I want to get straight to the climax – auch wenn es für einige eher erektile Dysfunktion auslösen mag: es ist Drake-Woche. Und weil Drake überall ist, ist Drake auch hier, zunächst in Form von »VIEWS«, später dann aber auch in all seiner kalkuliert-unbeholfenen Knuffigkeit als Zitat und Spiritus Rector für alle anderen Platten diesen Monat.Dabei fällt an »VIEWS« selbst zunächst einmal auf wie risikofrei Drake hier Bewährtes verbindet und mit nichtmal 30 quasi bereits ein Best-Of-Album veröffentlicht hat. »Tuscan Leather« steht jetzt am Ende und heißt »Views«, ließe man die ersten beiden Tracks kopulieren käme dabei »You & The 6« heraus, »One Dance, »Controlla und »Hotline Bling« denken »Take Care zu Ende, »Feel No Ways« ist die späte B-Seite zu »Hold On«, »Hype« und »Pop Style« führen »Know Yourself« und »The Language« zusammen, »Redemption« gibt »Shot For Me« nochmal einen aus und »Grammys« zeigt erneut warum neben Future kein Platz mehr bleibt für unseren Protagonisten. Das könnte man jetzt blöd finden, vielleicht sogar feige, aber allein wie 40 und Boi1da dieses Album auch sonisch zusammenhalten, macht »Views« mindestens mittelfristig zum richtigen Drake-Album zum richtigen Zeitpunkt, auch wenn sich zum ersten Mal in Drakes Karriere eine kreative Sackgasse zumindest andeutet.

Beyonce
Lemonade
Columbia • 2016 • ab 17.99€

A$ap Ferg
Always Strive & Prosper
RCA • 2016 • ab 11.79€

J Dilla
The Diary
Mass Appeal • 2016 • ab 9.99€

J-Zone
Fish-N-Grits
Old Maid Entertainment • 2016 • ab 16.99€

Andy Stott
Too Many Voices
Modern Love • 2016 • ab 35.99€
Six upside down, it’s a nine now – es kann einem eigentlich nur ein wohliges Gefühl in Magengrube und den Lenden bereiten zu wissen, dass DJ Rashad auch da oben, way way up, immer noch von den einfachen irdischen Dingen beseelt ist: wunde Vaginae, gerollte Bäume und…nein, das war’s thematisch eigentlich auch schon. Was ist das für 1 »Afterlife«?
It’s like a lot of games bein‘ played – Verlegenheitszitat, ahoi. War nun aber auch nicht gerade einfach Kowtons immer schon seltsamen Grime-Techno (apropos Grime: what happened, Aubrey?) mit säuselndem Sixismus zusammenzubringen. »Südtirol Footwork« warf der Kunze hier eben von nebenan ein, aber nicht alles ist so manisch wie der Opener. Leider auf Albumlänge flacher als das Kowtons bisheriger Maxi-Output hätte erwarten lassen.

Lawrence
Yoyogi Park
Mule Musiq • 2016 • ab 20.99€

DJ Koze presents
Pampa Volume 1
Pampa • 2016 • ab 30.99€

Matt Karmil
++++
PNN • 2016 • ab 12.99€

Omar S
The Best
FXHE • 2016 • ab 58.99€

Max D
Boost
Future Times • 2016 • ab 10.39€

Xiu Xiu
Plays The Music Of Twin Peaks
Polyvinyl • 2016 • ab 27.99€

M83
Junk
Naive • 2016 • ab 23.99€

Kevin Morby
Singing Saw Black Vinyl Edition
Dead Oceans • 2016 • ab 23.99€