Zwischen 1997 und 1999 aufgenommene »John Peel Sessions« von To Rococo Rot werden veröffentlicht

30.09.2022
Foto:Stefan Schneider © Bureau B

Manchmal wusste auch John Peel nicht alles. »What is the correct way to say the name of the band?«, fragte er die Lippok-Brüder Robert und Ronald und ihren Kompagnon Stefan Schneider bei einem ihrer drei Besuche zwischen den Jahren 1997 und 1999. Antwort? Gibt es nicht, keine definitive zumindest. Die Radio-Legende versuchte es trotzdem, maschinengewehrschnell. Er lag damit irgendwie falsch und richtig zugleich: Schnelligkeit war nie das Ding des im Jahr 2014 aufgelösten Trios, in der feinen Rhythmik ihres Namens war aber schon immer ihre volle Klangpoesie enthalten. Denn To Rococo Rot klangen exakt so: Ihr elektronischer Post-Rock pulsierte, ratterte, flirrte stakkatohaft und doch elegant dahin. Er nahm damit bereits viele Entwicklungen voraus, die erst ab Anfang und Mitte der 2000er-Jahre voll aufblühen sollten – angefangen mit Folktronica und so ziemlich dem gesamten Four-Tet-Katalog seiner Anfangszeit bis hin zu bestimmten IDM-Spielarten und noch mehr.

Zweifellos visionär

Bureau B fasst die drei Aufnahmesessions in Peels Studio inklusive drei exklusiver Stücke nun auf »The John Peel Sessions« zusammen. Das Label erlaubt somit den Zuspätgekommenen einen Rückblick auf das weiterhin zeitlose Frühwerk dieser visionären Band. Exklusiv bei HHV Records ist die Schallplatte in der Cream White Vinyl Edition erhältlich

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To Rococo Rot
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