#hhvgoesbrazil – Bergfest auf der Zuckerhutspitze

25.06.2014
Die Fußballweltmeisterschaft geht in ihre dritte Woche. Stand heute: Spanien raus, England raus, Italien raus. Griechenland drin. Mit unseren fußballerischen Weisheiten sind wir genau jetzt am Ende. Also lasst uns über anderes sprechen.
Die Fußballweltmeisterschaft geht in ihre dritte Woche. Stand heute: Spanien raus, England raus, Italien raus. Griechenland drin. Mit unseren fußballerischen Weisheiten sind wir genau an diesem Punkt bereits am Ende. Also lasst uns über Musik sprechen. Erstes Highlight: Samy Ben Redjeb von Analog Africa hat eine Schallplatte mit brasilianischer Musik von Mestre Cupijó e Seu Ritmo aus den Jahren 1975 bis 1982 zusammengestellt. Sie heißt »Siria« und ist mehr als nur eine Alternative zu Andreas Bourani. Zweites Highlight: So, dachten wir uns, könnte das klingen, wenn L.I.E.S. damit beauftragt worden wären, den WM-Song zu stellen: »The Old Candelabra« hat die Percussions, um nach Brasilien zu klingen, und fängt mit seiner Atmosphäre ein, was hinter den Coca-Cola-Bannern und Logenplätzen liegt: die Straßen. Und die Straßen sind heiß in Brasilien. Aber hört selbst (kann man auch schön beim Hören dieser Kolumne laufen lassen. Das gibt dem ganzen noch etwas mehr Pfeffer):

Die zweite Woche FIFA World Cup in Tweets
Eigentlich gibt es nur ein bestimmendes Thema: Luiz Suarez aus Uruguay beißt sich an Giorgio Chiellini fest. Just Blaze freut’s:

Doch wieso die Aufregung, ist doch allseitig bekannt: Als Uruguayer muss man sich halt durchbeissen…

Die Stickerbilder der Italiener wurden übrigens auch gleich angepasst.

Und Scuba nutzt die Gelegenheit für prophetische Ansagen:

Dass Italien ausgeschieden ist, gerät da fast in Vergessenheit – würde Martyn auch in dieser Woche nicht müde, die Erinnerung an Andrea Pirlo (der übrigens seine Nationalmannschaftskarriere soeben beendete) hochzuhalten:

Und was sagt Bushido?

Das Spanien ausscheiden würde, wussten wir ja schon länger. Da nutzte auch dieses Foto eines prominenten Fans nichts mehr:

Und was war eigentlich mit good ol‘ Germany? Leichte Ernüchterung setzte ein, nach dem intensiven Spiel gegen Ghana. Aber was soll’s, wenn man Sympathisanten wie Rihanna hat…

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