patricia Kokett vermischt Rave mit Mystizismus, futuristischen Industrial mit schamanistischem Rauschen. Der Litauer Gediminas Jakubka, der sich auf der Bühne in Patricia verwandelt, balanciert zwischen Grenzen. Ein Orientierungsversuch.
Music Liste
Jeff Parker
10 All Time Favs
Jeff Parker ist kein Neuling. Und dennoch meint man, er starte gerade erst durch. Jetzt ist sein Album »Suite for Max Brown« erschienen. Also haben wir ihn gebeten 10 Schallplatten zu nennen, die ihn geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Miles Davis – Bitches Brew (1970)
Raus aus dem Jazzkeller, rauf auf die Rockbühnen – mit »Bitches Brew« wurde Miles Davis zu »Electric Miles« und braute den psychedelischen Trunk für alle, die nicht wussten, dass sie Jazz geil finden.
Music Kolumne
Records Revisited
Ol Dirty Bastard – Return To The 36 Chambers (1995)
1993 begann eine Erfolgsgeschichte. Mit »Enter The Wu-Tang (36 Chambers)« produzierte der Wu-Tang Clan einen Meilenstein und nachfolgend zahlreiche Klassiker des Genres. Darunter: »Return To The 36 Chambers« von Ol‘ Dirty Bastard.
Music Kolumne
Records Revisited
Depeche Mode – Violator (1990)
Das siebente Studioalbum von Depeche Mode ist die perfekte Verbindung von Experiment und Pop, Elektronik und Rock. Eigentlich hätte es aber auch ganz anders ausgehen können.
Music Kolumne
Aigners Inventur
März & April 2020
Boomer vermissen hier die neue Ozzy Ozzbourne, Fintec-Heinis finden eine Antwort auf die Frage nach ihrer Seele: Aigners Inventur im März Mit dem ersten essentiellen Album des neuen Jahrzehnts und einer überraschenden Enttäuschung
Music Porträt
Kalahari Oyster Cult
Die beste aller Welten
Im Morast nach Perlen tauchen, Rave-Klassiker aus den 90ern aufstöbern und mit Menschen zusammenarbeiten, denen es nicht darauf ankommt, ob sie in den Beatport-Charts landet: Colin Volverts Kalahari Oyster Cult mischt den Underground auf.
Music Liste
Malcolm Catto of The Heliocentrics
10 All Time Favs
Soeben haben The Heliocentrics »Infinity Of Now« veröffentlicht. Das Album hat das Zeug zukünftige Musiker zu inspirieren. Malcolm Catto hat uns aber erstmal die Schallplatten verraten, die ihn geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Tricky – Maxinquaye (1995)
Trickys Debütalbum »Maxinquaye« mit der Sängerin Martina Topley-Bird und dem Produzenten Mark Saunders ist ein Werk der verwischten Grenzen. Urheberrechte gelten hier genauso wenig wie Gender und Individuum.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Beatrice Dillon – Workaround
Auf PAN hat Beatrice Dillon ihr neues Album »Workaround« veröffentlicht. Florian Aigner, Philipp Kunze und Kristoffer Cornils unterhalten sich darüber. Und fragen sich: ist da ein Groove? Ist da ein Konzept? Sie werden sich nicht einigen.
Music Porträt
Mad About Records
Sündhaft sommerlich
Der Portugiese Joaquim Paulo kümmert sich mit seinem Label Mad About um die wirklich schwer zu findenden Schallplatten von Jazz bis Bossa Nova. Mit Erfolg. Wir stellen dir das Label ausführlich vor.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Januar & Februar 2020
Der Rap Game Berti Vogts hat es ins neue Jahrzehnt geschafft. Angemessen woke und tiefmüde zugleich startet unser Kolumnist Aigner in 2020 und zieht Alben von Stormzy, Ramzi und Bufiman in Mitleidenschaft.
Music Liste
Sepalot
10 All Time Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich Sepalot der Aufgabe an.
Music Kolumne
Records Revisited
D'Angelo – Voodoo (2000)
Die Rückkehr des Unperfekten brauchte mehrere Jahre. Was sich lohnte. Denn »Voodoo« von D’Angelo brachte vor 20 Jahren die Wärme und den Groove des Soul zurück. Eine Geschichte über Mythen, Seele und eines der merkwürdigsten Musikvideos.
Music Porträt
Blackest Ever Black
Suche nach Entfremdung
Unter Connaisseuren abgefuckter Klänge wurde Blackest Ever Black geschätzt wie kein zweites. Ende des Jahres 2019 war plötzlich Schluss. Wir blicken zurück auf ein Label, das musikalisch die 2010er Jahre bestimmte wie nur wenige andere.
Music Interview
Kinderzimmer Productions
»Wer kennt noch Jenny Elvers?«
Kinderzimmer Productions beackerten im Deutschrap schon immer die Ränder. Ihre Samples waren ausgefuchster, ihre Anspielungen cleverer, ihr Anspruch war es, originell zu sein. Nach 13 Jahren Pause sind die Ulmer nun zurück Ein Interview.