Music Kolumne | verfasst 27.02.2019
Vinyl-Sprechstunde
Ossia – Devil's Dance
Diesmal sind sich alle einig: »Devil’s Dance«, das Debütalbum des britischen Produzenten Ossia, hat das Zeug zum Album des Jahres. Ein Track hat es den dreien ganz besonders angetan.
Text Florian Aigner, Pippo Kuhzart, Kristoffer Cornils
Ossia_vinyl_sprechstunde_1024x685px

Kristoffer Cornils: Wollen wir ganz allgemein anfangen? Wer ist eigentlich Ossia, warum ist Aigner so überrascht davon, dass ich dieses Album liebe?
Philipp Kunze: Ich meine, zu wissen was der macht, das gibt schon mal echt gute Orientierung für das Album.
Florian Aigner: Ossia ist auf jeden Fall die Seele Bristols. Und macht 140 Plattenlabels von Industrial bis ABBA-Trolljobs
Kristoffer Cornils: Das Scharnier zwischen Young Echo, seiner eigenen No Corner-Crew und dem Rest der Welt, der sich seine Inspiration in Teilen oder ganz aus Bristol abholt: Berceuse Heroique hier, Blackest Ever Black dort.
Philipp Kunze:: Und das jetzt Debüt-LP als Ossia, is’ richtig?
Kristoffer Cornils: Genau, nach einigen, meist in Kollaboration entstandenen EPs ist »Devil’s Dance« seine erste LP und fuck, ich hätte nicht erwartet, dass der auf Anhieb so gut Album kann.
Philipp Kunze: Wahnsinn, ja. Das ist alles schon ziemlich massive, ey. Das klingt halt echt, als hätte ein Soundsystem Yves Tumor und Jac Berrocal durch die Mangel gezogen.
Florian Aigner: Ja, wenn das Intro ab Minute 3:30 etwa in diese geilen Berrocal-Tröten beim zweiten Track blutet!

Kristoffer Cornils: Für mich ist »Concrete« das vielleicht beste der kurzen Stücke der Platte. Holt mich bei meinem Xenakis-Fimmel ab, drückt mich durchs schwarze Basinski-Loch und resettet dann komplett alle Uhren. Die kürzeste Oper der welt. Ich hab die LP back to back mit Knisterambient und Fäkal-Death-Metal gehört und der Opener hat den Übergang in beiden Fällen stimmig gemacht. Schafft sonst auch niemand. Es packt mich von der ersten Sekunde, und ich kann’s dennoch oder gerade deswegen nicht intellektualisieren.
Florian Aigner: Ride or die für »Radiation«.
Philipp Kunze:: »Shotgun«

Kristoffer Cornils: Ich find’s generell geil, dass so wenig Beats zu hören sind. Das eben habe ich überhaupt nicht erwartet. Klar, Dub war schon immer wichtiger bei dem als die donks on it, aber trotzdem. Ich musste sogar an diesen Dark Jazz-Hype von vor, äh, zehn Jahren oder so denken: Bohren & Der Club der Epigonen. Kilimanjaro und so weiter.
»Endlich hat Shackleton einen würdigen Nachfolger gefunden.« Florian Aigner: Bohren kommt auch hin, stimmt.
Philipp Kunze: Was mich ja total packt, ist, wie »Devil’s Dance« so mies den Schlund aufmacht. Dieser Bass da.
Florian Aigner: Lag halt gestern dann noch in der Badewanne und dachte echt, die holen mich ab, als da die Drums einsetzen
Kristoffer Cornils: Und doch steckt so viel Schönheit drin.
Philipp Kunze: Mega.
 
Kristoffer Cornils: Ich bin ja kein Fan von dieser Bass-als-physisches-Erlebnis-Ideologie und mag Dub nur als wattige Zugabe von Techno oder wenn er richtig evil ist. Das hier ist irgendwie das Beste von beidem. Endlich hat Shackleton einen würdigen Nachfolger gefunden.
Florian Aigner: Ich find’s auch geil, dass das eigentlich überhaupt nicht subtil sein will.
Kristoffer Cornils: Ja, der Mangel an Subtilität ist irre. Das ist Soundsystem-Mucke fürs abgedunkelte Schlafzimmer und macht dafür echt jede Schublade auf.
Florian Aigner: Also generell bei Ossia immer. Wenn der Dubstep machen lässt, dann grummelt und wobbelt das auch 2019 noch, wenn der rootsigeren Stuff macht, dann ist das auch grasiger und weniger äääääh deconstructred jetzt als bei Bokeh oder so.
Philipp Kunze: Für die Shackleton-Nachfolge ist es aber nicht vertrackt genug, wenn ich nochmal drüber nachdenke.
Kristoffer Cornils: Es geht mir weniger um den Stil bei dem Vergleich, sondern eher um den Umgang mit Dub. Sehr rhythmisch, aber auch sehr ritualistisch
Philipp Kunze: Das halt echt auch und vor allem, weil das ein Album Album ist. Ich brauch hier nichts als Maxi. Und das ist auch das Ritualistische daran: Man will das richtige Setting anrichten. Und sich dann für das Album entscheiden.
Kristoffer Cornils: Ein gigantischer, gewaltiger, geiler Fluss.

Philipp Kunze: Du machst das an mit Capri-Eis in der Fresse und Sonne im Gesicht und fühlst dich recht schnell, als würdet du auf einem toten Raben herumkauen.
Florian Aigner: »Dub Hell« ist glaube ich die geilste White-Noise-Techno-Persiflage ever, kein Plan ob absichtlich oder nicht.
Kristoffer Cornils: Hahaha, das werd ich jetzt nicht mehr aus dem Kopf kriegen.
Florian Aigner: Was ja so verrückt ist: Da sind diese ganzen Atzen-Techno-Signifier drin und trotzdem hat das damit NICHTS zu tun.
Kristoffer Cornils: Ja, diese Cymbal-Schläge, stimmt. Das ist schon Bigroom-Fistpump-Geste.
Florian Aigner: Ja ja, die ganzen Elemente sind da drin, selbst bei »Hell Version« danach. Aber es hat nichts mit dem Gefühl und Setting zu tun. Das finde ich geil. Das ist quasi wie Dipset mit Bon-Jovi-Samples.

Philipp Kunze: Ich suche die ganze Zeit danach, an was mich die Synths auf »Slow Dance« und »Hell Version« erinnern. Das hat sowas seeeehr Anfang-2010er-Britisches. Nicht Koreless. Aber sowas. Allgemein hat dieses Album immer wieder so diese sehr cineastischen Momente.
Kristoffer Cornils: »Slow Dance« ist nah am Emptyset-/Subtext-Sounddesign gelagert.
Florian Aigner: Emptyset!
Philipp Kunze: Ich meine Mr. Mitch!
Kristoffer Cornils: Ich glaube, ich verstehe, was du meinst. Es hat diese weightlessness, diese Emotion drin. Das allein. Musikalisch höre ich das aber nicht zwangsläufig raus.
Philipp Kunze: Ja ey, das ist es, diese Gleichzeitigkeit von tatsächlich empfundener Schwerelosigkeit und totalem Gewicht – das macht das so geil.
Florian Aigner: Ich finde, das kriegen so auch nur die Briten tatsächlich hin. Klingt corny, aber irgendwie stimmt das schon.


Schallplatten von Ossia findest du im Webshop von HHV Records


Philipp Kunze:: JAAAAA, den meinte ich.
Kristoffer Cornils: Ah, okay, ja. Ich höre, was du meinst. Das ist wirklich der unwahrscheinliche Direktlink von Mount Kimbie zu Ossia.
Philipp Kunze:: Das ist einfach, als hätte man in einem Luftschutzbunker-Panoramic-View. Das killt mich so sexy.
Kristoffer Cornils: Puh, das ist eigentlich auch ein gutes Stichwort für »Vertigo«.
Philipp Kunze: Okay, geil, lasst uns in »Vertigo« versinken.
Florian Aigner: Quote Ossia: »It’s important to indulge in dynamics within a track in order to engage with people’s ears, because I think you naturally stop listening when the dynamics are too predictable«. Sagt jeder, er rafft’s aber.
 
Kristoffer Cornils: Da habe ich am Anfang den Bogen zu »Concrete«, diese flirrenden atonalen Töne, ist schon extremer Ligeti- oder früher Xenakis-Stuff. Auf so einer Platte anno 2019.
Philipp Kunze: Also bei »Vertigo« hast du halt auch echt so Taj Mahal Travellers und so Späße drin. Total sick. Das finde ich eh das Geile, dass in dieser Platte auch so eine diese 70er Free-Jazz-Drone-Electronics-Attitüde steckt.
Kristoffer Cornils: Taj Mahal Travellers sind eine off-kilter-Referenz, die ich aber digge. Lacht nicht, aber ich hab gerade echt akustische Hallus gehabt, so ist-da-jemand-in-meiner-Wohnung-Shit.
Florian Aigner: Ja, wie gesagt ey, ich lag da auch in der Wanne und war freaked ze fuck out gestern
Kristoffer Cornils: Und dann kommt da dieses Saxofon direkt mit offenem Hosenstall aus dem Schrank, zündet sich eine Kippe an und rezitiert den »Blade Runner«-Monolog. Erinnert mich auch an die Love Theme-Platte von Alex Zhang Hungtai – aber dann kommen die Drones rein und zwischendurch zerscheppert ein Piano. Ey, das wurde alles schon zehntausend Mal gemacht und nur hier fühle ich es wirklich voll und ganz.
Philipp Kunze:: Krass, nä? Das hat so einen Sog. Was ich interessant finde, fällt mir gerade erst auf. Es wäre so logisch gewesen, auf jede Drum ein sehr ausgeprägtes Rasta-Hallen drauf zu packen. Hat er aber nicht gemacht.

Florian Aigner: Ja, ich meine mich zu erinnern, dass er das sogar in irgendeinem Interview erwähnt hat, so von wegen warum Dub so geil war, aber dass man diese übertriebene ALL-OVER-THE-MIXING-DESK-Hallsache heute vielleicht ein bisschen anders regeln kann, wenn man da noch was Interessantes hinzufügen will.
Kristoffer Cornils: Du meinst Dub im plakativen Sinne? Das ist hier nicht subtil, aber auch nicht plakativ. Deswegen auch Shackleton als Referenz, der hat Dub auf ein neues böses Level gehoben, die Klinke nimmt nun Ossia in die Hand und überführt sie in etwas Größeres, mit Narrativ.
Philipp Kunze: Ich finde das wirklich, wirklich, wirklich gut. Und irgendwie auch: sympathisch. Total falsches Wort irgendwie in dem Kontext, und auch unbegründet…
Kristoffer Cornils: Ne, total, weil es befreit von dieser Billo-Mentalität ist: Das muss jetzt schocken und Angst machen und dark sein.
Philipp Kunze: Ja, ich glaub das ist es: auf absurdeste Art und Weise ist das Album auch Empfänger-conscious, also Hörer-freundlich, auch wenn das als Info natürlich total fehlleitet, sollte jemand das hier nur lesen.
»Das beste, was mir seit Langem im Ohr passiert ist. Und das liegt nicht an meiner verschleppten Mittelohrentzündung.« Kristoffer Cornils: Ja, es ist… eingängig? Was stark am Sequencing liegt. »Vertigo« baut sich über extreme Spannungen auf, schmeißt aber zwischendurch noch ein paar Sounds rein, die das Ding abwechslungsreich gestalten. Bis dann die Kick lospoltert, meine Fresse. Kurze Porter Ricks-Momente zwischendurch, hach.
Florian Aigner: Ich glaube auch, dass das hier ein sehr komponiertes und kontrolliertes Album ist. Wahrscheinlich auch deswegen, weil er sich schon so dermaßen viele Outlets für all things dub gebaut hat, dass es jetzt einfach ist, da keinen Unnötigkeiten nachzugehen. Armchair-Psychology 101 <3
Kristoffer Cornils: Jep. Ich fühle mich gerade an ein Stück vom letzten Barker-&-Baumecker-Album erinnert, das ähnlich krass Sounddesign und Storytelling zusammendachte.
»Vertigo« ist ja unskippbar. Anti-Streaming-Musik. Genau das, was wir heutzutage brauchen.
Philipp Kunze: »Vertigo« ist das beste, was mir seit Langem im Ohr passiert ist. Und das liegt nicht an meiner verschleppten Mittelohrentzündung
Kristoffer Cornils: Ahhhh, diese Orgeldrones bei 18:20 oder so, wie da so viel Melancholie und Wärme reinkommt.
Florian Aigner: Der Sax-Moment in »Vertigo« ist mein neuer »Bury Me A G«-Moment
Philipp Kunze: ICH BIN HALT SO GEBANNT IN DIESEM SONG

Kristoffer Cornils: Ich wollte auch gerade eben noch mal »Statik« von dieser Barker & Baumecker-LP zum Vergleich nachhören aber KANN. NICHT. AUFHÖREN.
Florian Aigner: Dachte irgendwann mal, man sollte mich in Evisu-Jeans beerdigen, aber: schmeißt einfach einen Fön in die Wanne bei »Vertigo«, Minute 6. <<<<<<3
Kristoffer Cornils: »Vertigo« ist wie zum ersten Mal als Teenager Twin Peaks gucken.
Du verstehst nichts, aber du willst nicht aufhören.
Ossia – Devil's DanceVinyl 2LP Philipp Kunze:: Ja, das ist das Tolle, das hier auch diese totalen Pop-Referenzen funktionieren, ohne irgendwas kaputt zu machen.
Kristoffer Cornils: MEERESRAUSCHEN am Ende, wirklich JEDES Klischee drin hier.
Philipp Kunze:: Ich finde es auch mega, wie man von dem tatsächlich sehr »plumpen« Ballern von Dub Hell so logisch irgendwann zu den ERHABENEN Momenten in »Vertigo« kommt. Man hat hier wirklich die schönsten It’s »Okay Now I’ve Seen It All«-Momente.
Florian Aigner: Es wäre allein schon Album-des-Jahres-Material, wenn »Vertigo« allein das Album wäre.


Schallplatten von Ossia findest du im Webshop von HHV Records

Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Kolumne | verfasst 02.12.2019
Jahresrückblick 2019
Top 50 Albums
Ein Jahr verstreicht, ein Jahrzehnt ist zuende. Der wichtigste Rohstoff dieser Zeit? Einigkeit. Auf diese 50 Schallplatten konnten wir uns einigen. Friedlich! Hurrah! Diese Liste ist die Welt, in der wir leben wollen. So einfach ist das.
Music Review | verfasst 18.12.2019
Ossia
The Marzahn Versions
Das Pochen schaltet einen Gang nach oben: Ossia legt mit »The Marzahn Versions« weitere teuflische Tänze vor.
Music Kolumne | verfasst 16.01.2014
Vinyl-Sprechstunde
Actress' »Ghettoville«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Sprechstunde haben diesmal unsere beiden Autoren Florian Aigner und Philipp Kunze. Sie erörtern Actress’ möglicherweise letztes Album.
Music Liste | verfasst 11.07.2019
Halbjahresrückblick 2019
50 best Vinyl Records so far
Was ist denn musikalisch 2019 überhaupt schon passiert? Woran sollte man sich als Vinyl-Liebhaber erinnern? Und welche Schallplatten wurden denn ungerechtfertigt übersehen? Diese 50 Schallplatten verraten es euch.
Music Review | verfasst 24.09.2013
Tropic Of Cancer
Restless Idylls
Aus Post-Rock, Ambient und Dream-Pop baut Tropic Of Cancer ein Album rund um stoisch ertragene Trauer.
Music Review | verfasst 07.11.2016
Carla dal Forno
You Know What It's Like
Was Carla dal Forno auf ihren Debüt »You Know What It’s Like« macht, das wäre in den 1980er Jahren als Sound von Berlin durchgegangen.
Music Review | verfasst 03.11.2016
Ashtray Navigations
To Make A Fool Ask, And You Are The First
So herausfordernd und einnehmend wie »To Make A Fool Ask, And You Are The First« ist, werden Ashtray Navigations wieder ihr Publikum finden.
Music Porträt | verfasst 04.12.2015
Blackest Ever Black
Im Wendekreis des Bierdeckels
Blackest Ever Black ist mehr als nur düstere Musik. Eigensinnige Klangexperimente treffen darin auf einen visuellen Gestaltungswillen. Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums blickt der Labelgründer Kiran Sande auf seine Anfänge zurück.
Music Kolumne | verfasst 15.12.2016
Jahresrückblick 2016
Top 50 Reissues
Wir hatten in diesem Jahr mehr Schwierigkeiten uns auf die essentiellen Reissues festzulegen als auf die besten Neuerscheinungen. So viel teures Wishlist-Material wurde dieses Jahr wiederveröffentlicht. Aber hier ist sie nun: unsere Top 50.
Music Liste | verfasst 19.05.2017
Ausklang | 2017KW20
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste | verfasst 15.09.2017
Ausklang | 2017KW37
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste | verfasst 20.10.2017
Ausklang | 2017KW42
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt | verfasst 17.01.2020
Blackest Ever Black
Suche nach Entfremdung
Unter Connaisseuren abgefuckter Klänge wurde Blackest Ever Black geschätzt wie kein zweites. Ende des Jahres 2019 war plötzlich Schluss. Wir blicken zurück auf ein Label, das musikalisch die 2010er Jahre bestimmte wie nur wenige andere.
Music Kolumne | verfasst 29.01.2020
Aigners Inventur
Januar & Februar 2020
Der Rap Game Berti Vogts hat es ins neue Jahrzehnt geschafft. Angemessen woke und tiefmüde zugleich startet unser Kolumnist Aigner in 2020 und zieht Alben von Stormzy, Ramzi und Bufiman in Mitleidenschaft.
Music Kolumne | verfasst 20.11.2013
Vinyl-Sprechstunde
Eminem's »The Marshall Mathers LP 2«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Sprechstunde haben diesmal Florian Aigner und Philipp Kunze. Sie erörtern Eminems aufsehenerregenden Tonträger »The Marshall Mathers LP 2«.
Music Kolumne | verfasst 19.02.2014
Vinyl-Sprechstunde
Bushidos »Sonny Black«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Florian Aigner und Philipp Kunze erklären, warum wir »Sonny Black« in Deutschland gut gebrauchen können.
Music Kolumne | verfasst 23.04.2014
Vinyl-Sprechstunde
Pharrell Williams' »Girl«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Diesmal erklären Florian Aigner und Philipp Kunze, warum eine Partie Scrabble sich nach »Girl« wir ein revolutionäres Ereignis anfühlt.
Music Kolumne | verfasst 26.06.2014
Vinyl-Sprechstunde
Lana Del Reys »Ultraviolence«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Heute erfahrt ihr, wieso Lana Del Rey niemals Miley Cyrus oder Britney Spears sein wird, und warum das auch noch schlecht für ihr Album ist.
Music Kolumne | verfasst 30.07.2014
Vinyl-Sprechstunde
Shabazz Palaces' »Lese Majesty«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Wegen »Lese Majesty« sehen sich unsere Autoren heute gezwungen, über den Zugang zum Universum, DJ Mustard und Doom gleichzeitig zu sprechen.
Music Kolumne | verfasst 21.08.2014
Vinyl-Sprechstunde
FKA Twigs' »LP1«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Eine Unterhaltung darüber, warum Kanye Kathedralen bauen darf und FKA Twigs nicht mal artsy Instagram-Fotos zugestanden werden.
Music Kolumne | verfasst 26.09.2014
Vinyl-Sprechstunde
Aphex Twin's »Syro«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine aktuelle Schallplatte. Florian Aigner hofft, dass Philipp Kunze mal was schlechtes über Aphex Twin sagt, weil sich der (Kunze) bislang kaum mit dem (Aphex Twin) beschäftigt hat.
Music Kolumne | verfasst 03.12.2014
Vinyl-Sprechstunde
Haftbefehls »Russisch Roulette«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Florian Aigner und Philipp Kunze haben sich Haftbefehls viel besprochenes Album »Russisch Roulette« gemeinsam angehört.
Music Kolumne | verfasst 28.01.2015
Vinyl-Sprechstunde
D'Angelo's »Black Messiah«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Heute ziehen unsere Kolumnisten vor D’Angelos erstem Album seit 15 Jahren den Hut – und zucken mit den Schultern.
Music Kolumne | verfasst 16.03.2015
Vinyl-Sprechstunde
Kendrick Lamars »To Pimp A Butterfly«
To stream a masterpiece: in einer Sondereil-Edition der Vinyl-Sprechstunde nehmen sich unsere Kolumnisten Kendrick Lamars neuem Album an. Es gibt Vorbehalte, am Ende aber auch eine gemeinsame, eindeutige Meinung.
Music Kolumne | verfasst 20.05.2015
Vinyl-Sprechstunde
Lance Butters' »BLAOW«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Heute »BLAOW« und die Frage, wie nahe dieses Album an’s Croissant kommt. Oder: Warum das eigentlich ein depressives Album ist.
Music Kolumne | verfasst 27.05.2015
Vinyl-Sprechstunde Spezial
Zugezogen Maskulin über Xatars »Baba Aller Babas«
Zugezogen Maskulin haben für uns gechattet. Frisch von ihrer Tour zurückgekommen haben sich Grim 104 und Testo der Musik eines anderen Rappers gewidmet: Xatars nämlich. Eine Spezial-Ausgabe der Vinyl-Sprechstunde.
Music Kolumne | verfasst 04.06.2015
Vinyl-Sprechstunde
A$AP Rockys »At.Long.Last.A$AP«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Heute nähern sich unsere Kolumnisten über Pflegeprodukte, Zungenküsse und schwule Kleinkinder A$AP Rockys neuem Album an.
Music Kolumne | verfasst 15.07.2015
Vinyl-Sprechstunde
Vince Staples' »Summertime '06«
Wir begrüßen einen Gastdozenten zur Vinyl-Sprechstunde: Julian Brimmers. Er soll zwischen Aigner und Kunze vermitteln, die sich angesichts der Komplexität von »Summertime ’06« dieses Mal nicht einig sind.
Music Kolumne | verfasst 21.09.2015
Vinyl-Sprechstunde
Future & Drakes »What A Time To Be Alive«
Zwei der derzeit populärsten Rap-Schwergewichte haben ein gemeinsames Album veröffentlicht. Grund für eine Notfall-Sprechstunde, in der wir das »Vinyl« einfach mal außen vor gelassen haben.
Music Kolumne | verfasst 14.10.2015
Vinyl-Sprechstunde
Wandas »Bussi«
Was ist das mit Wanda? Warum zieht die Band so viele Menschen in ihren Bann? Unsere beiden Kolumnisten haben sich Wandas zweites Album angehört und versucht, eine Antwort darauf zu finden.
Music Kolumne | verfasst 16.12.2015
Jahresrückblick 2015
Vinyl-Sprechstunde Recap
Sieben Alben hatten unsere Autore 2015 in unserer Sprechstunde. Fünf davon (eines hatten Zugezogen Maskulin besprochen) haben sie sich zur Nachbesprechung bestellt. Haben sich die Diagnosen gehalten?
Music Kolumne | verfasst 03.02.2016
Vinyl-Sprechstunde
Heute: »0,9« von SSIO
SSIO ist ein Barbar in seinen Texten. Und trotzdem haben ihn alle gerne; und zwar Menschen aus den verschiedensten sozialen Schichten. Unsere Autoren sind dem Phänomen im Gespräch über »0,9« auf den Grund gegangen.
Music Porträt
Dark Entries
Zwischen Disco, Goth und Porno-Soundtracks
Seit 2009 betreibt Josh Cheon sein Label für Undergroundiges aus den 1980er Jahren und solches, das es werden will. Nächstes Jahr wird er über 300 Schallplatten dort veröffentlicht haben. Wir stellen euch das Label aus San Francisco vor.
Music Interview
Makaya McCraven
»Ich grabe Sound aus«
Makaya McCraven ist einer der Jazzmusiker dieser Tage. Nicht nur seine Heimatstadt Chicago, sondern die ganze Welt scheint sich an dem freien Umgang mit dem Jazzerbe in seiner Musik zu inspirieren. Wir hatten die Chance zum Interview.
Music Liste
Record Store Day 2020 – 3rd Drop
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 24.10.2020 findet nun der dritte von drei Record Store Days in diesem Jahr statt. Dafür sind wiederum mehr als 120 exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
Music Porträt
Sade
Magie ohne Mysterium
Mit dem Box-Set »This Far« wird das Gesamtwerk von Sade neu veröffentlicht. Viel ist das nicht. Aber Sängerin Helen Folasade Adu ist nicht nicht nur der größte Superstar, der nie einer werden wollte – sondern singt nur, wenn sie es will.
Music Kolumne
Records Revisited
Godspeed You! Black Emperor – Lift Your Skinny Fists Like Antennas To Heaven (2000)
Das zweite Album des Projekts Godspeed You! Black Emperor ist ein Werk voller Widersprüche und Zweifel. Vor allem liefert es den Soundtrack zur Komplexität menschlicher Existenz im aufkeimenden Dogmatismus.
Music Porträt
Derya Yıldırım
Im Namen der Menschlichkeit
Für Derya Yıldırım ist Musik in erster Linie Ausdruck menschlicher Beziehungen. Mit der Grup Şimşek verbindet sie die Musik ihrer anatolischer Heimat mit unzähligen anderen Klängen und Melodien, die die Menschen erden.
Music Essay
A Journey Into Turkish Music
Gastarbeiter*innen Musik
Parallel zur Genese des Anadolu Pop entwickelt sich in der BRD eine virile Infrastruktur. Diese »Gastarbeitermusik« hat das öffentliche Bewusstsein stets nur gestreift. Der wirtschaftliche Austausch hätte ein kultureller sein können.
Music Essay
A Journey Into Turkish Music
Anadolu Pop
Altın Gün, Derya Yıldırım & Grup Şimşek oder Gaye Su Akyol: mehr und mehr Bands beziehen sich wieder auf den Sound des Anadolu Pop, der sich in den 1960er Jahren in der Türkei formierte. Aber ist es ein Revival? Wir klären auf.
Music Kolumne
Records Revisited
Mouse On Mars – Iaora Tahiti (1995)
Mit ihrem zweiten Album »Iaora Tahiti« haben Mouse On Mars schließlich den letzten überzeugt, dass schlaue Electronica in den Neunzigern durchaus auch aus good ol’ Germany kommen kann. In diesen Tagen wird das Album 25 Jahre alt.
Music Kolumne
Records Revisited
Radiohead – Kid A (2000)
Zwischen Bigotterie und Blasphemie liegt oft nur »Kid A«. Das vierte Album von Radiohead erschien am 2. Oktober 2000, tauschte Gitarren gegen Synthesizer – und begann mit einem Fehler.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Tolouse Low Trax – Jumping Dead Leafs
Der Mann, der einen Sound geprägt hat, ist zurück mit einem Langspieler. Die drei Männer, die nichts geprägt haben, sind zur Stelle, um sich über ihn zu unterhalten. Das ist natürlich eine tolle Sache.
Music Liste
Record Store Day 2020 – 2nd Drop
Weitere 12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 26.9.2020 findet nun der zweite von drei Record Store Days in diesem Jahr statt. Dafür sind wiederum mehr als 150 exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
Music Interview
Action Bronson
»Nichts könnte mich davon abhalten, mein Leben zu lieben«
Action Bronson meldet sich zurück. Das ist erstaunlich, denn die Musik ist nur ein Teil im Leben des New Yorkers, der auch Maler, Tänzer, Olivenöl-Tester, Schauspieler und anderes ist. Wir hatten die Gelegenheit zu einem Gespräch.
Music Kolumne
Records Revisited
Kate Bush – Hounds Of Love (1985)
Auf ihrem selbstproduzierten, fünften Studioalbum erklimmt Kate Bush den Gipfel ihres Autoren-Art-Pops. Ihre Synthese von digitaler Klanggestaltung und Folk-Elementen zeitigt ein Album, das einem Jahrhundertroman gleichkommt.
Music Porträt
Melody As Truth
An der Schwelle von Sound und Stille
Mit seinem Label Melody As Truth bewegt sich Jonny Nash zwischen Balearic und Ambient. Die Reise führt von New Age zu einer neuen Art von Weltkammermusik. Er selbst spricht vom »Erforschen von Raum und Timing«.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September & Oktober
Der Sommer ist vorbei, die Welt ja sowieso, da wird selbst unser Kolumnist emotional. Er gibt seinem Haustier einen Namen und legt sich zu Enya in die Badewanne. Aigners Inventur ist zurück. Ganz, ganz wild.
Music Porträt
Larry Heard
Von der Luftgitarre zur Clubhymne
Larry Heard gilt als einer der Gründungsväter von Chicago House. Mit »Can You Feel It« prägte er das Antlitz von Deephouse. Stets blickte er über den Tellerrand der Clubmusik hinaus. Begonnen hat er seine Karriere jedoch als Luftgitarrist.
Music Kolumne
Records Revisited
Aesop Rock – Float (2000)
Statistisch gesehen ist Aesop Rock der eloquenteste unter allen Rappern. Stilistisch gesehen musste er zuerst behaupten, um im Feld der elaborierten Hip-Hopper zu etablieren. Dahingehend war »Float« von 2000 eine erstes Ausrufezeichen.
Music Interview
Kelly Lee Owens
»Wir verkörpern Emotionen«
Mit »Inner Song« veröffentlichte die walisische Musikerin ihr zweites Album, das mit einer Hand die Tränen nach dem Closing-Set aus den Augen wischt und mit der anderen das Fenster in den Alltag aufstößt. Ein Gespräch.
Music Liste
Harmonious Thelonious
10 All Time Favs
Mit »Plong« rüttelt Stefan Schwander an den Grundfesten der Clubmusik. Sein neues Solo-Album als Harmonious Thelonious lässt Alltagsgeräusche ein unheimliches Eigenleben entwickeln. Uns hat er erzählt, welche 10 Platten ihn geformt haben.
Music Interview
Nubya Garcia
Verwobene Erinnerungen
Die Saxophonistin Nubya Garcia ist Teil der regen Londoner Jazzszene. An ihrem Instrument ist sie eine der energetischsten Musikerinnen der Welt. Ansonsten ruht sie in sich. Sie ist so cool, wie die Musik, die sie spielt. Ein Interview.
Music Porträt
Pierre Schaeffer
In allem steckt Musik
Lange Zeit war es kaum vorstellbar, dass Musik durch anderes als Instrument und Stimme entstünde. In den Händen Pierre Schaeffers jedoch wurde der Tonträger zur Basis der Komposition. Vor 25 Jahren starb der Pionier der elektronischen Musik
Music Liste
Record Store Day 2020 – 1st Drop
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 29.8.2020 findet nun der erste von drei Record Store Days in diesem Jahr statt. Allein dafür sind mehr als 350 exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
Music Liste
Jonathan Bree
10 All Time Favs
Jonathan Bree versteckt sein Gesicht hinter einer Latexmaske. Nun ja. Aber das ist nicht das bemerkenswerteste an dem Neuseeländer. Denn er ist vor allem ein erstklassiger Songwriter. Uns hat er erzählt, welche 10 Platten ihn geformt haben.
Music Porträt
Kommerz Records
Sich selbst das Bein stellen
Jonathan und Lukas Nixdorff haben sich einen Kindheitstraum erfüllt: Vor wenigen Wochen gründeten sie Kommerz Records. Dort erscheint nun das erste Release, »Kommerz Season 1: Anti-Virus«.
Music Porträt
Light In The Attic
Alles ist erleuchtet
Seit fast 20 Jahren bringt das in Seattle beheimatete Plattenlabel Light In The Attic Licht ins Dunkel jener Releases, die im Schatten stehen. Dass sie von Beginn an auf Vinyl setzten, zubilligt dem Label heute die Rolle eines Vorreiters.
Music Porträt
Jason Molina
Gone But Not Forever
Soeben sind unveröffentlichte Aufnahmen von Jason Molina veröffentlicht worden. Mit Songs: Ohia oder Magnolia Electric Co. wollte er sein Leben als Momentaufnahme festhalten. Doch es löste sich auf wie die Gespenster, an die er glaubte.
Music Kolumne
Records Revisited
Raekwon – Only Built 4 Cuban Linx… (1995)
Nach »Enter the Wu-Tang (36 Chambers)« haben sich die Clan-Mitglieder solo ausprobiert. Erst Method Man, dann Ol’ Dirty Bastard, schließlich Raekwon. Sein 1995 releastes »Only Built 4 Cuban Linx…« zählt zu den Meisterwerken des Hip-Hop.
Music Porträt
Jockstrap
Viel Klang, viel Geräusch
Das Londoner Duo Jockstrap veröffentlicht ihre Schallplatten bei Warp. Ihre Songs sind in Werbungen von Chanel und Dior zu hören. Taylor Skye und Georgia Ellery spielen sich auf der zweiten EP »Wicked City« passgenau die Bälle zu.
Music Liste
Jay Glass Dubs
10 All Time Greek Favs
»Soma« heißt auf Griechisch Körper und an den richtet sich die Musik von Jay Glass Dubs. »Soma« heißt sein neues Album. Das war die Chance den Griechen nach 10 Schallplatten zu fragen, die ihn geformt haben. Er antwortet griechisch.
Music Kolumne
Record Revisited
Elliott Smith – Elliott Smith (1995)
Die neunziger Jahre waren ein lautes Jahrzehnt, doch sie gaben uns auch die Musik von Elliott Smith. Dessen zweites Album »Elliott Smith« setzte einen stillen, inwendigen Kontrapunkt zum Weltgeschehen.
Music Kolumne
Records Revisited
Joy Division – Closer (1980)
Joy Divisions Album »Closer« war ein Zwischenschritt, ein halbherziges, halbbeseeltes Statement von vier jungen Männern auf ihrem Weg in neue Untiefen. Nur einer aber wollte, konnte nicht vom Fleck kommen.
Music Porträt
WeWantSounds
Ansteckende Leidenschaft
Den Grund für die Label-Gründung trägt WeWantSounds im Namen. Seit 2015 veröffentlicht der Pariser Zweimannbetrieb persönliche Lieblingsmusik aus den Siebzigern und Achtzigern. Bei der Auswahl spielen Genre- und Landesgrenzen keine Rolle.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Arca – KiCK i
»KiCK i« soll das erste von vier neuen Arca-Alben sein. Während sich einer unserer Autoren dazu auf dem Shakti-Kissen lümmelt, surft der andere auf Soundcloud das Reggaetón-Tag ab und bewundert der Dritte das Songwriting der Platte.
Music Essay
Baltic & Finnish Jazz
Grenzen ausbooten
Während Jazz von London bis L.A. eine neue Pop-Sensibilität entwickelt oder Fusion updatet, werden an den Ostseeküsten kühle Geschmacksrichtungen zwischen Nachwuchs und Nostalgie kultiviert. Weltoffen ist Jazz auch hier – und total eigen.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juli & August 2020
Hier werden persönliche Anekdoten zu programmatischen Allegorien: Aigners Inventur verabschiedet sich schlussendlich mit einem Wimmern in die Sommerferien. Es ist schließlich 2020.
Music Porträt
International Anthem Recordings
Die Suche nach dem Echten
Seit sechs Jahren liefert das Label International Anthem aus Chicago zuverlässig Jazz mit ganz eigener Attitüde. Wobei sich die Gründer fast jeder Zuschreibung verweigern. Für sie gilt: Der schönste Klang ist stets das Echte.
Music Liste
Halbjahresrückblick 2020
50 best Vinyl Records so far
Wahrscheinlich wird man in 40 Jahren zwei Fragen beantworten müssen: Was man 2020 selbst gegen das Leid und die Ungerechtigkeit getan und welche Platten man gehört hat. Bei der Beantwortung der zweiten Frage, können wir behilflich sein.
Music Porträt
We Jazz
Mit Betonung auf Wir
We Jazz, das steht für überraschenden Jazz aus dem Norden. Und noch mehr. Seit 2013 gibt es das Festival in Helsinki, seit 2016 das Label. Dort verlegt Matti Nives vorwiegend finnische Bands. Wir stellen euch das Label vor.
Music Porträt
Roy Ayers
Vibrationen zum Wohlfühlen
Er zählt zu den meistgesampelten Musikern der Gegenwart. Mit Songs wie »Everybody Loves The Sunshine« wurde Roy Ayers, der im September seinen 80. Geburtstag feiert, zur Legende. Auf Jazz Is Dead sind nun neue Songs von ihm erschienen.
Music Porträt
Sven Wunder
Wer bin ich?
Es kursieren gerade zwei Alben, die Liebhabern des Rare Groove Freudentränen in die Augen treiben. Das eine, »Doğu Çiçekleri«, spricht seine musikalische Sprache mit türkischen Akzent, »Wabi Sabi« mit japanischem. Doch wer ist Sven Wunder?