Hieroglyphics

The Kitchen

Hieroglyphics • 2014

Alles begann 1991. Niemand geringeres als Westcoast-Legende Ice Cube stellte zu dieser Zeit seinem Cousin Del Tha Funkee Homosapien Opio, Tajai, A-Plus und Co. vor. Kaum zu glauben, dass die Formation neben obligatorischen Crew-Compilations seit jeher erst drei Alben veröffentlicht hat. »The Kitchen«, Nachfolger von »Full Circle« aus dem Jahr 2003 (!), wirkt längst nicht mehr so durchschlagskräftig wie die beiden Langspieler zuvor. Doch: Nach elf Jahren Durststrecke kann und muss man womöglich sogar einen anderen Sound erwarten und sich auf diesen einlassen, auf eine »neue« Band, deren Boom-Bap-Botschaften so hartnäckig im Hinterkopf haften geblieben sind. »Livin‘ It Up«, der Opener des Drittlingswerks, klingt zunächst wie ein typischer Hiero-Song, auf dem jedoch einzig und allein der Refrain enttäuscht und unnötig in die Länge gezogen wird. »Immortals« und »All As Above So Below« gehören im Grunde zu diesen Tracks, die man als Erstes anspielen würde, sollte das Album irgendwann mal wieder im Player landen. Treibende Drums und minimalistische Arrangements stehen hier im Vordergrund. Als weitere durchschnittliche bis gute Titel gehen noch »Golden« und »The Mayor« durch, wobei vor allem ersterer mit einer glänzenden Hook, eingerappt von Del, überzeugt: »Just like the tombs in Egypt / Soon as you see it / You’ll be speechless / Golden / No jive when we slide through / We gon’ provide you / With something to ride to / Golden«.

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Hieroglyphics
The Kitchen
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