Music Liste | verfasst 18.08.2017
Ausklang | 2017KW33
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Text Kristoffer Cornils, Sebastian Hinz, Pippo Kuhzart

Medium Medium - The Glitterbeat Find it at hhv.de: Double Vinyl LP+12inch Es braucht genug an Gefühl von Suicide, damit Gitarrenmusik meinen Geschmack überlebt. 2017 gibt von solchen Bands eigentlich keine mehr, so um 1981 herum halt schon. Wie auch Medium Medium aus Nottingham. Wollte eigentlich deren Song »Serbian Village« vorstellen, aber den gabs nicht, aber den, den ich jetzt vorstellen, den ist auch nen geilen. PK
 

Annea Lockwood - Tiger BalmWebshop ► Buy Vinyl LP Da Muttern als Erzieherin gegen unter anderem Krieg, Fast Food und Konsolenspiele war, musste ich mich im Grundschulalter mit einer Bücherserie namens »Wunderbare Welt der Tiere« (oder »Wunderbare Tierewelt« oder »Die Wunder der Tierwelt« oder naja ihr habt schon verstanden) begnügen, statt wie andere aus der Parallelklasse Pokémon per Button-Mashing zu zerkloppen. Dass diese Bücher allerdings nachhaltig ihren Einfluss auf mich auswirkten, zeigte sich nicht allein in Bio-Referaten über Haie (sehr intelligente Tiere) und Wale (auf den Arbeitstitel »Die sanften Riesen« war ich damals sehr stolz), sondern auch darin, wie freudig ich vom ersten Schnurrer an das Reissue von Annea Lockwoods »Tiger Balm« begrüße. Die brummelige Wildlife-Antwort auf den »Gesang der Jünglinge« kommt in Zeiten, in denen Menschen noch mehr nerven als sonst, doch sowieso gerade richtig. KC
 

Robert Aiki Aubrey Lowe - Levitation Praxis Pt 4Webshop ► Buy Vinyl LP Als ich Kristoffers überzeugende Einlassung gelesen habe, da wurde mir klar, dass ich meinen Zugang zur sonambienten Welt von Robert Aiki Aubrey Lowe (neuer Release: »Levitation Praxis Pt 4«) einzig dem Umstand verdanke, dass mir meine Mutter in frühen Kindestagen den Kauf eines Schlagzeuges verweigerte, und ich es ihr heimzahlte, in dem ich mit Löffeln, Stiften und anderen Klöppeln auf Windfänger, Bratpfannen, Kochtöpfe, Stehlampen drosch und so Klangkunst für mich entdeckte. Ist doch eine gute Geschichte. Lasse ich mal hier so stehen. SH
 

Man Duo - OrbitFind it at hhv.de: Vinyl LP Wenn Jaakko mitmacht, mach ich’s auch. Dann will ichs haben, selbst wenn ichs eigentlich nicht haben wollte in se first place. Also wie ein Kind, dass den Spielzeugbagger ablehnt, wütend und schnaubend abzieht, dann aber das engelsgleiche, durchschlafende Kind mit Augen, die keine Aggression kennen, ankommt und mit dem Bagger Linien über den Teppich zieht in einer Ruhe, dass die ganze Umwelt dadurch besser atmen kann. Jaakko. Jetzt mit Long-Sam als Man Duo. Wenn Synth-Pop mit einem gleichgültigen Stinkefinger wirkt, als sei er sich kümmender, zärtlich den Zeigefinger am Nippel. PK
 

Mr. Raoul K - Just In A Moment To Find A Way To Sun Dance Webshop ► Buy 12inch Mach mal, ich find’s gut und nutz die Gelegenheit, um noch tiefer in die eigene Kindheit einzutauchen – kann mir mal jemand eine Couch reichen? Jedenfalls: Nicht selten machte ich im Knirpsenalter in der Marzipantown Lübeck Halt, wo bekanntermaßen auch Mr Raoul K als bekanntester und mit Abstand geilster Sohn der Stadt residiert. Nach gefühlt einem halben Jahrzehnt Funkstille kommt er endlich mit einer neuen EP aus dem Gemäuer, die wieder Deep House mit Westafrika zusammenbringt, was bei ihm ja die beste Kombination seit zuckriger Mandelmasse und Zartbitter ist. »Just In A Moment To Find A Way To Sun Dance (Street Mix)« klingt dabei zwar nicht nach der beschaulichen Fachwerkkulisse von Ks Heimat, immerhin aber nicht so kompliziert und verausgabend wie sein Name suggeriert. Alles nochmal gut gegangen. KC
 

Gacha Bakradze - We Must Be WoodsWebshop ► Buy Vinyl 12inch Powertipp für die Digital Detox-Bemühungen an verregneten Sommertagen: Treiben lassen zu Gacha Bakradzes mittlerweile xter EP in den letzten drei Jahren, seiner yten auf Apollo. »Gather« allein: Fanfaren-Ambient in allen Facetten, der sich auf kompakten sechs Minuten alles erlaubt: Hallvocals, Vibraphon-House mit schnalzender Snare und Glitzergitarrengetröpfel und zuletzt natürlich ein völlig unkorrekt herbei gesampelter Chor für den letzten Lion King-Schliff, bevor die Sonne im scheppernden Bass untergeht. Das würden andere auf ein ganzes Album verpacken, Gacha zum Glück aber komprimiert seine ganze Schamlosigkeit in einen einzigen Track, der sich freundlich als Alternative zum semantischen Dauerfeuer der Timeline anbietet. Prädikat: bescheuert-geil, Hirn ausschalten dringend empfohlen. KC
 

Mika Vainio - OlevaWebshop ► Buy Vinyl 2LP In diesem Frühjahr ist Mika Vainio gestorben. Nun, er war nicht der einzige bedeutende Musiker, der in den letzten zwei Jahren von uns gegangen ist. Aber sein plötzliches Wegbleiben hat mein Leben mehr berührt, als das vieler, mitunter auch namhafterer Musiker. Das mag zum einen daran gelegen haben, dass der Finne im virtuellen Freundesdunst stets zum Greifen, also keine zwei Klicks weit entfernt, war. Zum anderen wurde durch seinen Tod ein Stream meiner Standleitung, die mir fortlaufend gute Musik liefert, jäh gekappt. Also um es mal anders auszudrücken: von Leonard Cohen habe ich die Musik der 1960er Jahre gehört, von David Bowie die Alben aus den 1970er Jahren, von Prince ausschließlich die 1980er Jahre. Aber Mika Vainio hat mich seit den 1990er Jahre bis zum Schluss immer wieder mit neuer Musik, ungehörten Sounds, aufregenden Ideen den Wert von guter Musik spüren lassen. Es ist auch kein Zufall, dass ich Mika Vainio in einer Reihe mit diesen Namen nenne, denn ich glaube, dass sein Einfluss auf die zeitgenössische Musik, diesseits und jenseits der Clubs, nicht zu gering zu schätzen ist. Das Label Sähko hat jetzt »Oleva«, 2008 unter seinem Pseudonym Ø veröffentlicht, eine Reissue gewährt. Dort zu hören ist der Track »S-Bahn«, der zeigt, auch nur das kleinste Partikel eines Knarzens (das »arz« sozusagen) kann Basis eines veritablen Beats sein. SH
 

Closed Circuits Find it at hhv.de: text Minimal Synth aus Australien. Augen auf Halbmast, Purple Pills im Birchermüsli. Musik, um auf der Autobahn den Tempomaten einzuschalten, auf Tumblr zu surfen, und überall die absurden und lustigen Memes nicht mal mehr einen Mundwinkel zu verziehen. Weil man dafür einfach zu müde ist, aber ein kleines Kichern irgendwie tief innen ist geblieben, und dafür lohnt es sich. Das Auto fliegt mühelos über die A3. PK
 

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Palmbomen II
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Bilder und Musik ließen sich bei Palmbomen II nie voneinander trennen. Mit »Make A Film« liefert er nun die Musik für die Bewegtbilder, die von uns noch gedreht müssen. Welche Musik ihn in Sachen Filmmusik inspirieren, verrät er hier.
Music Kolumne
Records Revisited
A Tribe Called Quest – Low End Theory (1991)
Viel besser geht es nicht. Zu Beginn der 1990er Jahre brachten A Tribe Called Quest mit ihrem zweiten Album »The Low End Theory« den Flow auf den Punkt. Ohne aggressiv männliche Posen, dafür mit Jazz, Breaks und Vibe.
Music Kolumne
Records Revisited
Primal Scream – Screamadelica (1991)
1991 – was für ein Jahr für die Rockmusik. Die am 24.9.1991 veröffentlichten Alben von Nirvana, Soundgarden und Red Hot Chili Peppers haben Rock wieder populär gemacht. Aber »Screamadelica« von Primal Scream hat das Genre verändert.
Music Essay
Die Beat-Ära in der DDR
Feindliche Übernahme
Schallplatten des Amiga-Labels sind weit verbreitet. Neben Pressungen internationaler Stars war auch jede Menge Musik aus der DDR selbst auf Platte verewigt worden. Manches davon lohnt wiederentdeckt zu werden.
Music Interview
José González
Geschmack ist wie dein Po
2003 coverte José González den Song »Heartbeat« von The Knife und katapultierte sich gleich in die Herzen und Studierzimmer vieler Menschen. Mit seinem Album »Local Valley« strickt er weiter an seinem Mythos. Wir trafen ihn zum Interview.
Music Porträt
Loredana Berté
Irgendwie unvergleichlich
Loredana Bertè wird als »Königin des italienischen Rock« apostrophiert. Das greift nicht nur musikalisch zu kurz. Denn sie den Status quo nie repräsentiert, sondern als Außenseiterin aus Überzeugung wiederholt infrage gestellt.
Music Kolumne
Records Revisited
DJ Shadow – Endtroducing (1996)
Vor 25 Jahren erschien mit »Endtroducing« ein Hip-Hop-Album, das Björk mit Metallica und finnischer Fusion zusammendachte. DJ Shadow grub dafür im Keller. Und fand Gold. Dann schuf er ein Album, das aus der Zeit gefallen zu sein scheint.
Music Porträt
Sarah Davachi
Echo der Unendlichkeit
Intensität ist das Wort, das in den Sinn kommt. Bei ihrer Musik und bei ihren Sätzen. Ihr Sound fühlt sich an, als ob jemand mit einer Fingerspitze über die Seele streicht. Jetzt erscheint Sarah Davachi neues Album »Antiphonals«.
Music Porträt
Dais Records
Klang als Kollektion
Zwischen Experiment und Erwartung, Neuem und Altem wagt Dais Records seit Jahren den Spagat. Gibby Miller und Ryan Martin ziehen dort ihre Kreise, wo Linearität bewusste Störung erfährt – und treten so in die Fußstapfen großer Vorgänger.
Music Porträt
Leslie Winer
Der unbekannte Weltstar
Björk, Grace Jones, Boy George und Sinéad O’Connor zählen zu ihren Bewunderern. William S. Burroughs war ihr Mentor. Irgendwie hat sie auch Trip-Hop erfunden. Dennoch ist Leslie Winer heute nur Insdern bekannt. Das könnte sich jetzt ändern.
Music Porträt
DJ Koco
Guest Mix
Bei DJ Koco treffen atemberaubende Mixing-Skills auf eine Selection von ungeheurer Raffinesse. Kaum einer cuttet seine Breakbeats tighter ineinander als er. Das Verblüffendste: Der japanische DJ beschränkt sich in seinen Sets auf 7Inches.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September & Oktober 2021
Keift und brummt sich wieder durch die Veröffentlichungen der letzten zwei Monate: Aigners Inventur, mit Bärlauch-Antipathie und Seerobben-Ehrfurcht. Dazwischen Alben von Flying Lotus, Erika De Casier, Space Afrika und Maxine Funke.
Music Kolumne
Records Revisited
John Coltrane – Africa/Brass (1961)
1961 markierte »Africa/Brass« den Anbruch eines neuen Zeitalters: Für John Coltrane war es der Beginn seiner Impulse!-Jahre, für viele afrikanische Staaten der Start in die Unabhängigkeit. Musikalisch war es sein ambitioniertestes Vorhaben.
Music Kolumne
Records Revisited
Björk – Vespertine (2001)
Mit »Vespertine« schien Björk Guðmundsdóttir das Versprechen ihres vorherigen Werks nicht einzulösen. Weil sie dieses Mal einen vollkommen anderen Ansatz wählte. Was »Vespertine« von 2001 zu einer ihrer besten Platten bis heute macht.
Music Porträt
Polo & Pan
Eklektisch in den Weltraum
Polo & Pan sind bereit abzuheben. Nachdem sie es mit ihrem kunterbunten Stilmix bis ins Hotelzimmer von Elon Musk schafften, blicken sie nun höheren Sphären entgegen. Die irdischen Fans beglückt das Duo derweil mit dem Album »Cyclorama«.
Music Liste
Durand Jones & The Indications
10 All Time Favs
Durand Jones & The Indications verbinden seit Ihrem Debüt vor fünf Jahren Vergangenheit und Zukunft des Genres. Jetzt erscheint ihr drittes Album »Private Space«. Zeit, um die Band nach den 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt haben.
Music Porträt
Conrad Schnitzler
Mitten im Durcheinander
Immer noch wird der 2011 verstorbene Conrad Schnitzler vor allem für seine Verbindung zu Kraftwerk oder Tangerine Dream wahrgenommen. Dabei steht sein beeindruckendes Werk genauso für sich allein, wie er Verbindungen herzustellen wusste.
Music Kolumne
Records Revisited
Main Source – Breaking Atoms (1991)
In mancher Hinsicht scheint »Breaking Atoms«, das Debüt von Main Source, ein Klassiker aus der zweiten Reihe geblieben zu sein. Doch die Produktion von Large Professor definierte einen Signature Sound für das Goldene Zeitalter des Hip-Hop.
Music Kolumne
Records Revisited
LFO – Frequencies (1991)
Die niederfrequenten Schwingungserzeuger LFO aus Leeds schufen mit »Frequencies« eines der ersten Techno-Alben. Ihre hohen Bleeps und tiefen Clonks haben Technogeschichte geschrieben. Bis heute kann, äh, muss man dazu tanzen.
Music Kolumne
Records Revisited
Funkadelic – Maggot Brain (1971)
Mit »Maggot Brain« begeben sich Funkadelic auf die dunkle Seite des Funk. Das triumphierende Lustprinzip wird mit dystopischer Eschatologie durchsetzt und stellt der Feier des Lebens eine beklemmende Endzeitstimmung zur Seite.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juli & August 2021
Hier wird nicht lange gefackelt und sogar auf halbgare UEFA-Gags wird verzichtet. Stattdessen wird im Sinne der Schallplatte gehandelt und an die 20 Vinyl-Scheiben werden zum Drehen gebracht.
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Halbjahresrückblick 2021
50 best Vinyl Records so far
Das vergangene halbe Jahr hat gefühlt ganze fünf gedauert. Ein nie endender Winter, quälende Isolation. Und die Musik? Die lief weiter, auf unseren Plattenspielern. Diese 50 Schallplatten blieben dabei besonders im Gedächtnis.
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Hōzan Yamamoto
Meditation aus Improvisation
Über fünf Dekaden hinweg pushte er japanischen Jazz in spirituelle Sphären, ohne Kitsch oder Esoterik. Ansehen erntete er dafür vor allem in seiner Heimat. Bis heute gilt Hōzan Yamamotos Schaffen international als Geheimtipp.
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Hoshina Anniversary
Die Fusion von Techno und Jazz
Hoshina Anniversary macht Techno. Er selbst würde sich aber eher in der Nachfolge zu Jazz und traditioneller japanischer Musik verorten. Und damit ist der Tokioter nicht allein.
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Wo in Japan die Musik spielt
Sie bieten stilvollen Rückzug aus einer Welt, in der alle permanent hören. Und zelebrieren das Hören von Musik: Jazz Kissas sind Japans inoffizielles Kulturerbe. Der Journalist Katsumasa Kusunose dokumentiert sie nun.
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1976 hat der japanische Posaunist Hiroshi Suzuki ein Album aufgenommen. »Cat«, das sich weniger durch Perfektion als durch einen feinen Groove auszeichnet, ging dereinst ein wenig unter. Nun kannst du es wiederentdecken.
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Small In Japan
Die Vinyl-Nation, die keine ist
Aufwändige Aufmachungen, audiophile Listening Bars und die meisten Plattenläden der Welt: Japan, ein Vinyl-Paradies? Jein. Das Medium spielt dort gar keine große Rolle. Unsere Kulturgeschichte der japanischen Musikindustrie.
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Evidence
10 All Time Favs
Evidence ist Producer, Cratedigger und Rapper, und zwar einer, der in 15 Karrierejahren die Lust am Entdecken nie verloren hat. Jetzt erscheint sein Album »Unlearning Vol.1«. Wir fragten nach 10 Schallplatten, die ihn geformt haben.
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Record Store Day 2021 – 2nd Drop
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 17.7.2021 findet nun der zweite Record Store Days in diesem Jahr statt. Auch dafür sind wieder mehrere Dutzend exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus abermals zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
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Records Revisited
The Smiths – The Queen Is Dead (1986)
Das 1986 veröffentlichte »The Queen Is Dead« ist der Höhepunkt der nur fünf Jahre und vier Studioalben währenden Karriere der britischen Band The Smiths. Es klingt auch nach so langer Zeit noch erfrischend eigenwillig.
Music Kolumne
Records Revisited
Porter Ricks – Biokinetics (1996)
Als Porter Ricks im Jahr 1996 das Album »Biokinetics« veröffentlichten, handelte es sich um mehr als nur eine um Zusatzstücke erweiterte Sammlung ihrer ersten 12inches. Sondern um den utopistischen Versuch, Dub Techno weiterzudenken.
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BBE Records
Influencer der Influencer
Peter Adarkwah ist der Grund, warum manches Life durch J Dilla gechanged wurde, das Roy Ayers einen zweiten Frühling erlebt hat und das japanische Jazz-Alben von Pitchfork rezensiert werden. In anderen Worten: BBE Music wird 25 Jahre alt.
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12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 12.6.2021 findet nun der erste von zwei Record Store Days in diesem Jahr statt. Allein dafür sind wieder mehrere hundert exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
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Portico Quartet
Guest Mix
»Terrain« heißt das neue Album der britischen Band Portico Quartet, dass in diesen Tagen auf Gondwana Records veröffentlicht wurde. Für uns hat Jack Wyllie von Portico Quartet in einem exklusiven DJ-Mix 60 Minuten Musik zusammengestellt.
Music Porträt
SSIEGE
Suche nach dem Endlosloop
Dicht gedrängt wandeln die Produktionen von SSIEGE an den Übergängen der Jahreszeiten und verschwimmen in ultragesättigten Bildern. Mit ihnen erzählt der Italiener ohne großes Brimborium von Träumen, die sich immer weiter wiederholen.
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Records Revisited
Marvin Gaye – What's Going On (1971)
Muss man dies Album überhaupt in Erinnerung rufen? Eigentlich nicht. Aber man kann es immer wieder hören. Und es ist bis heute aktuell geblieben, im Guten wie im Schlechten. Marvin Gayes »What’s Going On« wird 50 Jahre alt.
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Seefeel
Musik im luftleeren Raum
Seefeel sind eine Zusammenkunft der Unwahrscheinlichkeiten. Seit fast 30 Jahren spielen sie zwischen den Stilen und befreit von kontemporären Referenzen. Ihr Sound ist bis heute unbegreiflich.
Music Porträt
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Volga Çobans Label Arsivplak und das Edit-Projekt Arşivplak sind zwei Seiten derselben Medaille: Einerseits ist er Archivar von türkischem Funk, Disco, Pop, Rock und Jazz, andererseits wirft er ein neues Licht auf alte Klänge.
Music Kolumne
Records Revisited
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Nachtleben für Androiden: Grace Jones sorgte auf »Nightclubbing« mit einer der besten Rhythmusgruppen der Welt dafür, dass Reggae und New Wave im Pop der Achtziger neues Eigenleben entfalteten.
Music Kolumne
Aigners Inventur
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Die eine Konstante in der Ära von Impfneid, Merzismus und Notbremsenbeef: Aigners Inventur fühlt sich vier Minuten vor Beginn der Ausgangssperre verwegen, hält sich für den Nabel der Deutschrapwelt und kopiert sich nur selbst.
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Seit ihrem Debüt 2019 gelten Crumb als eines der heißesten Feuer in der Musiklandschaft. Nun ist ihr neues Album »Ice Melt« erschienen. Die Gelegenheit sie nach 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt, gebessert und gebildet haben.