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New York City | www.dfarecords.com
DFA Records (Plattenlabel)
DFA Records ist ein 2001 von Tim Goldsworthy, James Murphy und Jonathan Galkin gegründetes Plattenlabel aus New York City. DFA Records gelten als eines der einflussreichsten Plattenlabels der 00er Jahre. Goldsworthy und Murphy haben sich bei den Arbeiten an David Holmes’ Let’s Get killed kennengelernt, begannen bald darauf Parties in der Lower East Side zu veranstalten und gründeten, als Jonathan Galkin das Trio komplettierte, DFA Records. Goldsworthy hatte als Mitbegründer von Mo’ Wax bereits einige Erfahrung im Schallplattenbusiness sammeln können. Die ersten 12inches wurden releast: The Rapture’s House Of Jealouse Lovers und The Juan MacLean’s By The Way I Get To Venus. Damit war eine Lücke zwischen Gitarren- und Dancemusik gefunden, die bislang unbesetzt blieb und zudem noch in der New Yorker Musiktradition der ausgehenden 1970er Jahre, von New Wave, Avantgarde und Disco stand. Die größten Erfolge feierte DFA Records bislang mit den Veröffentlichungen von James Murphy’s eigenem Projekt LCD Soundsystem.
DFA Records in Features
Music Porträt | verfasst 03.01.2013
Sinkane
Halfway to Mars
Ahmed Gallab, der Mann hinter Sinkane, ist ein Verschollener zwischen Afrika und Amerika. Sein Album »Mars« behandelt die Konsequenzen kultureller Entwurzelung und den Zustand, sich über Nacht in der Brooklyner Musikszene wiederzufinden. Die acht Tracks sind so reich und so vielseitig an Einflüssen, dass sie nicht nur auf Sinkanes musikalisches Wissen verweisen, sondern gleichermaßen ein Hinweis auf das Fremdsein und Niemals-Ankommen sind.
Music Bericht | verfasst 18.10.2011
Planningtorock
Live am 13.10. im Berghain in Berlin
Bei der Premiere von »Certain People«, einer neuen Veranstaltungsreihe im Berghain, gab sich neben einer Hand voll anderer Bands auch Janine Rostron aka Planningtorock die Ehre. Die Wahl-Berlinerin gab vor quasi heimischen Publikum ein großartiges Konzert und präsentierte sich als Grande-Dame des Dark-Pop und als Künstlerin, für die eine Weiterentwicklung kein Fremdword, sondern Teil ihres ausgefeilten Konzeptes ist.
Music Bericht | verfasst 13.09.2011
The Rapture
Live am 9.9. auf dem Berlin Festival 2011
Nach fünfjähriger Abwesenheit kehren The Rapture, die zu Anfang der vergangenen Dekade als Pioniere des Post-Punk-Revivals ausgerufene Band, mit Altbewährtem auf die Bühne zurück. Doch diesmal sind da Veränderungen zu spüren. In The Grace of Your Love, ihr viertes Studioalbum, ist eine optimistische, mitreißende Platte, zugleich aber eine tiefe, undurchdringliche, nachdenkliche. The rapture gelingt es diese Momente auch live umzusetzen.
Music Porträt | verfasst 08.09.2011
The Rapture
Die Vergangenheit abschütteln
Zwischen Pieces Of People Who We Love und dem neuen Album liegen fünf Jahre und der Verlust eines Bandmitglieds. In dieser Zwischenzeit haben The Rapture ihren Sound zum ersten Mal beträchtlich weiterentwickelt. Es gilt zu vermuten, dass die New Yorker fortan nicht blind mit dem kruden Stempel »Dance-Punk« belegt werden. Mit In The Grace Of Your Love gilt es auch ein Stück weit die Vergangenheit abzuschütteln.
Music Bericht | verfasst 02.03.2011
Hercules & Love Affair
Live am 28.2. im Kölner Bahnhof Ehrenfeld
Wann tanzten zuletzt an einen Montagabend – für manche eben der »last day of the weekend« – derart viele Kölner, kreuz und queer, gemeinsam zu pulsierender House-Musik? Gut 400 Personen waren in den ausverkauften Kölner Club Bahnhof Ehrenfeld gekommen und erlebten die Probe aufs Exempel.
DFA Records in Reviews
Music Review | verfasst 23.08.2016
Factory Floor
25 25
Die Absage an alle Alternativen: Das britische Duo Factory Floor macht auf »25 25«, ihrem zweiten Album für DFA, keine Pop-Musik mehr. Wenn getanzt wird, dann freudlos.
Music Review | verfasst 12.07.2016
Eric Copeland
Black Bubblegum
Eric Copeland entdeckt die Zugänglichkeit. »Black Bubblegum« ist ein klebriger und süßer, seltsamer, zäher und so noch nicht dagewesener Kaugummi für die Ohren.
Music Review | verfasst 23.02.2016
Essaie Pas
Demain Est Une Autre Neut
»Demain Est Une Autre Neut«, morgen ist auch noch eine Nacht, heisst das Debüt des kanadischen Duo Essaie Pas. Getanzt wird in dieser Nacht jedenfalls nicht.
Music Review | verfasst 10.06.2015
Prinzhorn Dance School
Home Economics
Nur selten erklingen mehr als zwei Gitarrensaiten gleichzeitig: Auf »Home Economics« entschlacken Prinzhorn Dance School ihren minimalistischen Post-Punk abermals.
Music Review | verfasst 12.09.2014
The Juan MacLean
In A Dream
Juan MacLean steuert mit »In A Dream« konsequent die Mitte des Dancefloors an. Wie auf dem letzten Album, kollaboriert er mit Nancy Whang, deren Stimme auf jedem Track präsent ist.
Music Review | verfasst 03.09.2014
Sinkane
Mean Love
Mit »Mean Love« erscheint Sinkanes zweites Soloalbum. Wie schon das Debüt vereint es all seine Einflüsse und Lebenswegstationen zu beseeltem, facettenreichem World-Pop.
Music Review | verfasst 09.06.2014
Shit Robot
We Got A Love
Er selbst sagt, dass »We Got A Love« kein schwieriges zweites Album war. Das glaubt ihm der Autor aufs Wort, übernimmt hier doch nicht Shit Robot, sondern der Sequenzer die Arbeit.
Books Review | verfasst 19.04.2013
Ruvan Wijesooriya & James Murphy
LCD
Ruvan Wijesooriya schafft es mit seinen Schnappschüssen zu bestätigen, was Murphy im Vorwort bereits klarmacht: Ohne seine Freunde wäre LCD Soundsystem so niemals möglich gewesen.
Music Review | verfasst 14.03.2012
Prinzhorn Dance School
Clay Class
Die Briten von Prinzhorn Dance School beweisen einmal mehr gutes Timing und gehen mit ihren Zweitling künstlerische, abstruse, dunklere Wege.
Music Review | verfasst 30.10.2011
Yacht
Shangri-La
Etwas zu überfrachtet wirkt das zweite Album von Yacht und wandelt zwischen knallbuntem, hedonistischem Pop und der Zukunft der Indie-Disco.
Music Review | verfasst 09.09.2011
The Rapture
In The Grace Of Your Love
The Rapture und DFA haben endlich wieder zueinandergefunden. Das neue Album ist ein Musterbeispiel musikalischen und lyrischen Erwachsenwerden.
Music Review | verfasst 28.05.2011
Planningtorock
W
Genau wie das Äußere von Janine Rostron beschreibt auch die Musik auf W (sprich: Double You) ein Dazwischen, kompromisslos und künstlerisch frei.
DFA Records in News
Music News | verfasst 25.06.2013
Eric Copeland
Neues Album: »Joke In The Hole«
Der experimentierfreudige Black Dice Sänger Eric Copeland bringt am 17.7. mit »Joke In The Hole« sein siebentes Soloalbum heraus. Erscheinen wird es beim renommierten New Yorker DFA Records.
Music News | verfasst 24.05.2011
The Rapture
Erstes Album für DFA!
The Rapture ist zurück bei DFA Records und wird mit In The Grace Of Your Love am 6.September endlich das erste Album für das stilbildende New Yorker Label um James Murphy veröffentlichen.
Music News | verfasst 26.04.2011
Shit Robot ft. Alexis Taylor
Losing My Patience
Losing My Patience ist ein viereinhalb-minütiger Guss aus unangestrengtem Electro-Pop. Keine großen Experimente, keine großen Ausuferungen, nur Harmonie und Melodie.
Music News | verfasst 23.02.2011
Planningtorock
Doorway
Planningtorock hat an einer Stelle ihres Gesicht besonders viel Schminke aufgetragen, so dass sie im Resultat als ein märchenhaftes Wesen, halb Meat Loaf und halb MF Doom, erscheint.
Neueste Artikel
Music News | verfasst 17.09.2021
Ross From Friends
Green Vinyl Edition: »Tread«
Am 5.11.2021 wird das neue Album »Tread« von Ross From Friends bei Brainfeeder veröffentlicht. Exklusiv bei HHV Records wird es eine limitierte Green Vinyl Edition geben.
Music News | verfasst 01.10.2021
Girlwoman
Das Große Ganze
Jetzt geht’s um »Das Große Ganze«. Die Songwriterin Girlwoman aus Bielefeld veröffentlicht ihr Debüt auf Staatsakt. Exklusiv bei HHV Records gibt’s eine limitierte Red Vinyl Edition.
Music News | verfasst 27.09.2021
Windows彡96
Exclusive Edition: »Magic Peaks«
Mit Heimwehflimmern: Der aus Sao Paulo stammende Musiker Windows彡96 veröffentlicht am 12.11.2021 sein neues Album »Magic Peaks« auf 100% Electronica. Bei HHV Records gibt’s eine limitierte Farbedition.
Music Liste | verfasst 07.10.2021
Palmbomen II
10 All Time Favs
Bilder und Musik ließen sich bei Palmbomen II nie voneinander trennen. Mit »Make A Film« liefert er nun die Musik für die Bewegtbilder, die von uns noch gedreht müssen. Welche Musik ihn in Sachen Filmmusik inspirieren, verrät er hier.
Music Kolumne | verfasst 24.09.2021
Records Revisited
A Tribe Called Quest – Low End Theory (1991)
Viel besser geht es nicht. Zu Beginn der 1990er Jahre brachten A Tribe Called Quest mit ihrem zweiten Album »The Low End Theory« den Flow auf den Punkt. Ohne aggressiv männliche Posen, dafür mit Jazz, Breaks und Vibe.