Music Kolumne | verfasst 27.06.2018
Vinyl-Sprechstunde
Kanye West – ye
Slavery was a choice, Make America Great Again, man kennt die Storys. »ye« einfach nur als Tonträger zu besprechen, ist unmöglich. Drei Wochen nach Release versuchen wir, den ganzen Wahnsinn irgendwie einzuordnen.
Text Florian Aigner, Pippo Kuhzart, Kristoffer Cornils
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Aigner: Kollege Kunze, erklär’ doch mal, warum du Kanye als Denker wertgeschätzt hast, Pre-»ye«.
Kunze: Mach’ ich gerne! Für mich war Kanye West einer der letzten wirklich mündigen Megastars. Mit mündig meine ich hier ganz einfach, dass sich der Fucker meiner Ansicht nach noch tatsächlich getraut hat, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen. Das hat Kanye für mich immer interessant gemacht.
Aigner. Du warst ja auch länger bereit als die meisten, das noch nachzuvollziehen. Obwohl er sich vielleicht schon final verrannt hatte.
Cornils: Kannst du das exemplarisch erläutern? Wo hat sich Kant-ye (lol sorry) denn offenbart?

»Kanye ist eigentlich Altgrieche, ständig im Fluss und im Werden begriffen« Kunze: All die Interviews. Sei es bei Lowe, oder jüngst im Gespräch mit Alex Vervoordt: Der Typ war immer irgendetwas auf der Schliche. Er ist für mich der einzige, der sich auf diesem Sichtbarkeitslevel getraut hat, auch Gedanken öffentlich zu äußern, die noch nicht ausgegoren waren. Man hat dem beim Prozess zuhören können. Das war immer wahnsinnig und widersprüchlich und mit Momenten von Brillanz.
Cornils: Ja, er hat den Twitter-Mindset schon zu Web 1.0-Zeiten gehabt. Aber ist das aus heutiger Sicht unbedingt bewunderswert?

Aigner: Eigentlich hätte man da MAGA und Slavery und das ganze Dilemma als worst case schon befürchten können.
Kunze: Wahrscheinlich! Aber nur wegen Kanye haben jetzt zum Beispiel Okayplayer geschrieben,: Seht her, wir müssen unser Bild eines Celebrities überdenken – sie sind fehlbar! Ich mein: d’oh. Aber da das sehr Wenigen so endgültig klar war, finde ich das wenigstens ein fruchtbares Ergebnis aus dem Schlamassel.

Cornils: Interessant ist ja auch, dass sofort Verschwörungstheorie-Twitter darauf kam, West würde lediglich ein Performance-Art-Stück abziehen mit dieser Trump-Geschichte. Da wurde verzweifelt nach Strohhalmen gegriffen, nach Bedeutung gesucht, wo vielleicht keine war. Wenn du die Aufklärung mit einbringst: Kanye ist eigentlich Altgrieche, ständig im Fluss und im Werden begriffen. Das hat ihn schon immer spannend und v.a. auch unvorhersehbar gemacht. Natürlich ist das erstmal geil, weil es so anders ist in Hinsicht auf den aalglatten Neoliberalismus-Pop, den wir sonst serviert bekommen. Aber wie gesagt: Jetzt ist er wohl zu weit gegangen und alle kündigen ihm das Fan-Abo auf. Das wiederum behagt mir auch nicht recht. Denn: Was erwarten wir von Kanye West eigentlich, gerade wir Milchbrötchen aus Almanland?

Kunze: Zu allem: JA UND JA UND JA! Nur eine Frage dazu: was genau behagt dir nicht? Die Kündigung des Fan-Abos wegen vermeintlicher moralischer Überlegenheit?
Cornils Weil ich das Gefühl habe, dass Kanye zwanghaft zu einem Proxy für den schwarzen Struggle gemacht wird, der er vielleicht nie war und eventuell auch nie sein wollte.
Kunze: Er hat live im TV gesagt: »George Bush doesn’t care about black people«.

Cornils: Ja, und das war auch ein prägender Moment. Aber Bushs offensichtlichen Rassismus als solchen auszusprechen, wenn dir gerade jemand ein bisschen Sendezeit gibt – macht dich das automatisch zu einem Träger für den politischen Diskurs?
Kunze:. In dieser Welt schon. Außerdem würde ich schon behaupten, dass Kanye auch selbst gerne so gesehen werden will. Er stellt sich auch in seinen Texten immer wieder in eine Reihe mit schwarzen Pionieren. Der will das schon auch selbst.

Cornils: In jeder Rezension, die ich zu »ye« gelesen habe, wird eine Enttäuschung vorgeschoben, die sich vor allem an politischen Inhalten entzündet.
Kunze: Dass er es nicht geschafft hat, den schwarzen Menschen zur Glorie zu geleiten? Bzw. ihn jetzt sogar verraten hat?

Cornils: Ja, der Verrat wird da glaube ich stark gemacht. Bei Ta-Nehisi Coats unter anderem, interessanterweise aber auch bei den Kartoffelkriegern des deutschen Feuilletons. Ey, Leute, das ist nicht euer Kampf, da habt ihr erstmal gar nichts zu fordern.
Kunze:: Nein?
Cornils: Ich persönlich? Ich habe erstmal weder als Hörer noch als Journalist etwas von Kanye West etwas in politischer Hinsicht zu erwarten. Ich kann es analysieren, interpretieren und dann meine Schlüsse daraus ziehen und auch Kritik äußern – mir aber keine Enttäuschung leisten. Das finde ich vermessen.
Kunze: Die Enttäuschung ist halt in erster Linie Armutszeugnis fürs Publikum. Da steckt ja auch dieses wurmige Bedürfnis drin, angeführt werden zu wollen.

Aigner: Ich bin so müüüüüüüde, diesen Kanye-Diskurs zu führen. Ich dachte halt echt die 1,5 Jahre Kanye-Auszeit wären genug gewesen, aber dann stellste halt schon nach Tweet 4 und Skizze 1 fest: eeeeeeeingentlich brauche ich vier Jahre. Für mich ist am dramatischsten die Enttäuschung, dass er es nicht mehr schafft, stringent musikalische Visionen umzusetzen. Weil das in erster Linie seine größte Qualität war.
Cornils: Fair. Dann lasst uns doch vielleicht einfach mal kurz versuchen, uns diese Platte und die drei anderen am Rattenschwanz anzuhören? Ich finde »ye« eigentlich ganz gut so. Also: »ganz gut so«.

Aigner: »Ganz gut so« ist halt genau das Problem. Kanye war entweder grauenhaft oder brillant. Jetzt stehen diese ganzen megalomanischen Kanye-ismen aber in einem total unbemerkenswerten musikalischen Kontext, das macht mich müde. Kanye in ganz gut so gibt’s ja schon. Er heißt J. Cole und ist der Teufel.

Cornils: Auf jeden Fall. Dieses Extrem in die ein oder andere Richtung lässt sich allerdings weder auf »ye« noch auf den Platten für Pusha T, Nas oder mit Kid Cudi wirklich hören. Selbst »808s« und »Yeezus«, die ich beide nicht mochte, ließen sich jedenfalls schön hassen. Da gab es Reibungspunkte.

Kunze: Für mich klingt »ye« einfach wie »Pablo«-Outtakes.
Aigner: Jep.

Cornils: Und das ist vielleicht das Traurige an diesem ganzen Diskurs drumherum: Dass der eventuell doch spannender ist als das, worauf er sich bezieht. Wenn er sich überhaupt auf die Musik bezieht.
Kunze: Waren für euch auf allen vier Alben keine Aha-Momente dabei?

Cornils: Bei Pusha T gibt’s ein paar sehr schöne Momente, »Nasir« finde ich musikalisch dick aufgestrichen und dünn ausgekleidet. Es pendelt sich betulich im Mittelmaß ein. »Hat sich nicht viel geändert, außer die Nähe zu Verschwörungstheorie-Fucknuts und da kann man halt einfach nicht mitgehen.«
Kunze: »Nasir« finde ich auch unfassbar aufgesetzt, ich nehme dem Album keinen Takt ab!
Aigner: Ja, Pusha ist so ziemlich das Optimum was man von der Konstellation kriegen konnte, Nas der Worst Case. Kanye checkt halt zum ersten Mal ever den musikalischen Zeitgeist nicht oder noch schlimmer: er kann ihn nicht mehr aktiv selbst gestalten.

Cornils: Genau das meine ich. Musikalisch gesehen ist da nichts, was mich sagen lässt: Okay, das ist neu, das wird den Maßstab setzen.
Kunze: Und wenn man diesen unmenschlichen Anspruch mal weglassen würde?
Also bisher haben wir das Album ja nur darüber bewertet, dass es nicht dermaßen Grenzen verschoben hat, wie fast alle seiner Vorgänger.

Cornils: Wenn wir das täten: Dann wäre »ye« ein ganz okayes Rap-Album mit zwei Hits, das mir etwas erzählen will und ich verstehe recht wenig, wo es eigentlich hingehen soll.
Aigner: Ja, wobei sein Genie ja auch immer darin lag, 50% Zeitgeist zu verwalten und auf dieser Überpopstarebene zu perfektionieren und 50% selber zu prägen. Siehe Keef, Desiigner undundund.
Kunze:: Absolut! Zu euch beiden! Es folgt eine etwas verschwurbelte These. Ich glaube, »ye« ist sogar noch schlechter, als wir es machen. Ich glaube die versessene Erwartung des Hörer, Kanye müsse immer etwas neues erfinden, macht das Album, besser als es ist. Weil man die Möglichkeit mitdenkt/fühlt. Weil sie im Raum steht.

Cornils: Vielleicht, vielleicht trägt eben auch der Rahmen dazu bei, es halt irgendwie doch… transgressiv zu finden? Das quote unquote enttäuscht ja auch viele Musikjournalisten: Dass da so wenig Stellung bezogen, Haltung gezeigt wird. Das Ungenügende an »ye« ist vielleicht der eigentliche Skandal, zumindest scheint es so aufgefasst zu werden.
Kunze: Vielleicht gibt es auch gar keinen Skandal da dran. Vielleicht ist es einfach nur ein unfassbar mediokres Album von einem Typen, der viel zu viel Gewicht bekommen hat, ’cause people.

Aigner: Puh, aaaaaalso: Kanye-ismen waren davor schon im Bestfall hilarious but not that deep oder noch häufiger hilarious but batshit crazy. Hat sich nicht viel geändert, außer die Nähe zu Verschwörungstheorie-Fucknuts und da kann man halt einfach nicht mitgehen.

Cornils: Stellen wir uns doch einfach mal vor, Kanye hätte hier einen Meilenstein rausgehauen: Wie hätten die Leute reagiert?
Kunze: Hätte Kanye einen Meilenstein rausgehauen, hätten alle gesagt: Guckt, er ist ein Genie. Genies sind manchmal auf abwegen. Er wird sich wieder einkriegen.

Aigner: Ich glaube Kanye als nie stoppende Work In Progress war halt geil, jetzt ist der Prozess aber rum und am Ende gab’s halt kein MBDTF sondern ein paar Skizzen für Soundcloud.
Kunze: Glaubste, der Prozess ist rum?
Aigner: Ja, das tut mir am meisten weh: ja. Dude is washed.
Kunze: Nicht auszuschließen, dass er sich in zwei Jahren ein U-Boot mietet und irgendwo in der See vor Russland zugedröhnt einen Klassiker produziert. Kim und Kinder wurden inzwischen inzwischen in so einem Hibernations-Eistank eingefroren.

Cornils: Ich glaube, das wird nie passieren. Denn was Kanye schon verstanden hat, auch wenn er jedes Album als sein und das beste überhaupt vorfeiert: Der glaubt nicht mehr an und denkt nicht mehr in Klassikern. Sondern nur noch in Streams, entweder von Musik oder Revenue.

Aigner: Die ganze Diskussion und wie wenig wir dabei über Musik reden, zeigt doch nur, dass wir über ein Album reden, das ich ohne Kontext, ohne Kanye, ohne alles niemals besprechen wollen würden, weil es fast nichts gibt, was bemerkenswert ist. Und das ist einfach absolut nicht Kanye.

Cornils: True.

Aigner: Mir kommt es so vor als müssten wir ein Little Brother Album besprechen. Haja, ganz ok aber läppsch musikalisch ganz nettes Sample 6.2/10 ok geil ich check mal nebenher meine YouTube-Abos. Das kann doch nicht sein. Ja, ich meine, es liegt doch so eine Schwere, selbst über der Vinyl-Sprechstunde. Und normalerweise hört man ein Kanye-Album und hat 600 Gedanken pro Track.
Kunze:: Stimmt, weil man sich sonst immer unbeschwert dachte: lol, der Typ ist ridiculous! Und jetzt ist dieses ridiculous halt belastet. Mit echter Politik und tatsächlichen Auswirkungen und so. Immerhin hat er irgendwas von Titten gesagt und dass sie der Beweis seien, dass er sich auf mehr als eine Sache gleichzeitig konzentrieren könne.

Cornils: Deswegen würde ich aus journalistischer Perspektive einen Schritt zurück auf Anfang gehen und fragen: Wie darüber reden? Mit welchem Vokabular, mit welchem Ansatz? Weil es so dermaßen verfahren ist, nur aber nicht auf die geile Art. Denn die Widersprüche, die Kanye groß gemacht haben, die sind mittlerweile zu aufgeblasen, um dahinter noch was erkennen zu können.
Aigner: Sollten wir Track 1 als Psychogramm mal eine echt Chance geben oder haben wir jetzt alles was Kanye tut eh schon abgehakt?
Kunze: Gerne Chancen geben!

Aigner: Du fandest »I Thought About Killing You« ja super, ich zumindest interessant. Danach kam außer »yikes« nicht mehr viel, aber da war zumindest am Anfang noch Hoffnung.

Kunze:: Ich finde »I Thought About« super, ja. Beziehungsweise hast du Recht: Ich fand ihn super. Weil er Track 1 war, bevor ich alles andere gehört habe. Und das meinte ich vorher: Da lag beim ersten Hören diese Spannung drin, dass da jetzt jederzeit was total Absonderliches passieren wird. Und Track 1 hat diese Spannung für mich halt voll aufgebaut und ich dachte so, »Geil, jetzt geht’s los, jetzt wird’s auf allen Ebenen total daneben«.

Cornils: »Interessant« ist das Stichwort. Auch hier wird mit Widersprüchen gearbeitet, der sehr StudiVZ-Gruppentitel-like Schriftzug auf dem Album noch etwas komplexer aufgedröselt. Es hat alles einen sehr unguten Beigeschmack von wird-man-noch-mal-sagen-dürfen, immerhin aber: Einfach mal eine Lanze für den Hass, das Negative brechen, finde ich rein an sich gar nicht so mies.

Aigner: »See, if I was tryin’ to relate it to more people / I’d probably say I’m struggling with loving myself / Because that seems like a common theme / But that’s not the case here / I love myself way more than I love you / And I think about killing myself / So, best believe, I thought about killing you today.«_ Das geht schon einen Schritt weiter als Studi-VZ, ne?

Cornils: Ja, auf jeden Fall! Das genau meine ich: Hier wird Platz geschaffen für Komplexität mit ihren Schattenseiten (oder was wir gemeinhin dafür halten). Ich denke das vor allem auch politisch, obwohl es hier persönlich gemeint ist: Es gibt auch in der liberalen – links will ich das nicht unbedingt nennen – Bewegung einen Imperativ, der sagt: Seid positiv, optimistisch, empört euch, aber zeigt Liebe, yadda yadda. Dagegen einfach mal gegen die allgemeine Nettigkeitsdogmen sagen: Ich will dich töten, auslöschen etc. Das ist für mich produktiver als Nazis für den deutschlandweiten Schmunzelkick die Badehose zu klauen.

kanye west ye Webshop ► EU Vinyl LP + Vinyl LP + EU CD+US CDAigner: Und die letzten Kanye-Worte auf der Platte sind: »Next, she’ll be off to college and then at the altar / ’Cause she know that niggas is savage, niggas is monsters / Niggas is pimps, niggas is players, ’til niggas have daughters / Niggas is pimps, niggas is players, ’til niggas have daughters.«
Unterkomplexer gehts dann halt auch nicht. Und ich war selbst bei »Yikes« noch hoffnungsvoll, dass da noch übel der Next-Level-Shit passieren könnte. »Shit could get menacing…«
Cornils: Aber auch da: »I don’t take advice from people less successful than me« , puh, auf welcher Ebene holt das noch irgendwen ab?
Aigner: Wäre ohne Trump-Scheiße am Schuh ein ganz normaler Kanyeismus

Aigner: Ganz kurz noch: »I’ll beat his ass, pray I beat the charges / No, Daddy don’t play, not when it come to they daughters / Don’t do no yoga, don’t do pilates / Just play piano and stick to karate…« Gauland.

Kunze:: Wenn wir nochmal die Klammer um diese vier Kanye-Alben machen: Wie geht ihr da jetzt raus?

Cornils:: Ich gehe da relativ unberührt raus. Ich brauche sie alle nicht. Und ja, vielleicht denke ich wirklich, dass wir Kanye – und sei’s nur für eine Weile – nicht mehr zuhören sollten. Denn vielleicht ist er wirklich dann am besten, wenn er sich die Aufmerksamkeit über Musik und nicht durch Tweetketten erarbeiten muss.

Aigner: Also das Gute ist: unberührt und Kanye geht für mich wenigstens immer noch nicht zusammen. Mich belastet die Mediokrität hier zumindest noch. Sie macht mich müde, aber ich nehme es immer noch persönlich.

Cornils:: Das heißt, du bist Fan geblieben? Irgendwer memte ja gleich nach Release: I hate being a Kanye fan, it’s awesome.
Aigner: Ich bin dann wieder Fan vom U-Boot Album 2022.
Kunze: Ich glaube, dass alles, was da jetzt auf und um das Album herum passiert ist, ein so schmerzhafter wie notwendiger Zwischenschritt waren. Nicht nur für Kanye.

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Record Store Day 2021 – 2nd Drop
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 17.7.2021 findet nun der zweite Record Store Days in diesem Jahr statt. Auch dafür sind wieder mehrere Dutzend exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus abermals zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
Music Kolumne
Records Revisited
The Smiths – The Queen Is Dead (1986)
Das 1986 veröffentlichte »The Queen Is Dead« ist der Höhepunkt der nur fünf Jahre und vier Studioalben währenden Karriere der britischen Band The Smiths. Es klingt auch nach so langer Zeit noch erfrischend eigenwillig.
Music Kolumne
Records Revisited
Porter Ricks – Biokinetics (1996)
Als Porter Ricks im Jahr 1996 das Album »Biokinetics« veröffentlichten, handelte es sich um mehr als nur eine um Zusatzstücke erweiterte Sammlung ihrer ersten 12inches. Sondern um den utopistischen Versuch, Dub Techno weiterzudenken.
Music Porträt
BBE Records
Influencer der Influencer
Peter Adarkwah ist der Grund, warum manches Life durch J Dilla gechanged wurde, das Roy Ayers einen zweiten Frühling erlebt hat und das japanische Jazz-Alben von Pitchfork rezensiert werden. In anderen Worten: BBE Music wird 25 Jahre alt.
Music Liste
Record Store Day 2021 – 1st Drop
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 12.6.2021 findet nun der erste von zwei Record Store Days in diesem Jahr statt. Allein dafür sind wieder mehrere hundert exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
Music Porträt
Portico Quartet
Guest Mix
»Terrain« heißt das neue Album der britischen Band Portico Quartet, dass in diesen Tagen auf Gondwana Records veröffentlicht wurde. Für uns hat Jack Wyllie von Portico Quartet in einem exklusiven DJ-Mix 60 Minuten Musik zusammengestellt.
Music Porträt
SSIEGE
Suche nach dem Endlosloop
Dicht gedrängt wandeln die Produktionen von SSIEGE an den Übergängen der Jahreszeiten und verschwimmen in ultragesättigten Bildern. Mit ihnen erzählt der Italiener ohne großes Brimborium von Träumen, die sich immer weiter wiederholen.
Music Kolumne
Records Revisited
Marvin Gaye – What's Going On (1971)
Muss man dies Album überhaupt in Erinnerung rufen? Eigentlich nicht. Aber man kann es immer wieder hören. Und es ist bis heute aktuell geblieben, im Guten wie im Schlechten. Marvin Gayes »What’s Going On« wird 50 Jahre alt.
Music Porträt
Seefeel
Musik im luftleeren Raum
Seefeel sind eine Zusammenkunft der Unwahrscheinlichkeiten. Seit fast 30 Jahren spielen sie zwischen den Stilen und befreit von kontemporären Referenzen. Ihr Sound ist bis heute unbegreiflich.
Music Porträt
Arsivplak
Vergangenheit, neu aufgelegt
Volga Çobans Label Arsivplak und das Edit-Projekt Arşivplak sind zwei Seiten derselben Medaille: Einerseits ist er Archivar von türkischem Funk, Disco, Pop, Rock und Jazz, andererseits wirft er ein neues Licht auf alte Klänge.
Music Kolumne
Records Revisited
Grace Jones – Nightclubbing, 1981
Nachtleben für Androiden: Grace Jones sorgte auf »Nightclubbing« mit einer der besten Rhythmusgruppen der Welt dafür, dass Reggae und New Wave im Pop der Achtziger neues Eigenleben entfalteten.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai & Juni 2021
Die eine Konstante in der Ära von Impfneid, Merzismus und Notbremsenbeef: Aigners Inventur fühlt sich vier Minuten vor Beginn der Ausgangssperre verwegen, hält sich für den Nabel der Deutschrapwelt und kopiert sich nur selbst.
Music Liste
Crumb
10 All Time Favs
Seit ihrem Debüt 2019 gelten Crumb als eines der heißesten Feuer in der Musiklandschaft. Nun ist ihr neues Album »Ice Melt« erschienen. Die Gelegenheit sie nach 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Scotch Rolex – Tewari
Ist es Hip-Hop? Ist es Metal? Ist es Dancehall? Ist es Musik, die du nicht raffen wirst? Ist es unfair, dass die Clubs geschlossen sind? Unsere Vinyl-Sprechstundler gehen gleichermaßen clubhorny wie verstört aus DJ Scott Rolex’ »Tewari«.
Music Interview
Adrian Younge
Sonische Geschichtsstunde
Mit »The American Negro« beginnt ein neues Kapitel in der Arbeit von Adrian Younge. Sie ist frontaler, politisch aufgeladener und selbstsicherer. Er will lehren. Wir hatten die Gelegenheit zu einem ausführlichem Interview.
Music Liste
Leon Vynehall
10 All Time Favs
Mit seinem neuen Album »Rare, Forever« setzt der britische Produzent Leon Vynehall den Weg fort, den er mit »Nothing Is Still« begonnen hat. Uns verrät er heute 10 Schallplatten, die ihn geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Gil Scott-Heron – Pieces Of A Man (1971)
Man nannte ihn den »Godfather of Hip Hop«, weil er über Drogen, Rassismus und die Divided States of America textete. Mittlerweile ist das erfolgreichstes Album von Gil Scott-Heron 50 Jahre alt – und aktueller denn je.
Music Kolumne
Records Revisited
Deftones – White Pony (2000)
Die im Juni 2000 veröffentlichte LP »White Pony« wurde deshalb zu einem dermaßen bahnbrechenden Album, weil sich die Deftones darauf erstmals als die Zitationsmaschine in Szene setzen, die sie eigentlich immer schon gewesen waren.
Music Liste
Jenn Wasner (Flock Of Dimes)
10 All Time Favs
Mit ihrem Soloprojekt Flock of Dimes hat Jenn Wasner gerade ihr persönlichstes und zugleich substanziell weitreichendstes Album vorgelegt. Wir baten die Musikerin uns 10 Schallplatten zu nennen, die sie geformt, gebessert, gebildet haben.
Music Porträt
Gondwana Records
Seele und Charakter
Als DJ und Musiker wurde Matthew Halsall zum Labelbetreiber. Ausgehend von einem lokalen Fokus auf die Jazzszene Manchesters hat der Trompeter seinem Label Gondwana mittlerweile eine recht internationale Ausrichtung gegeben.
Music Kolumne
Records Revisited
Busta Rhymes – The Coming (1996)
Als vor 25 Jahren »The Coming« erschien, war Busta Rhymes kein Unbekannter mehr. Sein Solodebüt mit dem Hit »Woo Hah!! Got You All In Check« machte ihn zu einem der größten Rapstars seiner Zeit. Wie klingt das Album heute?
Music Kolumne
Records Revisited
Yellow Magic Orchestra – BGM (1981)
Winke für die Zukunft: Die japanischen Synthesizerzauberer des Yellow Magic Orchestra entwarfen auf ihrem vierten Album »BGM« eine Background Music für nachfolgende Generationen.
Music Kolumne
Records Revisited
Coil – Love's Secret Domain (1991)
Techno ist es nicht – doch hinterließ »Love’s Secret Domain« tiefe Furchen in der Clubmusik der 1990er Jahre und markierte für Coil jenen Wendepunkt, ab dem ihr Wirken eine neue Richtung einschlug. Das Projekt hätte es fast zerrissen.
Music Porträt
Die P
Die Messlatte höher legen
Sie ist das erste Signing des All Female*-Labels 365xx Records und veröffentlicht dieser Tage ihr Debüt »3,14«. Für Die P ist die Golden Era schlicht nachhaltig, Competition ist für sie Ansporn, besser zu werden. Ihr Ziel: Zeitlosigkeit.
Music Porträt
Important Records
Deep Listening Forever!
Ob Pauline Oliveros, Éliane Radigue, Alina Kalancea oder Caterina Barbieri: Seit 20 Jahren ist Important Records wie ein gut bestückter Plattenladen für aufregende Sounds – die beste Anlaufstelle für Musik, die intensiv gehört werden muss.
Music Kolumne
Aigners Inventur
März & April 2021
Die ganze Welt verarbeitet im März 2021 immer noch den März 2020, nur unser Kolumnist ist weiterhin auf der Suche nach Wrong-Speeder-Optionen. Aigners Inventur: Dub aus dem Abyss und durch die FFP2-Maske gerauchte Kippen.
Art Porträt
Vincent de Boer
Wie Jazz mit Pinseln
Der niederländische Künstler Vincent de Boer ist zu einem festen Bandmitglied der britischen Jazzer von Ill Considered avanciert. Er zeichnet Plattencover auf Basis der gehörten Grooves. Für »The Stroke« wurde der Prozess nun umgedreht.
Music Kolumne
Records Revisited
Dinosaur Jr – Green Mind (1991)
Viele Rockbands nehmen zu Beginn der 1990er Jahre ihre bis dahin besten Alben auf. Auch Dinosaur Jr. Während die Band selbst bei den Aufnahmen bereits auseinanderbricht, strotzt ihr viertes Album »Green Mind« vor Kreativität.
Music Porträt
Phew
Ein Leben gegen den Strich
Punk mit Aunt Sally, Synth Pop mit Sakamoto und experimentelle Musik solo und mit anderen: Die japanische Musikerin Phew sucht seit über vier Jahrzehnten die Fehler in der Musik, weil sich darin nur deren Möglichkeiten offenbaren.
Music Porträt
Far Out Recordings
Im Epizentrum der Brazil-Welle
Joe Davis ist der Lokführer, auf dessen Zug Mitte der Neunziger eine ganze Generation Brazil-affiner Producer aufsprang. Mit seinem Label Far Out Recordings wurde er zum weltweiten Statthalter brasilianischer Musikkultur.
Music Kolumne
Records Revisited
Carole King – Tapestry (1971)
Carole King wollte nie Popstar werden, sondern nur Songs schreiben. Weil sie das aber konnte wie niemand sonst, wurde sie es dennoch – mit »Tapestry«, ihrem Debütalbum aus dem Februar 1971.
Music Interview
Audio88 & Yassin
Der bessere Diss
Auf das verflixte fünfte Album von Audio88 und Yassin mussten Fans verflixte fünf Jahre warten. Im Zuge des Weltgeschehens ist es kein Wunder, dass sie radikaler auftreten als je zuvor. Ein Interview anlässlich des neuen Albums »Todesliste«