Music Kolumne | verfasst 06.11.2013
Zwölf Zehner
Oktober 2013
Willkommen im November. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat Oktober musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Text Florian Aigner, Paul Okraj

Sido - 30/11/80 Der Paul ist ja nun nicht der erste, der in letzter Zeit mit Nostalgie-Posse-Cuts Versöhnungsangebote an die Nörgler machte, man denke nur an Max The Voice Herre, aber Sido treibt diesen Plan auf die Spitze. Klar, MoTrip muss bei sowas immer dabei sein, weil der mit seiner Eleganz auch die ganzen RAG-Fans von damals beschwichtigt kriegt, nachdem sie sich durch die Tumbheiten von Manny Marc und Frauenarzt quälen mussten, aber dass Sido 2013 tatsächlich Smudo, diesen einen von Fettes Brot und Moses Pelham auf einen Track packt, das ist schon irgendwo grundsympathisch. Da fällt es auch nicht weiter ins Gewicht, dass Smudo sich immer noch nicht traut Penis zu sagen und immer noch Sachen reimt, für die sich andere beim Dichten für Goldene Hochzeiten schon schämen würden. Moses hingegen klingt so raumfüllend und – Achtung YOLO-Vokabular – bosshaft, dass man über deren damalige Auseinandersetzung noch mehr lachen muss als ohnehin schon. Ach ja, dann ist da ja noch ein gewohnt ehrgeiziger Eko, die wiedermal großartig flowenden Lakman und Banjo, die bedrohlichste Bushido-Strophe seit Bordstein, Laas’ referenzielle Streber-Strophe und der konsequent in üblicher B-Tight-Manier unterwältigende Schluss. Dazwischen kauft Tarek seiner Dame noch eine Burka von Rocawear und Sido macht sich Sorgen um seine grauen Haare. »30/11/80« hat Längen, unfreiwillige Komik, ist null stringent und trotzdem als Pulsmesser für deutschen Rap ein unglaubliches Dokument. Und gerade wenn man diese Einsicht hat, stolpert auf einmal der Green Eyed Bandit rein und grüßt uns mit einem dreifachen Ho. Surreal.

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Camp Inc - The Land Endlich, endlich, finally! Was habe ich auf diesen Track gewartet, so dass dieser endlich auf Vinyl veröffentlicht wird. Nun gut, das Digitalrelease geht in diesem Monat vor, ehe Camp Inc‘s The Land dann im Januar auch auf 12inch zu haben sein wird. Ich freue mich dennoch wie Holle. Damals nämlich, vor zwei Jahren ungefähr, hörte ich diesen Track zum ersten Mal bei einem DJ Set von Camp Inc im Kölner Gebäude 9 und war vom Fleck weg begeistert wie irritiert. Was zum Teufel war das, das in dieser grandiosen Art und Weise mit seinen stotternden 707-Gedonnner und dieser humorvollen Bassline zur Hochzeit von Acid und Italo ansetzte und selbst von Adonis’ Überklassiker »No Way Back«, das auf diesen Track folgte, nicht die Butter vom Brot nehmen ließ. Das war einer dieser Momente. Wenige Tage später wurde ich auf Soundcloud fündig, erfuhr, dass das stück gar selbst von Camp Inc stammt und auf den Projektnamen »Deutschland Gotta Disco« hört. Welch ein Name, welch ein Statement. Soviel dazu. Jetzt ist sie da. Zugeben, durch die Namensänderung zu »The Land« geht dem Stück etwas an Charme verloren. Deutschland braucht immer noch Disco. Dank Leuten wie Camp Inc. schaue ich aber optimistisch in die Zukunft.

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Johnny Sinco - They Gave The Wrong Young Nigga Money Ach, wat schön, noch so eine Migos-Hook, dieses Mal aber gebettet auf einen Beat, der ein bißchen so klingt, als hätte Zaytoven 40s Backups heimlich auf einen USB-Stick gezogen und für einen schmierigen Stripclub in Atlanta aufgeplustert. Dazu nuschelt sich Johnny Sinco durch fantastisch lieblose Verse, in denen ’Gattis, Benzes und der ganze andere eskapistische Scheiß abgehakt werden, um dann mit einem unglaublich am Takt vorbeigekackten, inhaltlich schwer postmodernen Chorus dieser ganzen Farce die Krone aufzusetzen. Das kann man jetzt wieder als Untergang des Abendlandes zu Tode intellektualisieren oder aber sich überlegen wie man diese Hook in politisch verträglicher Form in seinen Alltag integrieren kann als minimal-pigmentiertes Wohlstandskind.

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Jaakko Eino Kalevi - No End Nicht dass das nicht eh schon jeder wüsste, aber Finnen sind wunderbare Menschen, ausnahmslos, immer. Und dieser Jaako Eino Kalevi sowieso. Auf einem Sidelabel von Domino wird er eine tolle Platte veröffentlichen, er trägt Rollkragenpullis mit Mittelscheitel und schafft es auf »No End« nicht nur die unaufdringlichste Saxophon-Hook des Jahrtausends zu schreiben, sondern auch, dass ich mir wünsche, dass dieses verdammte Keyboard-Solo gen Ende noch fünf Minuten länger dauert. Dazwischen harmonisiert Jaako (Finnen muss man immer duzen) mit Saud Khalifa und alles ist so schön schluffi-träumerisch, aber dennoch arschfunky. Es tut ein bißchen weh, aber Kindness: du wurdest ersetzt.

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Dam Funk & Snoopzilla - Faden Away Zwanzig Jahre nach Doggystyle propagiert Snoop nicht lediglich eine G-Funk-Era, nein, im Jahre 2013 findet er diese wieder. Tatsache. Schuld daran, oder zum Glück dafür verantwortlich ist Stones-Throw’s-Chef-Funkateer Dâm-Funk, der Snoop für das gemeinsame Projekt gewinnen konnte. Dass die beiden sich gut verstehen und nicht nur digitale Spuren hin- und herschicken, davon zeugen hübsch dokumentierte Treffen bei Instagram. Davon zeugt noch mehr das purpurne »Faden Away«, in dem Snoop sich von einem kristallinen P-Funk Marke George Clinton ähhh Dâm-Funk tragen lässt und mit seiner nonchalanten Stimmlage wenige Zeilen äusserst galant nach aussen trägt. In seinen eigenen Worten, me and Dâm-Funk, we capture the funk. Co-Sign. Gemeinsames Album ist geplant, hoffentlich kann Snoop darauf noch die Antwort liefern, wie die leicht grotesk anmutende Frage Can You smell me? zu verstehen ist, die auf »Faden Away« zwischen den Zeilen fällt. Ich warte gespannt.

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Policy - Postscript 187Find it at hhv.de: LP Policy gehen für 100% Silk komplett Nüsse und cutten so rotzig wie lange nicht einen allürenfreien Jazzfunk-House-Tune zusammen, inklusive angedeuteter Fanfaren-Euphorie, UK-Pitchshifting und Breakbeats, die sich Amanda Brown vermutlich jedes Mal vertraglich zusichert. Fürs Finale macht das Duo dann die Claps noch schön laut und wir haben endlich (nach 2013er Internet-Maßstäben) wieder einen richtigen Hit auf Silk.

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Robert Bergman – Volg De Vink Robert Bergman wirds nicht registrieren, aber sofern er das hier mitbekommt, kann er lesen, dass er auf seiner ersten Platte den großen Danny Wolfers aka Legowelt in den Schatten stellt. Dieser bestreitet nämlich die A-Seite einer Splitsingle, derer B-Seite wir uns hier widmen. Bergman’s »Volg de Vink« ist ein brachiales MPC-Monster, das das rohe ungefilterte Drumkit samt seiner töricht einfachen Bassline ungeniert in den Grenzbereich schleudert, ehe ein kurzgelooptes Orgelsample unaufhaltsam den Klimax ansteuert. Das ist so, wie soll ich sagen, das is so funkinevenmäßig, das hat der Promotext schon gut erkannt. Und hier sind wir ganz Fanboy. Von Legowelt auch, das nur am Rande erwähnt.

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Summer Cem - Neue Bugatti Und heute gönnst du dir mal was und bist auf Shopping Tour? Wow! Schöne Fossil-Uhr! Zeilen wie diese tragen im Deutsch-Rap-Unterhaltungsmonat Oktober zu köstlichen Amüsementmomenten auf unseren Seiten bei. Den Summer Cem, den haben wir ohnehin gern. Der guckt nicht immer so bierernst, wenn er behauptet, dass er mit einem neuen Bugatti vorfährt, dass man meinen könnte, der gehörte tatsächlich ihm. »Neue Bugatti« heißt auch Summer Cems neue dadaistische Großtat, die sich durch ein debil verfremdetes Stimmsample auszeichnet, das durchgehend die neue Bugatti propagiert. Derart debil, kaum verständlich, orientalisch angehaucht setzt das Sample an Stellen ein, die passen oder eben nicht, dafür feiern wir unseren Summer Cem, diesen Chefcharismatiker, diesen Übermenschen mit seinem Haus auf Rädern.

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Dwntmpo - Go Or Gogo Dwntmpo kommt aus Leipzig und produziert mit Vorliebe schlammig-dubbigen Zeitlupen-Techno. Das klingt dann nach häufig nach Modern Love oder wie die Schnuppervariante von Blackest Ever Black, mit »Go Or Gogo« aber choppt sich Dwntmpo einen veritablen House-Hit zusammen, basierend auf einem – genau – House-Hit, dessen Vocals er neu zusammensetzt und über eine cleane Bassline auf unter 110 BPM entschleunigt. Auch wenn sie hier nur zweitverwertet sind: der Kollege Okraj würde an dieser Stelle nun wieder sein Plädoyer für mehr Vocals in kontemporärer elektronischer Tanzmusik starten. Recht hätte er.

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Vereker - Marked Boah, wer dachte die beiden Vereker EPs für L.I.E.S. wären schon schnörkellos gewesen, et voila: Trilogy Tapes veröffentlichen mit »Marked« einen Drumtrack mit minimaler Acid-Figur und einem Mastering, das nach überschwemmtem Keller klingt. Sechseinhalb Minuten torkelt das vor sich hin, wie eine Hieroglyphic Being Maxi mit nihilistischerem Impetus. Outsider House mag der abgedroschenste Begriff des Jahres sein, aber spätestens hierfür hätte man ihn ohnehin erfinden müssen.

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Palmbomen II
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Records Revisited
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Viel besser geht es nicht. Zu Beginn der 1990er Jahre brachten A Tribe Called Quest mit ihrem zweiten Album »The Low End Theory« den Flow auf den Punkt. Ohne aggressiv männliche Posen, dafür mit Jazz, Breaks und Vibe.
Music Kolumne
Records Revisited
Primal Scream – Screamadelica (1991)
1991 – was für ein Jahr für die Rockmusik. Die am 24.9.1991 veröffentlichten Alben von Nirvana, Soundgarden und Red Hot Chili Peppers haben Rock wieder populär gemacht. Aber »Screamadelica« von Primal Scream hat das Genre verändert.
Music Essay
Die Beat-Ära in der DDR
Feindliche Übernahme
Schallplatten des Amiga-Labels sind weit verbreitet. Neben Pressungen internationaler Stars war auch jede Menge Musik aus der DDR selbst auf Platte verewigt worden. Manches davon lohnt wiederentdeckt zu werden.
Music Interview
José González
Geschmack ist wie dein Po
2003 coverte José González den Song »Heartbeat« von The Knife und katapultierte sich gleich in die Herzen und Studierzimmer vieler Menschen. Mit seinem Album »Local Valley« strickt er weiter an seinem Mythos. Wir trafen ihn zum Interview.
Music Porträt
Loredana Berté
Irgendwie unvergleichlich
Loredana Bertè wird als »Königin des italienischen Rock« apostrophiert. Das greift nicht nur musikalisch zu kurz. Denn sie den Status quo nie repräsentiert, sondern als Außenseiterin aus Überzeugung wiederholt infrage gestellt.
Music Kolumne
Records Revisited
DJ Shadow – Endtroducing (1996)
Vor 25 Jahren erschien mit »Endtroducing« ein Hip-Hop-Album, das Björk mit Metallica und finnischer Fusion zusammendachte. DJ Shadow grub dafür im Keller. Und fand Gold. Dann schuf er ein Album, das aus der Zeit gefallen zu sein scheint.
Music Porträt
Sarah Davachi
Echo der Unendlichkeit
Intensität ist das Wort, das in den Sinn kommt. Bei ihrer Musik und bei ihren Sätzen. Ihr Sound fühlt sich an, als ob jemand mit einer Fingerspitze über die Seele streicht. Jetzt erscheint Sarah Davachi neues Album »Antiphonals«.
Music Porträt
Dais Records
Klang als Kollektion
Zwischen Experiment und Erwartung, Neuem und Altem wagt Dais Records seit Jahren den Spagat. Gibby Miller und Ryan Martin ziehen dort ihre Kreise, wo Linearität bewusste Störung erfährt – und treten so in die Fußstapfen großer Vorgänger.
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Leslie Winer
Der unbekannte Weltstar
Björk, Grace Jones, Boy George und Sinéad O’Connor zählen zu ihren Bewunderern. William S. Burroughs war ihr Mentor. Irgendwie hat sie auch Trip-Hop erfunden. Dennoch ist Leslie Winer heute nur Insdern bekannt. Das könnte sich jetzt ändern.
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DJ Koco
Guest Mix
Bei DJ Koco treffen atemberaubende Mixing-Skills auf eine Selection von ungeheurer Raffinesse. Kaum einer cuttet seine Breakbeats tighter ineinander als er. Das Verblüffendste: Der japanische DJ beschränkt sich in seinen Sets auf 7Inches.
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Aigners Inventur
September & Oktober 2021
Keift und brummt sich wieder durch die Veröffentlichungen der letzten zwei Monate: Aigners Inventur, mit Bärlauch-Antipathie und Seerobben-Ehrfurcht. Dazwischen Alben von Flying Lotus, Erika De Casier, Space Afrika und Maxine Funke.
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Records Revisited
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1961 markierte »Africa/Brass« den Anbruch eines neuen Zeitalters: Für John Coltrane war es der Beginn seiner Impulse!-Jahre, für viele afrikanische Staaten der Start in die Unabhängigkeit. Musikalisch war es sein ambitioniertestes Vorhaben.
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Björk – Vespertine (2001)
Mit »Vespertine« schien Björk Guðmundsdóttir das Versprechen ihres vorherigen Werks nicht einzulösen. Weil sie dieses Mal einen vollkommen anderen Ansatz wählte. Was »Vespertine« von 2001 zu einer ihrer besten Platten bis heute macht.
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Polo & Pan
Eklektisch in den Weltraum
Polo & Pan sind bereit abzuheben. Nachdem sie es mit ihrem kunterbunten Stilmix bis ins Hotelzimmer von Elon Musk schafften, blicken sie nun höheren Sphären entgegen. Die irdischen Fans beglückt das Duo derweil mit dem Album »Cyclorama«.
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Durand Jones & The Indications verbinden seit Ihrem Debüt vor fünf Jahren Vergangenheit und Zukunft des Genres. Jetzt erscheint ihr drittes Album »Private Space«. Zeit, um die Band nach den 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt haben.
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Conrad Schnitzler
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Immer noch wird der 2011 verstorbene Conrad Schnitzler vor allem für seine Verbindung zu Kraftwerk oder Tangerine Dream wahrgenommen. Dabei steht sein beeindruckendes Werk genauso für sich allein, wie er Verbindungen herzustellen wusste.
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Sie bieten stilvollen Rückzug aus einer Welt, in der alle permanent hören. Und zelebrieren das Hören von Musik: Jazz Kissas sind Japans inoffizielles Kulturerbe. Der Journalist Katsumasa Kusunose dokumentiert sie nun.
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Aufwändige Aufmachungen, audiophile Listening Bars und die meisten Plattenläden der Welt: Japan, ein Vinyl-Paradies? Jein. Das Medium spielt dort gar keine große Rolle. Unsere Kulturgeschichte der japanischen Musikindustrie.
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Das 1986 veröffentlichte »The Queen Is Dead« ist der Höhepunkt der nur fünf Jahre und vier Studioalben währenden Karriere der britischen Band The Smiths. Es klingt auch nach so langer Zeit noch erfrischend eigenwillig.
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Porter Ricks – Biokinetics (1996)
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Portico Quartet
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»Terrain« heißt das neue Album der britischen Band Portico Quartet, dass in diesen Tagen auf Gondwana Records veröffentlicht wurde. Für uns hat Jack Wyllie von Portico Quartet in einem exklusiven DJ-Mix 60 Minuten Musik zusammengestellt.
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SSIEGE
Suche nach dem Endlosloop
Dicht gedrängt wandeln die Produktionen von SSIEGE an den Übergängen der Jahreszeiten und verschwimmen in ultragesättigten Bildern. Mit ihnen erzählt der Italiener ohne großes Brimborium von Träumen, die sich immer weiter wiederholen.
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Muss man dies Album überhaupt in Erinnerung rufen? Eigentlich nicht. Aber man kann es immer wieder hören. Und es ist bis heute aktuell geblieben, im Guten wie im Schlechten. Marvin Gayes »What’s Going On« wird 50 Jahre alt.
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Seefeel
Musik im luftleeren Raum
Seefeel sind eine Zusammenkunft der Unwahrscheinlichkeiten. Seit fast 30 Jahren spielen sie zwischen den Stilen und befreit von kontemporären Referenzen. Ihr Sound ist bis heute unbegreiflich.
Music Porträt
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Vergangenheit, neu aufgelegt
Volga Çobans Label Arsivplak und das Edit-Projekt Arşivplak sind zwei Seiten derselben Medaille: Einerseits ist er Archivar von türkischem Funk, Disco, Pop, Rock und Jazz, andererseits wirft er ein neues Licht auf alte Klänge.
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Nachtleben für Androiden: Grace Jones sorgte auf »Nightclubbing« mit einer der besten Rhythmusgruppen der Welt dafür, dass Reggae und New Wave im Pop der Achtziger neues Eigenleben entfalteten.
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Seit ihrem Debüt 2019 gelten Crumb als eines der heißesten Feuer in der Musiklandschaft. Nun ist ihr neues Album »Ice Melt« erschienen. Die Gelegenheit sie nach 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt, gebessert und gebildet haben.