Could It Be, die erste Single des Liverpooler Produzenten Dauwd hat das Potenzial das zu werden was Hyph Mngo für Joy Orbison war: Eine auffällige Visitenkarte, die sich jeder gerne freiwillig einsteckt. Noch subtiler als Orbison’s Song baut sich Could It Be auf, ambiente Klänge gleiten Bibio-haft durch den Raum, Vocalschnippsel kommen hinzu und ganz latent im Hintergrund beginnt es zu schimmern. Es folgt ein kurzer Bruch bevor der Song Fahrt aufnimmt und in ähnlicher Manier wie Hyph Mngo schnelle Bassdrums mit mantrischen Vocalsamples vereint um dann mit Acid-Wobble-Bass zu explodieren. Ein Ausrufezeichen, ein Statement das dafür prädestiniert ist bald über sämtliche DJ-Decks dieser Welt zu fegen. Die B-Seite lässt dem Hörer schließlich Luft, das Gehörte zu verarbeiten. Der Song erinnert eher an Nummern wie Tunnelvision oder Before I Move Of von Mount Kimbie’s Crooks & Lovers: Sanfte Gitarren, gläserne Drums und ein weiches Synthie-Wimmern lassen die diese imponierende Single gebührend ausklingen.
Dauwd – 10 Favourites
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