Review

fLako

Kuku

Five Easy Pieces • 2015

fLako erfindet sich selbst mal wieder neu und dirigiert auf seiner neuen EP »Kuku« einen ganz eigenen, orchestral anmutenden Sound. Nach zwei erstklassigen Kollaborationen mit Fatima und einem extended Player seines Aliases Dirg Gerner (beides auf Eglo Records) im letzten Jahr releast fLako wieder unter dem Dach von Five Easy Pieces diese 12“ als Vorläufer für das kommende Album »Natureboy«. Der anmutige Titeltrack »Kuku« verspricht in Sachen Dopeness den nahtlosen Anschluss an das letzte, 2012 erschienene Solo-Projekt »Eclosure« – diese Synths, diese treibenden Hörner! Klingt wie eine langsamere Version von Chicago Footstep. Auch der dritte Titel »Albedo« schafft es mit seinen nimmermehr aufhörenden Rim Shots und seiner Dichte an diese Klasse anzuknüpfen. Nur wirkt die zweite orgellastige Nummer und deren noch sanftmütigeres Arrangement mit Glockenklängen im letzten Song wie in die Komposition gemogelt und überträgt nicht die Energie eines typischen fLako-Tracks. Die aus der Sonate geschöpfte Inspiration dieser beiden kurzen Stücke trifft zwar nicht meinen Geschmack, ist aber von einem kreativen Standpunkt aus gesehen bemerkenswert und lässt gespannt in die musikalische Zukunft fLakos blicken. Ich hoffe, dass »Natureboy« wieder mit der gewohnten Kraft seines Dance-Electronica einschlägt und sein Vocal Alter Ego featured.

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