Music Liste | verfasst 22.09.2017
Ausklang | 2017KW38
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Text Kristoffer Cornils, Florian Aigner, Sebastian Hinz

Le Chat - Pussycat Webshop ► Buy 12inch Fangen wir den Freitag schon am Montag und mit einer robusten Röhre unterm Bettzelt an. Das ist die Platte, die du zwangsläufig nach ihrem Cover beurteilen musst, weil sie ungefähr genauso plump dahin ömmelt wie dieser Pseudo-Exotica-Beat: brasilianischer Bunga Bunga-Boogie bumst Italo Disco bumst Fronkroisch-Schlager bumst Balearen-Flavour, wir nennen es The Human Global Centipede. Fassen wir zusammen: Schlafen, geile Frisur und ficken – Löwe sein, das wär’s ja höhö hähä hust hust, und Le Chat, »Pussycat«, merkste kennste fastehste, wa Muschikatz!? Alles dermaßen überholt, dass dazu per Langenscheidt-Redaktion 2010 nur noch Niveaulimbo getanzt werden könnte, was für eine Single aus dem Jahr 1983 wiederum nur eben ein Kompliment ist. Also runter mit den Spendierhosen, rein in die Gummipelle und losgestochen. KC
 

twin peaks season 3 Webshop ► Buy Vinyl 2LP Dis a di jungle out here, moooon – Löwen, Pimmel, dies das. Vor allem aber der Satz, mit dem dem kleinen Bruder eines hier Schreibenden im Treppenhaus seiner WG in Peckham beinahe die Deliveroo-Bestellung abgenommen wurde. Harte Zeiten, klare Regeln: 1) Musik, die klingt als würde jede Sekunde der »Palace«-Ära Rocky mit einem geschmatzten Ooooah einsteigen, wird gekauft und 2) »Twin Peaks« hilft immer, bei allem. »Windswept« checkt – kann man ahnen – beide. FA
 

Burial - Rodent Webshop ► Buy 12inch À propos Jungle. Wo ist Burial eigentlich falsch abgebogen? War das hinter dem McDonald’s-Drive-Thru, wo sich die Vorstadtjugend die Genitalien aneinander reibt, weil es sonst herzlich wenig zu tun gibt? War das auf den kaugummiverpflasterten Großstadtstraßen, die ihn vom Späti ums Eck (drei Efes drei Pfund) zum Afghanen an der Station Angel (Curry nur alle 20 Minuten) führten? »Rodent« ist nach viel Umherstolpern keine Ankunft, sicherlich. Aber immerhin scheint sich Burial mittlerweile im Straucheln genug gefangen zu haben, um die Sache durchzuziehen. 2-Step vorwärts, nimmer zurück. Der Rest ist Vinylknistern auf verregneten Fensterscheiben, wie immer seit – fuck – zehn Jahren eigentlich. Never change, Burbur. KC
 

Various Artists - Banoffee Pies Black Label 02.2 Webshop ► Buy Vinyl 12" Nur um noch mal kurz auf die Muschikatz zurückzukommen: da rattert doch die Assoziationskette in meiner Kleinhirnrinde und am Ende kommt »Basic Instinct« raus. Und um von der Plumpheit meiner Gedanken geschickt abzulenken, fällt mir doch ein, dass auf »Banoffee Pies Black Label 02.2« ein Track gleichen Namens von Peshka zu hören ist. Ich gebe dann mal schnell weiter an meinen Kollegen. SH  

Earth Trax - I Gave You Everything Webshop ► Buy 12inch Fünf Quadratmeter Gänsehaut, die sich wellt und wogt. Bartosz Kruczyński hat uns zuletzt mit »Baltic Beat« eine halbe Kokosnuss mit viel wegschlabberbaren Feel-Good-Vibes und Strohhalm on top vorgesetzt, gleichzeitig aber auch seine Karriere als Earth Trax gelauncht. Das ist: Wärmeflaschen-House mit Spurenelementen von Sei-einfach-du-selbst-Tee am Ethanolofen und also genau das Richtige für eine Zeit, mit der die Balearen-Träume zwischen dem vom Heizkörper aufgewirbelten Staub einen einsamen Tod sterben. »I Gave You Everything« sind 6.43 Minuten Billigfliegereskapismus auf hartes Wax umgemünzt, ein Handkuss in Richtung des inneren Exils, eine Rüstung aus fünf Quadrameter Gänsehaut, dem härtesten Material seit Titanstahl. Wir kommen hier doch noch lebend raus, haltet euch einfach nur an eurer Liebe fest. KC
 

Luis Delgado Webshop ► Buy Vinyl LP Als ob das jemals jemand gedacht hätte, aber ey, am Freitag frisst der Teufel Pommes: sollte irgendjemand Jan Schultes Compilation noch nicht gelbfiebrig genug gewesen sein, gäbe es jetzt dank Emotional Rescue die Möglichkeit in diesem Tribal-Revival den unfickbaren Ayahuasca-Schamanen ins Lagerfeuer zu pfeffern. Luis Delgados »Las Reflexiones del Califa« klingt wie Peter Giger mit Psychose und ist damit natürlich easily das beste was diese Woche passiert ist. FA
 

Širom - I Can Be a Clay Snapper Webshop ► Buy LP Wir können das aber auch alles einfach hinter und lassen. Nach Westeros ziehen, Brot mit schrotigem Korn backen und drauf hoffen, dass uns die kommende Bewegung nicht erfasst. Im Bergquellwasser baden, mit oder ohne Lumpen. Bier brauen, Schnaps brennen, wilde Tiere jagen. Schmutziges Grün, trockenes Rot. Der Urwald liegt nur Zentimer von uns entfernt, er rumort und wälzt voran. Wir werden jubeln und nachschenken, wenn er die Zivilisation verschluckt und uns mit. Hingabe, das ist hier sowieso das richtige Wort in diesem Song, der so wenig Worte kennt. Wir sehen uns in Slowenien, in einem Land vor unserer Zeit. KC
 

Sun Ra And His Myth Science Arkestra - Angels And Demonst at PlayWebshop ► Buy Vinyl LP Hier zum Abschluss noch völlig ungefragt meine These zu »Angels And Demons at Play« von Sun Ra: Es ist im pophistorischen Kontext klar eines der häufiger zitierten Jazzwerke: Motorpsycho haben 1997 ihr Album auch so benannt; Quasimoto hat das Gedicht »The Shadow Of Tomorrow« auf der Rückseite der Vinyl LP eins zu eins auf »Madvillainy« rezitiert. Im inneren Kosmos von Sun Ras Werk, ist die 1956 und 1960 entstandene, 1965 dann veröffentlichte LP tatsächlich ein Schlüsselwerk, weil sich Sun Ra hier eindeutig zur düsteren Seite bekennt, mit den Dämonen spielt, mit den Pharaonen, den uralten Despoten sympathisiert, also vielmehr den Ist-Zustand seiner Vision beschreibt, als Möglichkeiten aufzuzeigen. Sun Ra ist an dieser Stelle noch nicht aufgebrochen. Er ist noch Teil der schwarzen Geschichte Amerikas, von der er sich lösen will. Er ist »Between Two Worlds«, steckt noch zwischen Underworld und Outerworld fest. Wer will kann in dem seltsamen Wort »Urnack« schon eine Arche erkennen (Anagram: Cun Ark). Der Transfer ist allerdings noch nicht geschehen. Zunächst muss Sun Ra mit den Geistern der Geschichte aufräumen. SH  

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Bilder und Musik ließen sich bei Palmbomen II nie voneinander trennen. Mit »Make A Film« liefert er nun die Musik für die Bewegtbilder, die von uns noch gedreht müssen. Welche Musik ihn in Sachen Filmmusik inspirieren, verrät er hier.
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Viel besser geht es nicht. Zu Beginn der 1990er Jahre brachten A Tribe Called Quest mit ihrem zweiten Album »The Low End Theory« den Flow auf den Punkt. Ohne aggressiv männliche Posen, dafür mit Jazz, Breaks und Vibe.
Music Kolumne
Records Revisited
Primal Scream – Screamadelica (1991)
1991 – was für ein Jahr für die Rockmusik. Die am 24.9.1991 veröffentlichten Alben von Nirvana, Soundgarden und Red Hot Chili Peppers haben Rock wieder populär gemacht. Aber »Screamadelica« von Primal Scream hat das Genre verändert.
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Die Beat-Ära in der DDR
Feindliche Übernahme
Schallplatten des Amiga-Labels sind weit verbreitet. Neben Pressungen internationaler Stars war auch jede Menge Musik aus der DDR selbst auf Platte verewigt worden. Manches davon lohnt wiederentdeckt zu werden.
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2003 coverte José González den Song »Heartbeat« von The Knife und katapultierte sich gleich in die Herzen und Studierzimmer vieler Menschen. Mit seinem Album »Local Valley« strickt er weiter an seinem Mythos. Wir trafen ihn zum Interview.
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Records Revisited
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Vor 25 Jahren erschien mit »Endtroducing« ein Hip-Hop-Album, das Björk mit Metallica und finnischer Fusion zusammendachte. DJ Shadow grub dafür im Keller. Und fand Gold. Dann schuf er ein Album, das aus der Zeit gefallen zu sein scheint.
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Sarah Davachi
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Intensität ist das Wort, das in den Sinn kommt. Bei ihrer Musik und bei ihren Sätzen. Ihr Sound fühlt sich an, als ob jemand mit einer Fingerspitze über die Seele streicht. Jetzt erscheint Sarah Davachi neues Album »Antiphonals«.
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Leslie Winer
Der unbekannte Weltstar
Björk, Grace Jones, Boy George und Sinéad O’Connor zählen zu ihren Bewunderern. William S. Burroughs war ihr Mentor. Irgendwie hat sie auch Trip-Hop erfunden. Dennoch ist Leslie Winer heute nur Insdern bekannt. Das könnte sich jetzt ändern.
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Bei DJ Koco treffen atemberaubende Mixing-Skills auf eine Selection von ungeheurer Raffinesse. Kaum einer cuttet seine Breakbeats tighter ineinander als er. Das Verblüffendste: Der japanische DJ beschränkt sich in seinen Sets auf 7Inches.
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Aigners Inventur
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Keift und brummt sich wieder durch die Veröffentlichungen der letzten zwei Monate: Aigners Inventur, mit Bärlauch-Antipathie und Seerobben-Ehrfurcht. Dazwischen Alben von Flying Lotus, Erika De Casier, Space Afrika und Maxine Funke.
Music Kolumne
Records Revisited
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1961 markierte »Africa/Brass« den Anbruch eines neuen Zeitalters: Für John Coltrane war es der Beginn seiner Impulse!-Jahre, für viele afrikanische Staaten der Start in die Unabhängigkeit. Musikalisch war es sein ambitioniertestes Vorhaben.
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Records Revisited
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Mit »Vespertine« schien Björk Guðmundsdóttir das Versprechen ihres vorherigen Werks nicht einzulösen. Weil sie dieses Mal einen vollkommen anderen Ansatz wählte. Was »Vespertine« von 2001 zu einer ihrer besten Platten bis heute macht.
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Polo & Pan
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Polo & Pan sind bereit abzuheben. Nachdem sie es mit ihrem kunterbunten Stilmix bis ins Hotelzimmer von Elon Musk schafften, blicken sie nun höheren Sphären entgegen. Die irdischen Fans beglückt das Duo derweil mit dem Album »Cyclorama«.
Music Liste
Durand Jones & The Indications
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Durand Jones & The Indications verbinden seit Ihrem Debüt vor fünf Jahren Vergangenheit und Zukunft des Genres. Jetzt erscheint ihr drittes Album »Private Space«. Zeit, um die Band nach den 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt haben.
Music Porträt
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Mitten im Durcheinander
Immer noch wird der 2011 verstorbene Conrad Schnitzler vor allem für seine Verbindung zu Kraftwerk oder Tangerine Dream wahrgenommen. Dabei steht sein beeindruckendes Werk genauso für sich allein, wie er Verbindungen herzustellen wusste.
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Records Revisited
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In mancher Hinsicht scheint »Breaking Atoms«, das Debüt von Main Source, ein Klassiker aus der zweiten Reihe geblieben zu sein. Doch die Produktion von Large Professor definierte einen Signature Sound für das Goldene Zeitalter des Hip-Hop.
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Records Revisited
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Die niederfrequenten Schwingungserzeuger LFO aus Leeds schufen mit »Frequencies« eines der ersten Techno-Alben. Ihre hohen Bleeps und tiefen Clonks haben Technogeschichte geschrieben. Bis heute kann, äh, muss man dazu tanzen.
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Aigners Inventur
Juli & August 2021
Hier wird nicht lange gefackelt und sogar auf halbgare UEFA-Gags wird verzichtet. Stattdessen wird im Sinne der Schallplatte gehandelt und an die 20 Vinyl-Scheiben werden zum Drehen gebracht.
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50 best Vinyl Records so far
Das vergangene halbe Jahr hat gefühlt ganze fünf gedauert. Ein nie endender Winter, quälende Isolation. Und die Musik? Die lief weiter, auf unseren Plattenspielern. Diese 50 Schallplatten blieben dabei besonders im Gedächtnis.
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Hōzan Yamamoto
Meditation aus Improvisation
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Sie bieten stilvollen Rückzug aus einer Welt, in der alle permanent hören. Und zelebrieren das Hören von Musik: Jazz Kissas sind Japans inoffizielles Kulturerbe. Der Journalist Katsumasa Kusunose dokumentiert sie nun.
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Small In Japan
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Evidence
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Evidence ist Producer, Cratedigger und Rapper, und zwar einer, der in 15 Karrierejahren die Lust am Entdecken nie verloren hat. Jetzt erscheint sein Album »Unlearning Vol.1«. Wir fragten nach 10 Schallplatten, die ihn geformt haben.
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Am 17.7.2021 findet nun der zweite Record Store Days in diesem Jahr statt. Auch dafür sind wieder mehrere Dutzend exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus abermals zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
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Das 1986 veröffentlichte »The Queen Is Dead« ist der Höhepunkt der nur fünf Jahre und vier Studioalben währenden Karriere der britischen Band The Smiths. Es klingt auch nach so langer Zeit noch erfrischend eigenwillig.
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Porter Ricks – Biokinetics (1996)
Als Porter Ricks im Jahr 1996 das Album »Biokinetics« veröffentlichten, handelte es sich um mehr als nur eine um Zusatzstücke erweiterte Sammlung ihrer ersten 12inches. Sondern um den utopistischen Versuch, Dub Techno weiterzudenken.
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Peter Adarkwah ist der Grund, warum manches Life durch J Dilla gechanged wurde, das Roy Ayers einen zweiten Frühling erlebt hat und das japanische Jazz-Alben von Pitchfork rezensiert werden. In anderen Worten: BBE Music wird 25 Jahre alt.
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Record Store Day 2021 – 1st Drop
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 12.6.2021 findet nun der erste von zwei Record Store Days in diesem Jahr statt. Allein dafür sind wieder mehrere hundert exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
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Portico Quartet
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»Terrain« heißt das neue Album der britischen Band Portico Quartet, dass in diesen Tagen auf Gondwana Records veröffentlicht wurde. Für uns hat Jack Wyllie von Portico Quartet in einem exklusiven DJ-Mix 60 Minuten Musik zusammengestellt.
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SSIEGE
Suche nach dem Endlosloop
Dicht gedrängt wandeln die Produktionen von SSIEGE an den Übergängen der Jahreszeiten und verschwimmen in ultragesättigten Bildern. Mit ihnen erzählt der Italiener ohne großes Brimborium von Träumen, die sich immer weiter wiederholen.
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Marvin Gaye – What's Going On (1971)
Muss man dies Album überhaupt in Erinnerung rufen? Eigentlich nicht. Aber man kann es immer wieder hören. Und es ist bis heute aktuell geblieben, im Guten wie im Schlechten. Marvin Gayes »What’s Going On« wird 50 Jahre alt.
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Seefeel
Musik im luftleeren Raum
Seefeel sind eine Zusammenkunft der Unwahrscheinlichkeiten. Seit fast 30 Jahren spielen sie zwischen den Stilen und befreit von kontemporären Referenzen. Ihr Sound ist bis heute unbegreiflich.
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Arsivplak
Vergangenheit, neu aufgelegt
Volga Çobans Label Arsivplak und das Edit-Projekt Arşivplak sind zwei Seiten derselben Medaille: Einerseits ist er Archivar von türkischem Funk, Disco, Pop, Rock und Jazz, andererseits wirft er ein neues Licht auf alte Klänge.
Music Kolumne
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Nachtleben für Androiden: Grace Jones sorgte auf »Nightclubbing« mit einer der besten Rhythmusgruppen der Welt dafür, dass Reggae und New Wave im Pop der Achtziger neues Eigenleben entfalteten.
Music Kolumne
Aigners Inventur
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Die eine Konstante in der Ära von Impfneid, Merzismus und Notbremsenbeef: Aigners Inventur fühlt sich vier Minuten vor Beginn der Ausgangssperre verwegen, hält sich für den Nabel der Deutschrapwelt und kopiert sich nur selbst.
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Seit ihrem Debüt 2019 gelten Crumb als eines der heißesten Feuer in der Musiklandschaft. Nun ist ihr neues Album »Ice Melt« erschienen. Die Gelegenheit sie nach 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt, gebessert und gebildet haben.