Maya Ongaku kennen sich schon seit Schultagen – beziehungsweise vom gemeinsamen Abhängen am Strand, in einem Küstenstädtchen unweit von Tokio. Dementsprechend hoch ist der Chill-Faktor ihres Sounds, den sie am 23. September 2026 in Berliner Gretchen bringen. So entstand ihr naturinspirierte Debüt Approach To Anima (2023) in gemeinsamen Jam-Sessions im Hinterzimmer eines Vintage-Ladens. Neben sanften Gitarren und subtiler Percussion ist es geprägt von Field Recordings und besänftigendem Gesang.
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Sehnsucht nach Stille
Die EP Electronic Phantoms (2024) klingt deutlich rhythmusgetriebener. Weil ihnen seinerzeit ihr Schlagzeuger abhanden kam, arbeiteten sie verstärkt mit elektronischen Beats. Aus dem aktuellen Album Nothing Space Music (2026) hingegen spricht eine Sehnsucht nach Stille. So unterschiedlich ihre Songs klingen – mal ambient, dann wieder krautig oder poppig – so erkennbar ist ein roter Faden. Im Live-Kontext könnte sich diese Konsistenz produktiv mit ihrem Faible fürs Improvisieren reiben.


