Das Week-End Fest macht es sich im Dazwischen gemütlich. Vom 5. bis zum 7. November 2026 findet es in Köln statt – im Stadtgarten und im Jaki. Auch in seiner 15. Auflage lädt es Künstler:innen ein, die sich musikalisch nicht genau verorten lassen wollen und bei denen in diesem Jahr auch erstaunlich oft eine geografische Entwurzelung einhergeht.
Kein Ort nirgends
So spielt die Kosmopolitin Anna Domino – geboren in Japan, aufgewachsen in den USA und Kanada, dann in Brüssel gelandet – ihr erstes Konzert nach 15 Jahren (mit ein wenig Hilfe von Tuxedomoon-Mitgliedern Blaine L. Reininger und Steven Brown sowie Kölner Musikern Jorik Bergman und Hendrik Eichler). Dagmar Zuniga ist New Yorkerin. Den unmittelbaren Folk ihres letzten Albums hat sie unterwegs zwischen Norwegen, Georgien und Griechenland auf einen Kassettenrekorder aufgenommen. Hongkong, Bristol, Utrecht sind die Lebensstationen von gyrofield, die ihren komplexen, futuristischen Drum & Bass auf die Bühne bringt. Peki Momés, zwischen der Türkei und Leipzig pendelnd, macht mit ihrer Disco, Funk, Jazz, City Pop, Afrobeat vermengenden Musik Migration nicht nur zum Thema, sondern zu einem musikalischen Prinzip.

East & West + Singles

In Filth Your Mystery Is Kingdom / Far Smile Peasant In Yellow Music

Suspension Of Belief

Peki Momés
Das waren nur vier Beispiele. Der Rest hat’s auch in sich: Valentina Magaletti & upsammy, Moin, Dopplereffekt, Daddy G & Don Letts, Gilles Peterson, ML Buch, Opek, ZENA, GENA w/ Liv.e & Karriem Riggins, Elektronic für Alle, E.P.I.Q., DJ LoveCatt, Hyperlove. (Das gesamte, aktuelle Programm findest du auf der Webseite vom Week-End Fest.)
