Music Kolumne | verfasst 28.02.2018
Vinyl-Sprechstunde
Suba – Wayang
»Komm, das ist dieses Geräusch, das klingt als würden 500 Frösche gleichzeitig laichen.« Unsere Biologie-Expertenrunde im Talk über das neueste Release auf Vladimir Ivkovics Offen-Label.
Text Florian Aigner, Pippo Kuhzart, Kristoffer Cornils
Suba-vinyl_sprechstunde_1024x685px

Aigner: Also ich sag das direkt: wenn danach nur noch 50 Minuten Ambientrauschen gewesen wäre: wegen Track A1 hätte ich mir die Platte eh gekauft. Bedient in ein paar Minuten alles, was ich geil finde.
Cornils: Wenn der mir als neue Disco Halal 12" angeboten worden wäre, ich hätte mich nicht gewundert. Aber da steckt noch mehr drin. Eigentlich ist Tolouse Low Trax komplett einmal vorweggenommen. Bufiman auch.
Aigner: Und der Muslimgauze-Muezzin im Hintergrund, lelelel.
Cornils: Ja, ein bisschen albern. Aber irgendwie in geil. Sowieso vieles, wenn nicht sogar alles hieran: albern, aber geil. Auf Track A3 dann auch Ansagen aus Japan, ich glaube aus der Bahn. Wirklich alles drin. Passt natürlich wieder exzellent zum aktuellen Fourth-World-Diskurs, fand aber wohl eher in dieser Ethno-Ambient-Zeit in den frühen Neunzigern seinen Background. Beziehungsweise der Jugo-Szene für all things wave und eben dem, was Suba in Brasilien vorfand.

Kunze: Solange ich noch keine Musik habe, könntet ihr ja auch noch kurz mit eurem Referenz-Galopp innehalten und ze Leser mit Kontext versorgen. Wer zum Geier ist Suba und warum besprechen wir den hier?
»Jeder Track fühlt sich an, als würde ich damit diesen ganzen Woke/Chill/Bumsen-Playlists von Spotify direkt zwischen die Augen stechen.« Aigner: Also für Kontext muss man einfach auch das Interview bei Das Filter lesen. Und Suba ist heilig, weil. Besprechen tun wir das ja auch aufgrund des Vertrauensvorsprungs.
Kunze: Rex Ilusivii sollte man vielleicht trotzdem auch noch einführen? Ist jetzt ja nicht gerade Stefan Effenberg.
Cornils: Aufgenommen wurde die Platte 1995 in São Paulo of all places, aber nie veröffentlicht. Suba, das ist ein Pseudonym von Rex Ilusivii beziehungsweise Mitar Subotić, der laut dem – extrem exzellenten – Das Filter-Interview mit Vladimir Ivkovics Onkel befreundet war. Einmal um die halbe Welt gereist und dann kommt sowas ein Vierteljahrhundert später in Düsseldorf raus, herrlich.

Aigner: Vertrauensvorsprung, weil Offen. Aber: auch die zweite Offen-Platte (nach Toresch), die ich auch mit der Lende liebe und nicht nur mit dem Kopf. Und weil sie so divers ist wie die besten Sets des Typen, dem wir alle vertrauen und der diese Platte jetzt endlich veröffentlicht.
Cornils: Sowieso: Gibt es neben Discom überhaupt ein anderes Label, das derzeit konsequent auch mal ins ehemalige Jugoslawien guckt? Ich finde das allein schon sehr begrüßenswert. Nach Jahrzehnten anti-kommunistischer Propaganda erwarten wir aus dem quote/unquote Ostblock ja immer nur Billo-Blech-Musik mit Marschcharakter. Subotić fährt dagegen ja einfach mal alles auf, was nur irgendwie geht und von überall herkommt.
Kunze: Jap, mega begrüßenswert. Ist ja tatsächlich so, dass durch die Musik, die die Kenner gerade aus dem »Ostblock« ausgegraben, Bilder transportiert werden, die die üblichen Ostblock-Klischees hinter sich lassen. Finde ich alleine deswegen schon wichtig. Höre das Album gerade das erste Mal über die Snippets hinaus. Erster Gedanke: Geil, klingt als wäre Michael Knight praktizierender Muslim gewesen. Was wirklich ein gutes Zeichen ist: ich bin mit der Spontanbesprechung davon genauso überfordert wie bei einem ambitionierten Rap-Album. Da geht so viel auf einmal, schwer da hinterher zu kommen. Und das ist ja das Beste, was man über Musik sagen kann. Wenn man nicht hinterherkommt, wird man mitgerissen.

Aigner: Ich würde behaupten: Das ist Vladimirs Debütalbum mit cooler erfundener Backstory.
Cornils: Haha. Es klingt ja tatsächlich von der Produktion her total state of the art. Das überrascht mich extrem.
Kunze: Ja, oder? Ich hätte das niiiemals backgedatet, wenn ich es ohne Vorwissen vorgesetzt bekommen hätte.
Cornils: Ja. Was vielleicht auch eher Ungutes über die Gegenwart aussagt.
Kunze: Am ehesten hört man die Zeit an den Synths. Ich glaube, deswegen kam ich vorher auch auf Knight Rider: da ist schon bei allem Brasilien und Bla was total Euro-mäßiges drin.
Cornils: Inwiefern europäisch?
Kunze: Dieses Trancige in den Synths, was da so als total geiler Kontrast zu dem ganzen Kreuchen und Fleuchen kommt.
Aigner: Es nimmt jetzt natürlich auch das unaufhaltsame Break-/IDM-Revival vorweg. Das schleicht sich ja ohnehin schon in die Keta-Tech-Sets, aber ich verstehe auch voll was der Kunze meint: das ist schon auch Autechre mit Sonnenbrand.

Cornils: Ich sehe da am ehesten eine Verbindung zu diesem Post-Industrial-Ding, das irgendwann auf die Ethno-Schiene abglitt, Zoviet France und deren ganzer Um- und Wirkungskreis. Dann dieser merkwürdige Hip Hop-Beat im sechsten Track mit diesem Jodel-Gesang drauf, ich meine: Seien wir ehrlich, das ist schon hart Goa-Open-Air, aber vielleicht 2018 gerade deshalb genau der richtige Zeitpunkt, das zu droppen. Je mehr sich die Festivalszene tribalisiert, desto größer die Erfolgschancen von so einer Platte.
Aigner: Ja, der Jodel-Goa-Rap-Beat ist komplett loco.
Cornils: Mit Streicher-Ausklang, I mean, das ist so irrwitzig. Was ich faszinierend an diesem Album finde, ist, dass hier schon nicht mehr von Offenheit gesprochen werden kann. Sondern vielleicht von Durchlässigkeit. Weil hier alles einfach durchströmt. Jetzt kommen hier im siebten Track über zuckelnden Sequenzen mal eben so early 20. Jahrhundert-Bläser rein. Irre! Heute würden wir das Tumblr-Musik schimpfen, damals aber vielleicht war das transatlantische Proto-Streamingalter-Musik.
Kunze: Sehe – außer einem poetischen – keinen Unterschied zwischen offen und durchlässig.

Cornils: Offenheit bedeutet in musikalischer Hinsicht eben auch häufig Geschlossenheit, so wie jeder Club nach außen hin auch immer verschlossen ist. Das Wiederaufkommen des Selectors ist ein Resultat der totalen Aufrufbarkeit von allem. Wer richtig obskuren Scheiß findet, der kann noch mit Coolness punkten. Früher haben sie sich die Labels abgeklebt, heute spielen sie tunesischen Boogie aus den späten Siebzigern.
Aigner: Selectortum ist die Rebellion gegen algorithmische Dominanz, quasi?
Cornils: Wenn dich niemand mehr mit der neusten House-12" umwerfen kann, weil die schon jeder auf Spotify gehört hat, und selbst Jungraver ihren Mr. Fingers-Backkatalog auf YouTube komplett durchgesurft haben, erlaubt diese vermeintliche Offenheit, sich von der Masse abzusetzen. Aus DJ-Sicht gesprochen. Natürlich ist das Bedürfnis auf Produzentenseite ein etwas anderes, denke ich. Da spielt schon sicher ein verkiffter Utopismusgedanke mit rein.
Kunze: Und das hat jetzt mit dem Album und seiner Durchlässigkeit was wie genau zu tun?
Cornils: Das Album ist eher passiv, also durchlässig und somit weniger aktiv, also offen. Offenheit impliziert in diesem Kontext ja, dass sich jemand bewusst öffnet. »Wayang« aber klingt, als würde plötzlich alles auf uns einprasseln. 56k im Overdrive.

Aigner: Also ich liebe dieses Album ja auch so stark, weil es genau diesen Romantizismus bedient. Jeder Track fühlt sich an, als würde ich damit diesen ganzen Woke/Chill/Bumsen-Playlists von Spotify direkt zwischen die Augen stechen.
Kunze: Alles, was ihr da jetzt beschreibt, kann ich (höchstens) auf abstrakter Ebene verstehen. Aber: was genau an dem Album lässt euch das fühlen? Die Durchlässigkeit und das Antithese zu Spotify-Playlists?
Cornils: Ich finde, da lässt sich eine unfassbare Naivität raushören, die im Selector-Business höchstens auf dem Promo-Zettel zu finden ist. »Da will sich niemand bewusst profilieren oder gar konzeptuell irgendwas reißen. Wo heute so viele ein immersives Erlebnis anbieten und es nur oberflächlich einhalten, ist dieses Album frontal distanzlos.« Da will sich niemand bewusst profilieren oder gar konzeptuell irgendwas reißen. Wo heute so viele ein immersives Erlebnis anbieten und es nur oberflächlich einhalten, ist dieses Album frontal distanzlos. Mir scheint da jemand sehr, sehr viel Bock gehabt haben, wirklich alles auszuprobieren, was ging – und das am besten gleichzeitig. Das finde ich daran so begrüßenswert und deshalb kann ich es paradoxerweise überhaupt nur so ernst nehmen.
Aigner: Weil die Backstory stimmt (23 Jahre verschollen), weil das Jetzt stimmt (entdeckt vom Blaupausen-Selector überhaupt), aber vor allem weil der fucking shit auch noch klingt wie alles und gleichzeitig wie nix anderes. In der einen Sekunde höre ich hier Luis Delgado, in der nächsten dann Trance. Einfach ein Beast von einem Album. Da sagt man sich dann selbstgerecht: ha, raffste nicht, Spotify, nä. Vermutlich lachen so Weinsnobs über Menschen, die sich bei Rewe auch mal den für 4,99 gönnen? Oh, warte, da: geil, ne Maultrommel!

Kunze: Bist du jetzt schon so abgeschottet von allem anderen im Leben, dass du Maultrommeln aus Stücken heraushören kannst?
Aigner: Komm, das ist dieses Geräusch, das klingt als würden 500 Frösche gleichzeitig laichen.
Kunze: Das ist schon wieder das Schönste, was du je gesagt hast.
Cornils: Wie bizarr auch dieser Kehlkopfgesang mit anschließendem Bongo-Techno-Workout à la Safri Duo ist, unfassbar. Klar, vielleicht exotisieren wir das durch die Zeit und dank der Backgroundstory auch. Aber denkt ihr, das soll wirklich amüsieren oder es entstammt einer ironischen Geste?
Aigner: Das ist NULL ironisch hier. Also glaub ich zumindest. RUUUUMMMM CHIA LONG DIIIII DUUUUUUU und dann wieder Grillengezirpe. Der Typ ist so drüber. Und dann direkt rein in 130 BPM Tribal Techno zum Abschluss. ICH LIEBE DIESES ALBUM, VERDAMMT.
Kunze: Ist nicht das Didgeridoo eigentlich die Maultrommel? WEIL ich bin jetzt glaub bei dem Froschlaich-Track.
Aigner: Ah fuck, haste recht, Didgeridoo sind die laichenden Frösche, Maultrommel ist eher so Eichörnchen-Gangbang.

Suba – Wayang Webshop ► Vinyl 2LP Cornils: Ich finde das extrem schön, weil diese Platte genau so ist: So durchlässig für alles und jeden, dass sich dahinter kein festes Bild zeigt sondern nur eine alles durchdringende Geilheit ahnbar wird. Bin wieder beim ersten Track und wünsche mir eigentlich, dass RAMZi in Zukunft genau da hin kommt.
Kunze: »Pèze-Piton« klang halt wie das 3D-Gitter von diesem hier!
Aigner: Ey, das mit RAMZi stimmt halt total. Finde das letzte RAMZi-Album seit dieser Platte nicht mehr ganz so geil und dank euch weiß ich jetzt wieso.
Kunze: Ich lachte jetzt gerade laut hier wegen dem beknackten YT-Video, Maultrommeln, Didgeridoos und glücklichen Fröschen die applaudierend um einen Haufen sich paarender Eichhörnchen herumhüpfen.
Cornils: Ja, Freude ist doch eh das Stichwort: Das hier ist glückliche Musik. Und vielleicht fehlt uns gerade das am meisten, Glücksempfinden. Danke Ivkovic, danke Offen!

Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Kolumne | verfasst 29.06.2018
Halbjahresrückblick 2018
50 best Vinyl Records so far
Techno ohne Kick und Snare, kunstvolles Gurgeln, Musik, zu der Buckelwale ihre Babys beisetzen: alles drin unter den 50 Schallplatten, die uns die erste Jahreshälfte 2018 bislang besonders versüßt haben.
Music Kolumne | verfasst 05.02.2020
Vinyl-Sprechstunde
Beatrice Dillon – Workaround
Auf PAN hat Beatrice Dillon ihr neues Album »Workaround« veröffentlicht. Florian Aigner, Philipp Kunze und Kristoffer Cornils unterhalten sich darüber. Und fragen sich: ist da ein Groove? Ist da ein Konzept? Sie werden sich nicht einigen.
Music Kolumne | verfasst 20.11.2013
Vinyl-Sprechstunde
Eminem's »The Marshall Mathers LP 2«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Sprechstunde haben diesmal Florian Aigner und Philipp Kunze. Sie erörtern Eminems aufsehenerregenden Tonträger »The Marshall Mathers LP 2«.
Music Kolumne | verfasst 16.01.2014
Vinyl-Sprechstunde
Actress' »Ghettoville«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Sprechstunde haben diesmal unsere beiden Autoren Florian Aigner und Philipp Kunze. Sie erörtern Actress’ möglicherweise letztes Album.
Music Kolumne | verfasst 19.02.2014
Vinyl-Sprechstunde
Bushidos »Sonny Black«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Florian Aigner und Philipp Kunze erklären, warum wir »Sonny Black« in Deutschland gut gebrauchen können.
Music Kolumne | verfasst 23.04.2014
Vinyl-Sprechstunde
Pharrell Williams' »Girl«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Diesmal erklären Florian Aigner und Philipp Kunze, warum eine Partie Scrabble sich nach »Girl« wir ein revolutionäres Ereignis anfühlt.
Music Kolumne | verfasst 26.06.2014
Vinyl-Sprechstunde
Lana Del Reys »Ultraviolence«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Heute erfahrt ihr, wieso Lana Del Rey niemals Miley Cyrus oder Britney Spears sein wird, und warum das auch noch schlecht für ihr Album ist.
Music Kolumne | verfasst 30.07.2014
Vinyl-Sprechstunde
Shabazz Palaces' »Lese Majesty«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Wegen »Lese Majesty« sehen sich unsere Autoren heute gezwungen, über den Zugang zum Universum, DJ Mustard und Doom gleichzeitig zu sprechen.
Music Kolumne | verfasst 21.08.2014
Vinyl-Sprechstunde
FKA Twigs' »LP1«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Eine Unterhaltung darüber, warum Kanye Kathedralen bauen darf und FKA Twigs nicht mal artsy Instagram-Fotos zugestanden werden.
Music Kolumne | verfasst 26.09.2014
Vinyl-Sprechstunde
Aphex Twin's »Syro«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine aktuelle Schallplatte. Florian Aigner hofft, dass Philipp Kunze mal was schlechtes über Aphex Twin sagt, weil sich der (Kunze) bislang kaum mit dem (Aphex Twin) beschäftigt hat.
Music Kolumne | verfasst 03.12.2014
Vinyl-Sprechstunde
Haftbefehls »Russisch Roulette«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Florian Aigner und Philipp Kunze haben sich Haftbefehls viel besprochenes Album »Russisch Roulette« gemeinsam angehört.
Music Kolumne | verfasst 28.01.2015
Vinyl-Sprechstunde
D'Angelo's »Black Messiah«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Heute ziehen unsere Kolumnisten vor D’Angelos erstem Album seit 15 Jahren den Hut – und zucken mit den Schultern.
Music Kolumne | verfasst 16.03.2015
Vinyl-Sprechstunde
Kendrick Lamars »To Pimp A Butterfly«
To stream a masterpiece: in einer Sondereil-Edition der Vinyl-Sprechstunde nehmen sich unsere Kolumnisten Kendrick Lamars neuem Album an. Es gibt Vorbehalte, am Ende aber auch eine gemeinsame, eindeutige Meinung.
Music Kolumne | verfasst 20.05.2015
Vinyl-Sprechstunde
Lance Butters' »BLAOW«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Heute »BLAOW« und die Frage, wie nahe dieses Album an’s Croissant kommt. Oder: Warum das eigentlich ein depressives Album ist.
Music Kolumne | verfasst 27.05.2015
Vinyl-Sprechstunde Spezial
Zugezogen Maskulin über Xatars »Baba Aller Babas«
Zugezogen Maskulin haben für uns gechattet. Frisch von ihrer Tour zurückgekommen haben sich Grim 104 und Testo der Musik eines anderen Rappers gewidmet: Xatars nämlich. Eine Spezial-Ausgabe der Vinyl-Sprechstunde.
Music Kolumne | verfasst 04.06.2015
Vinyl-Sprechstunde
A$AP Rockys »At.Long.Last.A$AP«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Heute nähern sich unsere Kolumnisten über Pflegeprodukte, Zungenküsse und schwule Kleinkinder A$AP Rockys neuem Album an.
Music Kolumne | verfasst 15.07.2015
Vinyl-Sprechstunde
Vince Staples' »Summertime '06«
Wir begrüßen einen Gastdozenten zur Vinyl-Sprechstunde: Julian Brimmers. Er soll zwischen Aigner und Kunze vermitteln, die sich angesichts der Komplexität von »Summertime ’06« dieses Mal nicht einig sind.
Music Kolumne | verfasst 21.09.2015
Vinyl-Sprechstunde
Future & Drakes »What A Time To Be Alive«
Zwei der derzeit populärsten Rap-Schwergewichte haben ein gemeinsames Album veröffentlicht. Grund für eine Notfall-Sprechstunde, in der wir das »Vinyl« einfach mal außen vor gelassen haben.
Music Kolumne | verfasst 14.10.2015
Vinyl-Sprechstunde
Wandas »Bussi«
Was ist das mit Wanda? Warum zieht die Band so viele Menschen in ihren Bann? Unsere beiden Kolumnisten haben sich Wandas zweites Album angehört und versucht, eine Antwort darauf zu finden.
Music Kolumne | verfasst 16.12.2015
Jahresrückblick 2015
Vinyl-Sprechstunde Recap
Sieben Alben hatten unsere Autore 2015 in unserer Sprechstunde. Fünf davon (eines hatten Zugezogen Maskulin besprochen) haben sie sich zur Nachbesprechung bestellt. Haben sich die Diagnosen gehalten?
Music Kolumne | verfasst 03.02.2016
Vinyl-Sprechstunde
Heute: »0,9« von SSIO
SSIO ist ein Barbar in seinen Texten. Und trotzdem haben ihn alle gerne; und zwar Menschen aus den verschiedensten sozialen Schichten. Unsere Autoren sind dem Phänomen im Gespräch über »0,9« auf den Grund gegangen.
Music Kolumne | verfasst 15.06.2016
Vinyl-Sprechstunde
Radiohead: »A Moon Shaped Pool«
Radiohead bringen in zwei Tagen ein neues Album raus. Die Welt hält den Atem an. Unsere Autoren haben das Album schon gehört – und auch ihnen schlägt das ›Event‹ auf die Atemwege.
Music Kolumne | verfasst 23.08.2016
Vinyl-Sprechstunde
Frank Ocean – Blond
Vier Jahre lang hat Frank Ocean sein neues Album angeteast, zurückgezogen, und das Spiel so lange wiederholt, bis beim Release von »Blond« alle eh erstmal sofort befriedigt waren. Aber ist »Blond« so groß wie das Drumherum?
Music Kolumne | verfasst 12.10.2016
Vinyl-Sprechstunde
Nicolas Jaar – Sirens
Nicolas Jaar veröffentlicht nach fünf Jahren sein zweites Studioalbum. Unsere Autoren haben sie sich gemeinsam angehört und sich dabei nicht nur gefragt: ist das jetzt eher Tarkovsky oder Milky Chance?
Music Kolumne | verfasst 20.01.2017
Vinyl-Sprechstunde
The xx – I See You
The xx sind zurück und zwar jeder Einzelne von ihnen. Das hört man stark. Ein Problem, finden unsere Kolumnisten. Sie finden aber auch: The xx sind bereit für das ganz Große. Aber das Kleine war halt früher so toll an denen…
Music Kolumne | verfasst 31.01.2018
Vinyl-Sprechstunde
Rhye – Blood
Lieder über die Liebe, sinnliche Coverbilder nackter Frauen: Rhye sind nach vier Jahren zurück mit einem neuen Album. Es kommt ganz unschuldig daher, am Ende könnte aber James Franco dahinter stecken.
Music Kolumne | verfasst 03.04.2018
Vinyl-Sprechstunde
Roc Marciano – RR2: The Bitter Dose
Roc Marciano ist zurück, geändert hat sich nicht: Drums, die dir die Zähne ausschlagen, Samples fürs Seelchen, und Reim-Skills für die Ewigkeit. Unsere Autoren fühlen sich zu Hause.
Music Kolumne | verfasst 27.06.2018
Vinyl-Sprechstunde
Kanye West – ye
Slavery was a choice, Make America Great Again, man kennt die Storys. »ye« einfach nur als Tonträger zu besprechen, ist unmöglich. Drei Wochen nach Release versuchen wir, den ganzen Wahnsinn irgendwie einzuordnen.
Music Kolumne | verfasst 30.08.2018
Vinyl-Sprechstunde
Blood Orange – Negro Swan
Das neue Blood Orange-Album ist ne handvoll. Zwei unserer Kolumnisten sagen: too much. Der dritte sagt: Ja. Ja, es ist too much, aber genau das soll es auch sein: zu viel und nicht etwa gemaßregelt.
Music Kolumne | verfasst 27.02.2019
Vinyl-Sprechstunde
Ossia – Devil's Dance
Diesmal sind sich alle einig: »Devil’s Dance«, das Debütalbum des britischen Produzenten Ossia, hat das Zeug zum Album des Jahres. Ein Track hat es den dreien ganz besonders angetan.
Music Kolumne | verfasst 24.04.2019
Vinyl-Sprechstunde
No Order In Destiny (Compilation)
Zum ersten Mal besprechen unsere Musiktherapeuten vom Dienst eine Compilation. »No Order In Destiny« heißt die bei Kashual Plastik, die Stahl und zeitgenössische Ornamentalik verbindet, und nebenbei auch noch auf Gender Equality achtet.
Music Kolumne | verfasst 16.04.2020
Vinyl-Sprechstunde
Yves Tumor – Heaven To A Tortured Mind
Zuerst war die Euphorie groß: Yves Tumor bringt eine neue Schallplatte raus! Dann stellte sich Ernüchterung ein. Was tun als Fan, wenn der neue Release eines geliebten Musikers enttäuscht? Nur eine Frage in der neuen Vinyl-Sprechstunde.
Music Liste
Crumb
10 All Time Favs
Seit ihrem Debüt 2019 gelten Crumb als eines der heißesten Feuer in der Musiklandschaft. Nun ist ihr neues Album »Ice Melt« erschienen. Die Gelegenheit sie nach 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Scotch Rolex – Tewari
Ist es Hip-Hop? Ist es Metal? Ist es Dancehall? Ist es Musik, die du nicht raffen wirst? Ist es unfair, dass die Clubs geschlossen sind? Unsere Vinyl-Sprechstundler gehen gleichermaßen clubhorny wie verstört aus DJ Scott Rolex’ »Tewari«.
Music Interview
Adrian Younge
Sonische Geschichtsstunde
Mit »The American Negro« beginnt ein neues Kapitel in der Arbeit von Adrian Younge. Sie ist frontaler, politisch aufgeladener und selbstsicherer. Er will lehren. Wir hatten die Gelegenheit zu einem ausführlichem Interview.
Music Liste
Leon Vynehall
10 All Time Favs
Mit seinem neuen Album »Rare, Forever« setzt der britische Produzent Leon Vynehall den Weg fort, den er mit »Nothing Is Still« begonnen hat. Uns verrät er heute 10 Schallplatten, die ihn geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Gil Scott-Heron – Pieces Of A Man (1971)
Man nannte ihn den »Godfather of Hip Hop«, weil er über Drogen, Rassismus und die Divided States of America textete. Mittlerweile ist das erfolgreichstes Album von Gil Scott-Heron 50 Jahre alt – und aktueller denn je.
Music Kolumne
Records Revisited
Deftones – White Pony (2000)
Die im Juni 2000 veröffentlichte LP »White Pony« wurde deshalb zu einem dermaßen bahnbrechenden Album, weil sich die Deftones darauf erstmals als die Zitationsmaschine in Szene setzen, die sie eigentlich immer schon gewesen waren.
Music Liste
Jenn Wasner (Flock Of Dimes)
10 All Time Favs
Mit ihrem Soloprojekt Flock of Dimes hat Jenn Wasner gerade ihr persönlichstes und zugleich substanziell weitreichendstes Album vorgelegt. Wir baten die Musikerin uns 10 Schallplatten zu nennen, die sie geformt, gebessert, gebildet haben.
Music Porträt
Gondwana Records
Seele und Charakter
Als DJ und Musiker wurde Matthew Halsall zum Labelbetreiber. Ausgehend von einem lokalen Fokus auf die Jazzszene Manchesters hat der Trompeter seinem Label Gondwana mittlerweile eine recht internationale Ausrichtung gegeben.
Music Kolumne
Records Revisited
Busta Rhymes – The Coming (1996)
Als vor 25 Jahren »The Coming« erschien, war Busta Rhymes kein Unbekannter mehr. Sein Solodebüt mit dem Hit »Woo Hah!! Got You All In Check« machte ihn zu einem der größten Rapstars seiner Zeit. Wie klingt das Album heute?
Music Kolumne
Records Revisited
Yellow Magic Orchestra – BGM (1981)
Winke für die Zukunft: Die japanischen Synthesizerzauberer des Yellow Magic Orchestra entwarfen auf ihrem vierten Album »BGM« eine Background Music für nachfolgende Generationen.
Music Kolumne
Records Revisited
Coil – Love's Secret Domain (1991)
Techno ist es nicht – doch hinterließ »Love’s Secret Domain« tiefe Furchen in der Clubmusik der 1990er Jahre und markierte für Coil jenen Wendepunkt, ab dem ihr Wirken eine neue Richtung einschlug. Das Projekt hätte es fast zerrissen.
Music Porträt
Die P
Die Messlatte höher legen
Sie ist das erste Signing des All Female*-Labels 365xx Records und veröffentlicht dieser Tage ihr Debüt »3,14«. Für Die P ist die Golden Era schlicht nachhaltig, Competition ist für sie Ansporn, besser zu werden. Ihr Ziel: Zeitlosigkeit.
Music Porträt
Important Records
Deep Listening Forever!
Ob Pauline Oliveros, Éliane Radigue, Alina Kalancea oder Caterina Barbieri: Seit 20 Jahren ist Important Records wie ein gut bestückter Plattenladen für aufregende Sounds – die beste Anlaufstelle für Musik, die intensiv gehört werden muss.
Music Kolumne
Aigners Inventur
März & April 2021
Die ganze Welt verarbeitet im März 2021 immer noch den März 2020, nur unser Kolumnist ist weiterhin auf der Suche nach Wrong-Speeder-Optionen. Aigners Inventur: Dub aus dem Abyss und durch die FFP2-Maske gerauchte Kippen.
Art Porträt
Vincent de Boer
Wie Jazz mit Pinseln
Der niederländische Künstler Vincent de Boer ist zu einem festen Bandmitglied der britischen Jazzer von Ill Considered avanciert. Er zeichnet Plattencover auf Basis der gehörten Grooves. Für »The Stroke« wurde der Prozess nun umgedreht.
Music Kolumne
Records Revisited
Dinosaur Jr – Green Mind (1991)
Viele Rockbands nehmen zu Beginn der 1990er Jahre ihre bis dahin besten Alben auf. Auch Dinosaur Jr. Während die Band selbst bei den Aufnahmen bereits auseinanderbricht, strotzt ihr viertes Album »Green Mind« vor Kreativität.
Music Porträt
Phew
Ein Leben gegen den Strich
Punk mit Aunt Sally, Synth Pop mit Sakamoto und experimentelle Musik solo und mit anderen: Die japanische Musikerin Phew sucht seit über vier Jahrzehnten die Fehler in der Musik, weil sich darin nur deren Möglichkeiten offenbaren.
Music Porträt
Far Out Recordings
Im Epizentrum der Brazil-Welle
Joe Davis ist der Lokführer, auf dessen Zug Mitte der Neunziger eine ganze Generation Brazil-affiner Producer aufsprang. Mit seinem Label Far Out Recordings wurde er zum weltweiten Statthalter brasilianischer Musikkultur.
Music Kolumne
Records Revisited
Carole King – Tapestry (1971)
Carole King wollte nie Popstar werden, sondern nur Songs schreiben. Weil sie das aber konnte wie niemand sonst, wurde sie es dennoch – mit »Tapestry«, ihrem Debütalbum aus dem Februar 1971.
Music Interview
Audio88 & Yassin
Der bessere Diss
Auf das verflixte fünfte Album von Audio88 und Yassin mussten Fans verflixte fünf Jahre warten. Im Zuge des Weltgeschehens ist es kein Wunder, dass sie radikaler auftreten als je zuvor. Ein Interview anlässlich des neuen Albums »Todesliste«
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Madlib – Sound Ancestors
»Das erste Madlib-Album, das wirklich als Album gehört werden kann«, sagte Four Tet. – Das ist doch Schwachsinn, sagen unsere Kolumnisten. Sie fragen sich: Hat Madlib hier nicht einfach gemacht, was er immer gemacht hat – und…will man das?
Music Kolumne
Records Revisited
Jan Jelinek – Loop-Finding-Jazz-Records (2001)
2001 hing Jan Jelinek das Ego an den Nagel und lud seinen Sampler mit Klängen von Jazz-Platten auf, um daraus Loops zu basteln. Die liefen aneinander vorbei und bildeten Moiré-Effekte. Davon lebt die Magie von »Loop-finding-jazz-records«.
Music Interview
The Notwist
»Es ist immer ein Zurückkommen«
The Notwist sind wieder da. Sieben Jahre haben sich die Brüder Markus und Michael Acher Zeit gelassen, mit Cico Beck einen Ersatz für Martin Gretschmann gefunden, und einen Klang gefunden, der universeller ist als je zuvor. Ein Interview.
Music Kolumne
Records Revisited
Brian Eno & David Byrne – My Life In The Bush Of Ghosts (1981)
Ethno-Sampling als Pop: Mit ihrem Album »My Life in the Bush of Ghosts« landeten Brian Eno und David Byrne 1981 einen Innovationshit. 40 Jahre später klingt das selbstverständlich. Dafür ergeben sich andere Schwierigkeiten mit dem Ansatz.
Music Interview
Common
»Befreiung fängt im Kopf an«
Sein neues Album trägt den Namen »A Beautiful Revolution Pt.1«, erschien bereits im Oktober digital und in diesen Tagen wird es nun auch auf Vinyl veröffentlicht. Wir nutzten die Gelegenheit mit dem Rapper aus Chicago zu sprechen.
Music Porträt
Zoviet France
Fiebertraum vom Ende
Keine Namen, keine Gesichter, keine Tradition: Zoviet France wollten als anonymes Kollektiv Anfang der Achtziger die Antithese zum orthodoxen Kunstverständnis formulieren – und wurden dabei zu Kultfiguren wider Willen. Bis heute.
Music Liste
Aigners Inventur
Januar & Februar 2021
Ist es Gott? Ist es Hesse? Ist es Domian? Nein, es ist zum Glück einfach nur der Aigner. Der hat die Gardinen seit Wochen maximalst zugezogen und schickt uns die erste Inventur des noch fast unbefleckten neuen Jahres aus dem Kabuff.
Music Liste
Aaron Frazer
10 All Time Favs
»Introducing« heißt das erste Soloalbum von Aaron Frazer. Als Schlagzeuger von Durand Jones & The Indications ist er aber längst kein unbekannter. Musikalisch geht’s in die Sechziger. Uns sagt er, was ihn wirklich musikalisch geprägt hat.
Music Porträt
On The Corner
Banger für das Hinterzimmer
Mit seinem Label On the Corner Records serviert Pete Buckenham einen berauschenden Eintopf aus afro-futuristischen Jazz-Konzepten und zeitgenössischen Street Grooves und stößt er heute bereits die Pforten zum Sounduniversum von morgen auf.
Music Liste
Jahresrückblick 2020
Top 50 Albums
Sprechen wir es aus: Musik ist in Gefahr, weil sie nicht gemeinsam erlebt werden kann und weil ihre Macher*innen sich seit Monaten in einer existenziellen Krise befinden. Auf Schallplatte gab es dennoch einiges zu hören, wie diese 50 Alben.
Music Liste
Jahresrückblick 2020
Top 20 12inches
Tanzen war 2020 nicht wirklich. Aber die Vinyl 12" war trotzdem ein begehrtes Format. Und zwar für Musik, die von einer Zeit nach der Katastrophe träumt. Hier sind unsere Top 20. Einen Bonus in Form einer Vinyl 7" gibt’s obendrauf.
Music Liste
Jahresrückblick 2020
Top 50 Reissues
Früher war alles besser, das reden wir uns schon seit geraumer Zeit ein und seit zehn, fünfzehn Jahren versucht uns die Reissue-Industrie in dieser zur Weltanschauung geronnenen Vermutung zu bestätigen. Hier sind die Top 50 Reissues 2020.
Music Liste
Jahresrückblick 2020
Top 20 Compilations
Werkeinstiege zu Beverly Glenn-Copeland und Sade, DJ-Mixe von etwa Helena Hauff und Avalon Emerson, Würdigungen, Geschichtslektionen: Die Compilations in 2020 brachten Schwung in das pandemisch und politisch kriselnde Jahr.
Music Liste
Jahresrückblick 2020
Top 20 Tapes
Das angebliche Tape-Revival ist schon alt genug, als dass seine Heraufbeschwörung durch wiederverwertungsgeile Feuilletons selbst bald ein Revival feiern könnte. Sei’s drum: Diese zwanzig Kassetten haben uns 2020 das Leben gerettet.
Music Porträt
The Silhouettes Project
Protest aus dem Underground
Kosher und Eerf Evil gründeten das Silhouettes Project, um dem Londoner Untergrund Struktur zu verleihen. Ihr selbstbetiteltes Album entstand in gemeinsamen Sessions der britischen Alternative-Rap-Szene.
Music Kolumne
Records Revisited
Coil – Musick to Play in the Dark (1999)
Magie als Klang, der lunare Energien ansammelt: Mit dem im Jahr 1999 veröffentlichten Album »Musick to Play in the Dark« schufen die Elektronik-Esoteriker Coil ihre größten Hymnen an die Nacht. Jetzt wurde es endlich neu veröffentlicht.
Music Porträt
Sault
Black is …
Sault sind die inoffizielle musikalische Stimme der Black Lives Matter Bewegung. Voll radiotauglichem Soul und Jazz, hinter dem die längst überfällige Revolution steht.
Music Kolumne
Aigners Inventur
November & Dezember 2020
Das Virus? Nah, unser furchtloser Kolumnist fürchtet nur eines hinter jeder Straßenecke: Clueso. Aigner schmeißt sich in fiktive Nachtbusse und bückt sich n zu den REWE-Spaghetti runter, weil die von Barilla wieder weggepreppt wurden.
Music Kolumne
Records Revisited
The Pharcyde – Labcabincalifornia (1995)
Pioniere im Andersdenken. Vor 25 Jahren wurden die überdrehten Klassenclowns von The Pharcyde auf ihrem zweiten Album »Labcabincalifornia« zu zynischen Antihelden. Daran trug auch ein damals unbekannter producer namens J Dilla Schuld.
Music Porträt
Tidal Waves
Die Welle reiten
Eine kräftige Welle hat schon so manchen Schatz an Land gespült. So gesehen passt der Name, denn das belgische Reissue-Label Tidal Waves sucht, findet und veröffentlicht verlorengeglaubte Perlen der Musikgeschichte.
Music Kolumne
Records Revisited
Four Tet – There Is Love in You (2010)
Als Four Tet Anfang 2010 das Album »There Is Love in You« veröffentlicht, muss er der Welt nichts mehr beweisen und setzt sich einem retromanischen und verbissenen Zeitgeist mit einem gerüttelt Maß Glückseligkeit entgegen.