Der Jazzpianist und Produzent Àbáse und das Londoner Duo ZENA laden am 5. November 2026 zu einem Doppelkonzert ins Berliner Gretchen.
Der in Berlin ansässige Szabolcs »Szabi« Bognár ist als Àbáse bekannt dafür, sich mit Verve zwischen die Stühle zu setzen und Verbindungslinien zwischen verschiedenen Traditionen nachzuforschen: Organische Sounds treffen bei ihm auf elektronische Sounds, Spurenelemente von Volksmusik aus Ungarn (wo er aufwuchs) auf Afrobeat und samplebasierten Hip-Hop. Konzerte von ihm sind echte Wundertüten – zumal für dieses noch Special Guests angekündigt sind. Das Konzert ist kein Zufall, erscheint am 6. November doch sein neues Album Nefelejcs.
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Wundertüte, durchgerüttelt
ZENA hingegen beziehen sich zwar eindeutig auf äthiopische Musiktraditionen, definieren jedoch das Erbe ihrer Vorfahren auf eine ziemlich frische, leicht verruchte Weise. Yohan Kebede, Keyboarder der Afrojazz-Band Kokoroko, macht sich zusammen mit Bassist Meenlik daran, die konservative, reservierte Energie des äthiopischen Jazz etwas durchzurütteln – auf eine geschmeidige, lebendige Weise, in der Spurenelemente von Neo-Soul ebenso eine Rolle spielen wie Chillout-Musik. Ihr Release Temsgen erschien im Frühjahr bei Brownswood.


