Music Kolumne | verfasst 27.02.2019
Vinyl-Sprechstunde
Ossia – Devil's Dance
Diesmal sind sich alle einig: »Devil’s Dance«, das Debütalbum des britischen Produzenten Ossia, hat das Zeug zum Album des Jahres. Ein Track hat es den dreien ganz besonders angetan.
Text Florian Aigner, Pippo Kuhzart, Kristoffer Cornils
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Kristoffer Cornils: Wollen wir ganz allgemein anfangen? Wer ist eigentlich Ossia, warum ist Aigner so überrascht davon, dass ich dieses Album liebe?
Philipp Kunze: Ich meine, zu wissen was der macht, das gibt schon mal echt gute Orientierung für das Album.
Florian Aigner: Ossia ist auf jeden Fall die Seele Bristols. Und macht 140 Plattenlabels von Industrial bis ABBA-Trolljobs
Kristoffer Cornils: Das Scharnier zwischen Young Echo, seiner eigenen No Corner-Crew und dem Rest der Welt, der sich seine Inspiration in Teilen oder ganz aus Bristol abholt: Berceuse Heroique hier, Blackest Ever Black dort.
Philipp Kunze:: Und das jetzt Debüt-LP als Ossia, is’ richtig?
Kristoffer Cornils: Genau, nach einigen, meist in Kollaboration entstandenen EPs ist »Devil’s Dance« seine erste LP und fuck, ich hätte nicht erwartet, dass der auf Anhieb so gut Album kann.
Philipp Kunze: Wahnsinn, ja. Das ist alles schon ziemlich massive, ey. Das klingt halt echt, als hätte ein Soundsystem Yves Tumor und Jac Berrocal durch die Mangel gezogen.
Florian Aigner: Ja, wenn das Intro ab Minute 3:30 etwa in diese geilen Berrocal-Tröten beim zweiten Track blutet!

Kristoffer Cornils: Für mich ist »Concrete« das vielleicht beste der kurzen Stücke der Platte. Holt mich bei meinem Xenakis-Fimmel ab, drückt mich durchs schwarze Basinski-Loch und resettet dann komplett alle Uhren. Die kürzeste Oper der welt. Ich hab die LP back to back mit Knisterambient und Fäkal-Death-Metal gehört und der Opener hat den Übergang in beiden Fällen stimmig gemacht. Schafft sonst auch niemand. Es packt mich von der ersten Sekunde, und ich kann’s dennoch oder gerade deswegen nicht intellektualisieren.
Florian Aigner: Ride or die für »Radiation«.
Philipp Kunze:: »Shotgun«

Kristoffer Cornils: Ich find’s generell geil, dass so wenig Beats zu hören sind. Das eben habe ich überhaupt nicht erwartet. Klar, Dub war schon immer wichtiger bei dem als die donks on it, aber trotzdem. Ich musste sogar an diesen Dark Jazz-Hype von vor, äh, zehn Jahren oder so denken: Bohren & Der Club der Epigonen. Kilimanjaro und so weiter.
»Endlich hat Shackleton einen würdigen Nachfolger gefunden.« Florian Aigner: Bohren kommt auch hin, stimmt.
Philipp Kunze: Was mich ja total packt, ist, wie »Devil’s Dance« so mies den Schlund aufmacht. Dieser Bass da.
Florian Aigner: Lag halt gestern dann noch in der Badewanne und dachte echt, die holen mich ab, als da die Drums einsetzen
Kristoffer Cornils: Und doch steckt so viel Schönheit drin.
Philipp Kunze: Mega.
 
Kristoffer Cornils: Ich bin ja kein Fan von dieser Bass-als-physisches-Erlebnis-Ideologie und mag Dub nur als wattige Zugabe von Techno oder wenn er richtig evil ist. Das hier ist irgendwie das Beste von beidem. Endlich hat Shackleton einen würdigen Nachfolger gefunden.
Florian Aigner: Ich find’s auch geil, dass das eigentlich überhaupt nicht subtil sein will.
Kristoffer Cornils: Ja, der Mangel an Subtilität ist irre. Das ist Soundsystem-Mucke fürs abgedunkelte Schlafzimmer und macht dafür echt jede Schublade auf.
Florian Aigner: Also generell bei Ossia immer. Wenn der Dubstep machen lässt, dann grummelt und wobbelt das auch 2019 noch, wenn der rootsigeren Stuff macht, dann ist das auch grasiger und weniger äääääh deconstructred jetzt als bei Bokeh oder so.
Philipp Kunze: Für die Shackleton-Nachfolge ist es aber nicht vertrackt genug, wenn ich nochmal drüber nachdenke.
Kristoffer Cornils: Es geht mir weniger um den Stil bei dem Vergleich, sondern eher um den Umgang mit Dub. Sehr rhythmisch, aber auch sehr ritualistisch
Philipp Kunze: Das halt echt auch und vor allem, weil das ein Album Album ist. Ich brauch hier nichts als Maxi. Und das ist auch das Ritualistische daran: Man will das richtige Setting anrichten. Und sich dann für das Album entscheiden.
Kristoffer Cornils: Ein gigantischer, gewaltiger, geiler Fluss.

Philipp Kunze: Du machst das an mit Capri-Eis in der Fresse und Sonne im Gesicht und fühlst dich recht schnell, als würdet du auf einem toten Raben herumkauen.
Florian Aigner: »Dub Hell« ist glaube ich die geilste White-Noise-Techno-Persiflage ever, kein Plan ob absichtlich oder nicht.
Kristoffer Cornils: Hahaha, das werd ich jetzt nicht mehr aus dem Kopf kriegen.
Florian Aigner: Was ja so verrückt ist: Da sind diese ganzen Atzen-Techno-Signifier drin und trotzdem hat das damit NICHTS zu tun.
Kristoffer Cornils: Ja, diese Cymbal-Schläge, stimmt. Das ist schon Bigroom-Fistpump-Geste.
Florian Aigner: Ja ja, die ganzen Elemente sind da drin, selbst bei »Hell Version« danach. Aber es hat nichts mit dem Gefühl und Setting zu tun. Das finde ich geil. Das ist quasi wie Dipset mit Bon-Jovi-Samples.

Philipp Kunze: Ich suche die ganze Zeit danach, an was mich die Synths auf »Slow Dance« und »Hell Version« erinnern. Das hat sowas seeeehr Anfang-2010er-Britisches. Nicht Koreless. Aber sowas. Allgemein hat dieses Album immer wieder so diese sehr cineastischen Momente.
Kristoffer Cornils: »Slow Dance« ist nah am Emptyset-/Subtext-Sounddesign gelagert.
Florian Aigner: Emptyset!
Philipp Kunze: Ich meine Mr. Mitch!
Kristoffer Cornils: Ich glaube, ich verstehe, was du meinst. Es hat diese weightlessness, diese Emotion drin. Das allein. Musikalisch höre ich das aber nicht zwangsläufig raus.
Philipp Kunze: Ja ey, das ist es, diese Gleichzeitigkeit von tatsächlich empfundener Schwerelosigkeit und totalem Gewicht – das macht das so geil.
Florian Aigner: Ich finde, das kriegen so auch nur die Briten tatsächlich hin. Klingt corny, aber irgendwie stimmt das schon.


Schallplatten von Ossia findest du im Webshop von HHV Records


Philipp Kunze:: JAAAAA, den meinte ich.
Kristoffer Cornils: Ah, okay, ja. Ich höre, was du meinst. Das ist wirklich der unwahrscheinliche Direktlink von Mount Kimbie zu Ossia.
Philipp Kunze:: Das ist einfach, als hätte man in einem Luftschutzbunker-Panoramic-View. Das killt mich so sexy.
Kristoffer Cornils: Puh, das ist eigentlich auch ein gutes Stichwort für »Vertigo«.
Philipp Kunze: Okay, geil, lasst uns in »Vertigo« versinken.
Florian Aigner: Quote Ossia: »It’s important to indulge in dynamics within a track in order to engage with people’s ears, because I think you naturally stop listening when the dynamics are too predictable«. Sagt jeder, er rafft’s aber.
 
Kristoffer Cornils: Da habe ich am Anfang den Bogen zu »Concrete«, diese flirrenden atonalen Töne, ist schon extremer Ligeti- oder früher Xenakis-Stuff. Auf so einer Platte anno 2019.
Philipp Kunze: Also bei »Vertigo« hast du halt auch echt so Taj Mahal Travellers und so Späße drin. Total sick. Das finde ich eh das Geile, dass in dieser Platte auch so eine diese 70er Free-Jazz-Drone-Electronics-Attitüde steckt.
Kristoffer Cornils: Taj Mahal Travellers sind eine off-kilter-Referenz, die ich aber digge. Lacht nicht, aber ich hab gerade echt akustische Hallus gehabt, so ist-da-jemand-in-meiner-Wohnung-Shit.
Florian Aigner: Ja, wie gesagt ey, ich lag da auch in der Wanne und war freaked ze fuck out gestern
Kristoffer Cornils: Und dann kommt da dieses Saxofon direkt mit offenem Hosenstall aus dem Schrank, zündet sich eine Kippe an und rezitiert den »Blade Runner«-Monolog. Erinnert mich auch an die Love Theme-Platte von Alex Zhang Hungtai – aber dann kommen die Drones rein und zwischendurch zerscheppert ein Piano. Ey, das wurde alles schon zehntausend Mal gemacht und nur hier fühle ich es wirklich voll und ganz.
Philipp Kunze:: Krass, nä? Das hat so einen Sog. Was ich interessant finde, fällt mir gerade erst auf. Es wäre so logisch gewesen, auf jede Drum ein sehr ausgeprägtes Rasta-Hallen drauf zu packen. Hat er aber nicht gemacht.

Florian Aigner: Ja, ich meine mich zu erinnern, dass er das sogar in irgendeinem Interview erwähnt hat, so von wegen warum Dub so geil war, aber dass man diese übertriebene ALL-OVER-THE-MIXING-DESK-Hallsache heute vielleicht ein bisschen anders regeln kann, wenn man da noch was Interessantes hinzufügen will.
Kristoffer Cornils: Du meinst Dub im plakativen Sinne? Das ist hier nicht subtil, aber auch nicht plakativ. Deswegen auch Shackleton als Referenz, der hat Dub auf ein neues böses Level gehoben, die Klinke nimmt nun Ossia in die Hand und überführt sie in etwas Größeres, mit Narrativ.
Philipp Kunze: Ich finde das wirklich, wirklich, wirklich gut. Und irgendwie auch: sympathisch. Total falsches Wort irgendwie in dem Kontext, und auch unbegründet…
Kristoffer Cornils: Ne, total, weil es befreit von dieser Billo-Mentalität ist: Das muss jetzt schocken und Angst machen und dark sein.
Philipp Kunze: Ja, ich glaub das ist es: auf absurdeste Art und Weise ist das Album auch Empfänger-conscious, also Hörer-freundlich, auch wenn das als Info natürlich total fehlleitet, sollte jemand das hier nur lesen.
»Das beste, was mir seit Langem im Ohr passiert ist. Und das liegt nicht an meiner verschleppten Mittelohrentzündung.« Kristoffer Cornils: Ja, es ist… eingängig? Was stark am Sequencing liegt. »Vertigo« baut sich über extreme Spannungen auf, schmeißt aber zwischendurch noch ein paar Sounds rein, die das Ding abwechslungsreich gestalten. Bis dann die Kick lospoltert, meine Fresse. Kurze Porter Ricks-Momente zwischendurch, hach.
Florian Aigner: Ich glaube auch, dass das hier ein sehr komponiertes und kontrolliertes Album ist. Wahrscheinlich auch deswegen, weil er sich schon so dermaßen viele Outlets für all things dub gebaut hat, dass es jetzt einfach ist, da keinen Unnötigkeiten nachzugehen. Armchair-Psychology 101 <3
Kristoffer Cornils: Jep. Ich fühle mich gerade an ein Stück vom letzten Barker-&-Baumecker-Album erinnert, das ähnlich krass Sounddesign und Storytelling zusammendachte.
»Vertigo« ist ja unskippbar. Anti-Streaming-Musik. Genau das, was wir heutzutage brauchen.
Philipp Kunze: »Vertigo« ist das beste, was mir seit Langem im Ohr passiert ist. Und das liegt nicht an meiner verschleppten Mittelohrentzündung
Kristoffer Cornils: Ahhhh, diese Orgeldrones bei 18:20 oder so, wie da so viel Melancholie und Wärme reinkommt.
Florian Aigner: Der Sax-Moment in »Vertigo« ist mein neuer »Bury Me A G«-Moment
Philipp Kunze: ICH BIN HALT SO GEBANNT IN DIESEM SONG

Kristoffer Cornils: Ich wollte auch gerade eben noch mal »Statik« von dieser Barker & Baumecker-LP zum Vergleich nachhören aber KANN. NICHT. AUFHÖREN.
Florian Aigner: Dachte irgendwann mal, man sollte mich in Evisu-Jeans beerdigen, aber: schmeißt einfach einen Fön in die Wanne bei »Vertigo«, Minute 6. <<<<<<3
Kristoffer Cornils: »Vertigo« ist wie zum ersten Mal als Teenager Twin Peaks gucken.
Du verstehst nichts, aber du willst nicht aufhören.
Ossia – Devil's DanceVinyl 2LP Philipp Kunze:: Ja, das ist das Tolle, das hier auch diese totalen Pop-Referenzen funktionieren, ohne irgendwas kaputt zu machen.
Kristoffer Cornils: MEERESRAUSCHEN am Ende, wirklich JEDES Klischee drin hier.
Philipp Kunze:: Ich finde es auch mega, wie man von dem tatsächlich sehr »plumpen« Ballern von Dub Hell so logisch irgendwann zu den ERHABENEN Momenten in »Vertigo« kommt. Man hat hier wirklich die schönsten It’s »Okay Now I’ve Seen It All«-Momente.
Florian Aigner: Es wäre allein schon Album-des-Jahres-Material, wenn »Vertigo« allein das Album wäre.


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März & April 2020
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Music Porträt
Kalahari Oyster Cult
Die beste aller Welten
Im Morast nach Perlen tauchen, Rave-Klassiker aus den 90ern aufstöbern und mit Menschen zusammenarbeiten, denen es nicht darauf ankommt, ob sie in den Beatport-Charts landet: Colin Volverts Kalahari Oyster Cult mischt den Underground auf.
Music Liste
Malcolm Catto of The Heliocentrics
10 All Time Favs
Soeben haben The Heliocentrics »Infinity Of Now« veröffentlicht. Das Album hat das Zeug zukünftige Musiker zu inspirieren. Malcolm Catto hat uns aber erstmal die Schallplatten verraten, die ihn geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Tricky – Maxinquaye (1995)
Trickys Debütalbum »Maxinquaye« mit der Sängerin Martina Topley-Bird und dem Produzenten Mark Saunders ist ein Werk der verwischten Grenzen. Urheberrechte gelten hier genauso wenig wie Gender und Individuum.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Beatrice Dillon – Workaround
Auf PAN hat Beatrice Dillon ihr neues Album »Workaround« veröffentlicht. Florian Aigner, Philipp Kunze und Kristoffer Cornils unterhalten sich darüber. Und fragen sich: ist da ein Groove? Ist da ein Konzept? Sie werden sich nicht einigen.
Music Porträt
Mad About Records
Sündhaft sommerlich
Der Portugiese Joaquim Paulo kümmert sich mit seinem Label Mad About um die wirklich schwer zu findenden Schallplatten von Jazz bis Bossa Nova. Mit Erfolg. Wir stellen dir das Label ausführlich vor.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Januar & Februar 2020
Der Rap Game Berti Vogts hat es ins neue Jahrzehnt geschafft. Angemessen woke und tiefmüde zugleich startet unser Kolumnist Aigner in 2020 und zieht Alben von Stormzy, Ramzi und Bufiman in Mitleidenschaft.
Music Liste
Sepalot
10 All Time Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich Sepalot der Aufgabe an.
Music Kolumne
Records Revisited
D'Angelo – Voodoo (2000)
Die Rückkehr des Unperfekten brauchte mehrere Jahre. Was sich lohnte. Denn »Voodoo« von D’Angelo brachte vor 20 Jahren die Wärme und den Groove des Soul zurück. Eine Geschichte über Mythen, Seele und eines der merkwürdigsten Musikvideos.
Music Porträt
Blackest Ever Black
Suche nach Entfremdung
Unter Connaisseuren abgefuckter Klänge wurde Blackest Ever Black geschätzt wie kein zweites. Ende des Jahres 2019 war plötzlich Schluss. Wir blicken zurück auf ein Label, das musikalisch die 2010er Jahre bestimmte wie nur wenige andere.
Music Interview
Kinderzimmer Productions
»Wer kennt noch Jenny Elvers?«
Kinderzimmer Productions beackerten im Deutschrap schon immer die Ränder. Ihre Samples waren ausgefuchster, ihre Anspielungen cleverer, ihr Anspruch war es, originell zu sein. Nach 13 Jahren Pause sind die Ulmer nun zurück Ein Interview.