Was Justin Vernon, Kopf von Bon Iver, da mit Dan Huiting und Andre Durand an der Kamera in seinem neuen Video veranstaltet, ist doch merkwürdig verstörend und irritierend. Diese Boy-Meets-Girl-Story in futuristischen Anzügen und mit jede Menge Glow lullt den Track in einen warmen, wohligen Kokon, der zwar unheimlich kitschig, aber dennoch niemals trashig ist. Das Video wird dem Song gerecht, vielleicht ist das das Irritierendste. Nie klang Bon Iver mehr nach 80s. Und dennoch oder vielleicht genau deswegen kommt das Video zu »Beth/Rest« so konsequent daher.
Big Thief über die Kunst, ohne Smalltalk etwas Großes zu schaffen
Interview