New York City | www.columbiarecords.com
Columbia Records (Plattenlabel)
Columbia Records ist eine 1888 gegründetes US-amerikanisches Plattenlabel. In den Jahren von 1961 bis 1990 firmierte Columbia unter dem Namen CBS Records. Es gehört seit 1988 zur Sony Music Group.
Columbia Records in Features
Music Kolumne | verfasst 30.03.2020
Records Revisited
Miles Davis – Bitches Brew (1970)
Raus aus dem Jazzkeller, rauf auf die Rockbühnen – mit »Bitches Brew« wurde Miles Davis zu »Electric Miles« und braute den psychedelischen Trunk für alle, die nicht wussten, dass sie Jazz geil finden. »Mir wurde klar, dass die meisten Rockmusiker nichts über Musik wussten. Wenn sie all diese Platten verkaufen können, ohne zu wissen, was sie wirklich tun, könnte ich das auch – nur besser.«
Music Kolumne | verfasst 14.09.2019
Records Revisited
Charles Mingus – Mingus Ah Um (1959)
Charles Mingus war das verrückteste Genie der Jazzgeschichte. »Mingus war vielleicht verrückt«, sagte Miles Davis, »aber er war seiner Zeit voraus«. In diesem Jahr wird sein berühmtestes Album »Mingus Ah Um« 60 Jahre alt. Ein Rückblick auf Vulkanausbrüche, Waffengewalt und eine Schallplatte, die dem Bass zur Artikulation verhalf – und Mingus eine Stimme gab.
Music Kolumne | verfasst 17.08.2019
Records Revisited
Miles Davis – Kind Of Blue (1959)
Fünfmal oder sechsmal habe er im Laufe seiner Karriere die Musik verändert. So sagte es Miles Davis einst selbst von sich. Und bis heute kann sich die Menschheit darauf einigen: In diese Reihe der Veränderungen gehört definitiv »Kind Of Blue« aus dem Jahr 1959, das meistverkaufte und mutmaßlich meistgehörte Jazzalbum aller Zeiten. Warum die Platte bis heute nichts von ihrer Größe und ihrer Spiritualität verloren hat.
Music Kolumne | verfasst 19.04.2019
Records Revisited
Nas – Illmatic (1994)
Wenn es um Nas’ »Illmatic« geht, spitzen sich die Ohren all jener, die Rap auch nur ein Fünkchen abgewinnen können. Nicht nur Kendrick Lamar, Busta Rhymes, Kool Savas, Alicia Keys und Erykah Badu geraten da ins Schwärmen, oder zollen wie Elzhi, Fashawn und andere mit Interpretationen dem Album Tribut. Nein, »Illmatic«, das sind Erzählungen für jeden und Nas wurde damit zum poetischsten Chronisten seiner Zeit.
Music Kolumne | verfasst 16.10.2013
Records Revisited
Bob Dylan's Blonde On Blonde, 1966
»Blonde On Blonde« ist das erste Doppelalbum der Rockmusikhistorie. Es ist am 16.5.1966 bei Columbia Records erschienen. Das war ein Montag und Janet Jackson erblickte das Licht der Welt. In unserer neuen Kolumne »Records Revisited« streben wir eine Wiederbegegnung mit Schallplatten an und fragen nach ihrem Wert. Dieser kann künstlerisch, geschichtlich oder auch persönlich sein. Das Resultat sind Texte über Schallplatten und Menschen.
Columbia Records in Reviews
Music Review | verfasst 27.09.2019
Tyler, The Creator
Igor
Tyler, the Creator nimmt das Scheitern einer Dreiecksbeziehung zwischen ihm, seinem Geliebten und dessen Ex-Freundin zum Anlass, ein neues abgefucktes Alter Ego zu füttern.
Music Review | verfasst 07.01.2019
Earl Sweatshirt
Some Rap Songs
Unkonventionell und abenteuerlich ist »Some Rap Songs«, das neue (postmoderne Nostalgieflash von einem) Album von Earl Sweatshirt, geworden.
Music Review | verfasst 11.09.2017
LCD Soundsystem
American Dream
Mit dem vierten Album »American Dream« gelingt LCD Soundsystem ein fulminantes Comeback. James Murphy kann abermals sein Standing untermauern.
Music Review | verfasst 28.07.2017
Arcade Fire
Everything Now
Mit »Everything Now« arbeiten Arcade Fire weiter daran, die größte Band der Welt zu sein. Daft Punk helfen ein bisschen dabei, den Bombast in Form zu bringen.
Music Review | verfasst 12.02.2016
David Bowie
Blackstar
David Bowie ist tot. Beinahe zeitgleich mit seinem Ableben ist »Blackstar« erschienen, sein 25. Album. Es hat den eigenen Tod zu seinem zentralen Thema gemacht.
Music Review | verfasst 14.01.2016
Raury
All We Need
Raury ist ambitioniert. Das kann man auf dem Debüt »All We Need« des 19-jährigen hören. Ein bisschen Luft nach oben ist noch. Wäre ja sonst auch schade.
Music Review | verfasst 17.04.2015
Tyler, The Creator
Cherry Bomb
»Cherry Bomb« ist ein kühnes Album, das sein Potential nur deshalb nicht ganz entfalten kann, weil ihm sein Erschaffer selbst im Wege steht.
Music Review | verfasst 27.03.2015
Earl Sweatshirt
I Don't Like Shit. I Don't Go Outside
Alles ist dicht, nur die dunklen Gedanken grenzenlos. Earls zweites Album verleitet nicht zu Lobeshymnen. Sondern dazu, still zu genießen, wie ungenießbar es ist.
Music Review | verfasst 24.03.2015
J. Cole
2014 Forest Hills Drive
J. Cole nimmt den Hörer einmal nach Hollywood und zurück; berichtet von seinem Werdegang als Künstler. Ein introspektives, stringentes Album. Und bis dato J. Coles bestes.
Music Review | verfasst 27.03.2014
Thelonious Monk
Paris 1969
»Paris 1969«, nun wiederveröffentlicht, dokumentiert ein spätes Konzert von Thelonious Monk im Salle Pleyel, das für das französische Fernsehen aufgenommen wurde.
Music Review | verfasst 13.02.2014
Broken Bells
After The Disco
Man sieht sich immer zwei Mal im Leben. Und das ist nicht immer gut so. Den Beweiß liefen Danger Mouse und The Shins Sänger James Mercer, die sich in die Belanglosigkeit dudeln.
Music Review | verfasst 20.11.2012
Kreayshawn
Something 'Bout Kreay
Eine Line von Favorite sollte hierfür umgeschrieben werden: Du willst nicht wissen, was ich dir und deiner Mama tu, ich fessele sie und dröhne sie mit Kreayshawn zu.
Music Review | verfasst 10.04.2011
Bill Withers
Making Music
Als Making Music 1975 erschien, war Bill Withers gerade auf der Höhe seines Schaffens. Die großen Hits waren bereits geschrieben und die Konzentration galt dem Feinschliff.
Columbia Records in News
Music News | verfasst 16.02.2017
David Bowie
Die drei letzten Stücke
Noch mehr vom Erbe: Kurz nachdem David Bowie 70 Jahre alt geworden wäre, erscheinen nun auch die letzten drei Songs aus den Sessions zu seinem letzten Studioalbum »Blackstar« als Vinyl-EP.
Music News | verfasst 22.03.2011
Cults
Wollen den Hype rechtfertigen
Ist es nicht etwas überstürzt eine Band nach nur einem erfolgreichen Song und keinerlei Live Erfahrung mit einem Major Deal auszustatten? Das New Yorker Dream-Pop-Duo Cults kann die Kritiker nun lügen strafen.
Neueste Artikel
Music News | verfasst 23.06.2020
A Japanese Groove Disc Guide
Exclusive Edition: »Wamono A To Z«
Für den Auftakt der Reihe »Wamono A To Z« haben DJ Yoshizawa Dynamite und Chintam zehn Perlen von japanischem Rare Groove der Sechziger und Siebziger zusammengestellt. Wir haben eine exklusive, goldene Vinyl Edition im Sortiment.
Music Porträt | verfasst 30.06.2020
We Jazz
Mit Betonung auf Wir
We Jazz, das steht für überraschenden Jazz aus dem Norden. Und noch mehr. Seit 2013 gibt es das Festival in Helsinki, seit 2016 das Label. Dort verlegt Matti Nives vorwiegend finnische Bands. Wir stellen euch das Label vor.
Music Review | verfasst 03.07.2020
Alhousseini Anivolla & Girum Mezmur
Afropentatonism
Verschmelzen der Welten: Auf »Afropentatonism« treffen Alhousseini Anivolla aus dem Niger und Girum Mezmur aus Äthiopien zusammen.
Music News | verfasst 29.06.2020
Joell Ortiz & Kxng Crooked
Exclusive Edition: »H.A.R.D.«
Joell Ortiz und Kxng Crooked (aka Crooked I), beide von der Rap-Supergroup Slaughterhouse haben mit »H.A.R.D.« ein neues Album auf Mello Music angekündigt. Vinyl folgt im September. Wir haben eine streng limitierte Farbedition im Sortiment.
Music Review | verfasst 06.07.2020
Vague Imaginaries
L'ile Sous L'eau
Nur kurz nach Erscheinen seines Albums »L’Île D’or« legt Vague Imaginaries mit »L’ile Sous L’eau« eine EP nach.