Der Titel führt in die Irre. Doch nicht völlig. Paul Ngozi verarbeitete nicht nur den in Afrika sehr präsenten Funk von James Brown, sondern auch den psychedelisch verhangenen Blues von Jimi Hendrix – und nicht zuletzt die Schwere von Black Sabbath.
Allerdings ist dieser Einfluss auf diesem Album von 1977, dem sechsten der Band in gerade einmal zwei Jahren, etwas zurückgetreten hinter die Einflüsse aus der Musik seiner Heimat. Besonders markant ist das in einem Song wie »Tiziganisa« zu hören. »Disco Man« zeigt derweil, dass Ngozi das Ohr am Puls der Zeit hatte. Zusammengehalten werden diese verschiedenen Stränge durch eine an Punk erinnernde Unbekümmertheit, die sich zum einen in den fuzz-getränkten Soli Paul Ngozis entlädt. Im Titelstück gönnt sich Ngozi gleich drei Minuten entrückten Gitarren-Irrsinns. Der andere rote Faden ist das Schlagzeug von Chrissy Zebby Tembo, das einen schweren Beat um polyrhythmische Konzepte erweitert.
Der Albumtitel führt übrigens auch in anderer Hinsicht in die Irre: Von einem etwaigen Publikum ist hier nichts zu hören. Heavy ≈ Metal wurde zwar live aufgenommen, allerdings im Sapra Studio in Nairobi.

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