Music Review | verfasst 22.08.2012
Submerse
They Always Come Back EP
Apollo Records, 2012
Text Sebastian Hinz , Übersetzung Anja Vatter
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5.5
Redaktion
Cover Submerse - They Always Come Back EP

Zwei Releases gleichzeitig haben den Briten Rob Orne als Submerse in diesem Frühsommer die Aufmerksamkeit der Meinungsmacher beschert. Beide zeigen den 23-jährigen aus Cheshire als versiert im Umgang mit Harmonien, die er geschickt um aktuelle Clubsounds spinnt. Während er auf seinem Minialbum für Project: Mooncircle seine Hip Hop-affine Seite etwas mehr betont, begibt sich der Wahl-Tokioer auf der 12" für R&S Records’ kleines Schwesterlabel Apollo Records in elektronischere Gefilde. Der Sound ist nackter, rauer, halliger, weniger süßlich ummantelt. Das klingt zunächst nach einer Chance. »8Bit Romance«, der erste Track zeigt warum: Ein knochentrockener Beat, Stimmenpitching wie man es seit Burial, Synth-Flächen wie man sie von Dâm-Funk kennt, alles genau auf den Punkt arrangiert und im letzten Drittel gibt es dann noch die schönste und unverhoffteste Electronica-Melodie seit langem obendrauf. Verglichen damit ist der Rest der 12" enttäuschend. »They Always Come Back To Me« und »Give It Up« sind beides gefällige Dubtechno-Nummern, solide und sehr ähnlich arrangiert, ohne große Höhepunkte. Der soulige Gesangsschnipsel auf »Give It Up« lässt jegliche Dringlichkeit vermissen, mit der Submerse normalerweise Samples einbettet. Und auch »Cluster« ist dann kein Heilsbringer. Wenn dort allerdings der Bass einsetzt und zu rollen beginnt, bekommt man eine Ahnung davon, was hier en gros vermisst wird.

Die EP »They Always Come Back« von Submerse findest du bei hhv.de: 12inch
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