Hip-Hop (Musikgenre)
Hip-Hop ist ein Ende der 1970er Jahre entstandenes, in Funk- und Soul-Musik verwurzeltes Genre afroamerikanischer Unterhaltungsmusik.
Hip-Hop in Features
Music Kolumne | verfasst 13.06.2020
Records Revisited
Quasimoto – The Unseen (2000)
Vor zwanzig Jahren schloss sich der als Madlib bekannte Musiker Otis Jackson Jr. in den Keller von Peanut Butter Wolf ein und kam als gelbes Alien mit Schweineschnauze, hochgepitchter Stimme und einem Faible für dicke Joints wieder raus. Lord Quas war geboren und »The Unseen« hat das Character Design im Hip-Hop auf eine neue Stufe gehoben. Und Lord Quas ist eine ambivalente Gestalt, was ihn vielleicht gerade derart interessant macht.
Music Interview | verfasst 30.04.2020
Quelle Chris
Das Chaos akzeptieren
Er ist der produktivste Sonderling des Rap-Undergrounds. Und er hat einen Lauf. Mit »Innocent Country 2« macht Quelle Chris dort weiter, wo er mit »Guns« aufgehört hat – und begegnet der Hoffnungslosigkeit mit positiver Angst. Wir hatten die Gelegenheit mit ihm zu über das neue Album zu sprechen, aber auch die durch die Corona-Pandemie besteimmt aktuelle Situation für ihn, seine Familie und Künstlerkollegen anzuschneiden.
Music Kolumne | verfasst 25.04.2020
Records Revisited
Mobb Deep – The Infamous (1995)
»Rock you in your face, stab your brain with your nose bone«, rappt Prodigy auf »Shook Ones, Pt. II«. 1995 zieht sich Hip-Hop die Kapuze ins Gesicht – Mobb Deep bringen mit »The Infamous« den Hardcore nach New York City und zerschießen die Szene ohne Hoffnung auf ein Morgen. Mit der Platte fackeln Mobb Deep die Hölle nicht nur ab. Sie pulverisieren das Ding. Wir haben noch mal reingehört.
Music Kolumne | verfasst 03.04.2020
Records Revisited
Nightmares On Wax – Smokers Delight (1995)
Hip-Hop ohne Rap: Mit »Smoker’s Delight« brach für Nightmares On Wax eine neue Ära an. Zum Soloprojekt von George Evelyn mutiert, war das zweite Album der Bleep-Pioniere der Auftakt für geloopte Entspannungspolitik mit Langzeitwirkung. Die Zeit hat es, wie’s aussieht, gut mit dem erstmals 1995 veröffentlichten Album gemeint. Soeben wurde es bei Warp in einer 25th Anniversary Edition wiederveröffentlicht und so wurde es Zeit, sich das Album noch einmal anzuhören.
Music Kolumne | verfasst 28.03.2020
Records Revisited
Ol Dirty Bastard – Return To The 36 Chambers (1995)
Im November 1993 begann eine Erfolgsgeschichte ungeahnten Ausmaßes. Mit »Enter The Wu-Tang (36 Chambers)« veröffentlichte der Wu-Tang Clan nicht nur einen Meilenstein des HipHop, sondern produzierte in den nächsten Jahren zahlreiche Klassiker des Genres. Darunter: »Return To The 36 Chambers« von Ol‘ Dirty Bastard. Auf diesem Album befinden sich 17 Schwinger, die mit jedem Beat, mit jeder Zeile treffen.
Music Kolumne | verfasst 12.10.2019
Records Revisited
Mos Def – Black On Both Sides (1999)
Das »To Pimp A Butterfly« der Prä-Smartphone-Generation: Mos Defs Debütalbum tritt Ende der Neunziger gegen den Shiny Suit-Mainstream mit politischer Finesse und Harakiri-Flow auf. Mos Def zielt auf den Kopf – mit Texten, die nach 20 Jahren immer noch Sinn machen, immer noch aktuell sind. Warum man »Black On Both Sides« 20 Jahre später wieder hören muss.
Music Kolumne | verfasst 01.08.2019
Records Revisited
Raekwoon – Only Built 4 Cuban Linx… (1995)
Nach ihrem Debüt »Enter the Wu-Tang (36 Chambers)« haben sich die Mitglieder des Wu-Tang Clan zunächst solo ausprobiert. Erst Method Man, dann Ol’ Dirty Bastard, schließlich Raekwon. Sein 1995 veröffentlichtes »Only Built 4 Cuban Linx…« zählt zu den Meisterwerken des Hip-Hop und gilt vielen als bestes Wu-Tang-Release überhaupt. In diesen Tagen ist es 25 Jahre alt geworden und wir haben es noch einmal durchgehört.
Music Kolumne | verfasst 29.06.2019
Records Revisited
Lootpack – Soundpieces: Da Antidote! (1999)
Der erste Wurf: »Soundpieces: Da Antidote!« hob das noch junge Westküsten-Label Stones Throw vom Kreis der Auskenner in den Kult-Olymp. Es ist aber auch die erste große Ansage des noch weitgehend unbekannten Produzenten Madlib und birgt auch den ersten Auftritt seines Alter Egos Quasimoto. Wieviel mehr Relevanz kann einem einzigen Album denn noch zugeschrieben werden? Jetzt wird der Underground-Klassiker 20 Jahre alt.
Music Kolumne | verfasst 20.04.2019
Records Revisited
MF DOOM – Operation: Doomsday (1999)
Die Entstehung des Superschurken: Mit der Veröffentlichung von »Operation: Doomsday« vor 20 Jahren lässt Daniel Dumile sein bisheriges Schaffen hinter sich – und schickt MF DOOM in die Welt. Der Anfang eines Spiels um Identitäten und Erwartungen. Es dauert bis heute an. Mit dieser Platte karikierte er das Genre und nahm es doch so ernst wie kaum sonst jemand. Über ein Album zwischen Maske und Mythos, das Verwirrung wie Begeisterung hervorruft.
Music Kolumne | verfasst 19.04.2019
Records Revisited
Nas – Illmatic (1994)
Wenn es um Nas’ »Illmatic« geht, spitzen sich die Ohren all jener, die Rap auch nur ein Fünkchen abgewinnen können. Nicht nur Kendrick Lamar, Busta Rhymes, Kool Savas, Alicia Keys und Erykah Badu geraten da ins Schwärmen, oder zollen wie Elzhi, Fashawn und andere mit Interpretationen dem Album Tribut. Nein, »Illmatic«, das sind Erzählungen für jeden und Nas wurde damit zum poetischsten Chronisten seiner Zeit.
Music Interview | verfasst 01.03.2019
Little Simz
»Es ist ein bisschen wie Wachstumsschmerzen«
Sie ist in kurzer Zeit zu einer Art Gallionsfigur des indierap geworden. Größen wie Jay-Z oder Kendrick Lamar haben sie längst auf dem Zettel. Sie tourte mit Lauryn Hill und nahm mit Gorillaz einen Song auf. Für ihr drittes Album »Grey Area« hat sich Little Simz nun auf die Suche nach der Essenz ihrer selbst gemacht. So nah wie auf ihrem neuen Album, hat sie den Hörer noch nie an sich herangelassen. Scheint, als hätte sie ihre Stimme gefunden.
Music Kolumne | verfasst 01.03.2019
Records Revisited
De La Soul – 3 Feet High And Rising (1989)
Blümchenrap für alle: De La Soul waren vor 30 Jahren im Hip-Hop der Gegenentwurf zur gewaltgestählten Männlichkeit des Gangsta-Rap. Ihr Debütalbum »3 Feet High And Rising« ist bis heute ein Klassiker, der in seiner Samplewut so großartig wie vorausschauend klingt. Und in seiner unbefangen-freundlichen Grundhaltung leicht wehmütig macht. Genau genommen hat ihre Botschaft nämlich immer noch Aktualität, als Fanal gegen Verbitterung, Zynismus oder Fatalismus.
Music Kolumne | verfasst 22.02.2019
Records Revisited
The Roots – Things Fall Apart (1999)
Mit »Things Fall Apart« sollte sich für The Roots entscheiden, ob sie einfach Kritikerlieblinge blieben oder auch den großen kommerziellen Erfolg erreichen könnten. 20 Jahre später wissen wir: Es wurde ihr Durchbruch. Das war alles andere als Vorhersehbar und hatte wie so oft auch viel mit Zufällen zu tun – und mit Erykah Badu, Mos Def, J Dilla und einer Band aus Philadelphia auf der Höhe ihres Schaffens.
Music Liste | verfasst 04.01.2019
deM atlaS
Picks 10 latest Vinyl Records
deM atlaS war mal Frontmann einer Rockband, zeichnet Stück für Stück schon mal sämtliche Covers einer ganzen Vinylauflage und debütierte jüngst mit dem Album »Bad Actress« auf Rhymesayers Entertainment, wo demnächst auch sein 2014er Album »Dwnr« neu auf Vinyl erscheint. Diese 10 handverlesenen Schallplatten gefallen dem Rapper aus St. Paul, Minnesota aktuell selbst.
Music Interview | verfasst 25.10.2018
The Last Poets
Nichts erfunden
Vier Wochen nach dem Tod des afroamerikanischen Bürgerrechtlers Martin Luther King Jr. haben sich im New Yorker Bezirk Harlem The Last Poets gegründet. Ihr kreatives Schaffen ist eine Art Initial für das, was wir heute landläufig »Hip-Hop« nennen. Kein Wunder, das Nas oder Common sich stark auf The Last Poets berufen. 50 Jahre später gibt es sie immer noch. In diesem Jahr haben sie sogar ein neues Album, »Understand What Black Is«, aufgenommen. Ein Interview.
Music Interview | verfasst 22.10.2018
Mndsgn
Beats ohne Einschränkungen
Mndsgn baut Beats. Er gehört zum erlauchten Kreis des Labels Stones Throw. Außerdem ist er gut mit Knxwledge befreundet und gründete mit ihm das Kollektiv Klipmode, zu dem auch Devonwho und Suzi Analogue gehören. Um diesem talentierten Umfeld, in dem er sich bewegt, eine weitere Plattform zu geben, hat er in diesem Jahr sein eigenes Label gegründet. Es heißt wie er: Ringgo. Davon und über seinen schrankenlosen Ansatz Musik zu machen, erzählte er uns im Interview.
Music Interview | verfasst 15.10.2018
Atmosphere
Wir Kinder von Action-Figuren
Seit 20 Jahren sind Atmosphere nun schon im Geschäft. Müde werden Slug und Ant dabei nicht. Stattdessen arbeiten sie von ihrer Heimatbasis in Minneapolis, Minnesota stetig an pointierten, persönlichen Rapsongs. Und mit Rhymesayers stehen sie einem der wichtigsten unabhängigen Rap-Labels überhaupt vor. Pünktlich zum Release ihres neuen Albums »Mi Vida Local« sprachen wir mit Slug über Straßen, Action-Figuren und den Reiz von Rettungsboten.
Music Kolumne | verfasst 12.09.2018
Aigners Inventur
September 2018
Nebenkostennachzahlungen bei Eminem, Instagram-Tutorials von Travis Scott, Tapetenanalyse mit YG: mal wieder keine Ahnung was der Aigner hier macht, aber dank Djrum hört die Inventur dann doch irgendwann auf ihre niedrigen Instinkte. Es folgen: Breakuptalk mit Yves Tumor, Nähmaschinentutorials mit Helena Hauff, Autechre in Goa-Sets, abgehackte Zehen, eine gute Spiegel Online Platte und das schlimmste Wortspiel, das je in einer Kolumne benutzt wurde.
Music Kolumne | verfasst 22.08.2018
Records Revisited
J Dilla – The Shining (2006)
»The Shining« war das erste posthum veröffentlichte Album von J Dilla. Es wurde am 22.8.2006 bei BBE Records veröffentlicht. J Dilla wähnte es zu 75% fertig. Andere sagen, es hätte nur noch das Mastering gefehlt. Karriem Riggins hat es schließlich fertiggestellt. Man kriegt Soul, man kriegt Funk, rohen Rap, auch das vertrackte Zeug. Kurz: Man bekommt die unendlichen Ausdrucksformen, die J Dilla beherrschte. Es ist ein wahrer Klassiker.
Music Liste | verfasst 20.07.2018
L'Orange of Marlowe
Picks 10 latest Vinyl Records
L’Orange hat zusammen mit dem Rapper Solemn Brigham ein neues Projekt. Es heißt Marlowe. Ihr gemeinsames Debüt kann als ein Aufruf, Haltung zu zeigen, verstanden werden und ist soeben bei Mello Music Group erschienen. Aus diesem Anlass hat der Beatmaker aus Nashville, North Carolina 10 Schallplatten, die ihn derzeit besonders fesseln, aus unserem Webshop gepickt. In erster Linie aus der Hip Hop-Sektion.
Music Kolumne | verfasst 17.05.2018
Records Revisited
Guru – Jazzmatazz Vol.1 (1993)
Das Genre-Crossover war die große Verbeugung des Gang Starr MC vor den Jazzwurzeln der Rap-Musik. Es war jedoch auch eine verpasste Chance und ein Anachronismus in einer sich rasant wandelnden Hip-Hop-Welt. Wenn Guru in irgendeiner Form mit seinem großen Kollaborationsprojekt gescheitert ist, dann an dem Anspruch des Experiments. »Jazzmatazz« ist nicht nur in seiner Entstehungsform absolut unexperimentell.
Music Kolumne | verfasst 03.04.2018
Vinyl-Sprechstunde
Roc Marciano – RR2: The Bitter Dose
Stash Houses, eventuelle Tote im Hudson River, bis aufs Blut verteidigte Kekse: Roc Marciano ist zurück. Aber bei unseren Autoren will sich die Angstlust einfach nicht einstellen. Stattdessen fühlen sie sich wohlig, behütet, zu Hause. Und kommen zu dem Ergebnis, dass das aus ihrer Perspektive, das größtmögiche Kompliment an »RR2: The Bitter Dose« ist. Mehr braucht man einfach manchmal nicht.
Music Essay | verfasst 05.03.2018
Kendrick Lamar & »Black Panther«
Black Future Month
Mit »Black Panther« ein Film in die Kinos, der mit seinem fiktiven Königreich Wakanda die gängige Darstellung Afrikas als staubiges Setting für die Abenteuer weißer Männer endgültig entsorgt. Passenderweise hat man für den Soundtrack jenen Rapper beauftragt, der als menschgewordener Sozialkommentar verstanden wird: Kendrick Lamar. Der ist gerade jetzt vielleicht wichtiger denn je, wo Diversity verkauft werden soll, damit sie niemand tatsächlich leben muss.
Music Kolumne | verfasst 02.03.2018
Records Revisited
Digable Planets – Reachin’ (A New Refutation of Time and Space) (1993)
Wie keine andere Musikform hat Rap stets ein Abbild der gesellschaftlichen und inneren sozialen Zustände geliefert. Kein Geschichtsbuch erzählt die fortwährenden, alltäglichen Kämpfe der schwarzen Community in den USA besser, als die Rapalben der letzten knapp 40 Jahre aneinandergereiht. Auch Digable Planets Debütalbum ist da keine Ausnahme. Obwohl es erstmal ganz anders klingt. Zum 25 Jubiläum eines immer noch aktuellen Albums.
Music Kolumne | verfasst 01.12.2017
Jahresrückblick 2017
Top 50 Albums
Komisches Jahr. Grund für Veränderungen gäbe es ja genug. Aber er blieb einfach aus: der Gamechanger. Alles siechte irgendwie einfach weiter vor sich hin, was in den Jahren zuvor verfault war. Weder die atomare Apokalypse noch das vielumjubelte Comeback Jesu gingen down. Und musikalisch? Ähnlich. Als würden alle erstmal abwarten, die Schultern angezogen, ob nun der harte Regen fällt oder sich die Wolken doch noch auflösen.
Music Kolumne | verfasst 01.12.2017
Jahresrückblick 2017
Top 20 12-inches
Das Kurzspielformat ist immer noch vor allem für DJs. Deshalb findet sich in dieser Liste vor allem Musik, die zumindestens in der Nähe der Tanzfläche irgendwas Komisches macht. So einfach ist das. Nur kurz noch zur Erklärung: in unsere Liste mit 12inches haben wir auch zwei 7inches gepackt. Warum? Weil sie groß genug waren. Was noch gesagt werden muss? Nichts eigentlich, hier findet sich auch kaum Musik, die viele Worte verliert.
Music Kolumne | verfasst 08.11.2017
Aigners Inventur
Oktober 2017
Unser Kolumnist findet in diesem Monat wie immer vieles: schlecht, toll, das ganze Spektrum halt. Aber da das Aigners Inventur ist, findet er noch ganz viel anderes. Ein Album zum Handlotion-Testen zum Beispiel, Sountrack für die stillen Stellen in Twin Peaks und Mumble-Rap-Shook Ones. Vor allem findet er aber seine Grabsteininschrift. Bei Christina Aguliera bedienen muss er sich dafür nicht. So viel sei verraten.
Music Kolumne | verfasst 06.09.2017
Aigners Inventur
August 2017
Braucht zehn Doppelsitzungen beim Exorzisten: die Inventur im August. Kein Wunder, werden neben großen aktuellen Themen (Fidgetspinner und FDP) auch alle relevanten Releases des Vormonats besprochen. Aigner verteilt Altersfreigabe für Rin, das Dilla-Diplom an Kutmah; Komplimente kriegen Lil B, Sotofett, Macadam Mambo u.a. – die größte Abreibung gibt es für: Arcade Fire. Viel los gewesen im August, das kann vorab festgehalten werden.
Music Porträt | verfasst 15.08.2017
Oddisee
Kompass ohne Morden
Keine dicken Thesen, keine Polemik, Oddisee bedient nicht die gängigen Hebel, um sich Gehör zu verschaffen. Trotzdem hat er seit sehr vielen Jahren: sehr viele Leute, die ihm zuhören. Eine treue internationale Fanbase. Weil es zum Glück noch genug gibt, die die Ambivalenz seiner Dichtung wertschätzen. Zu müde, um zu kämpfen -– zu wach, um aufzugeben. Oddisee befindet sich zwischen den Gräben, zwischen den Polen. Das war schon immer so.
Music Kolumne | verfasst 07.08.2017
Aigners Inventur
Juli 2017
Die Inventur im Juli, es geht um’s: Älterwerden. Unser Kolumnist aka angryoldmanyellingatclouds.jpg beobachtet den Reifeprozess von Jigga, Tyler, Floating Points, und duckt sich zwischen durch unter Instagram-Stories weg. Jung bleibt hier nur, wer Tittenjunge Zweikette heißt. Zeitlose Betrachtungen also. Außerdem zu: Vince Staples, Dizze Rascal, Martin Rev, Laurel Halo, Haim u.a.Zeit für ein Schaumbad jetzt, Ho.
Music Porträt | verfasst 13.07.2017
Freddie Gibbs
»There Can Be No Peace Without Justice«
Die Überschrift ist Teil eines Zitats des Predigers Louis Farrakhan. Der wichtigste Einfluss für Freddie Gibbs Drehbücher. Halt, was, Drehbücher? Ein neues Album gibt es ja auch. Also eines nach dem anderen, es ist viel passiert im Leben des Fredrick Tipton. Um alles und vor allem »You Only Live 2wice« verstehen zu können, muss man die Geschichte im Hôtel de Brienne beginnen. Dort begann das, was einen langwierigen Gerichtsprozess nach sich zog.
Music Liste | verfasst 10.07.2017
Halbjahresrückblick 2017
Best Hip-Hop so far
Das Jahr ist noch halb leer, aber schon vollgepackt mit super Releases. Wir haben grob in vier Genres aufgeteilt, je 20 Platten. Hier unsere Lieblinge aus dem Bereich Hip Hop. Huarks, Rap und Rave, neue Platten, alte Helden, von Migos bis Freundeskreis, von Mumble Rap bis alte Schule, hier kommt zusammen, was zusammengehören sollte. Die selbe Bank drücken bei uns alle: die der Klassenbesten der ersten Hälfte des Musikjahres 2017.
Music Kolumne | verfasst 03.05.2017
Aigners Inventur
April 2017
Auch der olle Aigner lernt nicht aus, hat jetzt auch gerafft, wer der beste lebende Rapper ist, Arca kein Brasilianer ist – und spät eine neue Lieblingsband gefunden hat er auch. Was haben die Releases im April sonst gebracht? Substanzgeilheit bei den Gorillaz, IDM-Klugschiss wie er sein sollte bei Second Woman und New Age ohne Peacezeichen und Fußpilz bei Optimo Music. Und weil auch die Future Islands mit von der Partie sind, ist wirklich für jeden was dabei.
Music Interview | verfasst 28.03.2017
Jonwayne
No Headline
Jonwayne ist als Rapper und Producer seit einer gefühlten Ewigkeit Untergrundsensation. Als ihn 2015 sein ungesunder Lebenswandel einholte, ließ er Hip-Hop Hip-Hop sein, kümmerte sich um sein eigenes Wohlbefinden, ist seitdem trocken. Seine Erfahrungen verarbeitet er im neuen »Rap Album Two«. Darüber reden? Ungern – zumindest mit Journalisten. Stattdessen sprachen wir über die Gesellschaft und Musikjournalismus im 21. Jahrhundert.
Music Kolumne | verfasst 24.03.2017
Records Revisited
The Notorious B.I.G. – Life After Death (1997)
Ein ganz normaler Tag im Leben von Migos oder Rae Sremmurd geht so: trappen den ganzen Tag, feiern die ganze Nacht. »Realer Streetshit« und glamouröses Clubleben schließen sich längst nicht mehr aus. Anno 2017 haben beide längst den selben Soundtrack. Das war lange anders. Dann kam The Notorious B.I.G. Heute wird sein Album »Life After Death« zwanzig Jahre alt. Ein bahnbrechendes Album. Vor allem weil es mit einer dem HipHop inhärenten fixen Idee brach.
Music Kolumne | verfasst 01.03.2017
Aigners Inventur
Februar 2017
Auch im Februar setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal werden DJ Screw Tapes gewaschen, großzügig Luftröhrenschnitte verteilt, Bedürnispyramiden bestiegen, Ellbogen eingesetzt und geklärt wer eigentlich »Where Are Ü Now« zuverantworten hat. Oh und um Stormzy, Future, Ilian Tape, Japan Blues und Invisible Cloaks geht es auch irgendwie…
Music Kolumne | verfasst 07.02.2017
Keine halben Sätze
Proband: DJ Illegal of Snowgoons
Wir geben den Anfang des Satzes vor, unser Interviewpartner ergänzt diesen dann in seinem Sinne. Diesmaliger Proband: DJ Illegal von den Snowgoons. Producer, neben Det Gunner, Sicknautre und JS Kuster ein Viertel der Snowgoons-Viertel, Vapiano-Fan, lebt in: München. Ihr neues Album heißt konsequenterweise »Goon Bap«. Darauf entwickeln sie ihren in der goldenen Ära des Hip Hop geprägten Lieblingssound einfach weiter.
Music Porträt | verfasst 22.12.2016
A Tribe Called Quest
Bewegte Legenden
Nach 18 Jahren Quasi-Sendepause legen A Tribe Called Quest, eine Altherrenmannschaft der Native Tongue Bewegung, ein Rap-Album vor, das weit mehr bewegt als die eigene Rentenkasse. Worin liegt der Zauber von »We Got It From Here … Thank You 4 Your Service« worin der von A Tribe Called Quest selbst? Wer diese Frage beantworten möchte, muss nur auf die Umstände der Gegenwart gucken – umso mehr aber zurück.
Music Porträt | verfasst 26.09.2016
Ka
»Always Been Conflicted«
Es ist keine Fiktion, dass in North Carolina mehrere Nächte in Folge die Innenstädte brennen. Oder dass die Namen der Opfer immer mehr verblassen, weil täglich neue hinzukommen. Seiner Verantwortung, sich als Teil des öffentlichen Dienstes gegen den strukturellen Rassismus zu stellen, kommt Ka nach. Sein vermeintliches »Outing« ist in Wirklichkeit das Symbol, das so häufig gefordert wurde: Ein Mensch in Uniform, der sich gegen institutionelle Gewalt ausspricht.
Music Interview | verfasst 28.06.2016
Masta Ace
Kein Herbst in Sicht
Nur wenige Künstler können auf eine so lange und facettenreiche Karriere zurückblicken wie Masta Ace. Angefangen bei Marley Marls Juice Crew, über den ironischen G-Funk von Masta Ace Inc. hin zu seiner Renaissance als Storytelling-Koriphäe, die ihn Big in Europe machte, Masta Ace bleibt irgendwie auch nach fast 30 Jahren relevant. Wie er das macht, wo seine Karriere begann und warum er eigentlich nicht mehr malt, hat er uns im Interview verraten.
Music Interview | verfasst 22.02.2016
Pusha T
»Die Angst alles zu verlieren...«
Nicht exakt dort zu stehen, wo er gemäß seines Talents und Charismas hingehört, ist eine Konstante in der Karriere des Terrence Thornton aka Pusha T. Seit über einem Jahrzehnt berappt er knochentrockene Beats mit ungebrochener Bissigkeit. Dieses Jahr nun will er sich mit »King Push« die Krone aufsetzen. Wir haben mit ihm über das Prelude zum Album, »Darkest Before Dawn« gesprochen.
Music Essay | verfasst 12.02.2016
Beyoncés »Formation«
»Get what's mine, take what's mine«
Beyoncé hat mit »Formation« ein beeindruckendes Werk aus Bild und Ton geschaffen. Es ist der politischste Song der Sängerin bis heute. Zwei unserer Autoren haben ihn auf ganz verschiedene Weise aufgenommen. In zwei Essays behandeln sie die Frage, was wohl die Motive hinter »Formation« gewesen sein könnten, was der Song kann – und was er nicht kann. In diesem Essay findet der Autor: Beyoncé trägt mit ihren Werten nicht zum Erreichen ihres Ziels bei.
Music Essay | verfasst 12.02.2016
Beyoncés »Formation«
»Stop shooting us«
Beyoncé hat mit »Formation« ein beeindruckendes Werk aus Bild und Ton geschaffen. Es ist der politischste Song der Sängerin bis heute. Zwei unserer Autoren haben ihn auf ganz verschiedene Weise aufgenommen. In zwei Essays behandeln sie die Frage, was wohl die Motive hinter »Formation« gewesen sein könnten, was der Song kann – und was er nicht kann. In diesem Essay findet der Autor: Beyoncés Darstellung fällt differenzierter aus, als es auf den ersten Blick scheint.
Music Essay | verfasst 11.11.2015
Records Revisited
IAM's »Ombre Est Lumiere«, 1993
IAM sind weit mehr als Frankreichs dienstälteste und erfolgreichste Rap-Formation. Sie sind die großen Poeten des französischen Rap, die historische Verbindung Europas zur arabischen Kultur und das erinnernde Gewissen an Europas Kolonialismus. Sie stellten soziopolitische Missstände an den Pranger – und gingen dabei Umwege über Mystifiziertes. Notwendigerweise.
Music Liste | verfasst 03.11.2015
Stereo MCs
12 Rap Favs From The 80s
Wir fragen Musiker nach 10.. ähh 12 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie, diese Auswahl zu kommentieren. »We wanted this chart to spotlight some of the less obvious classics and plot the birth and diverse energy of a movement in musical history that was the catalyst for much of what we enjoy today.«
Music Interview | verfasst 26.10.2015
Roots Manuva
Der Geisteszustand von Jesus
In seiner mittlerweile zwanzigjährigen Karriere ist Roots Manuva zu einem der bedeutendsten Vertreter der englischen HipHop Szene aufgestiegen. Anlässlich der Veröffentlichung seines neuen Albums »Bleeds« hat sich der 43-jährige Künstler mit uns zusammengesetzt, um über die Herausforderungen und musikalischen Wandlungen zu sprechen. Auch wenn er im Lauf der Zeit ruhiger und reifer geworden ist, hat er sich immer noch seinen ganz eigenen Humor bewahrt.
Music Essay | verfasst 01.10.2015
Wreck Yoself!
Die neue Lust an der Selbstzerstörung
»Check yourself before you wreck yourself!«, der von Ice Cube geprägte Slogan war immer ein wichtiger im Rap. Doch gültig ist er heute nicht mehr. Von ihm ist höchstens das »Wreck yourself!« geblieben. Die derzeit erfolgreichsten Rapper/Sänger sind die kaputtesten. Sie sind von der Liebe abgekommen und bei den Drogen angekommen. Aber eine Alternative, eine bessere Zukunft können sie sich nicht vorstellen.
Music Porträt | verfasst 27.08.2015
Remi
Raus aus dem Schwarz-Weiß-Denken
In Down Under wurde Remi quasi über Nacht zum Shooting Star. Radiorotation, Award als bester Newcomer und Gigs auf dem ganzen Kontinent. Da lag die Überlegung nicht fern auch gleich in der alten Welt nach dem Honigtopf zu greifen. Auf seiner Tour trafen wir ihn und trafen einen jungen Rapper, der sich von vielen seiner australischen Kollegen abhebt und die Farbnuancen zwischen Schwarz und Weiß ausleuchten will.
Music Interview | verfasst 30.07.2015
Adrian Younge
Fehlt nur noch Tarantino
Seite an Seite mit Ghostface Killah hat Adrian Younge gerade die Fortsetzung seines konzeptionellen Audio-Epos »Twelve Reasons To Die« herausgebracht. Er selbst stellt ihm mit Linear Labs eine Labelheimat, während die erste LP noch auf RZAs Soul Temple erschien. Wir sprachen mit dem Musiker über das transmediale Projekt und haben dabei u.a. erfahren, wo Younge seine Gemeinsamkeiten mit Quentin Tarantino sieht.
Music Kolumne | verfasst 15.07.2015
Vinyl-Sprechstunde
Vince Staples' »Summertime '06«
Und wieder ein großes, ein komplexes Rap-Album von der Westküste. In der Sprechstunde nehmen sich heute Aigner und Kunze Vince Staples Debütalbum an. Und weil »Summertime 06« ein so vollgepacktes Album ist, bekommen unsere Autoren Hilfe:Julian Brimmers hat für sämtliche Rap-Magazine (inklusive diesem hier) und Tageszeitungen geschrieben, und arbeitet für die Red Bull Music Academy. Er hilft beim Vermitteln – denn einig sind sich unsere Autoren dieses Mal nicht.
Music Kolumne | verfasst 04.06.2015
Vinyl-Sprechstunde
A$AP Rockys »At.Long.Last.A$AP«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Heute nähern sich unsere Kolumnisten über Pflegeprodukten, Zungenküsse und schwule Kleinkinder A$AP Rockys neuem Album an. Ein Gespräch darüber, wann Gitarren in Rap-Musik vorkommen dürfen, was noch schlimmer als die Gorillaz ist und Sänger—Casting im Tweet-Jacken Shop. Am Ende zählt aber doch nur: Rockyschatzi.
Music Interview | verfasst 21.05.2015
Oddisee
»Ich mache genau meine Musik«
Oddisee hat in den letzten zehn Jahren an 20 Releases mitgewirkt. Der ganz große Durchbruch blieb dem Rapper und Producer aus Washington, D.C. bislang versagt. Warum nur? Es ist ja nicht so, dass er ein größeres Publikum verschmähen würde. Nur sich dafür anpassen, das würde Oddisee eben tatsächlich niemals tun. Soeben ist sein Album »The Good Fight« erschienen. Im Interview erfahren wir aber auch, wieso gerade die »normalen« Dinge sein Steckenpferd sind.
Music Kolumne | verfasst 12.05.2015
Records Revisited
Run-DMC - Run-DMC, 1984
Es gibt wenige Alben, die echte Game Changer gewesen sind. Run-DMCs selbstbetiteltes Debütalbum war so eines. Es brach mit Traditionen und brachte Rap zurück zu sich selbst. Als 1984 »Run-DMC« erschien, war Rap dominiert vom Electrosound, konkterkariert mit weichgespülten Disco und netten Synth-Melodien. Produzent Russell Simmons setzte dagegen auf den kalten, brutalen Groove der Drummaschine – und erschuf so den Soundtrack der Straße.
Music Kolumne | verfasst 16.03.2015
Vinyl-Sprechstunde
Kendrick Lamars »To Pimp A Butterfly«
To stream a masterpiece: in einer Sondereil-Edition der Vinyl-Sprechstunde nehmen sich unsere Kolumnisten Kendrick Lamars neuem Album an. Es gibt einige Vorbehalte und früh auch die Erkenntnis, dass »To Pimp A Butterfly« nicht revolutionär ist. Am Ende aber eine andere Meinung. Was am Ende nicht mehr steht: die beiden Kolumnisten – sie liegen rücklings auf dem Boden. Die Kraft reicht gerade noch die Unis anzurufen: nehmt dieses Album in euren Kanon auf!
Music Kolumne | verfasst 11.02.2015
Records Revisited
Beastie Boys‘ Paul’s Boutique, 1989
Das zweite Album der Beastie Boys gilt als eines der innovativsten Hip Hop Alben und ist doch vor allem ein Produkt des Chaos. Zugleich ist es der unschlagbare Beweis dafür, dass die Musikindustrie niemals Recht hat. Die Entstehungsgeschichte des Albums ist eine, die vom Zufall eingeleitet und vom Wahnsinn geprägt wurde. Wir schauen zurück auf ein Werk, dem 500.000 Schallplatten und eine Menge anderer Substanzen zu Grunde liegen.
Music Interview | verfasst 27.11.2014
Neben der Spur mit…
Shabazz Palaces
Wir begeben uns mit einem Künstler neben die Spur. Abseits von Ton- und Filmspuren bekommt er von uns den Raum, über eine Leidenschaft zu sprechen, die (auf den ersten Blick) nichts mit seinem eigenen Schaffen zu tun hat. Heute plaudern Shabazz Palaces. Die Musiker aus Seattle, Washington haben dieses Jahr ein sehr komplexes Hip Hop-Album veröffentlicht, das in Endlosigkeit unterwegs war. Wir haben mit ihnen über den Weltraum gesprochen.
Music Liste | verfasst 14.11.2014
Homeboy Sandman
10 All Time Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, die sie formten, besserten und bildeten, und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich der amerikanische Emcee Homeboy Sandman der Aufgabe an. Soeben ist sein Album »Hallways« erschienen, auf dem sein Gespür für Flow auf die Beats von Produzenten wie Oh No oder Jonwayne trifft. Seine »10 All Timve Favs« lesen sich dann auch wie eine Auswahl der feinsten Beats und Reime der letzten Jahre.
Music Liste | verfasst 30.10.2014
Brian Coleman
10 Albums You Might Not Think A Hip Hop Historian Would Love
Mit »Check the Technique« hat der amerikanische Musikjournalist Brian Coleman 2007 eines der wichtigsten Bücher über Rapmusik veröffentlicht. Darin ist er Meilensteinen des Genres auf den Grund gegangen, ohne diese zu intellektualisieren. Sein Interesse galt stets mehr dem Groove als dem soziopolitischen Hintergründen. Jetzt ist der zweite Teil erschienen. Uns hat Brian Coleman 10 Schallplatten verraten, die nichts mit Rap zu tun haben, und die er dennoch liebt.
Music Kolumne | verfasst 29.10.2014
Aigners Inventur
Oktober 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dabei kommt Florian Aigner zur Erkenntnis, dass Flying Lotus den inneren Woody Harrelson zum Vorschein bringt, über Objekt und Call Super am Ende des Jahres nochmals zu reden sein wird, Shindy Monopolist ist, Kindness Rosinen mit Sahne mag und Perfume Genius noch mehr weinen darf als Jessie Ware.
Music Kolumne | verfasst 21.10.2014
Entweder oder
Entscheider: Masta Ace
Masta Ace wird von vielen als Vorbild genannt, obwohl er bis dato noch immer unterschätzt geblieben ist. Mittlerweile könnte man ihn schon fast zur alten Garde zählen. Doch von Rente will er nichts wissen. In diesen Tagen erscheint seine mit eMC eingespielte EP »The Turning Point« und er spielt zusammen mit der Supergroup bei den 12 YRS hhv.de Feierlichkeiten in Köln, Hamburg, Berlin und München. Ein passender Anlass, ein paar wichtige Entscheidungen zu treffen.
Music Kolumne | verfasst 24.09.2014
Aigners Inventur
September 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dabei kommt Florian Aigner zur Erkenntnis, dass alle diesen Monat zu Recht über ein und das selbe Album sprechen, Jeezy und Uli Hoeneß Freunde werden könnten, Mick Jenkins ziemlich gut rappen kann, Roman Flügel die Antwort auf die Midlife Crisis ist und Vessel vor allem von Kot-Androiden gehört wird.
Music Bericht | verfasst 04.09.2014
Black Milk & Nat Turner Band
Live am 27.8. im Cassiopeia in Berlin
Seit seinem Debüt im Jahre 2005 hat sich einiges verändert bei Black Milk. Über diesen Wandel geben beim Konzert in Berlin nicht nur die live mit der Nat Turner Band aufgeführte Musik Auskunft, sondern auch Kleidungsstil und Publikum. Seine Wurzeln hat der einstige J Dilla-Protegé aus Detroit dennoch nicht gekappt. Stattdessen benutzt er Hip Hop weiterhin als Bezugsrahmen, der ihm Raum für Neues lässt.
Music Kolumne | verfasst 27.08.2014
Aigners Inventur
Juli/August 2014
Nach einer kurzen Sommerpause setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Dabei kommt Florian Aigner zur Erkenntnis, dass Common und Vaginalpilz entfernete Verwandte sind, Rustie immer noch gerne Cola trinkt, The Bug Reggae von jeglicher Romantik befreit und ein gewisser Moire das Album des Monats gemacht macht, trotz FKA Twigs, Shabazz Palaces et al.
Music Interview | verfasst 12.08.2014
Adrian Younge
My Latest Epiphany
Seit seiner Ghostface-Kollaboration »Twelve Reasons To Die« zählt der Kalifornier Adrian Younge nicht nur zu RZAs engem Vertrautenkreis, sondern auch zu den Lieblingsproduzenten deiner Lieblingsrapper. Gerade erst klopften Souls Of Mischief für die Untermalung ihres neuen Albums »There Is Only Now« an. Wir trafen den Soul-Connaisseur im hhv.de Store Berlin und sprachen mit ihm über die musikalischen Begegnungen, die das Soul Of Mischief-Comeback inspirierten.
Music Kolumne | verfasst 30.07.2014
Vinyl-Sprechstunde
Shabazz Palaces' »Lese Majesty«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Sprechstunde haben diesmal unsere beiden Autoren Florian Aigner und Philipp Kunze. Sie haben Shabazz Palaces zweites Album »Lese Majesty« gehört, überlegen sich wer hier eigentlich angekackt werden soll. Am Ende hilft der Vergleich mit einem Rapklassiker von vor zehn Jahren, um »Lese Majesty« näher zu kommmen.
Music Interview | verfasst 28.07.2014
Count Bass D
Bis Dwight Farrell tot ist
Seit über zwanzig Jahren dabei, ist Count Bass D eine Größe des Underground-Rap. Jetzt bringt er zusammen mit Twit One, Retrogott und Lazy Jones eine neue EP heraus. Wir haben Count Bass D während seines Aufenthalts in Köln zum Interview getroffen – und waren überrascht. Der Produzent und Rapper hat spannende Ansichten über das aktuelle Rapgeschehen und vergangene Tage des Genres: er schätzt Will I Am, mag Trap und sagt, J Dilla sei auf perfekte Weise gestorben.
Music Bericht | verfasst 25.07.2014
Die 10 besten Performances,
die wir beim Splash! 2014 sahen
Vor beeindruckender Kulisse der Eisenstadt Ferropolis ging das Splash! am 10.07. in seine 17. Runde. Zwischen bis zu 130 Meter langen, feuerspuckenden Schaufelradbaggern und dem Ufer des Gremminer Sees wurde vor vier verschiedenen Bühnen und einem Biergarten drei Tage lang gefeiert, getanzt, gesungen und gelacht. Diejenigen, die ein Ticket für die Reise ins Hip-Hop Glück ergattert hatten, durften sich vor allem über ein großartiges Line-up freuen.
Music Kolumne | verfasst 16.07.2014
Aigners Inventur
Juni 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dabei kommt Florian Aigner zur Erkenntnis, dass Cro der Nani des Bodensees ist, Big Strick und Miro Klose Brüder im Geiste sind, Wasserkocher entkalkt werden sollten, Madlib und Udo Jürgens gar nicht so weit voneinander entfernt sind und ein bißchen Ginter in Riff Raff steckt.
Books Interview | verfasst 03.07.2014
Ed Piskor
»Die Farbe ist mein Sampling«
Ed Piskor gehört zu den begehrtesten Zeichnern im Moment. Mit »Wizzywig« und »HipHop Family Tree« hat er zwei Comics veröffentlicht, die nicht nur viel Beachtung bekamen, sondern schon jetzt durch einen sehr eigenen Stil bestechen. Im Interview erzählt Piskor davon, was Hip Hop und Comics gemein haben, wie gemeine Freunde der Antrieb für die eigene Arbeit sind und wie die Farben zum Sample in seiner Geschichte des Hip Hop wurden.
Music Kolumne | verfasst 13.06.2014
Aigners Inventur
Mai 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dabei kommt Florian Aigner zur Erkenntnis, dass SD Laika in Kühlboxen pinkelt, 80% seines Freundeskreises Lykke Li heiraten wollen, Slug nichts mehr zu erzählen hat, Copeland und Heuschnupfen gut zusammenpassen, Answer Code Request kein Welpe ist und 50 Cent mal wieder eine BWL-Fortbildung machen sollte.
Music Bericht | verfasst 14.05.2014
Reverie & Louden
Live am 8.5. im Cassiopeia in Berlin
High-Waist-Jeans, lässiges Crop-Top, Bandana auf dem Kopf: Reverie auf ihr Cali-stylisches Äußeres zu reduzieren, wäre grob fahrlässig. Live ist die Rapperin aus Los Angeles nämlich ein Biest, das hat ihr Auftritt im Cassiopieia in Berlin eindrucksvoll bewiesen. Dort wurde aufgrund ihrer Skills aus einem unperfekten Kombiauftritt mit ihrem Bruder Louden eine perfekte One-Woman-Show. Self Provoked schaute übrigens auch noch vorbei.
Music Bericht | verfasst 22.04.2014
Blu, Dag Savage, Quelle Chris & Denmark Vessey
Live am 15.4. in der Alten Feuerwache in Mannheim
Diese Entourage liest sich wie das Who-is-Who des Indierap: Blu, Exile, Johaz, Quelle Chris und Denmark Vessey waren gemeinsam auf Tour durch Deutschland. Bei ihrem Stopp in Mannheim waren wir dabei und sind zufällig auf eine Geburtstagsparty gestolpert. Die Protagonisten zeigten sich dementsprechend gut gelaunt und voller Spielfreude. Gespielt wurden der eine oder andere Klassiker, aber es gab auch etwas zu entdecken.
Music Bericht | verfasst 17.02.2014
Childish Gambino
Live am 13.2. im C-Club in Berlin
Als Schauspieler, Entertainer, Stand-Up-Comedian und Drehbuchautor muss Donald Glover niemandem mehr was beweisen. In Berlin war er am vergangenen Donnerstag als Musiker zu Gast. Wer eine lustige Show vom jungen Entertainer erwartete, der hatte sich jedoch geirrt: Donald Glover war als Childish Gambino extrem introvertiert. Es war ihm anzusehen, dass diese Tätigkeit sein persönlichstes Projekt ist.
Music Interview | verfasst 10.02.2014
Run the Jewels
No Mission
Run the Jewels sind El-P und Killer Mike. Der Zusammenschluss des New Yorker Producers und des Rappers aus Atlanta vor zwei Jahren mündete schließlich in ihrem selbstbetitelten Debüt, das sie zur Veröffentlichung als kostenlosen Download online stellten. Wir sprachen mit El-P und Killer Mike über die Möglichkeit von Innovation und warum man über Musik nicht zu viel reden darf. In diesem Sinne …
Music Bericht | verfasst 06.02.2014
Dead Prez
Live am 4.2. im Magnet Club in Berlin
Dead Prez waren einst für ihren aggressiven Style, ihre sozialistischen und gesellschaftliche Unverhältnismäßigkeiten hinterfragende Texte berüchtigt. Viel von den einstigen Revolutionsgedanken war indes nicht mehr übrig geblieben, als die beiden Rapper am vergangenen Dienstag die Bühne des Magnet in Berlin betraten. »Lebt gesund«, »lasst das Kiffen«, »treibt Sport« waren stattdessen die missionarischen Botschaften. Darauf eine Selbstgedrehte.
Music Interview | verfasst 03.02.2014
Jonwayne
»Leute haben mir ihre Genitalien gezeigt«
Wir haben mit Jonwayne nicht über zwei seiner offensichtlichsten Talente geredet: Rappen und Producing. Stattdessen haben wir uns mit dem Stones Throw-Beatmaker, über eine andere Sache unterhalten, auf die er viel Feedback bekommt. In sozialen Netzwerken gibt sich Jonwayne nahbar und teilt persönliche Anliegen. Also Jonwayne, was hältst du wirklich von Facebook, Snapchat und Co.? Und sollten Fans so einfach Zugang zu ihren Idolen haben?
Music Interview | verfasst 21.01.2014
Step Brothers
Brüder im Geiste
Sie kennen sich seit Highschool-Tagen und begannen die ersten Rapversuche Anfang der 1990er Jahre beinahe parallel im Westen von Los Angeles. Als Brüder im Geiste mit einem Faible für Beats, Bongs und Battles lag der Crewname auf der Hand. Wir sprachen mit Evidence und Alchemist über ihr spannendes Albumprojekt »Lord Steppington« und das Leben unter der Sonne Kaliforniens.
Music Kolumne | verfasst 06.12.2013
Aigners Inventur
November 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: 7 Days Of Funk, Blood Orange, Shadowlust und Logos. Warum sich Rich Homie Quan an Heiligabend für Karaoke eignet, was man diesen Monat als Mobb Deep Ultra braucht und wer immer noch glaubt Saddam springe irgendwo da draußen rum, erfahrt ihr außerdem hier:
Music Kolumne | verfasst 20.11.2013
Vinyl-Sprechstunde
Eminem's »The Marshall Mathers LP 2«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Sprechstunde haben diesmal unsere beiden Autoren Florian Aigner und Philipp Kunze. Sie kommen zusammen, um Eminems aufsehenerregenden Tonträger »The Marshall Mathers LP 2« zu erörtern. Dabei fleht der eine darum, doch bitte einen Helden seiner Kindheit unangetastet zu lassen, während der andere dessen Flehen nicht erhört.
Music Bericht | verfasst 19.11.2013
Oddisee
Live am 17.11. im Club Bahnhof Ehrenfeld in Köln
Durch die Mischung aus Improvisation, viel Energieaufwand und einem Touch von Perfektion gelingt es Oddisee und seiner Band, die Zuhörer im Club Bahnhof Ehrenfeld lächeln zu lassen. Kein Wunder also, dass der MC aus Washington, D.C. sich mit Leichtigkeit in vielen verschiedenen Facetten präsentiert und die Stimmung wie selbstverständlich zwischen Euphorie und Ernsthaftigkeit variiert.
Music Bericht | verfasst 23.10.2013
Kool Keith
Live am 17.10. im Club Gretchen in Berlin
Am vergangenen Donnerstag ging es weniger um Klischees und ihre Erfüllung auf Nachfrage: Kool Keith war in der Hauptstadt und verführte das Publikum mit einem waghalsigen Konzept zu tumultartigen Zuständen. Mit Retrogott und Hulk Hodn fanden sich im Vorprogramm Brüder im Geiste wieder, die der Kunst der Kunst willen fröhnten und bereits im Vorfeld ähnlich gut unterhielten. Es war einfach eine Rap-Show, die sich von vielen anderen unterschied.
Music Essay | verfasst 21.10.2013
The Moving Still
Big Sean's »10 2 10«
Mit »The Moving Still« wollen wir Momenten Aufmerksamkeit schenken, die wir für besprechenswert halten. Nur ein Still aus einem Video oder einem Film dient dabei als Anstoß für einen Gedanken. Das Still als Bild, Geste, Metapher, Verweis. Big Sean bricht diesmal mit der für ihn typischen Protzerie und Prahlerei und setzt gewaltige Naturaufnahmen dagegen. Es gibt also doch etwas größeres als den Rapper und Big Sean entlarvt sich als Kunstfigur.
Music Interview | verfasst 18.10.2013
Cutmaster Swift
Turntable Diaries #2
In diesem Jahr feierte die DMC World DJ Championships ihren 30. Geburtstag. Aus diesem Anlass sprachen wir mit ausgewählten Gewinnern der letzten drei Jahrzehnte über die Geschichte des DJing und ihren Blick darauf. In den nächsten Wochen stellen wir Euch nun einige Turntablists vor. Diesmal: Cutmaster Swift – der Brite war DMC World Champion 1989, Erfinder des Copycat und damit Initiator des Beat Jugglings.
Music Essay | verfasst 14.10.2013
Pusha T
Es kommt auf den Tony an
Pusha Ts erstes offizielles Solo-Album erscheint elf Jahre nachdem er als Teil von Clipse mit »Lord Willin‘« dem Rap-Spiel das erste Mal seinen Stempel aufdrückte. Zwischenzeitlich schufen Pusha und (No)Malice mit »Hell Hath No Fury« ein unumstrittener Klassiker und enttäuschtend mit »Til The Casket Drops«. Es ist viel passiert. Doch Pusha zieht uns Hörer weiterhin in den Bann, als wäre er gerade erst auf der Bildfläche erschienen. Woran liegt das?
Music Interview | verfasst 07.10.2013
Deltron 3030
Hip Hop, Comics und Science Fiction
Deltron 3030 sind eine Supergroup des Rap. Nicht nur gemessen an den Mitgliedern. Nein, ihre erste Scheibe war tatsächlich ein kleines Meisterwerk. Dreizehn Jahre nach ihrem Debüt veröffentlichen Del Tha Funkee Homosapien, Dan The Automator und Kid Koala in diesen Tagen den ersehnten Nachfolger. Auch dieser führt wieder die Welten Hip Hop, Comics und Science Fiction zusammen. Wir sprachen mit Kid Koala, um genau diese Komponenten zu erläutern.
Music Kolumne | verfasst 29.08.2013
Aigners Inventur
August 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Forest Swords, Earl, Julia Holter und Moderat. Warum Walter White nicht Gouverneur von New Mexico werden sollte, wer sein Album mit dem gehirnamputiertesten Webgame aller Zeiten verknüpft hat und wo es Nutella-Bacon gibt, erfahrt ihr außerdem hier.
Music Porträt | verfasst 22.08.2013
Castle
Das Kind im Rapper
Mit North Carolina assoziiert der gemeine Rap-Schädel nach wie vor Little Brother. Zehn Jahre nach dem Backpack-Inferno der drei kleinen Brüderchen zeigt das frischeste Signing der Mello Music Group jedoch, dass im »Tar Heel State« immer noch nicht ausschließlich Billo-Synths und Styroporbecher zwischen Kick und Snare platziert werden. Wir stellen Euch den Jungspund, dessen Debüt »Gasface« in diesen Tagen erscheint, vor.
Music Interview | verfasst 02.08.2013
Dillon Cooper
State Of Elevation
Mit seinem ersten Mixtape »Cozmik« hat Dillon Cooper den Joey Bada$$ gemacht: Er hat vor allem Liebhaber von Golde-Era-Rap beglückt. Doch man merkt dem Mixtape auch an, dass Cooper nicht nur die Vergangenheit aufleben lassen will. Er will die Messlatte für Rap höher hängen, er will mit seinem Sound experimentieren und das New New York mitprägen. Wir sprachen mit dem jungen Mann, dessen Einflüsse von ‘Mainstream-Rappern’ bishin zu Rock-Legenden reicht.
Music Bericht | verfasst 02.08.2013
Wu-Tang Clan
Live am 27.7. auf dem Greenville Festival
Am Samstagabend überzeugten auf dem Greenville Festival die Haudegen vom Wu-Tang Clan die Zuschauer davon, wie dynamisch, abwechslungsreich und unterhaltend ein Rap-Entwurf von der Ostküste aus dem Jahre 1993 noch immer klingen kann. Von den oft heraufbeschworenen Auflösungserscheinungen war indes gar nichts zu spüren. Stattdessen versprühten sie Spielfreude und überzeugten 20 Jahre nach ihrem Debüt »Enter the Wu-Tang« mit einer Prise Humor.
Music Kolumne | verfasst 31.07.2013
Aigners Inventur
Juni / Juli 2013
Nach kurzer Urlaubspause setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Ka, J.Cole, Hade & DWFL, David Lynch und Disclosure. Ob nun Yeezus oder Magna Carta Holy Grail das wichtigere Album war, was Boards Of Canada mit dem Jakobwsweg zu tun haben und warum Spezi endlich EInzug in die amerikanische Kultur findet, erfahrt ihr außerdem hier.
Music Bericht | verfasst 25.07.2013
Count Bass D, Dexter, Retrogott u.a.
Live beim Sommerfest von Radio Love Love
Twit One tanzt nicht alle Tage mit Säbel und Schleier über die Bühne. Vergangenes Wochenende aber war das der Fall. Beim Sommerfest von Radio Love Love Love wurde ein Auftritt überraschend zum Highlight des Tages. Eingebettet wurde dieser Auftritt von Beats und Barbecue. Von Dexter bis Suff Daddy war alles da, was Rang und Namen in der deutschen Beat-Szene hat. Außerdem flog eine echte Legende des Underground-Rap aus den Staaten ein.
Film Essay | verfasst 22.07.2013
Spike Lee und das »New New York«
It's gotta be the shoes
New York ist wieder da. Stolzer und bunter hat die Stadt seit den 90er Jahren ihren Platz im amerikanischen Hip Hop nicht mehr verteidigt. Und da ist es zunächst naheliegend, dass man dort anknüpft, wo man einmal aufgehört hat. Und so veröffentlichen beinahe alle, die da in vorderster Front für das »New New York« im Hip Hop stehen, in diesen Tagen Videos, die stärker denn je die Ästhetik Spike Lee‘s beschwören. Was hat es damit auf sich?, fragt unser Monthly Peak.
Music Bericht | verfasst 16.07.2013
Splash! Festival 2013
Neues aus Ferropolis
Mit ein wenig Verspätung kletterte Iggy Azalea am Freitagabend auf die Aruba Stage. Zwei verführerische Augen blicken in die eskalierende Menge. Willkommen bei der 16. Auflage des Splash!. Ausverkauft. Logisch, bei dem Line-Up. »Und wo ist nun dieser HipHop? Was für ein lahmes Line-Up! Kommerzkommerzkommerz!«, haben sich im Vorfeld viele gefragt. Unser Autor findet den Reiz der 16. Auflage des Festivals hingegen in der Vielfalt.
Music Bericht | verfasst 25.06.2013
Danny Brown
Live am 20.6. im Bi Nuu in Berlin
Danny Brown hat sich seit seinem viel gefeierten »XXX« im Jahr 2011 zu einem der originellsten zeitgenössischen Rapper stilisiert, doch dass diese Originalität an Bedingungen geknüpft ist, das konnte man vergangenen Donnerstag im Bi Nuu erleben. Im Rahmen des Veteranen unter den deutschen Hip Hop Festivals »Splash!« hatte man gut zweieinhalb Generationen von Hip-Hoppern ins Bi Nuu geladen, um die dritte Auflage von Fantastic! zu feiern.
Music Kolumne | verfasst 05.06.2013
Aigners Inventur
Mai 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Mount Kimbie, Daft Punk, The-Dream und Vampire Weekend. Wer sonntags zur Schule geht, warum French Montana der neue Khaled und Dexter der neue Paul White ist, was John Roberts mit Blockhead zu tun hat und wie es sich mit Cola-Rausch musiziert, erfahrt ihr außerdem hier.
Music Interview | verfasst 29.05.2013
Talib Kweli
Ein neues Kapitel
An keinem Album hat Talib Kweli bisher solange gearbeitet wie an »Prisoner of Conscious«. Sein Anspruch war es, etwas zu schaffen, das auch außerhalb des Hip Hop-Kosmos funktioniert, etwas das die Genre-Grenzen durchbricht, in denen er sich gefangen sieht. Der Weg dahin führte den 37-Jährigen MC durch verschiedene Länder, ließ ihn mit alt Bekannten wie auch mit neuen Künstlern kollaborieren und ein besonders persönliches Album entstehen. Wir baten ihn zum Gespräch.
Music Kolumne | verfasst 23.05.2013
High 5
Substantial's Lieblingslieder von Jill Scott
Substantial gehört neben Oddisee und Apollo Brown zu den Künstlern, die für den Sound der Mello Music Group stehen. Vor zwei Jahren fasste der Emcee aus Baltimore, Maryland den Entschluss einem seiner größten Einflüsse mit einem eigenen Projekt zu huldigen – herausgekommen ist dabei »Jackin‘ Jill«, ein Album zu Ehren der Soul-Sängerin Jill Scott. Wir fragten bei Substantial an, was seine fünf liebsten Songs der Dame so besonders macht.
Music Bericht | verfasst 23.05.2013
Mykki Blanco
Live am 21.5. im K4 in Nürnberg
Egal, was irgendwer jemals über Mykki Blanco geschrieben hat, es wird nichtig bei einer seiner Live Perfomances. All die Feuilletonblätter, die Seiten von Musikmagazinen, der intellektuelle Überbau – zerfetzt von Blanco. In einer Stunde bringt Blanco mehr Hip Hop als so mancher Rapper, der sich auf den üblichen Boom Bap-Spielchen austobt. So auch vorgestern in Nürnberg. »Welcome to hell, bitches, this is Mykki Blanco!«
Music Interview | verfasst 29.04.2013
Kendrick Lamar
Den Ausgleich schaffen
Als Retter des Westküsten-Hip-Hop gefeiert, sagt Kendrick Lamar’s Albumerfolg »good kid m.A.A.d city’s« etwas über den aktuellen Stand des Hip Hop aus. Vielleicht gab es ein Publikum, das nach etwas anderem suchte, etwas vermisste und vielleicht konnte Lamar diesen Rap-Fans gerecht werden. Wir sprechen mit Lamar über Vergangenheit und Gegenwart des Rap, Konzept oder Freestyle und die Bedeutung von Compton in der Welt des Hip Hop.
Music Bericht | verfasst 23.04.2013
Yasiin Bey (Mos Def)
Live am 18.4. in der Muffathalle in München
Seit 20 Jahren ist Mos Def ein HipHop-Künstler, der sich und gleichzeitig auch sein Genre immer wieder ein wenig neu erfindet. In diesem Tagen tourt Dante Terrell Smith unter seinem neu gewählten Künstlernamen Yasiin Bey durch Deutschland. Wir haben uns das Konzert in München angesehen und erlebten einen beeindruckenden Performer. Er liebt diesen Scheiß, keine Frage. Da machte es auch nichts, dass der New Yorker zwei Stunden brauchte, bevor er die Bühne betrat.
Music Interview | verfasst 18.04.2013
Asher Roth
The Crucial Question
Es ist still geworden im letzten Jahr um College-Fan Asher Roth. Für 2013 ist der 27-jährige aber zuversichtlich, ein neues Album abliefern zu können. Auch wenn er den anberaumten Titel »Is This Too Orange« aufgrund des Erfolges von Frank Oceans »Channel Orange« einstweilen verworfen hat. Wie auch immer, ein neues Album wird es bald geben. Wir stellten ihm eine Frage dazu. Ja, nur eine Frage, kein Schnickschnack.
Music Kolumne | verfasst 17.04.2013
High 5
7L & Esoteric's liebste Wu-Songs
Die Shaolin-Mönche aus Staten Island übten auf das Bostoner Rap-Duo 7L & Esoteric immer schon eine große Faszination aus. Bereits auf ihrem 2000er Debütalbum »The Soul Purpose« gastierte Inspectah Deck und nun – mehr als eine ganze Dekade später – hat man gleich ein ganzes Album mit dem Wu-Tang-Clan-Mitglied unter dem Projektnamen »Czarface« erschaffen. Ein guter Anlass, die beiden Erstgenannten nach ihren jeweiligen Top 5 Wu-Tang-Songs zu befragen.
Music Interview | verfasst 15.04.2013
Homeboy Sandman
HipHop-Fan und -Kritiker
Mit seinen bissigen Kolumnen in der Huffington Post über den State of Art von Hip Hop tritt Homeboy Sandman vielen Etablierten des Genres kräftig auf die Füße. Der New Yorker MC versteht sich als Aufklärer. Für ihn sind Worte Waffen. Er kämpft gegen Rassismus, Sexismus und die Propaganda der Massenmedien. Der Grund, weswegen es schwer ist, den Klassenkämpfer zu ignorieren, ist, dass er aktuell der anspruchsvollste Wortspielakrobat ist.
Music Interview | verfasst 11.04.2013
Bizarre Ride II The Pharcyde
Mit Bitte um Aufklärung
Die Bands The Pharcyde und Bizarre Ride II The Pharcyde behaupten beide, die gleiche Band zu sein, nämlich die originalen The Pharcyde. Als Bizarre Ride II The Pharcyde eine Europa-Tournee ankündigten, jedoch in den Medien stand, dass The Pharcyde wieder da seien, war die Verwirrung komplett. Wir trafen J-Swift, Slim Kid Tre und L.A. Jay und baten sie um Aufklärung. Aber auch J Dilla und einer ihrer größten Hits blieb nicht unerwähnt.
Music Bericht | verfasst 03.04.2013
The Doppelgangaz
Live am 30.3. im Crash in Freiburg
Nicht nur in ihren Texten leben The Doppelgangaz den Kult um ihre grotesken Alter Egos und ihren sarkastischen Humor aus, sie setzen ihr wahnwitziges Konzept auch konsequent auf der Bühne durch. Im beschaulichen Freiburg im Breisgau trafen die beiden Rapper zudem auf ein Publikum, die nicht regelmäßig mit Konzerten von dem besten, was die Subkulturen zu bieten haben, versorgt werden. Es war entsprechend dankbar und euphorisch. Und das völlig zu recht.
Music Kolumne | verfasst 27.03.2013
Aigners Inventur
März 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Justin Timberlake, DJ Koze und Function. Wie es Lil Wayne geht, welchen Masterplan Hit-Boy verfolgt, was Hildegard von Bingen und Keenan Milton gemeinsam haben und wer mit Ute in einer Doppelhaushälfte wohnt, erfahrt außerdem hier.
Music Essay | verfasst 26.03.2013
The Moving Still
Flatbush Zombies' »MRAZ«
Mit »The Moving Still« wollen wir Momenten Aufmerksamkeit schenken, die wir für besprechenswert halten. Nur ein Still aus einem Video oder einem Film dient dabei als Anstoß für einen Gedanken. Das Still als Bild, Geste, Metapher, Verweis. Die Flatbush Zombies zitieren mit MRAZ Spike Lee’s »Do The Right Thing« und schlagen die ästhetische Brücke vom New New York in die 80er Jahre.
Music Interview | verfasst 11.03.2013
DJ Day
Fast Food eher selten
Seit Kindesbeinen interessiert sich Damien Beedle aka DJ Day für Musik. Dabei ist er mit Vinyl aufgewachsen und es ist so für ihn das selbstverständliche Formate geworden. Inzwischen hat er sein Hobby zum Beruf gemacht, reist als DJ und Musiker um die Welt und hat soeben sein neues Album »Land of 1.000 Chances« veröffentlicht. Wir trafen ihn in Berlin zum Gespräch über die Magie der Schallplatte und die Schönheit von Musik.
Music Porträt | verfasst 07.03.2013
Gavlyn
Wissen, was man wert ist
Gavlyn hat 2012 mit »What I Do« einen veritablen YouTube-Hit abgeliefert. Als Folge dessen absolvierte sie Anfang 2013 ihre erste kleine Europa-Tournee, bei der sie sich auch der hiesigen Presse stellte. Wir trafen eine Künstlerin auf der Suche. Eine, die einen großen Vorteil gegenüber vielen hat, die älter und erfahrener sind als sie: Sie hat die Stimme, das Spotlight und sie weiß, was sie wert ist. Und: Sie hat keine Scheu davor, das auch zu zeigen.
Music Kolumne | verfasst 27.02.2013
Aigners Inventur
Februar 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Trus’me, Max D, Pusha T, Darkstar und JBG2. Was letzteres mit Lethal Weapon zu tun hat, wofür man eine Apotheke aufsuchen sollte, warum Thom Yorke nervt, wer Musik für den Schädel macht und ob A$AP Ferg ein Diplom hat, erfahrt ihr hier.
Music Interview | verfasst 19.02.2013
Murs & Fashawn
The Crucial Question
Murs und Fashawn repräsentieren zwei unterschiedliche Rap-Generationen aus Kalifornien. Murs, geboren 1978, leistete bereits 1996 seinen Beitrag zu den Living Legends. Fashawn, geboren 1988, veröffentliche seine erstes Mixtape erst in 2006. 2012 erschien das gemeinsame Album »This Generation«. Kürzlich, als sie durch Europa tourten, stellten wir ihnen eine Frage zu einer gemeinsamen Leidenschaft. Ja, nur eine Frage, kein Schnickschnack.
Music Bericht | verfasst 06.02.2013
Kendrick Lamar
Live am 1.2. in der C-Halle in Berlin
Freitag war endlich Berlin an der Reihe Kendrik Lamar zu empfangen. K.Dot. Mr. 2012. Die Fakten, dass sein Album »good kid, m.A.A.d city« gerade Gold gegangen ist und sein Konzert, weil ausverkauft, an einen größeren Ort verlegt werden musste, bereiteten nicht auf den Wahnsinn vor, der Lamar begleitet. Der Geschichtenerzähler ist nun der Messias aus Compton. Dass er vor einem anbetenden Publikum predigt, ist offensichtlich. Es ist die Botschaft, die unklar bleibt.
Music Kolumne | verfasst 01.02.2013
10 YRS of hhv.de in the Mix
Djeez
Im Rahmen unseres diesjährigen Jubiläums haben wir eine Mix-Reihe etabliert, in der DJs die Zeit seit der Gründung von hhv.de, im Jahre 2002, bis heute musikalisch Revue passieren lassen. Dieses Mal hat Djeez die Gelegenheit genutzt seine letzten 10 Jahre musikalisch nachzuzeichnen und dabei versucht Hip Hop, Drum N Bass, Dubstep, 2 Step und Techno schlüssig miteinander zu mischen.
Music Kolumne | verfasst 30.01.2013
Aigners Inventur
Januar 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Und weil der Dezember traditionell im Zeichen schmucker Best-Ofs für den Weihnachtsbaum steht und die Industrie den Januar traditionell verkatert angeht, gibt es dieses Mal das besprechenswerteste aus beiden Monaten. Heißt: A$AP Rocky, Chief Keef, Four Tet, Mushy, Yo La Tengo, Tocotronic, Haftbefehl, Toro Y Moi und und und…
Music Kolumne | verfasst 25.01.2013
10 YRS of hhv.de in the Mix
Timmi Handtrix
Im Rahmen unseres diesjährigen Jubiläums haben wir eine Mix-Reihe etabliert, in der DJs die Zeit seit der Gründung von hhv.de, im Jahre 2002, bis heute musikalisch Revue passieren lassen. Dieses Mal hat Timmi Handtrix die Gelegenheit genutzt die letzten 10 Jahre, die zugleich seine aktiven Jahre waren, musikalisch nachzuzeichnen und hat einen sehr persönlichen Mix zusammengestellt.
Music Porträt | verfasst 14.01.2013
Action Bronson
No Gimmicks!
Er ist der rappende Koch. Der Foodrapper. Der weiße Ghostface Killah. Der dauerbreite Bam-Bam-Bigelow-Verschnitt mit dem Rauschebart. Oberflächlich betrachtet geht Action Bronson als weiterer Vertreter der Spezies Gimmick-Rapper durch, die in erster Linie durch Nebensächlichkeiten glänzt. Wer aber binnen 3 Jahren zum Konsensrapper aufsteigt und sowohl Rap-Puristen als auch Tumblr-Kids zu seinen Shows lockt, muss mehr zu bieten haben als ein ausgefallenes Auftreten.
Music Essay | verfasst 10.12.2012
Australian Hip-Hop
Aufstieg des Down-Underground?
Spätestens seit die Möglichkeiten des Internets die Sub Genres und über den Globus zersplitterten Szenen vernetzen, drängen immer mehr Rapper aus Australien aus dem Down-Underground in die Welt. Mit Suff Daddy gibt es zudem einen Protagonisten, der die australische mit der deutschen Szene verbindet. Unser Autor aus Sydney beleuchtet die Szene und klärt die Frage nach dem Aufstieg des Down-Underground.
Music Kolumne | verfasst 05.12.2012
Aigners Inventur
November 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Captain Murphy, Roc Marciano, Karenn und Zombie Zombie. Wer außerdem wissen will, warum Legowelt Innenarchitekt werden könnte, was ein Erdbeerschnnitzel ist, warum Ital in Lukid einen Mentor finden könnte und Sigha falsche Versprechungen macht, darf hier weiterlesen.
Music Porträt | verfasst 04.12.2012
Lefto
Worldwide Everything
Als Lefto vor einigen Jahren auf Gilles Peterson beim Auflegen traf, hatte er mit dem Kopf des Worlwide Imperiums die perfekte Blaupause gefunden. Der DJ aus Belgien steht für einen Sound, der sich über Vielfältigkeit definiert, der Zusammenhänge finden will und Brechungen umarmt, weil in ihnen eine Selbstverortung aus einer äußeren Perspektive möglich ist. Wenn der Begriff der World Music noch irgendeine Gültigkeit hat, dann ist das, was Lefto vertritt, World Music
Art Porträt | verfasst 30.11.2012
Ronald Wimberly
Comics sind wie Hip Hop
Ronald Wimberly verschränkt in seinem Comic »Prince Of Cats« Shakespeare und Hip Hop auf besondere Art und Weise. Es ist eine Zusammenführung von zwei selten zusammen gedachten Dingen über die wir mit dem amerikanischen Zeichner sprechen konnten. »In dieser Analogie sind in Comics die geschriebenen Wörter die Turntables und die Zeichnungen die Rhymes des Emcees«, sagt er. Wir stellen ihn und sein Werk vor.
Music Interview | verfasst 26.11.2012
Roc Marciano
Habe die Ehre
Statt an der Ostküste residiert er inzwischen im sonnigen Westen und statt Fat Beats vertraut er nun auf die Geschicke von Decon Records, doch ansonsten setzt Roc Marciano bei seinem zweiten Soloalbum auf gewohnte Zutaten. Hypnotische Loops treffen auf eindringliche Straßenpoesie, »Reloaded« also. Wir luden den sonst so interviewscheuen MC und Producer zum Gespräch über die Herkunft, Remixes und Kooperationen.
Music Essay | verfasst 19.11.2012
Tools Of War
Respect Where It All Began
Die vier Elemente. Das Golden Age. In Diskussionen verkommen diese Erinnerungen beinahe zum nostalgischen Kitsch. Mit Tools Of War aus New York City gibt es seit Mitte der 1990er Jahre eine kleine Institution, die versucht, die Lücke zwischen legendärer Vergangenheit und Mainstream-Gegenwart zu schließen. Tools Of War steht ganz in der Tradition des HipHop, »in dem es verschiedene Tools gibt, um sich zu behaupten – mit Plattenspieler, Mikro, Graffiti etc.«
Art Interview | verfasst 09.11.2012
Geordie Wood
Auge in Auge mit dem Betrachter
Der 27-jährige, in Boston geborene und in Brooklyn lebende Fotograf Geordie Wood Verfechter der traditionellen Fotografie. Er vermeidet alles Trendige und Überflüssige bei seinen Aufnahmen. Dennoch sind seine Motive stark mit dem Moment verbunden. Dieser Clash gibt seinen Fotografien Kanten, die sie in einer Branche, die schon zu viele Porträts mit lässig gegen Backsteinmauern gelehnten Musikern gesehen hat, hervorheben.
Music Bericht | verfasst 05.11.2012
Death Grips
Live am 1.11. im Festsaal Kreuzberg
Death Grips liefern im Festsaal Kreuzberg eine Performance, bei der jeder einzelne auf sich selbst zurückgeworfen scheint. Es ist ein Drahtseilakt zwischen Sich-Entziehen und Hinweggerissen-Werden. Hier und nicht zwischen Grime, Punk, Hardcore und Hip Hop verläuft die Grenze, die Death Grips aufmachen. An dieser Grenze zu balancieren und ihre Abgründigkeit tief auszukosten sind sie angetreten und haben es dabei zur Virtuosität gebracht.
Music Kolumne | verfasst 31.10.2012
Aigners Inventur
Oktober 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Kendrick Lamar, Bat For Lashes, Andy Stott und Daphni. Wer außerdem wissen will, wer die Haare schön hat, warum Brother Ali nicht Prediger werden sollte und was Bypass-Operationen mit Kriegsrhetorik zu tun haben, darf hier weiterlesen.
Music Bericht | verfasst 23.10.2012
10 YRS MPM & hhv.de Party
Live am 4.10. im Festsaal Kreuzberg in Berlin
Hip-Hop. Aus der Wiege des Jazz entsprungen, vom Funk der Siebziger erzogen und mit dem Discosound der Achtziger großgeworden, ist aus dem ehemals reudigen, nur in amerikanischen Ghettos anzutreffenden Straßenköter eine globale Gattung hervorgegangen. Zwei hiesige Beteiligte, deren Namen heutzutage kaum mehr wegzudenken sind, feierten am 4.10. ihren Geburtstag und zeigten uns die Vielzahl der Gesichter, die ihr Wiegenkind im Repertoire hat.
Film Interview | verfasst 22.10.2012
Network Awesome
Library Meets Mixtape
Ob Hommage an die Beastie Boys, japanisches Art House Cinema, Warhol oder Godzilla: Network Awesome kuratiert die unüberschaubare YouTube-Welt tagtäglich und produziert mit ihren Video Shows zeitgemäßes Fernsehen. Wir präsentieren euch das Beste der aktuellen Hip Hop Week und haben den ersten Tag zum Anlass genommen mit Gründer Jason Forrest zu sprechen. Außerdem gibt’s die ersten beiden Empfehlungen des Tages: Eine J Dilla Collection und den Klassiker »Breakin’«
Music Interview | verfasst 17.10.2012
Brother Ali
»The Truth Is Here«
Brother Ali ist Albino. Durch die Ausgrenzung fand der Rapper zum Islam. Im Interview erzählt er, weshalb man Kritiker und Humanist sein muss, um ein Moslem zu sein. Er erklärt, warum der Islam in der westlichen Welt falsch verstanden wird und welche Message er für sein vorrangig weißes und privilegiertes Publikum hat. Er räumt mit dem Vorurteil auf, dass Musik verboten ist im Islam und wie das mit dem Auslegen des Koran so funktioniert.
Music Bericht | verfasst 16.10.2012
Madlib & J Rocc
Live am 11.10. im Festsaal Kreuzberg
Es ist schwer zu sagen, was schief laufen muss, wenn man in einem bis zum Anschlag gefüllten Festsaal Kreuzberg einer hiphop-affinen Meute Madlib vorsetzt und eigentlich nichts passiert. Was doch eine self-fulfilling prophecy eines energetischen Ausbruchs sein müsste, ist am Ende vor allem eine ziemlich träge Veranstaltung. J Rocc rettet dann doch irgendwie Madlib und man bekommt eine Idee davon, wie der Abend hätte aussehen können.
Music Liste | verfasst 15.10.2012
Rappers aged 25 and under
10 Favourites - Special
Eine kontinuierliche Welle junger Leute, von denen die meisten noch nicht einmal in dem Alter sind, um in den USA legal ein Bier zu bestellen, gestalten derzeit die Hip Hop-Landschaft. Während die Zukunft in anderen Gebieten der Künste fatal aussieht, beweisen sie, dass der amerikanische Traum vielleicht immer noch existiert. Hier ist eine Liste junger Rapper, deren einzigartiger Stil und deren unvergleichliche Einstellung die Richtung des Hip Hop heute bestimmt.
Music Porträt | verfasst 11.10.2012
The Doppelgangaz
Spread the Doppel Gospel
»The Doppelgangaz«, »The Ghastly Duo«, »The Groggy Pack« – so kreativ wie ihre selbstbetitelten Namensgebungen ist auch der exzentrische Kult, den die beiden Jungs aus New York um ihre Personen aufziehen. Doch neben dem exotischem Repertoire an Ego-Persiflagen wie dem »Black Cloak Lifestyle«, dem »Sharking«,und dem stetigen roten Faden der Ironie, sollte man auf gar keinen Fall ihre hochqualitative Musik vergessen.
Music Kolumne | verfasst 02.10.2012
Aigners Inventur
September 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: The XX, Flying Lotus, Xavas, Mala und Robert Hood. Wer außerdem wissen will, wie K.I.Z. in der Vorschule waren, warum man das neue DMX-Album hundertfach kaufen sollte, wer besonders engagierten Wortsport betreibt und warum Techno Primitivismus ein Muss ist, sollte hier weiterlesen.
Music Kolumne | verfasst 05.09.2012
Aigners Inventur
August 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Azealia Banks, Alchemist, Jessie Ware, Max Herre, Rick Ross, Four Tet, Teengirl Fantasy und Shed.Wer der Zeitlupen-Burial ist, was Oddisee mit Pommes zu tun hat, warum keiner mehr Feist hört und wieso sich Animal Collective keinen Gefallen getan haben, erfahrt ihr hier.
Music Kolumne | verfasst 24.08.2012
Entweder oder
Entscheider: Kid Simius
An der Seite von Marsimoto ist der spanische Digital-Musiker und DJ mit Gitarre ins Bewusstsein der Clubmusik-Connaisseure gerückt. Der hyperaktive Wahl-Berliner verfolgt jedoch auch Solo-Ambition und impft der Laptop-Musik auch live neue Leidenschaft ein. Für den Weg zum Erfolg bedarf es einiger wichtiger Entscheidungen. Die hier und heute nun getroffen werden sollten. Viel zeit zum Überlegen gibt es dabei nicht.
Music Bericht | verfasst 21.08.2012
Odd Future Wolf Gang Kill Them All
Live am 20.8. im Huxleys in Berlin
Das Los Angeles Hip Hop-Kollektiv Odd Future Wolf Gang Kill Them All war am Montag wieder zu Gast in Berlin. Mit ihrer Show zeigen sie, dass wenn Hodgy Beats, Domo Genesis, Jasper Dolphin, Tyler the Creator, Mike G, Left Brain und Taco sich selbst unterhalten fühlen, sie auch das Publikum wunderbar unterhalten können. Der Wahnsinn hat dabei System und ist unaufhaltsam. Das Chaos ist das alles verbindende Prinzip.
Music Interview | verfasst 09.08.2012
Big K.R.I.T.
»Life is leaving the comfort zone«
Big K.R.I.T. ist der am wenigsten künstliche Hype des Jahres. Der Rapper aus Mississippi verleiht den trockenen 808s des Südens wieder Wärme und Soul. 2010 begann sein Aufstieg, der ihn schnell zu Def Jam nach New York führte, wo Ex-G-Unit-Chef Sha Money XL ihn unter seine Fittiche nahm. Die beiden Mixtapes »K.R.I.T. Wuz Here« und »Return of 4Eva« wurden bejubelt und mit »Live from the Underground« rappte er sich 2012 bis zu Conan O‘Brien.
Music Porträt | verfasst 01.08.2012
Kitty Pryde & Glass Popcorn
Ein viel geklickter Witz
Sie sind jung, verpickelt und pfeifen auf die Rap-Kultur: Kitty Pryde und Glass Popcorn sind trotzdem mit ihren Videos schneller durch das Internet geschossen als ein Katzenvideo. Unser Autor ist der Frage nachgegangen: Was macht den Reiz solcher Internet-Sensationen aus? Auf der Suche nach der Antwort stößt er auf Lolita, Lil B aber auch Lil Bow Wow und Kriss Kross und merkt: Internet changed the Rap-Superstar.
Music Kolumne | verfasst 26.07.2012
10 YRS of hhv.de in the Mix
DJ Scientist
Im Rahmen unseres diesjährigen Jubiläums möchten wir eine DJ Mix-Reihe etablieren, in der wir die Zeit seit der Gründung von hhv.de im Jahre 2002 bis heute musikalisch Revue passieren lassen wollen. Den Anfang macht DJ Scientist. Die Aufgabe bestand darin, jeweils einen Track pro Jahr zu spielen und die Stücke in chronologischer Abfolge aneinanderzureihen. Das Scientist hierfür der perfekte Mann war, war uns nicht allein durch seine Mitarbeit bei »Rap History« klar.
Music Kolumne | verfasst 25.07.2012
Aigners Inventur
Juni & Juli 2012
Letzten Monat im wohlverdienten Urlaub holt unsere Kolumnist vom Dienst das Verpasste nach und setzt sich mit der Veröffentlichungsflut, die die letzten beiden Monate brachten, auseinander. Wer die Retro-Platte des Sommers gemacht hat erfahrt ihr hier, warum Channel Orange überbewertet wird auch und warum man mit Nas nicht immer so streng sein sollte sowieso. Außerdem dabei: J Dilla, Clams Casino, El-P, Laurel Halo, Cooly G, Big Strick undundund.
Music Bericht | verfasst 19.07.2012
Hilltop Hoods
Live am 18.7. im Festsaal Kreuzberg in Berlin
Wenn ein Künstler es schafft, sogar die letzten Zuschauer am Rand dazu zu bringen sich leidenschaftlich zu seiner Performance zu bewegen, weiß er wie ein Live – Auftritt funktioniert! Die australische Rap Crew Hilltop Hoods um MC Pressure und Suffa MC, war am vergangenen Mittwoch, den 18.7, im Festsaal Kreuzberg und hat mit einer unfassbar energiegeladenen Show, das Wort Entertainment für diese Nacht neu definiert
Music Interview | verfasst 13.07.2012
Aesop Rock
»If I Can Do It, I'll Do It«
Ian Bavitz aka Aesop Rock gehört seit 15 Jahren zur Speerspitze eines alternativen Hip Hops, der wortreich und komplex vor allem die lyrische Seite des Raps in den Mittelpunkt stellt. Als Produzent zeichnet sich Ian Bavitz für zahlreiche Produktionen und Kollaborationen verantwortlich. Wir sprachen mit ihm über das Herzstück seiner Produktion, die Abstraktheit seiner Lyrics und warum er im Trailer zu »Skelethon« eine tote Katze durch New York schleift.
Music Interview | verfasst 09.07.2012
Masta Ace
»Es war definitiv eine Art Therapie«
Ganze acht Jahre nach »A Long Hot Summer« kommt Masta Ace mit einem neuen Soloalbum daher. Es heißt »MA Doom: Son Of Yvonne«. Ein Titel, der ohne Umschweife auf die wichtigsten Bezugsquellen verweist. Denn das Album bedient sich musikalisch aus der Archivatenkammer von MF Doom und thematisiert inhaltlich die Jugend von Masta Ace in den 1970er Jahren. Es ist, ohne Umschweife, schlicht eine Ode an die eigene Mutter.
Music Bericht | verfasst 05.07.2012
Erykah Badu
Live am 2.7.2012 beim Tollwood in München
Die Cannabinoids legen den ganzen Abend einen unglaublichen Sound vor, der aus Soul, Funk und Hiphop gleichermaßen besteht. »On & On« verliert etwa jegliche Ruhe und wird zu einem motherfunkin‘ Monster, das alles verschlingt. Die Gewalt über diese Kräfte hat nur die Königin, die Königin des Souls: Miss Erykah Badu. Beim Konzert ist es voll, drückend und warm und dennoch sorgt es bei unserem Autoren für ein Erweckungserlebnis: Das Konzert seines Lebens.
Music Kolumne | verfasst 26.06.2012
Keine halben Sätze
Proband: Doseone
Wir geben den Anfang des Satzes vor, unsere Interviewpartner ergänzen diesen dann in ihrem Sinne. Diesmaliger Proband: Doseone, Jahrgang: 1977, Aufgewachsen in: Idaho, lebt in: Ohio, Leistung: Hat Anticon gegründet und den nasalen Sprechgesang durch Vehemenz populär gemacht. Lässt noch immer alle, die von Next School sprechen, furchtbar alt aussehen. Soeben ist sein achtes Soloalbum »G Is For Deep« erschienen
Music Porträt | verfasst 20.06.2012
THEEsatisfaction
Nicht mehr zu stoppen
Sie lieben die Musik von ESG, lesen Afro-Science-Fiction-Romane, haben ein Faible für verrückte Kunst und erklären sich selbst zu »Empresses of Time« aus eine vorägyptischen Dynastie. Mit THEEsatisfaction kommt aus dem Umfeld von Shabazz Palaces ein weiterer toller HipHop-Act. Der murmelnde Bewusstseinstrom von »AwE NaturalE«, ihrem im April erschienen Debütalbum, ist sicher nur das Sprungbrett zum großen Ziel dieses Paares.
Music Bericht | verfasst 18.06.2012
A$AP Rocky
Live am 14.6. im Festsaal Kreuzberg in Berlin
Mit A$AP Rocky gab sich am vergangenen Donnerstag einer der gehyptesten Rap-Künstler der vergangenen Monate in Berlin die Ehre. Was unser Reporter im Festsaal Kreuzberg beobachtete, war eine Jam der Extraklasse, in der A$AP Rocky und seine Gang auf der Bühne ein regelrechtes Feuerwerk abbrannten. Dort ging es zu wie heutzutage nur noch bei Deichkind oder Frittenbude – die Menschen rasteten komplett aus.
Music Kolumne | verfasst 13.06.2012
High 5
Rap-Songs über Alkoholgenuss - Ausgewählt von Suff Daddy
Dieser Tage serviert uns Suff Daddy neuesten Stoff aus seiner Prenzlauer Berger Schnapsbrennerei. Neben dem süffig, würzigen Projekt Pils Daddy, mit den Saufkumpanen von Pilskills, wird dabei auch das hochprozentige »Suff Sells«’ von den Suff-Connaisseuren freudig erwartet. Welche Rap-Spirituosen der Beat-Destillateur daneben noch für einen gelungenen Absturz empfiehlt, erfahrt ihr an dieser Stelle. Wir sagen mal: Prost!
Music Porträt | verfasst 13.06.2012
El-P
Schippe obendrauf
Rap-Legende El-P ist zurück mit einem neuen Album, der ersten richtigen LP seit »I’ll Sleep When You’re Dead« von vor fünf Jahren. Seit dem ist einiges passiert: Sein Label Definitive Jux gibt’s nicht mehr und El-P zieht sich längst nicht aufs Altenteil zurück, produziert für Rakaa Iriscience bis Killer Mike und schraubt nebenbei an eigenen Songs. Die sind gut wie eh. Oder vielleicht sogar noch ein bisschen besser.
Music Kolumne | verfasst 06.06.2012
Zwölf Zehner
Mai 2012
Willkommen im Juni. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Mai musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats. Zwölf Zehner seziert monatlich den Musikmarkt, blickt über den Tellerrand und konzentriert sich auf die Tracks, die im Mai offiziell einen digitalen oder physischen Releasetermin erblickt haben. Die Ausnahme bestätigt die Regel. Es geht nicht anders.
Music Porträt | verfasst 23.05.2012
O.C.
Still Diggin
Nach einigen eher mittelmäßigen Releases ist der New Yorker Rapper O.C. zurück in der Spur. Zusammen mit Apollo Brown hat er gerade ein hörenswertes Album veröffentlicht und auch sonst gibt’s einige Neuigkeiten. Wie es um ein neues Material der Diggin In the Crates-Crew bestellt ist und was er von Aphroes Reminiszenz an seinen Klassiker »Time’s Up« hält, hat der Enddreißiger unserem Autor Benjamin Mächler erzählt.
Music Kolumne | verfasst 23.05.2012
Aigners Inventur
Mai 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Killer Mike & El-P, Jadakiss, Blockhead, Shackleton, Lone, Beach House und Kindness. Wer außerdem auf sympathischen Narzissmus, hyperaktiven Glitchelectroposthoprave, vernbelten Juke und latente Schizophrenie steht, sollte weiterlesen.
Music Kolumne | verfasst 03.05.2012
Zwölf Zehner
April 2012
Willkommen im Mai. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den April musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats. Zwölf Zehner seziert monatlich den Musikmarkt, blickt über den Tellerrand und konzentriert sich auf die Tracks, die im April offiziell einen digitalen oder physischen Releasetermin erblickt haben. Die Ausnahme bestätigt die Regel. Es geht nicht anders.
Music Kolumne | verfasst 25.04.2012
Aigners Inventur
April 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Actress, OFWGKTA, Aphroe, Dean Blunt & Inga Copeland, Mi Ami, Lee Hazlewood und Dream 2 Science. Wer außerdem auf liebenswürdige Pärchen, Larry Heard, die Premo-Snare, die Drive-Ästhetik und Castinshowpornographie steht, sollte weiterlesen.
Books Interview | verfasst 23.04.2012
Waxpoetics
10 Jahre, 50 Ausgaben
Seit seiner Gründung im Jahre 2001 ist Waxpoetics sukzessive zu einem angesehenen und kompromisslosen Magazin herangewachsen. Im Hip Hop verwurzelt, versucht die Zeitschrift die Kultur der »afrikanischen Diaspora« zu dokumentieren. Das zehnjährige Jubiläum manifestiert einen bedeutenden Wendepunkt, der die nächsten Dekaden im gnadenlosen Medienbusiness sichern soll. Wir sprachen mit dem Chefredakteur Andre Torres.
Music Liste | verfasst 23.04.2012
Fid Mella
DJ Charts (+ Exklusivtrack)
Vom geschätzten Kollegen Aigner mal als der Just Blaze Wiens bezeichnet, haben wir mit Fid Mella heute einen spannenden Ausnahmekünstler, der uns Einblick in seine Faves gibt. Bevor wir uns den Tracks widmen, die ihn momentan am meisten inspirieren, möchten wir euch noch exklusiv sein jüngstes eigenes Baby präsentieren, das soeben das Licht der Welt erblickt hat und auf den Namen »Olawontis« hört – enjoy!
Music Interview | verfasst 16.04.2012
Geoff Barrow
»Man muss sich ständig weiter pushen«
Geoff Barrow ist ein nimmermüder Tausendsassa. Im Augenblick sieht sich der DJ und Produzent von Portishead der Herausforderung entgegengestellt, 3 Alben in 3 Monaten zu veröffentlichen. Den Anfang macht sein Projekt Quakers. Dabei handelt es sich um nicht weniger als eine Hip Hop-Kombo mit 35 Künstlern, wobei der Kern aus den drei Produzenten 7STU7, Katalyst und eben ihm besteht. Wir trafen ihn zum Gespräch.
Music Porträt | verfasst 13.04.2012
Homeboy Sandman
Raus aus der Komfortzone
Er kann kein Instrument spielen und sieht sich dennoch als Vollblutmusiker. – Darin liegt der Schlüssel zum Verständnis der Musik von Homeboy Sandman. Er nennt sich selbst einen Vokalisten auf der Suche nach immer neuen Rhythmen, Wortspielen und Stimmungen. Stones Throw findet, dass ihm das ganz gut gelingt und hat ihn gesignt. Im April erschien die »Chimera EP« und im Sommer folgt das Album »First Of The Living Breed«. Wir stellen euch den New Yorker vor.
Music Interview | verfasst 30.03.2012
First Serve
Wer bin ich und wenn ja wie viele?
Wer hinter First Serve steckt, war eigentlich immer klar. Und dennoch: Deen Whiter und Jacob »Pop Life« Barrow ziehen die Maskerade durch. Ähnlichkeiten mit De La Soul sind rein zufällig. Welche Wendungen die Geschichte sonst noch so bereits hält, erfuhren wir im Interview, bei dem direkte Fragen nach De La Soul tabu waren. Das machte aber nichts, denn am Ende ging es wie immer um den wahren Kern von Hip Hop.
Music Interview | verfasst 29.03.2012
Demograffics
»I kann eh net guat deutsch, waßt?«
Die Demograffics aus Regensburg veröffentlichen in diesen Tagen ihr zweites Album. Nach dem ihr Erstling »Butter« getauft wurde, heißt das neue Werk folgerichtig »Cheese«. Doch wehe dem, der ein Konzept dahinter vermutet. Das Duo agiert eher aus dem Bauch heraus. Doch das ist nicht die einzige Besonderheit der zwei. Ein Gespräch mit Maniac und DJ Rufflow über Butter, Käse und den Gebrauch der englischen Sprache.
Music Kolumne | verfasst 21.03.2012
Aigners Inventur
März 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Motrip, Michael Kiwanuka, Lee Fields, Julia Holter, Grimes, die Burrell Brothers, Soko, DJ Cam und Ital. Wer außerdem ein Album gemacht hat, das klingt, als hätte E40 1996 ein Album mit Group Home aufgenommen, könnt ihr auch hier erfahren.
Music Bericht | verfasst 08.03.2012
Talib Kweli
Live am 7.3. im E-Werk in Erlangen
In Erlangen gab Talib Kweli eines seiner routinierten Konzerte, bei denen man den New Yorker MC in diesen Tagen auf Tour durch Deutschland erleben kann. Auf das Überraschende, den Moment, wo die Dinge aus dem Rahmen fallen, wartet man allerdings vergebens, befindet unser Rezensent Björn Bischoff und kann seine Enttäuschung darüber nicht verbergen. Ein bisschen mehr Wagnis, hätte man schon verlangen können.
Music Kolumne | verfasst 28.02.2012
Entweder Oder
Entscheider: Dilated Peoples
Soeben haben die Dilated Peoples eine kleine Clubtour durch hiesige Gefilde beendet. So waren Evidence, Rakaa Iriscience und DJ Babu mal wieder gemeinsam auf einer Bühne zu bewundern. Und auch hinter der Bühne machten sie eine gute Figur und präsentierten sich als eingespieltes Team. Keine schlechten Vorraussetzungen für ihr im Herbst erscheinendes Album »Direkctors of Photography«. Wir haben den drei Kaliforniern ein paar Entscheidungsfragen gestellt.
Music Porträt | verfasst 27.02.2012
Speech Debelle
Halb Popstar, halb Rowdy
Sie hatte mit ihrem Debüt vor drei Jahren den Mercury Prize gewonnen. Doch statt mit Großbritanniens wichtigsten Musikpreis in der Tasche den großen Erfolg zu suchen, ist Speech Debelle erst einmal in der Versenkung verschwunden. »Du lernst aus der Erfahrung«, gibt sie zu Protokoll und ist nun mit einer neuen, musikalisch und textlich reiferen Platte zurückgekehrt, die sie als ernsthafte, innerlich bewegte Künstlerin zeigt.
Music Interview | verfasst 24.02.2012
Pete Philly
»Ich habe wirklich singen gelernt«
Nach der Trennung von Produzent Perquisite hat Pete Philly seine Stimme zu einem eigenen Instrument weiterentwickelt. Er verbindet organische Stimmensounds mit elektronischen Instrumenten, die er dann wiederum mit Band auf die Bühne bringt. Mit neuem Label, seinem US-Management und seinem aktuellen Album »One« im Rücken geht es für den sprach- und sprech- und klangverliebten Niederländer in den nächsten Monate auf Tour durch Europa und die Staaten.
Music Interview | verfasst 20.02.2012
Chiddy Bang
Bangster's Paradise
Unumstößliche Regelwerke und eng gezurrte Grenzen waren noch nie der richtige Dünger für Kunst. Das ist auch im Rap nicht anders. Folgerichtig also, dass Chiddy Bang ihr entfesseltes und entfesselndes Liedgut dermaßen freigeistig angelegt haben, dass mit ihrem fortschrittlichen Soundentwurf aus altgedienter HipHop-Tradition und seiner zeitgemäßen Übersetzung etwas entstanden ist, auf das sich nicht nur die üblichen Verdächtigen einigen können.
Music Interview | verfasst 08.02.2012
Lord Finesse
Digger With Attitude
Lord Finesse ist vor allem bekannt als Produzent und DJ von Digging in the Crates (DITC) und dafür die Tradition des Samplens und Aufspürens alter Schallplatten am Leben zu erhalten. Der Fachmann nennt diese Tätigkeit »(Beat-)Digging«. Im Telefoninterview teilte er uns seine Ansicht zu einigen aktuellen, aber auch generellen Aspekten des Diggings mit: Internet, DJ Software und Urheberrechte. Auch seine zwei aktuellen Digging-Projekte finden Erwähnung.
Music Bericht | verfasst 07.02.2012
Lauryn Hill
Live am 26.1. im Tempodrom in Berlin
Lauryn Hill betritt das erste Mal nach fast 13 Jahren wieder eine Berliner Konzertbühne. Doch viele ihrer Fans hätten sich das Wiedersehen anders vorgestellt. Eine Rückbesinnung zu der stärksten Phase ihres Schaffens im letzten Drittel des Konzertes stimmte versöhnlich. Werbung in eigener Sache war das aber nicht. Natürlich hat die Frau das Zeug für ein Comback. Doch wie könnte ein Zukunftsmodell für Lauryn Hill aussehen?
Music Porträt | verfasst 31.01.2012
Midiflash
»Think global, act local«
»Vom stillen Münchner Kämmerlein raus in die weite Hip-Hop Welt« – das ist das Motto des Münchner Produzenten-Teams Midiflash, bestehend aus Robstar und LowDown. Deren erstes Free-Mixtape Pleased To Beat You erscheint am 31.1. mit freundlicher Unterstützung vom hhv.de mag und fährt mit den Gästen The Society Of Invisibles, Morlockk Dilemma, J-Spliff, den Antihelden, Black Tiger und vielen weiteren ein internationales Underground-Rap Star-Ensemble auf.
Music Porträt | verfasst 25.01.2012
The Funk League
Moderne Traditionalisten
Das noch junge Produzenten-Duo The Funk League, bestehend aus DJ Suspect und Hugo »Jackson« Jazz, aus Paris steht für einen Sound, den viele schon für ausgestorben erklärten: rohen, dreckigen und Funk-infizierten Hip-Hop. Ihr Debüt-Album, fährt ein New Yorker Golden Era All-Star Line-Up auf, das nicht nur den Oldschool-Heads Tränen in die Augen treiben dürfte. Mit momentanen Retro-Hypes wollen die zwei aber nichts zu tun haben.
Music Interview | verfasst 05.01.2012
Exile
»Es begann mit zwei Kassettendecks«
Der in Kalifornien aufgewachsene Alec Manfredi gehört mit einigen wenigen Mitstreitern zu den besten MPC Drummern der Welt. Unter dem Namen Exile produzierte er zahllose Beats und kollaborierte mit Künstlern wie Slum Village, Aloe Blacc und Blu. Er tourt gemeinsam mit DJ Day und seine MPC durch die Welt und kreiert Musik, die in allen Genres zu Hause ist: schön, ungerade und versetzt. Ein Pionier der Beatszene von Los Angeles.
Music Interview | verfasst 29.12.2011
Afrika Bambaataa
»Die Musikindustrie dreht immer mehr durch«
Über Afrika Bambaataa müssen nicht mehr viele Worte verloren werden: Der Mann ist eine Ikone des Hip Hop, und rief unter genau diesem Begriff vor etwas mehr als 30 Jahren eine Bewegung ins Leben, die die Welt grundlegend verändern sollte und legte sogleich klar fest, worum es hierbei gehen sollte. Nun war er für einige Auftritte in Europa und da wurde uns eine exklusive Privataudienz beim Godfather of Hip Hop gewährt.
Music Interview | verfasst 01.12.2011
Ugly Duckling
»Nach der Tour ist vor der Tour«
Ugly Duckling rocken wirklich jedes Kaff. Weltweit. Rund um die Uhr. Und die Fans des Trios aus Long Beach, Kalifornien danken es ihnen mit regelmäßigem Erscheinen zu Konzerten. Als Ugly Duckling 1993 als Außenseiter an der Westküste anfingen, konnte niemand ahnen, dass 18 Jahre später jeder Szenekenner diese oldschooligen Sample-Nerds kennt, die zuletzt mit neuem Album im Gepäck in 51 Tagen durch 45 Tourstädte in Europa gerast sind. Wir trafen sie zum Gespräch.
Music Bericht | verfasst 29.11.2011
Ghostpoet
Live am 27.11. im Desi in Nürnberg
Ghostpoet ist einer der Newcomer des Jahres. Seine Musik, seine Texte, seine Aura nehmen den Zuhörer unweigerlich in Beschlag. Minimalistisch schieben sich die Melodien unter die pulsierenden Rhythmen und erzeugen einen Sog. In diesen Tagen tourte der Brite mit Laptop, Schlagzeuger und Gitarristen im Handgepäck durch deutsche Gefilde und machte am vergangenen Sonntag in Nürnberg halt. Wir haben uns das mal für euch angesehen.
Music Interview | verfasst 21.11.2011
Elzhi
»Im Hip Hop sind Cover selten«
An einen Klassiker wie Nas’ Illmatic muss man sich erst einmal heranwagen. Nicht, dass Elzhi hierfür der falsche wäre: Als Veteran der Detroiter HipHop-Szene und langjähriges Mitglied von Slum Village hat er sich seine Lorbeeren längst verdient. Und Elmatic wurde gefeiert wie kaum ein anderer Release in diesem Jahr. Grund genug, damit auf eine ausgedehnte Deutschlandtour zu gehen, in Rahmen derer wir mit Elzhi über seine aktuellen Arbeiten sprechen konnten.
Music Kolumne | verfasst 18.11.2011
Entweder Oder
Entscheider: DJ Illegal of Snowgoons
Spätestens seit dem Album German Lugers aus dem Jahr 2007 stehen die Snowgoons für opulente Produktionen Made in Germany und haben für das Who-is-Who des amerikanischen Undergrounds produziert: Sean Price, Raekwon, Afu-Ra, Chief Kamachi, Jus Allah, O.C. sind da nur einige Namen. Jetzt steht ein Kollabo-Album mit Reef The Lost Cauze an. Für uns Grund genug Manuel Ruckerto aka DJ Illegal und Mitglied des Produzentenkollektivs zum Gespräch zu bitten.
Music Bericht | verfasst 14.11.2011
Elzhi
Live am 10.11. im Backstage in München
Nicht sehr viele Gäste haben sich am vergangenen Donnerstag ins Münchener Backstage begeben. Die Anwesenden erlebten eine Lektion in gutem Hip Hop und eines der Konzerthighlights des Jahres. Mit Liveband im Rücken und DJ Houseshoes an den Plattenspielern brannte der Detroiter MC Elzhi ein wahres Feuerwerk an eigenen und fremden Klassikern ab. Es war ein detailverliebtes Jonglieren mit der musikalischen Vergangenheit.
Music Interview | verfasst 09.11.2011
Peanut Butter Wolf
»Am Ende des Tages ist alles nur Musik«
Vor genau 15 Jahren hat Chris Manak (aka Peanut Butter Wolf) Stones Throw Records gegründet, zu einer Zeit als Hip Hop so kalkuliert und vorhersehbar war wie nie zuvor und DJ Shadow proklamierte: Why Hip-Hop sucks in ’96? Anderthalb Dekaden später ist Stones Throw zu einer Qualitätsmarke avanciert, mit einem Programm, das Hip Hop zwar stets im Herzen trägt, aber längst nicht darauf beschränkt ist. Wir trafen Peanut Butter Wolf zum Gespräch.
Music Interview | verfasst 07.11.2011
Onra
»Bei mir kommt alles vom Hip Hop«
Der französische Beatmaker Onra hat in den letzten Jahren mit seinen Konzeptalben viel Aufmerksamkeit in den eigenen Kreisen auf sich gezogen hat. Stilistisch wechselte er dabei zwischen Hip Hop, Funk, Soul, asiatischen Samples und 80er-Jahre-Pop hin und her. Mit uns spricht er über seine Arbeitsweise, seine musikalischen Inspirationen und blickt zurück auf sein Debüt Tribute, dass er 2006 zusammen mit Quetzal veröffentlicht hat.
Music Interview | verfasst 31.10.2011
MED
»Keine langen Unterbrechungen mehr«
M.E.D. ist eines der Urgesteine im Stones-Throw-Kollektiv. Nach seinem gefeierten und dennoch späten Debüt Push Comes To Shove im Jahre 2005, folgt diese Tage nun endlich sein von vielen sehnsüchtig erwartetes Album Classic. Im Interview plaudert M.E.D. ein wenig aus dem Nähkästchen, erzählt von den frühen Tagen in Oxnard, über Stones Throw und Madlib, sowie seine Kollaboration mit Odd Future’s Hodgy Beats.
Music Porträt | verfasst 26.10.2011
9th Wonder
Positiver Einfluss durch Soul
Nach Phonte hat auch der zweite Little Brother in diesen Tagen ein Soloalbum draußen. 9th Wonder muss man dem geneigten HipHop-Hörer wohl kaum noch vorstellen. Wer sich für Produktion für Destiny’s Child, Mary J. Blige oder De La Soul verantwortlicht zeigt, wer mit Buckshot, Skyzoo, Jean Grae, Murs oder David Banner kollaborierte, der hat seine Hörerschaft längst gefunden. Ein zwei Worte verlieren wollen wir aber trotzdem.
Music Porträt | verfasst 20.10.2011
Roots Manuva
Auf der Suche nach dem perfekten Bass
Roots Manuva ist einer der konstantesten und experimentellsten HipHop-Künstler von der britischen Insel. Sein stetiger Antrieb: Er ist auf der Suche nach dem perfekten Bass. Nun liegt ein neues Album vor, bei dem der inzwischen 39-jährige nun auch selbst Basspassagen beisteuert, um seinen Idealvorstellungen noch ein bisschen näher zu kommen. 4everevolution ist nicht sein radikalstes Album, aber weiterhin auf hohem Niveau.
Art Kolumne | verfasst 11.10.2011
Yaneqdoten
Aufbau West!
Yaneq hat Probleme mit der Ost-Berliner Polizei und stolpert darüber in ein anekdotenreiches Sinnieren über das deutsche-deutsche Verhältnis zweiundzwanzig Jahre nach dem Mauerfall. Es ist der sechste Teil einer Kolumne, die monatlich über die guten Menschen in den Clubs und auf den Partys, den Künstlern auf ihren Eröffnungen und all den schönen Frauen aus dieser friedlichen, urbanen Welt berichtet.
Music Kolumne | verfasst 10.10.2011
High 5
Rhymesayers' finest - Ausgewählt von Evidence
Als Evidence vor gut zwei Jahren sein Signing auf Rhymesayers Entertainment bekannt gab, konnte man durchaus von einer amtlichen Überraschung sprechen. Bis auf einen Gastvers von Slug auf Evs The Weatherman LP kreuzten sich die Wege des Dilated-MCs mit dem Label aus Minnesota bis dato eher sporadisch. Das hat sich inzwischen geändert. Doch wie gut kennt sich Michael Perretta eigentlich im Katalog seiner neuen Labelheimat aus? Wir fragten nach…
Music Porträt | verfasst 27.09.2011
Phonte
Das Multitalent
Phonte kann alles: Singen, Rappen, Produzieren, Dichten. Und das alles sogar auf erstaunlich hohem Niveau. Nun, nach einer Dekade als zweiter und dritter Teil von Little Brother, erscheint sein erstes Soloalbum Charity Starts At Home. Doch statt den Alleingang zu wagen, sucht er auch hier eigentlich nur wieder die Gemeinschaft. Mit seinem langjährigen Weggefährten 9th Wonder zumindest scheint er zumindest wieder ausgesöhnt.
Music Kolumne | verfasst 23.09.2011
Keine halben Sätze
Proband: Sepalot
Wir geben den Anfang des Satzes vor, unser Interviewpartner ergänzt diesen dann in seinem Sinne. Diesmaliger Proband: Sepalot, DJ, Produzent und langjähriges Fünftel vom Blumentopf, Geburtsjahr: 1974, Geburtsort: Neumünster, lebt in: München, Leistung: Hat akustischen Futurismus in den klassischen BoomBap-Sound gebracht. Anlass: ein neues Soloalbum namens Chasing Clouds, das u.a. Fashawn, Buff1 und Ladi6 als Gäste begrüßt.
Music Bericht | verfasst 19.09.2011
Mac Miller
Live am 12.9. im Festsaal Kreuzberg in Berlin
Er ist eines der gegenwärtigen Phänomene im HipHop. Ohne auch nur einen offiziellen Release im Gepäck, nur mit ein paar Mixtapes und umschmeichelt von Wiz Khalifa, Pac Div und anderen Kollegen begab sich der »neue Eminem« nun für drei Termine nach Deutschland. Bei seinem Auftritt im Berliner Festsaal Kreuzberg wusste er durchaus zu überzeugen und bot vor voller Hütte ein routiniertes als auch euphorisches Set.
Music Porträt | verfasst 08.09.2011
Evidence
Der Schlechtwettermann
Er ist der Antipode innerhalb der kalifornischen Rapgemeinschaft. Sind die einen positiv, dann ist Evidence negativ. Scheint für jene meist die Sonne, dann herrscht bei Evidence schlimmstes Regenwetter. Evidence ist »the Weatherman«, der mit den schlechten Nachrichten, den dunklen Bildern, der, der ausspricht, was sonst in Los Angeles unausgesprochen bleibt. Nun steht mit Cats & Dogs ein zweites Soloalbum des Dilated-Peoples-Drittels zur Veröffentlichung bereit.
Music Interview | verfasst 27.08.2011
Random Axe
Von Brownsville nach Detroit
Bei der Ankündigung von Random Axe stockte wohl so manchem Rapfan der Atem. In dem Projekt vereinen sich mit Detroit und New York nicht nur Dillas Homebase und die Mutterstadt des Hip Hop. Mit Guilty Simpson und Sean Price treten auf dem Album gleich zwei Schwergewichte des Rap an. Ein Gespräch mit den zwei Straßenspittern über die Arbeit an dem Album, Detroiter Rap, All Time Favorite Features und den Konsum von Absinth.
Music Interview | verfasst 26.08.2011
Paul White
Eine Reise, ein Ausweg
Er nimmt eine Ausnahmestellung unter den britischen Beat-Produzenten ein. Sein enormer Output und seine vielfältigen Produktionen haben Paul White schnell in die erste Liga der Produzentengilde katapultiert. Doch war bislang seine Musik rein instrumental, probt er auf seinem neuen Album Rapping With Paul White erstmals seine Fähigkeiten gemeinsam mit einer Riege illustrer Vocalconaisseure. Wir sprachen mit ihm über das Produzieren von Beats mit und ohne Raps.
Art Kolumne | verfasst 25.08.2011
Yaneqdoten
Wireless Lan
Yaneq erzählt einen Witz und darüber, wie er diesen Witz erzählt und gibt ganz nebenbei Einblicke in sein kleines Repertoire an Witzen und in seine Versuche als Statist beim Film Fuß zu fassen. Es ist der fünfte Teil einer Kolumne, die monatlich über die guten Menschen in den Clubs und auf den Partys, den Künstlern auf ihren Eröffnungen und all den schönen Frauen aus dieser friedlichen, urbanen Welt berichtet.
Music Bericht | verfasst 23.08.2011
Hip Hop Kemp 2011
Tradition statt Stagnation
Zurück in Hradec Kralové. Das größte Hip Hop Festival Europas feierte letzte Woche sein zehnjähriges Jubiläum. Das Line Up konnte diesem Anlass leider nicht ganz entsprechen. Mit wenig Neuheiten wurde das Programm v.a. mit alten Stammgästen des Kemps gefüllt. Ein paar Highlights gab es aber doch. Odd Future brachen wie gewohnt alle Register, K.I.Z. lieferten den Höhepunkt der Völkerverständigung und Method Man und Redman widerlegten die Prämisse »Neu ist besser«.
Music Bericht | verfasst 17.08.2011
Graffitibox Summer Jam
»Rischtisch Jeil«
Am vergangenen Wochenende fand im Yaam in Berlin zum sechsten Mal die Graffitibox Summer Jam statt. Einen Tag lang wurde die vielfältigste Kultur der Gegenwart mit all ihren Disziplinen frenetisch gefeiert. Die familiäre Atmosphäre erinnerte an alte Zeiten, als die Hip Hop Gemeinschaft noch fernab vom Mainstream unter sich blieb. Von Berlin bis Frankfurt gab sich auf der Bühne der deutsche Untergrund die Klinke in die Hand.
Music Kolumne | verfasst 15.08.2011
Entweder Oder
Entscheider: Slug von Atmosphere
Slug gehört schon immer zu einer tiefsinnigeren Garde von Rappern. Dass in den Tiefen des Gehirnes des Wortschmieds schon Gedankengänge zu so ziemlich jedem Thema durchgelaufen sind, wurde uns klar, als wir ihn vor die Wahl stellten: »Entweder oder«. Der Mann hat ausschweifende Theorie über das Alien-Dasein von uns Menschen. Darüberhinaus geht es um zugedröhnte Leute auf Bäumen, »Fast Soul Food« und um das Sexistische am permanenten Baby-machen.
Music Interview | verfasst 13.08.2011
Smif 'N Wessun
Die Renaissance Bucktowns
Der einstige Untergrund des Rotten Apple erlebt dieses Jahr eine kleine Renaissance. Von Duck Down erreichen uns gleich mehrere Releases der einstigen Helden der goldenen Dekade. Circa fünfzehn Jahre zu spät haben sich Smif ’N Wessun Großmeister Pete Rock ins Studio geholt und unter dem Titel Monumental ein nicht gerade bescheiden angekündigtes Album vorgelegt. Ein Gespräch über Bucktown, die Zusammenarbeit mit Pete Rock, und ihre Heimat Duck Down.
Music Liste | verfasst 10.08.2011
Twit One
DJ Charts
Gerade noch hat der Kölner die Compilation »Beat Power zusammengestellt und die Veröffentlichung eines neuen Kan Kick-Albums vorangetrieben, da erscheint dieser Tage bereits eine gemeinsame EP mit Sylabil Spill. Ganz zu schweigen von der gemeinsamen LP mit Lazy Jones, mit dem er als »Flatpocket« die MPC erörtert. Ein neues Testiculo y Uno-Album ist im Übrigen ebenfalls in der Mache. Nebenbei legt er auch auf. Und beackert in seinen DJ Charts ein weites Feld.
Music Interview | verfasst 26.07.2011
Black Milk
Der Sound von Detroit
Seit seinem Debüt Popular Demand prägt Black Milk als Produzent und Rapper den rauen Sound seiner Heimatstadt Detroit. Dieses Jahr stehen mit der Zusammenarbeit mit Jack White von den White Stripes und dem Projekt Random Axe mit Rapgiganten Guilty Simpson und Sean Price gleich mehrere Projekte an. Zeit für ein Gespräch über das Musikmekka Detroit, die Arbeit mit Random Axe und seine Beziehung zum Label Duck Down.
Music Bericht | verfasst 25.07.2011
MF Doom
Live am 22.7. im Astra Kulturhaus in Berlin
Das Metalface versammelte im Astra Kulturhaus einen Saal treuer Anhänger zu einer familiäre Zusammenkunft. Das Publikum klebte an den Lippen des Meisters, der wie ein gutmütiger Papa mit silberner Maske verkleidet, seinen mächtigen Bauch schwenkte. Doch gar nicht so menschenscheu, warf sich unser liebster Bösewicht leichtfüßig in die verzauberte Masse und verteilte ein bisschen Weisheit und viele liebevolle Worte.
Music Interview | verfasst 25.07.2011
Saul Williams
Das Mischen von Ideen
Saul Williams ist der intellektuelle Widerpart, der poetische Visionär, der eifrige Globetrotter des Hip Hop. Sein Geist und sein Esprit inspiriert Menschen auf der ganzen Welt, während er seine Inspiration wiederum in den Menschen findet und in der Musik. Das bündelt der studierte Philosoph in seiner Arbeit als Spoken Word-Künstler, Musiker und als Schauspieler. Ein Gespräch über Gefühle und Musik und wie das zusammengeht.
Music Interview | verfasst 22.07.2011
Ghostpoet
My United K of Whatever
Während The Streets gerade seinen Abschied feiert, scheint ein mehr als legitimer Nachfolger bereits gefunden. Auch Ghostpoet macht aus kleinen Studien des Menschen pointierte Beiträge zu unserer Gegenwart. Sein im März bei Gilels Petersson’s Brownswood erschienenes Debüt Peanut Butter Blues & Melancholy Jam war eines der Highlights der ersten Jahreshälfte. Wir sprachen mit dem sympathischen Coventry-London-Pendler nach seinem Gig mit TV On The Radio in Köln.
Music Bericht | verfasst 21.07.2011
Lil B
Live am 20.7. im Cassiopeia in Berlin
Das war kein Konzert, das war eine Erfahrung. Das war keine schnöde Live-Performance, nein, das war ein Happening. Lil B kam nach Berlin und verzauberte eine kleine Ansammlung von Menschen. Einige formten Zeige- und Mittelfinger zum Peace-Zeichen. Andere nutzten jede Beat-freie Minute um den Mann, der da vorne grenzdebil am DJ Pult lehnte und an seinen güldenen Grills vorbei die einleuchtendsten Lebensweisheiten formulierte, zu danken: »Thank you, Based God!«
Music Kolumne | verfasst 20.07.2011
Entweder Oder
Entscheider: The Alchemist
The Alchemist macht Dampf – man kennt das ja. Musikalisch zuletzt mit Oh No als Gangrene, eine kongeniale Partnerschaft, die kürzlich unter Hinzunahme von Roc Marciano zum Projekt Greneberg erweitert wurde. Ein Entscheider ist er aber nicht, wie wir bei unserem kleinen Gespräch feststellen mussten. Nee, so tickt Alan Daniel Maman nicht. Dennoch gewährte uns der Kalifornier Einblicke zu Ayahuasca, dem Studiage, matschigen Cheereos und Mobb Deep.
Music Bericht | verfasst 13.07.2011
Splash! 2011
Rein ins Rapvergnügen
Am vergangenen Wochenende ging das Splash! Festival 2011 über die Bühne. Zum 14. Mal vereinte sich HipHop-Deutschland für ein paar Tage an einem Ort und erlebte mit Gleichgesinnten die Schönheit einer Jugendkultur. Dass die noch kürzlich offerierte musikalische Öffnung des Festivals größtenteils ausblieb, ist aus Sicht des Musikkritikers bedauerlich, tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Nein, im Gegenteil: Es hat das Publikum noch befeuert.
Music Bericht | verfasst 11.07.2011
Lupe Fiasco
Live am 10.7. auf dem Splash! 2011 in Gräfenhainichen
Ein eigensinniges Highlight des diesjährigen Splash! Festivals: Lupe Fiasco und seine Liveband verwandelten das typische Kopfnickerpublikum in eine rockende Pogo-Masse. Angestrahlt von den Neonlichtern hüpfte Fiasco wie ein Flummy über die Bühne und nahm gleich das Drumset und den Kamerawagen mit. Wäre der Ton bei Lupes Luftgitarrenbattle gegen seinen Gitarristen ausgeschaltet gewesen, hätten sich einige Zuschauer wohl fragend nach der HipHop-Bühne umgesehen.
Music Bericht | verfasst 09.07.2011
Public Enemy
Live am 8.7. auf dem Splash! 2011 in Gräfenhainichen
Eine der Überraschungen auf dem diesjöhrigen Splash! Festivals: Die Rap-Opis von Public Enemy beweisen, dass sie ganz und gar nicht altersmüde sind, auch wenn Flavor Flav in seiner clownischen Art beim enthusiastischem Vollkörpereinsatz die Übersicht verliert und sich rücklings auf die Fresse legt. So drehten die HipHop-Dinosaurier laut auf und gaben dem jüngeren Publikum eine gehörige Lektion in Sachen politischer Rap.
Music Porträt | verfasst 04.07.2011
Random Axe
From Scratch
Tatsächlich. Das Master hat es ins Presswerk geschafft und am 15.7. wird Random Axe dann auch tatsächlich veröffentlicht. Somit straft Duck Down alle Kritiker lügen, die ob der endlosen Ankündigungen der drei Künstler in Interviews und der dauernden Releaseverschiebung von Labelseite das Projekt als »das Detox des Indieraps« ansahen. Doch wie kam es denn damals eigentlich zur Idee gemeinsam ein Album aufzunehmen?
Art Kolumne | verfasst 29.06.2011
Yaneqdoten
SSSSt!
Yaneq erzählt von den Gepflogenheiten und wenig geschäftsfördernden Gebaren Kreuzberger Grasdealer und über einen Gast aus Baltimore, der zum ersten Mal außerhalb der USA weilt und sich mitunter in der Zeit zurückversetzt fühlt. Es ist der vierte Teil einer Kolumne, die monatlich über die guten Menschen in den Clubs und auf den Partys, den Künstlern auf ihren Eröffnungen und all den schönen Frauen aus dieser friedlichen, urbanen Welt berichtet.
Music Interview | verfasst 14.06.2011
Blitz the Ambassador
Sprachrohr afrikanischer Migranten
Blitz the Ambassador ist eine Ausnahmeerscheinung im Rap. Mit einer extrem interessanten Vita im Rücken, erspielte sich der in Accra, Ghana aufgewachsene Rapper eine Fanbase, zu der unter anderem Questlove und die Roots, Chuck D, Roy Ayers und Fashawn zählen. Dabei erschafft er auf Native Sun eine druckvolle Symbiose aus traditionellen afrikanischen Sounds, Highlife und Rap. Wir trafen Blitz the Ambassador bei seinem Tourstop in Köln zum Interview.
Art Kolumne | verfasst 06.06.2011
Yaneqdoten
Learn the rules, kid!
Yaneq gerät in eine verbale Auseinandersetzung mit einem französischen Plakatkleber über bestimmte Regeln im Plakatkleberbusiness, die es einzuhalten gilt. Doch was hat Frau Reich, Schaffnerin der Deutschen Bahn damit zu tun? Es ist der dritte Teil einer Kolumne, die monatlich über die guten Menschen in den Clubs und auf den Partys, den Künstlern auf ihren Eröffnungen und all den schönen Frauen aus dieser friedlichen, urbanen Welt berichtet.
Music Bericht | verfasst 09.05.2011
Odd Future Wolf Gang Kill Them All
Live am 6.5. im Cassiopeia in Berlin
Tyler, the Creator und seine Jungs von Odd Future Wolf Gang Kill Them All haben am Freitagabend zu einem HipHop-Konzert der etwas anderen Art geladen. Verwackelte YouTube-Videos haben es angekündigt: Odd Future-Shows sind Chaos und Anarchie pur. In Berlin war es, verglichen damit, ein ausgesprochen höflicher Auftritt, denn der Klub wurde stehen gelassen und ein paar wichtige Sätze auf deutsch haben sie auch gelernt.
Art Kolumne | verfasst 04.05.2011
Yaneqdoten
»Waaas?!«
Yaneq verstrickt sich in eine heiße Diskussion mit einem Stuttgarter über den Umbau des Bahnhofs der süddeutschen Metropole. Die Lage spitzt sich zu, im Hintergrund läuft Work It Out von Jurassic 5 und Yaneq fragt ganz lapidar: »Waaas?!« Es ist der zweite Teil einer Kolumne, die monatlich über die guten Menschen in den Clubs und auf den Partys, den Künstlern auf ihren Eröffnungen und all den schönen Frauen aus dieser friedlichen, urbanen Welt berichtet.
Music Interview | verfasst 29.04.2011
Beastie Boys
Karottenschnitzel im Glas
Die Beastie Boys veröffentlichen ihr neues Album »Hot Sauce Committee – Part 2«. Warum eigentlich »Part 2«? Was ist denn aus »Part 1« geworden? Und warum mussten wir überhaupt so lange auf das achte Studioalbum der Beastie Boys warten? Fragen über Fragen. Ein Schritt nach vorn, zwei Schritte zurück oder auch anders herum. Am Ende ist alles unklar. Ein Gespräch mit den drei New Yorker Chefköchen des HipHop.
Music Porträt | verfasst 26.04.2011
Atmosphere
Die neue Ernsthaftigkeit
Atmosphere haben mit The Family Sign das Ernsthafte für sich entdeckt. Die Jungs aus Minneapolis haben dem bloß Unterhaltendem für einen Moment abgeschworen und eine Art Konzeptalbum über die Irrungen und Wirrungen des Familienlebens geschrieben. Herausgekommen ist de facto ein Bluesalbum, eingespielt mit Live-Instrumentarium und unterlegt mit feinstem Storytelling, dass durchaus anders ist, aber gerade deshalb erobert werden möchte.
Music Essay | verfasst 21.04.2011
CunninLynguists
Traumdeutung in Reimen
Schritt für Schritt haben sich die CunninLynguists seit ihren Anfängen vor gut zehn Jahren weiterentwickelt. Das fünfte Album der Rap-Formation aus Kentucky, Oneirology, ist nun ein Konzeptalbum über das Träumen. Von der Instrumentalisierung, den gewählten Samples bis hin natürlich zu den klugen Reimen, wird ständig auf das übergeordnete Thema verwiesen. Dass v.a. Producer Kno hierbei zur Höchstform aufläuft, ist noch mal eine ganz andere Geschichte.
Music Interview | verfasst 18.04.2011
Beat Freaks
Für die Nerds
Veranstaltungen, die sich der Herstellung von Beats widmen, haben derzeit auch in Deutschland Konjunktur. Die Events der Beatevolutioners haben seit Jahren den Beat in seiner ganzen Formenvielfalt zum Thema. LeBob und Suff Daddy machen ihre Liebe zum gepflegten Beat nun mit einer neuen Veranstaltungsreihe im Kreuzberger Club Monarch explizit. Das erklärte Ziel von »Beat Freaks«: »Ohne Kompromisse, selektiven Sound wiedergeben«.
Music Porträt | verfasst 06.04.2011
Blueprint
Wie ausgewechselt
Es war einigermaßen ruhig um Albert Shepard aka Blueprint. Der MC und Producer aus Columbia, Ohio hat sechs Jahre auf sein zweites Soloalbum warten lassen und wagt nun mit Adventures in Counter-Culture eine Verfeinerung seiner musikalischen Ausrichtung. Sein Motto: »Hinterfrage, was Leute dir darüber erzählen wollen, wie sich HipHop anzuhören habe.« So zeichnet sich der Weg eines gereiften Künstlers, vom Freestyle-Champion zum ernstzunehmenden Storyteller.
Music Interview | verfasst 04.04.2011
Pharoahe Monch
»Immer diese Lügen.«
Letzten Montag spielte Pharoahe Monch ein superbes Konzert in Heidelberg. Wir trafen den Rapper nach dem Konzert zum Plausch über gelungene Auftritte, Politik und die Musikindustrie. Und auch sein neues Album W.A.R war ein Thema: »Ich kotze mich hier einfach aus: von den Medien über die zur Unterhaltungsindustrie, bis hin zu Musikkanälen, die keine Musikvideos mehr spielen. Der ganze Scheiß. Immer diese Lügen. Es ist ein Appell an das Bewusstsein der Leute.«
 
Art Kolumne | verfasst 30.03.2011
Yaneqdoten
Venga, venga, motherfuckers!
Yaneq reist mit einem Kumpel nach Gran Canaria und findet dort wie zufällig Belege für die bereits von seinem Geschichtslehrer gehegte Binsenweisheit: In der Stadt sind die Menschen freundlich und nett, auf dem Lande bösartig und gemein! Es ist der Auftakt für eine Kolumne, die fortan monatlich über die guten Menschen in den Clubs und auf den Partys, den Künstlern auf ihren Eröffnungen und all den schönen Frauen aus dieser friedlichen, urbanen Welt berichten wird.
Music Bericht | verfasst 30.03.2011
Pharoahe Monch
Live am 28.3. im Karlstorbahnhof in Heidelberg
Lange war es still um Pharoahe Monch, doch jetzt ist er mit neuem Album W.A.R. (We Are Renegades) zurückgekehrt. Wie sich zeigte, ist der Mann aus Queens schon bestens für den Krieg gerüstet. Mit Armeejacke, Hundemarke und Gasmaske dekoriert, betrat Pharoahe Monch die Bühne im Heidelberger Karlstorbahnhof, um ein mehr als einstündiges Feuerwerk abzuliefern. Und ein paar imposante Gäste hatte er auch im Gepäck.
Music Kolumne | verfasst 15.03.2011
What In The World - Neue Musik
Der Soundtrack der arabischen Revolutionen
Unter dem Titel »What In The World – Neue Musik« findet sich an dieser Stelle von nun an monatlich eine Betrachtung, ein Gedanke, eine Frage, die jenseits von kultur- und genrespezifischen Grenzen ein Phänomen beim Schopfe packt und es benennt. Eine Kolumne, die sich im besten Sinne als Randnotiz verstanden wissen will. So fragt die erste Ausgabe nach dem Soundtrack der arabischen Revolutionen und staunt dabei über die fast vergessene politische Kraft des Hip Hop.
Music Interview | verfasst 12.03.2011
DJ Vadim
Russian Percussion reloaded
Seit fünfzehn Jahren bereichert der gebürtige Russe das HipHop-Spiel mit seinen Beats. Für sein jüngstes Projekt The Electric hat er sich mit der britischen Sängerin Sabira Jade und dem Chicagoer MC Pugs Atomz zusammengetan. Entstanden ist in dieser musikalischen Konstellation, die sich auf Vadims letzter Tour ergab, ein warmes, souliges Album mit einer sehr positiven Grundstimmung. Life Is Moving heißt es, und das gilt auch für DJ Vadim selbst.
Music Kolumne | verfasst 05.03.2011
Entweder Oder
Entscheider: DJ Vadim
Vadim tanzt bekanntlich stets auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig. Zur Zeit begeistert er mit seiner neuen Band The Electric. Es ist ja nicht das einzige Projekt, das er verfolgt. Nein, es sind unzählige. Wir baten ihn sich doch bitte einmal zu entscheiden, hier und jetzt.
Music Bericht | verfasst 21.02.2011
Hawthorne Headhunters
Live am 19.2. im Wiener Roxy
Die Reporterin findet sich am Rande der Tanzfläche gegen den Spiegel gelehnt wieder. Ein Getränk in der Hand, zwei Jungs neben ihr, die sich einen Spliff hin- und herreichen. Über die Boxen wird der neueste US-amerikanische Sound gepumpt. In dieser Nacht werden die Hawthrone Headhunters nebst Coultrain und Black Spade erwartet. Ihr letzter Gig auf einer kleinen Europatour.
Music Bericht | verfasst 18.02.2011
Talib Kweli
Die Kunst, die Kreativität am Leben zu halten
Sein eigenwilliger Stil hat Talib Kweli längst als feste Größe in der Rap-Welt etabliert. Seine Zusammenarbeit mit DJ Hi-Tek als Reflection Eternal ist legendär, seine Kooperation mit Mos Def als Black Star ungleich legendärer. Jay-Z und 50 Cent erklärten ihn unlängst zu ihrem Lieblingsrapper. Zwischen Intellekt, dem schnöden Mammon und großer Kunst hin- und hergerissen, geriet Talib Kweli zu einem der sympathischsten und gleichsam authentischsten Künstler im Rapbusiness.
Music Essay | verfasst 10.02.2011
Eligh
Voller Weisheit und Emotion
Sieben »stille« Jahre sind ins Land gezogen, seit Eligh, Rapper und Beatschmied der Living Legends, das letzte Mal solo zu hören war. Im November kam endlich sein ersehntes Album Grey Crow heraus. Es ist ein besonderes Werk geworden. Getragen von einer ganzheitlichen Stimmung, einer Stimmung, die das komplette Album prägt und in poetischen Botschaften voller Weisheit und Emotion von Hoffnung spricht.
Art Bericht | verfasst 24.01.2011
Funk Ex Machina
Getanzte Jugendkultur
Der Tänzer und Choreograph Johnny Lloyd verbindet in seinem Stück Funk Ex Machina zeitgenössischen Tanz mit Elementen aus der HipHop-Kultur. So kommt neben sechs Tänzern und einer Beatbox-Crew um Guido Höper auch Hamburgs bekanntester Rapper Samy Deluxe zum Einsatz. Mit Rucksack, Timbs und breiten Hosen erinnert er an die 1990er Jahre und heißt die Zuschauer, begleitet von düsteren, industriellen Beats, willkommen.
Music Interview | verfasst 03.12.2010
Gangrene
Ein irres Zweigespann
Alchemist und Oh No haben sich zusammengetan, um ein Album im Stile von Jaylibs Champion Sound aufzunehmen. Getragen von negativen Bildern gaben Sie dem Projekt den Namen Gangrene. Ein Interview mit zwei Verrückten
Music Kolumne | verfasst 01.12.2010
High 5
Remixes - Ausgewählt von Exile
Nach dem sensationellen »Boy Meets World« an der Seite von Fashawn legte Exile im letzten Sommer gleich den nächsten Longplayer nach, beziehungsweise ließ nachlegen. Denn Aleksander Manfredi konnte entspannt im Studiosessel fläzen und sich auf die Selektion der besten Remixe seiner eigenwilligen LP »Radio« beschränken, für die er das Who-is-Who der kalifornischen Wonky/Beat/Indierap-Szene versammelte. Klar, dass wir Exile nun die Frage nach seinen fünf persönlichen Remix-Klassikern stellen mussten.
Music Interview | verfasst 01.11.2010
Ice Cube
Im Westen was Neues
Kaum ein Ice Cube-Album nach der Jahrtausendwende konnte an frühe Erfolge anknüpfen. Kein Wunder, dass der alte Haudegen irgendwann den nötigen Respekt einfordern musste: Nach einem Schlagabtausch mit der neuen Westcoast-Garde soll nun sein Album I Am The West nochmals demonstieren, dass Ice Cube auch nach zwanzig Jahren noch nicht zum alten Eisen gehört. Ein Gespräch über die alltägliche Arbeit im Hip Hop-Biz, neue Medien und politische Ambitionen.
Music Porträt | verfasst 14.09.2010
Black Milk
Endlich der große Wurf?
Man kann sicherlich bescheidenere Titel für seine neueste Veröffentlichung wählen als »Album of the Year«. Nur hat Black Milk keine Bescheidenheit nötig, gilt er doch als eines der größten Produzenten-Talente der Rapszene
Music Interview | verfasst 27.02.2010
Sean Price
Kurz & Knapp
Anfang des letzten Jahres hat Sean Price sein Album Jesus Price Superstar herausgebracht und ein paar Monate später noch ein Mixtape nachgelegt. Doch das ist längst nicht das einzige Projekt des New Yorker Rappers, der mit seinen Crews Heltah Skeltah und Boot Camp Clik Rapgeschichte geschrieben hat. Da haben wir doch noch die eine oder andere Frage parat.
Music Interview | verfasst 11.02.2010
Strong Arm Steady
Die U2 des Rap
Einst waren Strong Arm Steady die Leitgarde von Xzibit. Dann war der Superstar weg und die Jungs von der Westküste haben sich augenscheinlich emanzipiert. Nun stehen sie gleich mit zwei Alben in den Startlöchern. Die Rapper Krondon und Phil the Agony gewähren uns Einblicke in das Showbusiness-Wirrwarr
Music Porträt | verfasst 02.02.2009
Exile
Sound Is God
Wenn er nicht gerade den Golden State nach neuen Rap-Talenten scannt, dann sitzt Exile vor dem Radio. Schon immer wollte er ein reines Instrumentalalbum produzieren wollte, das ferner gänzlich anders werden sollte. Und so entschloss sich Exile prompt alle Sounds für Radio komplett von Sound aus dem Rundfunk zu entnehmen: von Sprachfetzen aus Shows oder Werbespots bis hin zu den Störgeräuschen der Frequenzen.
Music Porträt | verfasst 07.11.2008
People Under The Stairs
Having Fun Is Not That Hard
Wer mit Hip-Hop noch immer alles andere als Spaß, gute Laune und eine fabelhafte Zeit assoziiert, der kennt People Under The Stairs nicht. Auch ihr neuestes Album Fun DMC ist ein Weckruf von der sonnigen Seite des Genres. Eine der herausragenden Qualitäten der Herren Portugal und Turner ist es nämlich, dass ihnen die Sonne mächtig aus dem Gesäß scheint. Die Einflüsse werden diesmal auch klar benannt: Funadelic, 100 Miles And Funnin oder Lords Of The Funderground.
Music Interview | verfasst 31.10.2008
BBE Records
The Arsenal Jazzmafia Mobster
Nicht allein die Tatsache, dass uns BBE Records im Herbst diesen Jahres das erste richtige Produzentenalbum von Madlib bescherte, macht es lohnenswert sich das Label von Peter Adarkwah genauer anzuschauen und vor allem hinzuhören. Im nächsten Jahr kann der Wahl-Berliner auf eine dreizehnjährige Labeltätigkeit und eine noch längere Laufbahn als Veranstalter zurück blicken. Ein Gespräch mit dem King of BBE.
Music Interview | verfasst 01.07.2008
Roots Manuva
Gegen die reine Vernunft
Rebellierte Roots Manuva mit seinem letzten Album Awfully Deep gegen die ihm zugeschriebene Tiefe, so manifestiert er mit seiner neuen Veröffentlichung Slime and Reason erneut diesen Bruch. Ein Interview.
Music Interview | verfasst 14.03.2008
Atmosphere
Kinder, macht das Beste draus
Atmosphere haben »When Life Gives You Lemons You Paint That Shit Gold« fertiggestellt. Hergeleitet von einem amerikanischen Sprichwort wollen sie uns auf stylische Art und Weise sagen: Kinder, macht das Beste draus. In der Retrospektive mussten Sean Daley und Anthony Davis feststellen, dass es trotz Spaß und Vergnügen bei den Aufnahmen, mal wieder irgendwie ein eher trauriges Album der beiden geworden ist.
Music Interview | verfasst 24.01.2008
Cadence Weapon
What's next?
Im Interview sprechen wir mit dem Tausendsassa aus Edmonton/Kanada über sein im März erscheinendes neues Album »Afterparty Babies«, das er selbst mit den Worten »Hip House, except it’s not shitty« beschreibt. Cadence Weapon redet außerdem über Schubladen-Denken, Basement Jaxx, Billy Joel, DJ-Fantasien und Turf Talk und wir erfahren was es mit dem Titel des Albums auf sich hat und weshalb es in der letzten Zeit keine Remixes von ihm gibt.
Film Interview | verfasst 05.12.2007
Wild Style
Wie doch die Zeit vergeht
Ein Vierteljahrhundert ist es her, dass Regisseur Charlie Ahearn einen kleinen, unscheinbaren Film schuf. Wir trafen einen seiner Hauptdarsteller, Busy Bee, zum Interview über die gute alte Zeit des Hip-Hop
Music Interview | verfasst 01.12.2007
Black Milk
»It's gon' be all good at 08092010«
Nach Dillas Abschied und Proofs Ermordung, sind neue Speerspitzen gefragt: Blutjunge Youngsters wie Black Milk, die Tradition und Aktualität zu einem, gerade in hiesigen Breitengraden gefeierten, freshen Sound verschmelzen. Mr. »Hoffnung-der-berucksackten-Zunft«, wir müssen uns unterhalten: Ein Gespräch im Amsterdamer Melkweg über die Unterschiede zwischen Europa und Amerika, über Beats und die geliebte MPC, über Detroit und was vom Mythos übrigblieb.
Music Interview | verfasst 26.10.2007
Wu-Tang Clan
Alles dreht sich im Kreis
Nach zahlreichen Releases aus dem Wu-Tang-Umfeld, kehrt auch der Clan zurück. Im Gespräch präsentiert sich Method Man redefreudig, wenngleich er nur zögerlich Auskunft über das neue Album geben will.
Music Porträt | verfasst 20.09.2007
Percee P
Oldschool, Fast-Rap & Grassroots
Wenn im Oktober sein Debüt »Perseverance« erscheint, dann sind an die zwanzig Jahre vergangen, seitdem Percee P, »einer der krankesten Fast-Rapper, der jemals das Mic berührt hat«, erstmals jene Bildfläche betreten hat, die den HipHop-Zirkus spiegelt. In der Zwischenzeit hausierte er vor dem berühmten Fat Beats-Plattenladen und verkaufte seine Old-School-Tapes und selbstgebrannten CDs. Eine Ausdauer, die letztendlich dann doch belohnt wurde.
Music Porträt | verfasst 07.09.2007
Kanye West
Der schmale Grat
Zwischen Pop und HipHop liegt ein schmaler Grat: Kanye West, MC und Produzent aus Chicago mit sechs Grammys im Schrank, weiß ihn zu beschreiten. Im September veröffentlichte er sein drittes Album Graduation – die College-Trilogie ist nach eigenen Worten des Rap-Gurus damit abgeschlossen. Doch die HipHop-Karriere des selbst ernannten »College-Dropouts« beschränkt sich nicht nur auf das Rappen und Beat-Bauen – Kanye West ist vor allem eins: ein zielstrebiger Unternehmer mit Massenwirkung.
Music Interview | verfasst 25.08.2007
Aesop Rock
Dort aufhören, wo andere weiter machen
Aesop Rock, neben El-P der erfolgreichste Künstler beim New Yorker Label Definitive Jux, veröffentlicht in diesen Tagen sein fünftes Album. Pünktlich zehn Jahre nach seinem Debüt Music For Earthworms. Seit dem hat sich viel getan. So ist der New Yorker MC inzwischen zu seiner Frau nach San Francisco gezogen. Offensichtlich braucht er den Big Apple nicht um druckvollen Sound zu machen. Denn das San Francisco-Album ist ganz wunderbar geworden.
Music Porträt | verfasst 07.07.2007
Talib Kweli
Mehr Intellekt als Kohle
Die Karriere von Talib Kweli Greene ist die Geschichte eines Rappers, der sich in seiner zugeteilten Rolle nie richtig wohl gefühlt hat, daraus aber auch nicht immer die richtigen Konsequenzen zog. Vom Vorzeige-Dogmatiker, der mit Manifesto so etwas wie die Zehn Gebote für den großen Underground-Hype der späten 1990er Jahre rund um Rawkus Records und die Lyricist Lounge lieferte, zum Justin Timberlake Feature und zurück. Aber der Reihe nach.
Music Interview | verfasst 22.12.2006
DJ Vadim
»Ein schizophrenes Land«
Eigentlich wollten wir nur seine Jahrescharts übermittelt bekommen. Doch dann dachten wir uns, könnte man auch gleich ein kleines Interview mit dem Herren Vadim machen. Dieser tourte nämlich zum Zeitpunkt des Interviews gerade durch die USA. Was folgt ist ein Sinnieren über die Vereinigten Staaten, das Herausheben der Stärken und v.a. der Schwächen des Landes der unbegrenzten Möglichkeiten. Aber lest selbst.
Music Interview | verfasst 20.10.2006
TY
Lasst Hip Hop erwachsen werden
»Wir können nicht einfach auseinandergehen und so tun, als hätten wir uns niemals getroffen.« Eine Drohung? Eine frohe Botschaft? Nein, der britische Rapper TY erklärt sein Konzept der näheren Verbindungen, die ihn zu seinem Album Closer inspirierte. Dahinter steckt außerdem die Idee eines erwachsenenen, verantwortungsvollen Hip Hop. »Was ich meine ist«, fasst TY alles zusammen, »Hip Hop bringt die Menschen zusammen.«
Hip-Hop in Reviews
Music Review | verfasst 29.07.2020
Earl Sweatshirt
Feet Of Clay
»Feet Of Clay« ist ein Fragment dessen, was Earl Sweatshirt ausmacht. Es besitzt eine überzeugende Dringlichkeit und eine Haltung, die Underground verkörpert.
Music Review | verfasst 15.07.2020
Blu & Exile
Miles
Nach acht Jahren kommen Blu und Exile wieder für ein gemeinsames Album zusammen. »Miles« zeigt, dass sich nur wenige Duos so ergänzen wie diese zwei.
Music Review | verfasst 05.06.2020
Run The Jewels
RTJ4
Das Album der Stunde: Diese Woche haben Killer Mike und El-P ihr viertest Run The Jewels-Album »RTJ4« digital veröffentlicht. Vinyl folgt im September.
Music Review | verfasst 03.06.2020
Freddie Gibbs & The Alchemist
Alfredo
»Alfredo« heißt das letzte Woche veröffentlichte Album von Freddie Gibbs und The Alchemist. Vinyl steht noch in den Sternen, aber wir haben trotzdem schon mal reingelauscht.
Music Review | verfasst 01.06.2020
JackBoys
JackBoys
»JackBoys«, die erste Labelschau von Travis Scott’s Label Cactus Jack, ist nun auch auf Schallplatte erschienen. Neue Fans werden hier nicht gewonnen, aber auch niemand vergrault.
Music Review | verfasst 27.05.2020
Your Old Droog
Jewelry
Hier wird auf die Punchlines Wert gelegt, nicht auf die Replay Value: »Jewelry« von Your Old Droog wurde jetzt auf Vinyl veröffentlicht.
Music Review | verfasst 26.05.2020
Kanye West
Jesus Is King
»Jesus Is King« von Kanye West ist jetzt auf Vinyl erschienen. Und wir haben die pädagogisch wertvollste 7.0er Review aller Zeiten für dich.
Music Review | verfasst 21.04.2020
Shabazz Palaces
The Don Of Diamond Dreams
Ein bisschen ist die Innovationsluft raus bei »The Don Of Diamond Dreams«, dem bei Sub Pop erschienenen fünften Album von Shabazz Palaces.
Music Review | verfasst 01.04.2020
Gang Starr
Jazz Thing
»Jazz ain’t the past, this music’s gonna last«: Mr Bongo legt einige Rapklassiker aus den 1990er Jahren wieder auf Vinyl-7inch auf. Darunter auch »Jazz Thing« von Gang Starr.
Music Review | verfasst 27.03.2020
Knxwledge
1988
»1988«, das zweite Album von Knxwledge für Stones Throw, zeigt auf 22 Stücken in nur 37 Minuten das ganze Können des amerikanischen Beatmakers.
Music Review | verfasst 13.03.2020
Buck 65
Laundromat Boogie
»Laundromat Boogie« tänzelt im Sixstep in den Waschsalon und wird mit lakonischem Witz nebst Hang zur »Doing The Laundry«-Metapher in den Trockner gepackt.
Music Review | verfasst 11.03.2020
Atmosphere
Whenever
Das Duo Atmosphere aus Minneapolis meldet sich mit einem neuen Album zurück. »Whenever« verzichtet auf Experimente und liefert verlässlich.
Music Review | verfasst 26.02.2020
Suff Daddy
Pompette
Entspannteren instrumentalen Hip-Hop als Suff Daddy machen hierzulande nur wenige. Auch wenn »Pompette« ein bisschen beschwippst heißt.
Music Review | verfasst 25.02.2020
Jpegmafia
All My Heroes Are Cornballs
Jpegmafia nennt »All My Heroes Are Cornballs« ein Punk-Musical. Und das ist es auch, denn es verweigert sich musikalisch und inhaltlich jeglichen Konventionen.
Music Review | verfasst 05.02.2020
Mac Miller
Circles
Mac Miller ist seit anderthalb Jahren tot und bringt trotzdem bessere Platten raus als Eminem. Siehe »Circles«, sein nun erschienenes, letztes Album.
Music Review | verfasst 29.01.2020
Roc Marciano
Marcielago
Auf seinem achten Album »Marcielago« schert sich Roc Marciano nicht um zeitgenössische Soundentwürfe. Klingt aber dennoch erfrischen roh.
Music Review | verfasst 10.12.2019
DJ Shadow
Our Pathetic Age
»Our Pathetic Age« ist das sechste Album von DJ Shadow. Das Revolutionäre, das Spannende ist aus der Musik des einstigen Visionärs komplett verschwunden.
Music Review | verfasst 22.11.2019
Danny Brown
Uknowhatimsayin¿
Mit »Uknowhatimsayin¿« huldigt Danny Brown dem guten alten Hip-Hop der 1990er Jahre. Themen wie Drogensucht, Depression oder Selbstmord sucht man vergebens.
Music Review | verfasst 19.11.2019
L'Orange & Jeremiah Jae
Complicate Your Life With Violence
Auf »Complicate Your Life With Violence« spinnen L’Orange und Jeremiah Jae die Hard-Boiled-Geschichte des Vorgängers deteailversessen weiter.
Music Review | verfasst 07.10.2019
Ghostface Killah
Ghostface Killahs
Mit »Ghostface Killahs« liefert Ghostface Killah was die Fans wollen. Mehr nicht. Am Ende bleibt nicht ein Track, nicht ein Beat wirklich hängen.
Music Review | verfasst 27.09.2019
Tyler, The Creator
Igor
Tyler, the Creator nimmt das Scheitern einer Dreiecksbeziehung zwischen ihm, seinem Geliebten und dessen Ex-Freundin zum Anlass, ein neues abgefucktes Alter Ego zu füttern.
Music Review | verfasst 13.09.2019
Sampa The Great
The Return
Der In Sambia geborenen, in Australien lebenden Sampa The Great ist mit »The Return« ein unglaublich tolles, gar beeindruckendes Debütalbum gelungen.
Music Review | verfasst 16.08.2019
Freddie Gibbs & Madlib
Bandana
Freddie Gibbs und Madlib, der Rapper und der Beatschmied, haben sich endgültig gefunden. Mit »Bandana« ist ihnen etwas großartiges gelungen.
Music Review | verfasst 29.07.2019
Low Leaf
Baker's Dozen Vol.12
New Age-Musik, die alles andere als esoterisch klingt: »Baker’s Dozen Vol.12« kommt von der kalifornischen Harfinistin Low Leaf aus Los Angeles.
Music Review | verfasst 24.06.2019
Awon
Soulapowa
»Soulapowa« zeigt sich als ein Reisebericht des inneren und äußeren Herumkommens, ausgemalt in gedeckten Klangfarben, organisch und warmherzig.
Music Review | verfasst 07.06.2019
Denzel Curry
Zuu
Im letzten Jahr war »TA1300« vielleicht das beste Rapalbum. Natürlich würde es schwer für Denzel Curry sein, mit »Zuu« nachzulegen. Es ist ihm erstaunlich gut gelungen.
Music Review | verfasst 18.04.2019
Quelle Chris
Guns
Spätestens mit seinem neuen Album »Guns« hat sich Quelle Chris zur softesten und doch irgendwie lautesten Stimme im derzeitigen Rap entwickelt.
Music Review | verfasst 15.04.2019
Ill Bill & Stu Bangas
Cannibal Hulk
Diese Collab wurde im Horrorcore-Genre sehnsüchtig erwartet: Ill Bill und Stu Bangas machen gemeinsame Sache und erzählen von einem »Cannibal Hulk«.
Music Review | verfasst 05.04.2019
Wilma Vritra
Burd
Scheinbarer Widerspruch, genial gelöst: Odd Future’s Pyramid Vritra und Will »Wilma« Archer machen auf »Burd« als Wilma Vritra gemeinsame Sache.
Music Review | verfasst 29.03.2019
Blu & Oh No
A Long Red Hot Los Angeles Summer Night
Wenn Blu kooperiert, dann wird’s meistens richtig gut. Auf »A Long Red Hot Los Angeles Summer Night« macht er nun mit Oh No gemeinsame Sache.
Music Review | verfasst 15.03.2019
People Under The Stairs
Sincerely, The P
Dem Vernehmen nach ist »Sincerely, The P« das letzte Album von People Under The Stairs. Die einzig gute Nachricht: Es ist absolut kein Ende mit Schrecken!
Music Review | verfasst 08.03.2019
August Greene
August Greene LP
Stell’ dir vor, Common, Karriem Riggins Robert Glasper gründen eine Band und keiner kriegt’s mit? Jetzt liegt ihre »August Greene LP« auf Vinyl vor.
Music Review | verfasst 13.02.2019
Malibu Ken (Aesop Rock & Tobacco Of Black Moth Super Rainbow)
Malibu Ken
Aesop Rock und Tobaccco machen Seite an Seite, albumlang, einen auf Malibu Ken – und wandeln insofern auf den Spuren der 1971 veröffentlichten Malibu Barbie. Nur anders.
Books Review | verfasst 04.02.2019
Michael Diamond & Adam Horovitz
Beastie Boys Buch
Das »Beastie Boys Buch« ist ein Mixtape voller Skits, erwarteter Hits und überraschender Wendungen. Und die Boombox, aus der es schallt, ein über 500 Seiten starker Hardcover-Band.
Music Review | verfasst 01.02.2019
Jedi Mind Tricks
Violent By Design
18 Jahre später hat »Violent By Design« von Jedi Mind Tricks nichts von seiner Vehemenz eingebüßt – und auch leider nichts von seiner Aktualität.
Music Review | verfasst 28.01.2019
Swindle
No More Normal
»You talk a lot, but you ain’t sayin’ nothin’«: »No More Normal« von Swindle ist das Album zur Brexit-Stunde. Ob Theresa May es sich wohl auch anhören wird?
Music Review | verfasst 07.01.2019
Earl Sweatshirt
Some Rap Songs
Unkonventionell und abenteuerlich ist »Some Rap Songs«, das neue (postmoderne Nostalgieflash von einem) Album von Earl Sweatshirt, geworden.
Books Review | verfasst 10.12.2018
Brüno & Hervé Bourhis
Black & Proud
Das Buch »Black & Proud« der Comic-Künstler Brüno und Hervé Bourhis spürt den Weg vom Blues zum Rap nach. Die deutschsprachige Ausgabe erschien vor kurzem im Berliner Avant-Verlag.
Music Review | verfasst 09.11.2018
Roc Marciano
Behold A Dark Horse
Die Beats auf »Behold A Dark Horse« gehören zum Besten, was Roc Marciano bislang veröffentlicht hat. Sein neues Album offenbart aber auch Schwächen.
Music Review | verfasst 22.10.2018
Army Of The Pharoahs
The Torture Papers
»The Torture Papers«, das Debüt der Army Of The Pharoahs, hatte seinen festen Platz im Hardcore Hip-Hop schon 2006 wegen der verdammt souveränen Texte verdient.
Music Review | verfasst 19.09.2018
Denzel Curry
TA1300
»TA1300«, das neue Album von Denzel Curry, ist Zeugnis der heutigen Entwicklung in den USA und konnte so nur im Jahr 2018 erscheinen.
Music Review | verfasst 09.08.2018
Curren$y & Harry Fraud
The Marina EP
Viel denken darf man auf »The Marina EP« nicht. Ist eh schwierig bei dem Wetter derzeit. Die Beats von Harry Fraud trösten jedenfalls über manche Plattitüde von Curren$y hinweg.
Music Review | verfasst 09.07.2018
Grandmilly & Shozae
Adventureland
Nun endlich ist das Debüt von Grandmilly & Shozae, »Adventureland« erschienen – und zwar auf Peanut Butter Wolf’s Stones Throw Records.
Music Review | verfasst 06.07.2018
Princess Nokia
A Girl Cried Red – EP
Auf »A Girl Cried Red« der neuen EP der Punch-Lines nicht scheuenden New Yorkerin Princess Nokia gibt es tiefe Einblicke in eine verletzte Außenseiterseele.
Music Review | verfasst 22.06.2018
MC Paul Barman
(((Echo Chamber)))
New Yorks »Cock Mobster« MC Paul Barman ist back. Er hat den »Anarchist Book Store« verlassen und bringt nach neun Jahren Alben-Abstinenz die LP »(((Echo Chamber)))« heraus.
Music Review | verfasst 08.06.2018
Various Artists
Boombox 3
Am frühen Rap kann man sich so schlecht satthören: »Boombox 3: Early Independent Hip Hop, Electro And Disco Rap 1979-83« beweist das wieder einmal eindrucksvoll.
Music Review | verfasst 05.06.2018
Royce Da 5'9
Book Of Ryan
»Book Of Ryan«, das neue Album des Detroiter Rappers Royce Da 5’9, lebt von episch auserzählten Erinnerungen und strotzt vor Reife und Selbstreflektion.
Music Review | verfasst 04.06.2018
Kendrick Lamar
OST Black Panther
Kendrick Lamars Zerrissenheit passt nicht zu den Bildern von »Black Panther«, die der afroamerikanischen Realität eine Heldenphantasie entgegenstellen.
Music Review | verfasst 24.05.2018
Westside Gunn x Mr. Green
FLYGOD Is Good… All The Time
Auf »FLYGOD Is Good… All The Time« hat sich Westside Gunn mit dem Produzenten Mr. Green zusammengetan. Das Prinzip heißt hier: weniger ist mehr.
Music Review | verfasst 18.04.2018
Dr. Octagon
Moosebumps: An Exploration Into Modern Day Horripilation
Dr. Octagon geht wieder auf Reisen – in Originalbesetzung, mit Kool Keith, Dan the Automator und DJ QBert! Aber: Braucht´s das jetzt noch mal?
Music Review | verfasst 16.04.2018
Black Milk
Fever
Angesichts aufgeheizter Debatten und einem mit Zweifeln gesättigten Lebensgefühl hat Black Milk sein Album kurzerhand »Fever« genannt.
Music Review | verfasst 03.04.2018
L.A. Mike
Clinophobia (While You Were Sleeping)
PUTS-Member Double K führt zurück in die High School seiner Hip Hop Sozialisation – und bringt unter als LA Mike die Beat LP »Clinophobia (While you were sleeping)« heraus.
Music Review | verfasst 19.03.2018
MED & Guilty Simpson
Loyality EP
MED & Guilty Simpson sind schon länger Waffenbrüder am Mic. Ihre Verse haben sie schon des öfteren gekreuzt – und finden nun wieder zusammen: Auf der gemeinsamen »Loaylity« EP.
Music Review | verfasst 12.02.2018
Dabrye
Three/Three
Dabrye hat mit elf Jahren Wartezeit endlich seine Triologie abgeschlossen. »Three/Three« ist dann doch ein fast klassisches Rapalbum geworden.
Music Review | verfasst 21.12.2017
Oddisee & Good Company
Beneath The Surface Live
Oddisee veröffentlicht bei der Mello Music Group mit »Beneath The Surface Live« sein erstes Livealbum und hat in Good Company eine richtig gute Band dabei.
Music Review | verfasst 15.12.2017
Blu & Exile
In The Beginning: Before The Heavens
»In The Beginning: Before The Heavens« versammelt jene Tracks von Blu & Exile, die es nicht auf den Klassiker »Below The Heavens« geschafft haben.
Music Review | verfasst 11.12.2017
Apollo Brown & Planet Asia
Anchovies
Apollo Browns Boom Bap kommt hier meist ohne Bap aus. Mit Planet Asias dunklem Patriarchen-Flow verträgt sich das gut. Für die »Anchovies« muss man daher kein Nostalgiker sein.
Music Review | verfasst 05.12.2017
Talib Kweli
Radio Silence
Conscious Rapper bleib bei deinen Leisten. Und das macht Talib Kweli dann auch überwiegend, auf seinem achten Studioalbum »Radio Silence«.
Music Review | verfasst 23.11.2017
Little Simz
Stillness In Wonderland
»Stillness In Wonderland«, Little Simz Adaption des Märchens von Lewis Caroll aus dem vergangenen Jahr, ist nun auch auf Vinyl erschienen.
Music Review | verfasst 29.06.2017
Illa J
Home
Als kleiner Bruder von J Dilla hat man es auch noch elf Jahre nach dessen Tod schwer aus dessen Schatten zu treten. »Home«, das dritte Album von Illa J, zeigt: völlig zu Unrecht.
Music Review | verfasst 01.06.2017
Various Artists
Boombox 2
»Just get on the mic and r-a-p!«: Die Compilation »Boombox 2« steht seinem Vorgänger in nichts nach, und der war einer der besten Soul-Jazz-Releases seit Jahren.
Music Review | verfasst 24.04.2017
Joey Bada$$
All-AmeriKKKan Badass
Joey Badass, der Fakelträger der Nineties-Nostalgie, meldet sich als »All-AmeriKKKan Badass« zurück – mit weniger Boombap, dafür mehr Black-Lives-Matter-Bezug.
Music Review | verfasst 21.04.2017
Retrogott & Motion Man
Pen Pals EP
Retrogott und Motion Man und KutmastaKurt haben eine ganz eigene Vorstellung von Rap und diese auf ihrer gemeinsamen »Pen Pals EP« toll umgesetzt.
Music Review | verfasst 06.04.2017
A7pha (Doseone & Mestizo)
A7pha
Läuft nicht nebenher: Doseone und Mestizo haben mit »A7pha« eine gemeinsame LP herausgebracht! Es atmet jenen Spirit, der die Labels einst groß machte.
Music Review | verfasst 02.03.2017
Karriem Riggins
Headnod Suite
Mit »Headnod Suite«, seinem zweiten Album für Stones Throw Records, gelingt Karriem Riggins ein überaus gelungener Nachfolger zu »Alone Together«.
Music Review | verfasst 20.01.2017
Run The Jewels
Run The Jewels 3
Politisch waren Run The Jewels schon immer. Aber auf »RTJ3« ziehen Killer Mike und El-P die Stellschrauben noch einmal deutlich an. Hier ist er, der Soundtrack zum Klassenkampf.
Music Review | verfasst 23.12.2016
A Tribe Called Quest
We Got It From Here … Thank You For Your Service
Mit ihrem sechsten Album »We Got It From Here …« ist es A Tribe Called Quest tatsächlich gelungen an ihre stärkste Phase zwischen 1989 und 1993 anzukmüpfen.
Music Review | verfasst 16.12.2016
MarQ Spekt & Blockhead
Keep Playin'
Kaum ein Sound wurde so oft imitiert wie der, der Bronx der Neunziger. Hört man Releases wie »Keep Playin‘« von MarQ Spekt und Blockhead muss man sich fragen: wie oft noch?
Music Review | verfasst 05.12.2016
Chlidish Gambino
Awaken, My Love!
»Awaken, My Love« von Childish Gambino ist eine moderne P-Funk-Explosion und so gut, dass Questlove nachts um 4 Uhr D’Angelo aus dem Bett klingelt, damit er sich die Platte anhört.
Music Review | verfasst 25.11.2016
Schoolboy Q
Blank Face
»Blank Face« kommt ein halbes Jahr nach der digitalen Veröffentlichung nun auch auf Vinyl. Das 17 Song starke Gangstarap-Opus hat den Langzeittest souverän bestanden.
Music Review | verfasst 27.10.2016
NxWorries
Yes Lawd!
Mit »Yes Lawd!« steht eine weitere Zusammenarbeit von Knxwledge und Anderson .Paak als NxWorries im Raum. In diesem Raum wird gut ausgeleuchteter Sex gemacht.
Music Review | verfasst 21.10.2016
Dear Earth
Right To Be On Fire
Das nennen wir mal ein Debüt: Mit so grandiosem Gespür wie auf »Right To Be On Fire« von Dear Earth wurde schon lange nicht mehr Samplingmaterial veredelt.
Music Review | verfasst 05.10.2016
Mndsgn
Body Wash
»Body Wash« ist ein Konzeptalbum um einen Obdachlosen, der nach Kontakt mit einem bewusstseinsverändernden Badeschaum wundersame Dinge in einer anderen Dimension erlebt
Music Review | verfasst 04.10.2016
Danny Brown
Atrocity Exhibition
Zwischen Vollrausch und Depression, zwischen Schmerzlinderung und Realitätsverlust: »Atrocity Exhibition« von Danny Brown ist sehr gelungen.
Music Review | verfasst 23.09.2016
Jay Glaze
Operation Clam Dust
Funk und Jazz abseitiger Ausrichtungen und auch sonst auf alles, was Groove beweist: »Operation Clam Dust« ist ein ständiges Neben- und Übereinander – und ein Wahnsinnsmix.
Books Review | verfasst 21.09.2016
Ed Piskor
HipHop Family Tree Bd.4
Ed Piskor hat den vierten Band seines »HipHop Family Tree« vorgelegt. Der Comic nimmt die Jahre 1984 und 1985 der Hip Hop Historie ins Visier.
Music Review | verfasst 20.09.2016
Ka
Honor Killed The Samurai
Man stelle sich eine nächtliche Straße vor: Klare Linien, harte Bordsteine, kaum Licht. In der Mitte der Straße steht eine Karaffe mit Wasser. Sie funkelt.
Music Review | verfasst 15.09.2016
Mykki Blanco
Mykki
»Mykki«, das Tiefgang und Party vereinende Albumdebüt von Mykki Blanco, ist das aus der Zukunft gekommene Statement für Problematiken des Jetzt.
Music Review | verfasst 26.08.2016
De La Soul
And The Anonymous Nobody
De La Souls neue LP »And The Anonymous Nobody« ist ein Gute-Laune-Ding. Man merkt es Posdnuos, Dave und Maseo an, dass sie wirklich Bock hatten.
Music Review | verfasst 12.08.2016
Atmosphere
Fishing Blues
Mit Nachdruck gereimtes Storytelling in greifbaren Bildern, gerne auch mit heruntergelassenen Hosen: Atmosphere singen auf ihrem achten Album den »Fishing Blues«.
Music Review | verfasst 28.07.2016
Square One
Walk Of Life (15th Anniversary Edition)
Als das Album »Walk Of Live« von Square One 2001 erschien, blieb es weitegehend unbeachtet. Heute zählt es zu den Meilensteinen der Deutschrap-Geschichte.
Music Review | verfasst 17.06.2016
Meyhem Lauren
Piatto D'Oro
Der klassische East Coast-Sound der 1990er Jahre trifft News Yorker Großmaultum: Meyhem Lauren legt mit »Piatto d’Oro« das bislang kompromissloseste Rapalbum des Jahres vor.
Music Review | verfasst 07.06.2016
Various Artists
Boombox
Mit »Boombox – Early Independent Hip Hop, Electro And Disco Rap 1979-82« ist Soul Jazz einer ihrer sensationellsten Compilations überhaupt gelungen.
Music Review | verfasst 01.06.2016
J Who
Soulfood
MCs, die nicht männlich sind und kein hochdeutsch sprechen sind im deutschen Rap rar. J Who schlägt die zwei Fliegen mit einer Klappe und verbreitet auf »Soulfood« gute Vibes.
Music Review | verfasst 16.05.2016
Astronautalis
Cut The Body Loose
Hit-Produzent John Congleton sorgte für den Sound auf »Cut The Body Loose«. Da wundert es nicht, dass der Rap-Anteil bei Astronautalis noch mehr einer Indie-Ästhetik gewichen ist.
Music Review | verfasst 06.05.2016
Homeboy Sandman
Kindness For Weekness
Homeboy Sandman ist Everybodys´ Darling. Für »Kindness For Weakness« gibt sich eine prominente Producer-Riege die Klinke in die Hand – u.a. Edan, Jonwayne, RJD2 und Paul White.
Music Review | verfasst 05.05.2016
Kaytranada
99,9%
Kaytranada hat einen neuen Release am Start. Er heißt »99,9%« und es fehlt, wie der Titel andeutet, halt ein bisschen, um als Album durchzugehen. Das sei hiermit eingefordert.
Music Review | verfasst 02.05.2016
Aesop Rock
The Impossible Kid
»The Impossible Kid« ist ein Instant Classic. Das Doppelalbum zeigt Aesop Rock als Musikproduzenten und Rapper, der seinem Stil treu bleibt und konsequent weiterspinnt.
Music Review | verfasst 25.04.2016
Dälek
Asphalt for Eden
Dälek setzen nicht auf Samples aus Spoul und Funk, sondern aus Industrial und Noise. Nach einer Pause sind sie nun mit »Asphalt for Eden« zurück.
Music Review | verfasst 19.04.2016
Anderson. Paak
Malibu
Anderson. Paak kann jedes gefühl authentisch transportieren. Das hat sich herumgesprochen. Nun liegt mit »Malibu« sein zweites Album vor.
Music Review | verfasst 06.04.2016
Guts
Eternal
Auf »Eternal« wird Guts vom Beatmaker zum Bandleader. Dem Groove schadet das nicht. Im Gegenteil. Stattdessen wird’s so abwechslungsreich wie selten.
Music Review | verfasst 01.04.2016
RJD2
Dame Fortune
Das erwartete politische Album ist »Dame Fortune« von RJD2 nicht geworden. Seine Mischung aus funky Melodien und harten, akustischen Drums funktioniert aber auch hier.
Music Review | verfasst 15.03.2016
Odd Nosdam
Sisters
»Sisters« heißt das neue Album von Odd Nosdam. Drauf zu finden sind 9 Tracks, die wirklich ein wenig wie Schwestern sind: aus einem Ursprung kommend und doch so unterschiedlich.
Music Review | verfasst 11.03.2016
Flatbush Zombies
3001: A Laced Odyssey
Die Vorannahme bestätigt: Auf einen Hype mit kleineren Hits kann nur ein mäßiges Debüt erfolgen. Die Flatbush Zombies liefern genau das mit »3001: A Laced Odyssey« ab.
Music Review | verfasst 03.03.2016
Lushlife
Ritualize
Das dritte Album »Ritualize« von Mash-Up-Rapper Lushlife ist ambitioniert, aber blutleer und vor allem wegen seines öden Gastgebers eher Zeitverschwendung.
Music Review | verfasst 18.02.2016
Andy Cooper
Room To Breathe
Es geht einfach nur ums zwanglose Am-Ball-Bleiben: Ugly Duckling’s Andy Cooper hat mit »Room To Breathe« ein gut gelauntes Soloalbum aufgenommen.
Music Review | verfasst 08.02.2016
Guilty Simpson & Small Professor
Highway Robbery
»Highway Robbery« heißt die gelungene Kollaboration zwischen Guilty Simpson & Small Professor, die hoffentlich nur als Appetizer zu verstehen ist.
Music Review | verfasst 05.02.2016
Various Artists
Rubble Kings: the Album
Zu Shan Nicholson Dokumentation »Rubble Kings« liegt jetzt der Soundtrack vor. Der ist mit Beiträgen von Run The Jewels, Ghostface Killah oder Tunde Adebimpe sehr gut besetzt.
Music Review | verfasst 20.01.2016
Olof Melander
The Path
Olof Melander schließt mit »The Path« an den organischen Sound der Downtempo Künstler wie Thievery Corporation oder Zero 7 zur Mitte der Nullerjahre an.
Music Review | verfasst 02.12.2015
Fredfades & Ivan Ave
Fruitful
Wer Oslo noch nicht auf seiner Hip Hop-Karte hatte, sollte sich die norwegische Hauptstadt dank Fredfades und Ivan Ave dort einzeichnen. »Fruitful« ist geschmackssicher.
Music Review | verfasst 26.11.2015
MED, Blu & Madlib
Bad Neighbor
Auf »Bad Neighbor« kommen nicht nur MED, Blu und Madlib zusammen. Das Klassentreffen wird noch ergänzt durch MF Doom, Oh No, Aloe Blacc, Mayer Hawthorne und DJ Rome.
Music Review | verfasst 25.11.2015
Blackalicious
Imani Vol.1
Blackalicious sind zurück. UNd gleich die Entwarnung: Raptechnisch gehen The Gift of Gab und Co. auch auf »Imani Vol.1« vorneweg. Das Album bildet den Anfang einer Trilogie.
Music Review | verfasst 18.11.2015
White Boiz (Krondon & Shafiq Husayn)
Neighborhood Wonderful
Mit »Neighborhood Wonderful« der White Boiz Krondon und Shafiq Husayn veröffentlicht Stones Throw Records mal wieder ein saustarkes Hip Hop-Release.
Books Review | verfasst 04.11.2015
Ed Piskor
Hip Hop Family Tree Bd.3
Ed Piskor ist beim dritten Band von »Hip Hop Family Tree«, seinem Historien-Comic-Projekt der besonderen Art, angekommen – und damit in den Jahren 1983 und 1984.
Music Review | verfasst 27.10.2015
Little Simz
A Curious Tale Of Trials + Persons
Mit »A Curious Tale Of Trials + Persons« schafft die 21-jährige Little Simz ein erstaunliches Debüt, das nicht nur Mos Def und Kendrick Lamar begeistert.
Music Review | verfasst 09.10.2015
The Game
The Documentary 2
Zehn Jahre nach Erscheinen seines Debütalbums will sich The Game mit dem eigenen Klassiker messen. Damit tut er sich keinen Gefallen, hat sich aber auch nicht komplett überschätzt.
Music Review | verfasst 06.10.2015
Mr. Vast
Touch & Go
Die Komik morbide, die Delivery überdreht. Rap, der sich sogar vor Country nicht scheut. Ziemlich funky. Doch Mr. Vast kann noch etwas – und das macht keine Freude.
Music Review | verfasst 01.10.2015
Suburbants
ATL-LTH
Entspanntes Schnüfflertum zwischen Silben und Takten: Die Schweiz-Atlanta Coproduktion ist ein lupenreines Beispiel samplebasierten Raps.
Music Review | verfasst 18.09.2015
Mike Ladd
Welcome To The Afterfuture
»Welcome To The Afterfuture«, Mike Ladds zweites Album aus dem Jahre 2000, gibt es dank Va Va Records jetzt endlich auf Vinyl. Das Werk zeigt Größe in allen Facetten.
Music Review | verfasst 17.09.2015
Mac Miller
Go:od Am
Rotzfrech, aber weniger unbeschwert präsentiert sich Mac Miller auf seinem neuen Longplayer »Go:od Am« mit Gästen wie Flying Lotus und Thundercat.
Music Review | verfasst 01.09.2015
Apollo Brown
Grandeur
Die große Masse seiner eingefleischten Fanbase enttäuscht Apollo Brown mit »Grandeur« keinesfalls. Den Rest wird er allerdings auch mit seinem achtzehnten Album nicht überzeugen.
Film Review | verfasst 26.08.2015
One9 & Erik Parker
Nas - Time Is Illmatic
»Time Is Illmatic«, das Biopic über die Entstehungsgeschichte von Nas’ »Illmatic«, ist der Schonungslosigkeit dieses besten Hip Hop-Albums der Geschichte würdig.
Music Review | verfasst 18.08.2015
Gangrene
You Disgust Me
Alchemist und Oh No tun sich ein drittes Mal als Gangrene zusammen. Auch »You Disgust Me« steigt wieder hinab in die menschlichen Abgründe. Neues gibt es nicht.
Music Review | verfasst 14.08.2015
Vince Staples
Summertime '06
Auf seinem Debütalbum geht Vince Staples zurück in den »Summer ’06«. Musikalisch und erzählerisch ist der Rapper wie kaum ein Zweiter auf der Höhe der Zeit.
Music Review | verfasst 12.08.2015
Dr. Dre
Compton
Was hat der alte Milliardär schon noch zu berichten? »Compton« zeigt einen Dr. Dre der sein Handwerk versteht und stets auf der Höhe der Zeit agiert.
Music Review | verfasst 16.07.2015
2econd Class Citizen
A Hall Of Mirrors
»A Hall Of Mirrors« von 2econd Class Citizen ist ein Album mit immenser Strahlkraft. Es reißt mit, ohne aufdringlich zu sein, es tönt dunkel, ohne düster zu werden.
Music Review | verfasst 16.07.2015
Your Old Droog
Kinison EP
Zunächst wurde Your Old Droog noch für Nas gehalten. Mit der »Kinison EP« schickt sich der New Yorker Rapper an, einen eigenen Namen zu machen.
Music Review | verfasst 14.07.2015
Juju Rogers
From The Life Of A Good-For-Nothing
Juju Rogers erklärt mit »From The Life Of A Good-For-Nothing« die These, dass englischsprachiger Rap aus Deutschland nichts taugt, für veraltet.
Music Review | verfasst 13.07.2015
B Dolan
Kill The Wolf
B Dolan ist zugleich poetischer Rocker und politischer Aktivist. »Kill The Wolf« ist mehr als der Versuch einer Vertonung politischer Parolen. Fight The Power!
Music Review | verfasst 13.07.2015
Blu
The Return
Der Output von Blu und auch die Qualität ist bekanntermaßen hoch. »The Return« fehlt nun erstmals die Kraft und Besonderheit, die wir von dem Rapper gewohnt sind.
Music Review | verfasst 10.07.2015
Ghostface Killah & Adrian Younge
Twelve Reasons To Die II
Rapper Ghostface Killah und Producer Adrian Younge tun sich für »Twelve Reasons To Die II« wieder zusammen. Und wieder machen sie alles richtig.
Music Review | verfasst 10.07.2015
Sleaford Mods
Key Markets
Was kommt nach dem Hype? »Key Markets«, das neue Album des Nottinghamer Duos, stellt eines klar: Sleaford Mods werden uns noch eine Weile begleiten.
Music Review | verfasst 02.07.2015
The Purist
Pyrex Scholar
Auch auf seiner neuen Platte »Pyrex Scholar« hält es der Londoner The Purist getreu seinem Namen unverfälscht: fette Sample Breaks im 90er Stil.
Music Review | verfasst 30.06.2015
Slum Village
Yes
Das achte Album »Yes« der Detroiter Stehaufmännchen von Slum Village ist eine bittersüße Familienfeier aus dem Fusion-Sample-Tank von Jay Dilla.
Music Review | verfasst 29.06.2015
Anderson .Paak
Venice
Leider im Format vergriffen: »Venice«, das Debüt von Anderson .Paak hätte ein prima Mixtape werden können. Als Album ist es nur Durchschnitt.
Music Review | verfasst 19.06.2015
MoTrip
Mama
Sein zweites Album »Mama« wird MoTrips Standing als einer der besten Rapper Deutschlands zwischen Hood und Hörsaal zwar nicht zementieren, aber verankern.
Music Review | verfasst 10.06.2015
Onra
Fundamentals
Onra belehrt alle eines Besseren, die denken: Das Berufen auf die Musik der 90er fabriziere zwangsläufig einen hängengebliebenen Sound. »Fundamentals« atmet trotzdem Zeitgeist.
Books Review | verfasst 03.06.2015
Julian Voloj & Claudia Ahlering
Ghetto Brother
In »Ghetto Brother« nehmen sich Julian Voloj und Claudia Ahlering der berühmten New Yorker Gang an und zeichnen ein beinahe vergessenes Kapitel der Hip Hop-Geschichte nach.
Music Review | verfasst 03.06.2015
Dangerdoom
The Mouse And The Mask
Danger Mouse und MF Doom befanden sich 2005 beide auf dem Zenit ihrer Karriere und schufen ein gemeinsames Album. Jetzt wurde die Scheibe neu aufgelegt.
Music Review | verfasst 01.06.2015
Myka 9 & Factor
Famous Future Time Travel
Myka 9 ist einer der einflussreichsten Rapper der Westküste und Factor weiß, wie man jemandem Beats auf den Leib produziert. Heißt: »Famous Future Time Travel« ist einfach gut.
Music Review | verfasst 29.05.2015
Jedi Mind Tricks
The Thief And The Fallen
Die zum Duo geschrumpften Jedi Mind Tricks senden mit »The Thief And The Fallen« ein zaghaftes Lebenszeichen. Vinnie Paz und Stoupe The Enemy Of Mankind können mehr.
Music Review | verfasst 22.05.2015
Ceschi
Fake Flowers
»Fake Flowers«, das Solodebüt von Ceschi aus dem Jahr 2004, wird wiederveröffentlicht. Es ist ein nach wie vor nach allen Seiten geöffnetes Rapalbum.
Music Review | verfasst 20.05.2015
Obba Supa
W.I.D.E. (Windows Into Darks Edits) EP
Die lyrisch und produktionstechnisch anspruchsvolle EP »W.I.D.E. (Windows Into Darks Edits)« von Obba Supa ist der erste Teil einer Trilogie.
Music Review | verfasst 15.05.2015
Oddisee
The Good Fight
Oddisees Texte vermeiden inhaltlich jedes aktuelle Rap-Klischee. »The Good Fight« überzeugt durch persönliche Themen und bleibt zu jedem Zeitpunkt leichtfüßig und eingängig.
Music Review | verfasst 13.05.2015
Drake
If you're reading this it's too late
Kaum jemand trifft mit seiner Idee von Musik im Moment so sehr den Nerv der Zeit wie Drake. Auf »If you’re reading this it’s too late« gibt es wieder das unfehlbare Gesamtpaket…
Music Review | verfasst 08.05.2015
Young Thug
Barter 6
Young Thug macht auf seinem nichts anderes als auf jedem anderen ignant ass mixtape track. Gut so, denn mit diesen hat er Rap um eine Facette reicher gemacht.
Music Review | verfasst 05.05.2015
Death Grips
The Powers That B
»The Powers That B« fasst die Werke »niggas on the moon« und »Jenny Death« auf einem Album zusammen. Und zeigt so: Bei Death Grips liegen Genie und Wahnsinn dicht beieinander.
Music Review | verfasst 29.04.2015
Red Pill
Look What This World Did To Us
Entwaffnenden Ehrlichkeit und organisch-warme Soul-Bap-Untermalung: Red Pills LP »Look What This World Did To Us« ist unaufgeregter Arbeiterklassen-Rap.
Music Review | verfasst 28.04.2015
Clear Soul Forces
Fab Five
Der musikalische Ideenreichtum und die entspannte Delivery von Clear Soul Forces Album »Fab Five« erinnern dich daran, was Hip Hop mal gemacht hat: Spaß.
Music Review | verfasst 28.04.2015
Young Fathers
White Men Are Black Men Too
Die Meinungen über Young Fathers schwanken zwischen »zu sperrig!« und »neuartig!« hin und her. Jetzt legen sie ihr bislang bestes Album vor – und beides stimmt.
Music Review | verfasst 24.04.2015
L'Orange & Jeremiah Jae
The Night Took Us In Like Family
Für Madlib-Kenner und Mf Doom-Fans. Und für viele mehr. Interessante Samples und ein gewachsener Jeremiah Jae machen »The Night Took Us In Like Family« zu einem sehr guten Album.
Music Review | verfasst 24.04.2015
The Alchemist & Oh No present
Welcome To Los Santos
The Alchemist & Oh No haben endgültig den Schritt aus der BoomBap-Ecke gemacht. Zu ihrem von einem Videospiel inspirierten Album allerdings bleibt man gerne sitzen.
Music Review | verfasst 17.04.2015
Tyler, The Creator
Cherry Bomb
»Cherry Bomb« ist ein kühnes Album, das sein Potential nur deshalb nicht ganz entfalten kann, weil ihm sein Erschaffer selbst im Wege steht.
Music Review | verfasst 10.04.2015
Action Bronson
Mr. Wonderful
Eine kurzweilige Achterbahnfahrt an verschroben witzigen Lines, bunter Instrumentierung und unsinnigen Einfällen. Action Bronson kombiniert Authentizität mit Entertainerqualitäten.
Music Review | verfasst 27.03.2015
Earl Sweatshirt
I Don't Like Shit. I Don't Go Outside
Alles ist dicht, nur die dunklen Gedanken grenzenlos. Earls zweites Album verleitet nicht zu Lobeshymnen. Sondern dazu, still zu genießen, wie ungenießbar es ist.
Music Review | verfasst 24.03.2015
J. Cole
2014 Forest Hills Drive
J. Cole nimmt den Hörer einmal nach Hollywood und zurück; berichtet von seinem Werdegang als Künstler. Ein introspektives, stringentes Album. Und bis dato J. Coles bestes.
Music Review | verfasst 10.03.2015
BBNG (BadBadNotGood) & Ghostface Killah
Sour Soul
Durchweg beste musikalische Kulisse von BBNG gepaart mit Ghostface’ solider Lyrik und solidem Flow ergibt ein hörneswertes Stück Musik. Namentlich »Sour Soul«.
Music Review | verfasst 02.03.2015
Serengeti
Kenny Dennis III
Chicagos Rap-Weirdo Serengeti hat mit »Kenny Dennis III« ein neues Soloalbum draußen. Die Platte mit Hörspiel-Charakter ist fett, und nicht etwa tranig.
Music Review | verfasst 26.02.2015
Fashawn
The Ecology
Der Weltenbummler-Rap von Fashawns Mass Appeal-Debüt »The Ecology« ist der letzt-gültige Beweis, dass die traditionalistische Hiphop-Flora immer noch am langlebigsten ist.
Music Review | verfasst 22.01.2015
Dday One
Dialogue With Life
Dday Ones LP »Dialogue With Life« hypnotisiert mit allerhand Fusion-Hop-Schnitzfiguren und sample-basierter Grenzüberschreitung – ganz ohne schwarz-afghanisches Erkenntnis-Gedudel.
Music Review | verfasst 20.01.2015
Joey Bada$$
B4.Da.$$
Joey Bada$$ hat mit seinem Debüt »B4.Da.$$« das »Enter the Wu-Tang«-Pedant zu Kendrick Lamars Mammutwerk abgeliefert und dürfte damit endgültig zum A-Ligisten aufsteigen.
Music Review | verfasst 06.01.2015
Gravediggaz
Six Feet Deep
Auf dem Debütalbum der Formation Graveidggaz, »Six Feet Deep« (1994), werden aggressive, entrückte und wie besessen wirkende Raps mit schwarzem Humor gepaart.
Music Review | verfasst 17.12.2014
Hijack
The Horns Of Jericho
Mit »Horns Of Jericho« aus dem Jahre 1991 konnten sich Hijack einen gewissen Kultstatus sichern. Die Wucht der Scheibe haut auch nach über 20 Jahren noch rein.
Music Review | verfasst 12.12.2014
Ghostface Killah
36 Seasons
Nach »Twelve Reasons To Die« hat sich Ghostface Killah in der Comicecke scheinbar richtig eingenistet. »36 Seasons« spinnt den Faden in bestem Konzeptalbumstil gekonnt weiter.
Music Review | verfasst 09.12.2014
Statik Selektah
What Goes Around
Jazz ist der Nährboden von Platte Statik Selektahs Platte »What Goes Around« und fungiert bei der Fülle an unterschiedlichen Künstlern als idealer roter Faden.
Music Review | verfasst 08.12.2014
Diamond D
The Diam Piece
»The Diam Piece« liest sich wie eine recht elitäre Featureliste aus den Neunzigern. Diamond D bleibt sich produktionstechnisch treu, verlässt jedoch kaum seine Komfortzone.
Music Review | verfasst 05.12.2014
PRhyme (Royce Da 5'9 & DJ Premier)
PRhyme
Royce Da 5’9s und DJ Premiers Album »PRhyme« marschiert mit Adrian Younge-Samples im Getriebe Richtung NYC, Ecke Hardcore-Rap und beinahe möchte man »Gang Starr 2.0« flüstern.
Books Review | verfasst 19.11.2014
Ed Piskor
Hip Hop Family Tree Bd.2
Anekdotenreich und detailliert schildert Ed Piskor im zweiten Band seines »Hip Hop Family Tree« die Zeit zwischen Afrika Bambaataa, »Wild Style« und Ad-Rocks erstem Drum-Computer.
Music Review | verfasst 14.11.2014
Buttering Trio
JAM
Die Jungs vom Buttering Trio haben keine Zeit zu verlieren. Auf »JAM« werden die Qualitäten, die das Trio in Sachen Sounddesign mitbringt, klar aufgezeigt.
Music Review | verfasst 29.10.2014
Brian Coleman
Check The Technique Vol.2
Der amerikanische Musikjournalist Brian Coleman geht auf »Check The Technique Vol.2« amüsant und aufschlussreich 25 weiteren Rapschallplatten auf den Grund.
Music Review | verfasst 23.10.2014
Guilty Simpson
The Simpson Tape
Guilty Simpson und Oh No sammlen auf »The Simpson Tape« mit Scratches im Intro, Funkrock-Geschrabbel und Soul-Sample-Sümpfen gewohnt Sympathiepunkte.
Music Review | verfasst 22.10.2014
Shafiq Husayn of Sa-Ra Creative Partners
It's Better For You 12"
Shafiqs Husayns Comeback-EP »It’s Better For You« ist mit seinem spirituellem Gewäsch nicht unbedingt schlecht, aber auch nicht gleich »better« für uns.
Music Review | verfasst 14.10.2014
Amp Live
Headphone Concerto
Amp Live von Zion I legt auf Plug Research sein zweites Soloalbum vor. Eine illustre Schar an Gästen von Planet Asia bis Eligh sind mit Rapparts vertreten.
Music Review | verfasst 13.10.2014
The Game
Blood Money: Year Of The Wolf
The Game knurrt auf »Blood Money: Year Of The Wolf« angriffslustig aus seinem Wolfsbau, aber bleibt der Welt auch dieses Mal einen weiteren Klassiker schuldig.
Music Review | verfasst 09.10.2014
Apollo Brown & Ras Kass
Blasphemy
Der Boombap-Anästhesist Apollo Brown beweist auf »Blasphemy« auch mit Ras Kass, dass eine Soulsample-Umgebung immer noch das Ultimum Refugium für gescheiterte Rap-Stars ist.
Music Review | verfasst 02.10.2014
Dr. Octagon
Dr. Octagonecologyst
Wahnwitzig-verstörende Interludes, live aus dem OP des Dr. Octagon alias Kool Keith. Die passende Soundkulisse, die nach waschechtem B-Movie klingt, stellt Dan The Automator.
Music Review | verfasst 30.09.2014
Hieroglyphics
The Kitchen
»The Kitchen«, Nachfolger von »Full Circle« aus dem Jahr 2003, wirkt längst nicht mehr so durchschlagskräftig wie die beiden Hieroglyphics Langspieler zuvor.
Music Review | verfasst 25.09.2014
NehruvianDOOM
Sound Of The Son
New Yorks Großmeister Doom hat einen neuen Kooperationspartner: den 18-jährigen Senkrechtstarter Bishop Nehru. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit heißt »Sound Of The Son«.
Music Review | verfasst 16.09.2014
Guts
Hip Hop After All
Guts versteht Hip Hop durch dessen Werdegang vom Kultobjekt zum Kulturgut. »Hip Hop After All« erlangt durch namhafte Größen und verheißungsvolle Newcomer interdisziplinäre Klasse.
Music Review | verfasst 08.09.2014
Pyramid Vritra
Palace EP
Pyramid Vritra lädt auf seiner zweiten Veröffentlichung für Stones Throw in seinen »Palace« ein. Die Begehung der Räume ist weniger reduziert als zuletzt.
Music Review | verfasst 02.09.2014
Fujako
Soul Buzz
Nach einer Art Remix-Album darf man sich nun endlich über Nachschlag neuen Materials des Hiphop-Projektes Fujako in Form der 10inch »Soul Buzz« freuen.
Music Review | verfasst 29.08.2014
Busdriver
Perfect Hair
Der Langzeit-Wierdo Busdriver hat auf »Perfect Hair« mit Geschrei, Gejammer, Gelächter, Gesang und Geflexe zu sich selbst gefunden. Und das steht ihm außerordentlich gut.
Music Review | verfasst 28.08.2014
Kenny Dope
The Wild Style Breaks
Weihnachten im August! Kenny Dope hat die original Wild Style Breaks auf Songlänge modifiziert, auf sieben 7-Inches verteilt und in ein 28-seitiges Buch gesteckt!
Music Review | verfasst 22.08.2014
People Under The Stairs
12 Step Program
People Under The Stairs versinken auf ihrer neunten LP »12 Step Program« zwischen Soul- und Funk-Samples, windigen Scratches und groovenden Rhythmen im harmlosen Oldschool-Charme.
Music Review | verfasst 15.08.2014
Dilated Peoples
Directors Of Photography
»Directors Of Photography« ist das erste Album der Dilated Peoples um Evidence, DJ Babu und Rakaa Iriscience seit 8 Jahren und es hat so seine Momente.
Music Review | verfasst 15.08.2014
D.I.T.C.
The Remix Project
Während einige Jünger immer noch auf neues Material der D.I.T.C. Crew warten, haben diese einstweilen ein »The Remix Project« veröffentlicht.
Music Review | verfasst 13.08.2014
Sage Francis
Copper Gone
»Copper Gone« von Sage Francis ist eher Diagnose als Bestandsaufnahme, eher Abrechnung als Inventur, ist wuchtig und gewichtig – und sein bestes Album seit langem.
Music Review | verfasst 31.07.2014
Shabazz Palaces
Lese Majesty
Ein Album als Gesamtkunstwerk. Den Nachfolger seines Debüts »Black Up«, »Lese Majesty«, baut Shabazz Palaces aus sieben Mini-Suites auf, trocken und minimalistisch produziert.
Music Review | verfasst 30.07.2014
Adrian Younge presents Souls Of Mischief
There Is Only Now
Auf seinem Label Linear Labs veröffentlicht Adrian Younge mit »There Is Only Now« ein Konzeptalbum, für das er den den Souls Of Mischief ein Beatgerüst auf den Leib schneiderte.
Music Review | verfasst 29.07.2014
The Roots
…And Then You Shoot Your Cousin
The Roots können nichts falsch machen. Auch nicht auf ihrem elften Album »…And Then You Shoot Your Cousin«, eine der besten Platten ihrer Karriere.
Music Review | verfasst 24.07.2014
Wu-Tang Clan
Wu-Tang Forever
Der Clan ist besser, als nur die Summe seiner Einzelteile. Nach einer Reihe erfolgreicher Soloprojekte sollte »Wu-Tang Forever als aufpoliertes »Enter The Wu-Tang« fungieren.
Music Review | verfasst 19.06.2014
Kenji451
Trust
Das Debüt »Trust« des Berliner Beat-Bastlers Kenji451 ist genau dieses eine Instrumental-Album, das man beim webbrowsen immer zu finden versucht.
Music Review | verfasst 13.06.2014
50 Cent
Animal Ambition: An Untamed Desire to Win
Die Welt hat auf »Animal Ambition: An Untamed Desire to Win« nicht gewartet. Und Curtis »neunstelliges Gesamtvermögen« Jackson eigentlich auch nicht.
Music Review | verfasst 12.06.2014
Shawn Lee
Golden Age Against The Machine
Shawn Lees Liebhaber-Album »Golden Age Against The Maschine« ist gleichzeitig Verbeugung und Vermächtnis vor dem allmächtigen 90s-Hiphop-Sound.
Music Review | verfasst 11.06.2014
CYNE
All My Angles Are Right
CYNE treten mit ihrem fünften Album »All My Angles Are Right« gegen sich selbst an. So trist wie es eben nach zehn Jahren auch mal sein darf. Tut aber auch nicht weh.
Music Review | verfasst 09.06.2014
Vaitea
Word Citizen
Das nahbare Flygirl Vaitea macht auf »Word Citizen« HipHop zu einem ästhetisch ansprechendem, aber leider auch sehr harmlosen Multikulti-Allerlei.
Music Review | verfasst 05.06.2014
Atmosphere
Southsiders
Atmosphere besinnen sich auf »Southsiders« wieder zurück auf live eingespielte Instrumentals und thematisch Vielfältigkeit. Das tut ihnen sehr gut.
Music Review | verfasst 02.06.2014
Millz
Dopamine – A Vivid Dream
Der Wohnzimmersoul und Stotter-Synthie auf Millz’ »Dopamine – A Vivid Dream« regt ausgewogen, selbstbewusst und unaufdringlich gleich zu mehrfachen Durchläufen an.
Music Review | verfasst 23.05.2014
Kate Tempest
Everybody Down
Vielleicht sollte man das Album Mike Leigh als Drehbuch vorlegen? Kate Tempest legt auf ihrem zweiten Album »Everybody Down« noch eine Schippe drauf.
Music Review | verfasst 22.05.2014
Chris Read remixes The Pharcyde
Runnin'/Passin' Me By
Chris Reads Remixe von »Runnin’« und »Passin’ Me By« lassen zwei der beliebtesten Pharcyde-Songs ermüdender aussehen, als sie tatsächlich waren.
Music Review | verfasst 12.05.2014
Army Of The Pharaohs
In Death Reborn
Dafür, dass Army Of Pharaohs »In Death Reborn« und folglich wohl untot sind, zeigen sie sich auf ihrem vierten Album erstaunlich lebendig.
Music Review | verfasst 08.05.2014
This, That & The 3rd
Summer in Vienna
Vor gut sechs Jahren hatte DJ Buzz von den Waxolutionist die Rapper Hezekiah, Dave Ghetto und Mystic in seinem Wiener Studio versammelt. Und das ist das Resultat.
Music Review | verfasst 06.05.2014
Grieves
Winter & The Wolves
»Winter & The Wolves« von Grieves ist eine rührstückige Nummernrevue des eigenen Bedauerns geworden, dem sowohl raptechnisch als auch musikalisch die Abgründe fehlen.
Music Review | verfasst 05.05.2014
Apollo Brown
»Thirty Eight«
»Thirty Eight«, das erste Instrumental-Album von Apollo Brown seit 2011, beweist, dass man das Rad nur ein bisschen aufpolieren muss und es läuft wieder wie geschmiert.
Music Review | verfasst 05.05.2014
Ratking
So It Goes
»So It Goes« von Ratking ist kein rundes Album, vielmehr eine Palette der Potenziale und Möglichkeiten des jungen Trios aus New York City.
Music Review | verfasst 28.04.2014
Blitz The Ambassador
Afropolitan Dreams
Blitz The Ambassadors dritte LP »Afropolitan Dreams« ist in aller kulturübergreifenden Realität keine Weltmusik im Hiphop-Kostüm, sondern weltgewandte Hiphop-Musik.
Music Review | verfasst 24.04.2014
Gang Starr
Step In The Arena
Erstmals als Duo agierend, war »Step In The Arena« 1991 für Gang Starr der Ausgangspunkt für eine künstlerisch jedem Zweifel erhabene Karriere.
Music Review | verfasst 23.04.2014
L'Orange
The Orchid Days
Jazz, Soul und Swing bilden das Grundgerüst des knisternden, warmen Sounds, den L’Orange auf »The Orchid Days« in klassischen, rollenden BoomB ap verwandelt.
Music Review | verfasst 15.04.2014
Jehst
The Dragon Of An Ordinary Family Remixes
Der britische Rapper Jehst hat sein letztes Album »The Dragon Of An Ordinary Family« von Kidkanevil, Om Unit, Arp-101 und anderen remixen lassen.
Music Review | verfasst 11.04.2014
Chuck Inglish
Convertibles
Das Solo-Debüt »Convertibles« des ehemaligem »Cool Kid« Chuck Inglish sind wie ein rares Paar Air Max – niemals ein Totalausfall, aber auch nichts besonders Auffälliges.
Music Review | verfasst 03.04.2014
The UN
UN or U Out
»UN or U Out« von The UN liefert zeitlosen, klassischen Trueschool-Sound mit der New York-typischen »No-Bullshit«-Attitüde – und das ist auch zehn Jahre später nicht out-dated.
Music Review | verfasst 27.03.2014
Boogie Down Productions
By All Means Necessary (Reissue)
1988, ein Jahr nach dem Mord an Scott La Rock, erscheint das zweite Album von Boogie Down Productions und KRS-One erfindet sich als »The Teacher«.
Music Review | verfasst 21.03.2014
Freddie Gibbs & Madlib
Piñata
Seit der ersten EP fieberte man auf das erste gemeinsame Album von Freddie Gibbs und Madlib hin. Hat sich definitiv gelohnt, denn »Piñata« ist ein Meisterwerk.
Music Review | verfasst 17.03.2014
Pyramid Vritra
Indra
Das abstrakte Verständnis von Hip Hop auf »Indra«, dem zweiten Album von Pyramid Vritra, wird vielen nicht passen. Vielen Freigeistern schmeckt dieses Album dafür doppelt so gut.
Music Review | verfasst 17.03.2014
Left Boy
Permanent Midnight
Das Album »Permanent Midnight« von Left Boy ist wie eine WG-Party: gesellig und ungezwungen – aber irgendwie ist man auch froh, wenn es vorbei ist.
Music Review | verfasst 14.03.2014
The Doppelgangaz
Peace Kehd
Auf »Peace Kehd« ist EP und Matter Ov Fact von The Doppelgangaz eine vernünftige Balance aus bisher Bewährtem und experimentelleren Elementen gelungen.
Music Review | verfasst 13.03.2014
Dag Savage (Johaz & Exile)
E&J
Dag Savage veröffentlichen mit »E&J« gleich mal eines der ersten Indierap-Highlights des Jahres, dass bald zum Westcoast-Kanon gezählt werden dürfte.
Music Review | verfasst 04.03.2014
Homeboy Sandman
White Sands EP
»White Sands« ist der Abschluss einer EP-Reihe, bei der sich Homeboy Sandman jeweils mit einem Producer zusammengetan hat. Diesmal war es der Brite Paul White.
Music Review | verfasst 04.03.2014
Snowgoons, Morlockk Dilemma & Ill Bill
Van Gogh
Die Snowgoons starten eine kleine 12inch-Reihe und holen sich für den »Van Gogh« genannten Einstand die Rapper Morlockk Dilemma und Ill Bill mit an Bord.
Music Review | verfasst 03.03.2014
Prince Po & Oh No
Animal Serum
Oh No hat Prince Po nicht nur wiederbelebt, sondern ein Sample-Serum produziert, das animalische Energien nicht besser hätte freisetzen können.
Music Review | verfasst 03.03.2014
Glad2Mecha & Ill Treats
Hello'
Mit einem großen »Hello’« kommen der aus Phoenix, Arizona stammende Rapper Glad2Mecha und der im britischen Brighton beheimatete Producer Ill Treats um die Ecke.
Music Review | verfasst 26.02.2014
JJ Doom
Key To the Kuffs (Butter Deluxe Version)
Die »Butter Deluxe Version« von »Key To The Kuffs« bietet wirklich einiges mehr als das Original: 3 neue Tracks integrieren sich geschmeidig in den Sound, die Remixe auch.
Music Review | verfasst 20.02.2014
Verbal Kent
Sound Of The Weapon
Verbal Kent und Khrysis geben das klassische MC/Producer-Duo. Leidenschaft und Engagement mag man ihnen nicht absprechen, der Funke will dennoch nicht überspringen.
Music Review | verfasst 19.02.2014
Sene & Blu
A Day Late … & A Dollar Short.
»A Day Late… & A Dollar Short« von Sene & Blu liegt nun erstmals auf Vinyl vor. Das war längst überfällig, denn dieses Album verdient mehr Aufmerksamkeit.
Music Review | verfasst 12.02.2014
Crown
Pieces To The Puzzle
38 MCs aus aller Rapper Länder hat Crown, eine Hälfte des französischen Producer-Duos Grim Reaperz, für sein Album »Pieces To The Puzzle« zusammengetrommelt.
Music Review | verfasst 31.01.2014
Young Fathers
Dead
Hip Hop aus Schottland, kantig, verschroben und gut. Young Fathers machen auf ihrem Debüt »Dead« alles richtig und liefern so die Antithese zur popkulturellen Lebhaftigkeit.
Music Review | verfasst 30.01.2014
Damu the Fudgemunk
Spare Overtime
Die Musik von Damu the Fudgemunk funktioniert eher wie eine Boom Bap-Zeitkaspel für Spätgeborene, als man Samples noch überwiegend aus Soul-, Funk- und Jazz-Platten bezog.
Music Review | verfasst 30.01.2014
Childish Gambino
Because The Internet
Childish Gambino ist ein sog. Tausendsassa. Der Mann tanzt einfach auf jeder Hochzeit: Schauspiel, Comedy, Musik. Aber überall stilsicher und so auch auf seinem neuen Album.
Books Review | verfasst 29.01.2014
Ed Piskor
Hip Hop Family Tree Bd.1
Ein bequemer, mit hohem Spaßfaktor versehener Weg, sich einen umfassenden Überblick über die Hip Hop-Historie zu verschaffen, gewährleistet Ed Piskors Comic »Hip Hop Family Tree«.
Music Review | verfasst 29.01.2014
Public Enemy
Yo! Bumrush The Show
Obwohl auf »Yo! Bum Rush The Show« bereits alle Ingredienzien vorhanden waren war Public Enemys Debütalbum noch stärker am Hardcore Battle Rap der frühen Run-DMC orientiert.
Music Review | verfasst 27.01.2014
Hopsin
Knock Madness
Der Spagat zwischen Beetlejuice’eskem Pausenclown und werte-vermittelndem Lehrmeister verkommt innerhalb der 18 Tracks zu einem Klugscheißer-Manifest.
Music Review | verfasst 24.01.2014
Step Brothers (Alchemist & Evidence)
Lord Steppington
Evidence macht gemeinsame Sache mit Alchemist. Und das seit seiner Kindheit. Nun erscheint von den beiden Brüdern im Geiste das Album »Lord Steppington«.
Music Review | verfasst 17.01.2014
Madlib
Rock Konducta Part 1
Madlib bleibt auf »Rock Konducta Part 1« auch weiterhin der Chefprogger im internationalen Beatkosmos und versammelt hier seine besten Beats seit langem.
Music Review | verfasst 14.01.2014
Jeremiah Jae
Dirty Collections Vol. 1-3
Drei Singles zum Einstand bei Warp: Jeremiah Jae liefert mit »Dirty Collections« gerade einmal acht Songs. Und trotzdem einen ziemlich anstrengenden Klotz.
Music Review | verfasst 10.01.2014
Run the Jewels
Run the Jewels
El-P hat bereits im letzten Jahr Killer Mike für dessen fünftes Album die Beats auf den Leib geschneidert. Auf »Run the Jewels« wird diese Verbindung abermals zelebriert.
Music Review | verfasst 09.01.2014
Josh Furey
Petals
Der kanadische Beatmaker Josh Furey gehört jener Schule an, die tief nach den zugrunde liegenden Samples gräbt. Sein zweites Album ist durchaus empfehlenswert.
Music Review | verfasst 08.01.2014
Atmosphere
Seven's Travels
Zehn Jahre hat »Seven’s Travels« inzwischen auf dem Buckel. Aus diesem Anlass wird das Album neu aufgelegt, und es überzeugt – trotz einiger Längen – weiterhin.
Music Review | verfasst 20.12.2013
The Mouse Outfit
Escape Music
The Mouse Outfit ist eine neunköpfige Hip Hop-Crew aus Manchester, die Rap in Anlehnung an die Native Tongue-Bewegung der 1990er Jahre macht.
Music Review | verfasst 02.12.2013
Blitz the Ambassador
The Warm Up EP
Mal wieder demonstriert Blitz the Ambassador seine Vielfältigkeit auf sehr hohem Niveau: Es wird gescratcht, Jay Z gesamplet und auf Biggie, Rakim oder Kendrick Lamar verwiesen.
Music Review | verfasst 02.12.2013
Yancey Boys
Sunset Blvd.
Sunset Blvd. ist ein uninspiriertes, ein miserables Album, das allenfalls für hartgesottene Dilla-Chronisten zu ertragen sein sollte. Da helfen auch die namhaften Gäste nicht.
Music Review | verfasst 25.11.2013
Blue Daisy
An Emperor's Tale
Blue Daisy ist ja dafür bekannt mit Gasmaske auf dem Gesichter den Haupteingang zu sprengen. Mit seiner neuen EP nimmt er mal den Hintereingang.
Music Review | verfasst 21.11.2013
Man Of Booom
Back To The Booom
Der toleranteste 90er-Eastcoast-Fetischist wird »Back To The Boom« wegen der Beats durchskippen. Das macht Figub Brazlevič zum heimlichen Star des dreiköpfigen Boombap-Monsters.
Music Review | verfasst 21.11.2013
Latyrx
The Second Album
Sechzehn Jahre sind seit »The Album« ins Land gestrichen, doch nun finden Lateef The truth Speaker und Lyrics Born wieder als Latyrx zusammen.
Music Review | verfasst 18.11.2013
Black Milk
No Poison No Paradise
Es empfiehlt sich, die Detroit-Nachbarschaft mal außen vor zu lassen und zu erkennen, dass sich Black Milk nicht mehr zu emanzipieren braucht.
Music Review | verfasst 11.11.2013
Dynasty
A Star In Life Clothe's
Mit ihrem ehrlichen Handwerk, ihrer Integrität und dem DJ Premier-Feature steht Dynasty für einen Rapper-Typus, der heutzutage mehr unter- als geschätzt wird.
Music Review | verfasst 08.11.2013
Quelle Chris
Ghost At The Finish Line
Quelle Chris geht auf seinem dritten Album weiterhin mit sich und der Realität rücksichtslos und in durchweg überzeugender Darbietung ins Gericht.
Music Review | verfasst 07.11.2013
Twit One
Urlaub In Der Bredouille
Twit One bleibt mit seinem neuen Album »Urlaub in der Bredouille« nachwievor einer der interessantesten Spieler im allemanischen Instrumentalkosmos.
Music Review | verfasst 04.11.2013
Shad
Flying Colours
Der unterschätzteste Rapper der letzten Jahre veröffentlicht ein neues Album. Und auch »Flying Colours« untermauert Shad seinen Status als herausragender Künstler.
Music Review | verfasst 01.11.2013
Dan Le Sac vs Scroobius Pip
Repent Replenish Repeat
Was mit nur einem Song (»Thou Shalt Always Kill«) vor fünf Jahren als Internet-Hype begann, ist mittlerweile mit dem dritten Album eine nahezu etablierter Act.
Music Review | verfasst 31.10.2013
J-Zone
Peter Pan Syndrome
Gewohnt bissig, humoristisch, reflektiert und skurril trashtalkt sich J-Zone in aller unpeinlichen Selbstentblößung durch die 22 Tracks seines neuen Albums.
Music Review | verfasst 30.10.2013
Raw Produce
The Feeling Of Now
Das erstmals 2004 erschienene und lange Zeit vergriffene Album »The Feeling Of Now« von Raw Produce erfährt einen verdienten Re-Release.
Music Review | verfasst 25.10.2013
KC da Rookee
Chosen
Es gibt Rap-Rentner, die eine Rückkehr weitaus übersättigter antreten. KC Da Rookee startet sein Comeback. Seinen Status hierzulande sollte auch das nicht berühren.
Music Review | verfasst 24.10.2013
Oddisee
The Beauty In All
»The Beauty in All«, das mittlerweile 17. Release von Oddisee, der über Jahre hinweg hochwertigen Output liefert, huldigt der Schönheit des Unvollkommenen.
Music Review | verfasst 22.10.2013
Gang Starr
Hard To Earn
»Hard To Earn«, das vierte Album von Guru und DJ Premier als Gang Starr, markiert die Etablierung des Hardcore Hip Hop im Mainstream.
Music Review | verfasst 17.10.2013
Factor
Woke Up Alone
»Woke Up Alone« ist ein Konzeptalbum, das die Geschichte eines Trauernden erzählt, abgehandelt nach dem Fünf-Phasen-Konzept der Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross.
Music Review | verfasst 15.10.2013
Pusha T
My Name Is My Name
High-Noon-Geflexe mit K.Dot, saurer unverfrorener Real-Talk und zweimal Pusha mit den Neptunes. Trotzdem ist das nicht die endgültige Offenbarung.
Music Review | verfasst 10.10.2013
Danny Brown
Old
Danny Brown vertont seine inneren Kämpfe: Natürlich ist das ein Ritt auf dem Höcker eines Kamels, das Sebastian-Vettel-Zahlen auf den Tacho setzt.
Music Review | verfasst 02.10.2013
Jonwayne
Rap Album One
Jonwayne scheint nun nach einigen Beattapes bereit, sich auch am Mikrofon einen Namen zu machen und tobt sich auf elf, meist selbstproduzierten Beats aus.
Music Review | verfasst 30.09.2013
Drake
Nothing Was The Same
Drake macht einen »Classic«? Darf der das? »Nothing Was The Same« muss man jedenfalls in den Kanon der besten Rap-Alben aufnehmen. Ja, Punkt.
Music Review | verfasst 30.09.2013
Clear Soul Forces
Gold PP7s
»Gold PP7s« ist äußerst rückwärtsgewandt, dabei extrem gut ausproduziert und auf höchstem Qualitätsgroove nickend. Das Album verdient schlicht ein TÜV-Siegel.
Music Review | verfasst 26.09.2013
Deltron 3030
Event II
13 Jahre nach dem Deltron Zero in den Untiefen derGalaxie verschwand, erzählen Dan the Automator, Kid Koala und Del the Funky Homosapien nun die Vorgeschichte.
Music Review | verfasst 25.09.2013
Big Sean
Hall Of Fame
Big Sean macht Spaß, wenn er selbst Spaß hat. »Hall Of Fame« klingt aber mehr nach Arbeit, ohne, dass es an wirklich unterhaltsamen Momenten mangeln würde.
Music Review | verfasst 23.09.2013
Jel
Late Pass
Die Drums klingen metallisch, die Synthies eher schneidend als schwebend, und bei allem vordergründigen Auf-Die-Zwölf liegt ein psychedelischer Schleier über den einzelnen Songs.
Music Review | verfasst 23.09.2013
2 Chainz
B.O.A.T.S II - Metime
2 Chainz zweites Album ist ein Fest der Bedeutungslosigkeit: gleiche Themen, gleiche Beats. Aber es ist eben stellenweise auch ein Fest. Wie kann das sein?
Music Review | verfasst 18.09.2013
14KT
Nickel & Dimed
Es treffen auf 14KTs zweiten Solo-Wurf westküstlicher Electro-Funk und südstaatliches Synthie-Gewobbel auf lockere Sample-Flips – ohne zu beeindrucken.
Music Review | verfasst 02.09.2013
Tony Touch
The Piece Maker 3: Return Of The 50 MCs
Es ist, was es ist: Ein klassisches Mixtape, das sich klassische NYC-Boombap-Beats zur MPC nimmt und die klassischen MCs aus den klassischen Boroughs zusammengekommen lässt.
Music Review | verfasst 30.08.2013
Homeboy Sandman
All That I Hold Dear EP
Die »All That I Hold Dear EP« von Homeboy Sandman ist nicht das schlechteste, leider aber das unauffälligste Release aus einer Reihe exzellenter EPs.
Music Review | verfasst 29.08.2013
Ghostface Killah & Apollo Brown
Twelve Reasons To Die: The Brown Tape
Apollo Brown hat einen anderen Ansatz, doch seine Nachbearbeitung von »Twelve Reasons To Die« besteht neben Adrian Younges Originalmusik auf Augenhöhe.
Music Review | verfasst 28.08.2013
Fat Jon
Repaint Tomorrow
Fat Jon gehört zu den besten Producern im HipHop. Das weiß nur kaum jemand. Doch wer so gekonnt Instrumental und Downbeat vermischt, hat Respekt verdient.
Music Review | verfasst 27.08.2013
Earl Sweatshirt
Doris
Rap-technisch und textlich klingt »Doris« nach den Großtaten meist schon toter Eastcoast-MCs. Musikalisch allerdings klingt Earls Debüt eher nach Waschmaschine.
Music Review | verfasst 21.08.2013
Quelle Chris
Niggas Is Men
Quelle Chris’ erstes Release bei Mello Music Group mag vieles sein, leichte Kost ist es, dank der Ambivalenz zwischen harmonischen Beats und beklemmenden Text, jedenfalls nicht.
Music Review | verfasst 20.08.2013
London Posse
Gangster Chronicles: The Definitive Collection
Natürlich merkt man dem Album Rap- und produktionstechnisch an, dass es fast drei Dekaden auf dem Buckel hat. Aber Staub hat es dennoch keinen angesetzt…
Music Review | verfasst 15.08.2013
Uptown XO
Colour de Grey
Nicht schwarz, nicht weiß: »Colour de Grey« von Diamond District’s Uptown XO hinterlässt keinen bleibenden Eindruck. Schade, die Vorraussetzungen schienen durchaus gegeben.
Music Review | verfasst 14.08.2013
U-God
The Keynote Speaker
Wäre Rap ein Boxkampf, so könnte U-God nach Punkten gewinnen, ihm fehlen letztendlich jedoch die hängenbleibenden Hooks und die ausknockenden Punchlines um wirklich zu überzeugen.
Music Review | verfasst 12.08.2013
Paul White
Watch The Ants EP
»Watch The Ants« reiht sich nahtlos in die Diskografie des Londoner Produzenten ein und manifestiert seine Position als einen der interessantesten Hip-Hop Produzenten.
Books Review | verfasst 26.07.2013
Ahmir »Questlove« Thompson
Mo' Meta Blues: The World According to Questlove
»Mo‘Meta Blues« ist eine der wenigen Biografien, die man gelesen haben muss. Weil hier einer der spannendsten Künstlern des HipHop schreibt.
Music Review | verfasst 09.07.2013
Jay-Z
Magna Carta Holy Grail
Thematisch ist das gerade im ersten Teil unerträglich und im Großen und Ganzen aufgesetzt. Aber wie Jay hier flow und welche Beats er gewählt hat: Das Beste seit »The Black Album«.
Music Review | verfasst 05.07.2013
Qwel & Maker
Beautiful Raw
Galapagos 4-Mitbegründer Qwel hat sich erneut mit seinem Haus-und-Hof-Beatbastler Maker zusammengetan und ihren vierten Longplayer aus dem Ärmel geschüttelt.
Music Review | verfasst 27.06.2013
Young Fathers
Tape Two
Das schottische Trio Young Fathers setzt mit »Tape Two« dort an, wo »Tape One« aufgehört hat und arbeitet weiter an ihrer eigenwilligen Melange unterschiedlicher Stile.
Music Review | verfasst 26.06.2013
Quasimoto
Yessir, Whatever
Zwölf rare oder sogar unveröffentlichte Tracks aus den letzten 12 Jahren lassen Quasimoto, den »bad character« von Madlib wieder aufleben.
Music Review | verfasst 21.06.2013
Mac Miller
Watching Movies With The Sound Off
Nach dem Nr. 1-Debüt »Blue Slide Park« tritt der Rapper aus seiner Wohlfühlzone heraus und liefert auf »Watching Movies With The Sound Off« verblüffend ehrliche Musik ab.
Music Review | verfasst 20.06.2013
Kanye West
Yeezus
Der sechste Anlauf von Kanye West, die Welt zu erobern. Hätte auch dieses Mal mit »Yeezus« fast geklappt. Aber immerhin für den US-HipHop der kommenden Monate reicht es.
Music Review | verfasst 10.06.2013
Serengeti
Kenny Dennis LP
Die Rolle des Kenny Dennis bereitet dem an sich sehr besonnenen Serengeti sichtlich Spaß. Odd Nosdam hat ihm das passende Soundgewand geschneidert.
Music Review | verfasst 06.06.2013
Marco Polo
Newport Authority 2
Dass man ohne neumodischen Firlefanz und mit klassischem Beatwerk noch immer die Schwergewichte der Hip Hop-Szene ins Boot bekommt – das zeigt Marco Polo. Abermals.
Music Review | verfasst 06.06.2013
K-Def
The Exhibit
Real Live hin, Lords Of The Underground her: »The Exhibit« erinnert schmerzlich daran, dass zwischen 1997 und 2013 hundsgemeine 16 Jahre liegen.
Music Review | verfasst 05.06.2013
R.A. The Rugged Man
Legends Never Die
Nach einem Jahrzehnt meldet sich R.A. mit dem zweiten Solo-Album »Legends Never Die« zurück. Sein stellenweise hohes Niveau kann er nicht über das gesamte Album hinweg halten.
Music Review | verfasst 27.05.2013
The Last Skeptik
Thanks For Trying
The Last Skeptik ist fast so was wie der menschgewordene Music Production Controller, einer der sampled, was das Vinyl-Zeughaus hält und damit erstaunt.
Music Review | verfasst 24.05.2013
Talib Kweli
Prisoner Of Conscious
Talib Kweli gehört zum festen Inventar an Helden im Hip Hop. Daran ändert auch »Prisoner Of Conscious« nichts – allerdings untermauert das Album den Status auch nicht.
Music Review | verfasst 23.05.2013
Sole
No Wising Up No Settling Down
Sole mit seinem nächsten Rundumschlag: Bankensystem, Regierung, Fleischfresser, Krieg, Rapbranche. Niemand bleibt verschont – und das auf hohem Niveau.
Music Review | verfasst 23.05.2013
Masta Ace
A Long Hot Summer
Gute Geschichten kann man immer wieder erzählen. Das Masta Ace einer der fähigsten Storyteller im Hip Hop ist, wissen wir längst. Dieser Re-Release bestätigt uns abermals.
Music Review | verfasst 22.05.2013
Ugly Heroes
Ugly Heroes
Hinter den Ugly Heroes verbirgt sich Apollo Brown, der auf diesem Album Red Pill und Verbal Kent ein paar seiner besten Beats zur Verfügung stellt.
Music Review | verfasst 21.05.2013
Ghostface Killah & Adrian Younge
Twelve Reasons To Die
Ganz kann »Twelve Reasons To Die« die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Es ist dennoch ein sehr guter und in jedem Fall obligatorischer Wu-Release.
Music Review | verfasst 10.05.2013
Havoc
13
Havoc erfindet das Rad nicht neu, liefert aber ein geradliniges Streetalbum aus dem bösen, kalten New York, einige schauerhafte Mobb-Deep-Momente inklusive.
Music Review | verfasst 10.05.2013
Puppetmastaz
Revolve And Step Up
Als 2003 das Debüt der Puppetmastaz erschien, waren Idee und Umsetzung dieses Creature Funks wirklich frisch. Was ist davon 10 Jahre später noch übrig geblieben?
Music Review | verfasst 02.05.2013
Durag Dynasty
360 Waves
Planet Asias Selbsteinschätzung, dass diese Platte »the best shit you heard in your life« ist, mag übertrieben sein, dennoch hat die Supergroup ein gutes Album aufgenommen.
Music Review | verfasst 26.04.2013
K-Os
BLack On BLonde
Ein Doppelalbum, dass man anmachen kann, wenn die Freunde sich über »deine Hardcore-Rapmusik« beschweren. Ein paar Zuckerstücke bleiben hängen, den Rest hört man so mit.
Music Review | verfasst 25.04.2013
Jeru the Damaja
The Sun Rises In The East
Zusammen mit im selben Jahr veroeffentlichten »Illmatic« von Nas markiert »The Sun Rises In The East« die Quintessenz des East Coast Hip Hops der 1990er Jahre.
Books Review | verfasst 19.04.2013
Grandmaster Caz
WRITTEN! The Lyrics of Grandmaster Caz
Dieses liebevoll gestaltete Buch ist vor allem etwas für Rapfans, Sammler und Nostalgiker, die HipHop in ihrer Ursprünglichkeit immer noch genauso lieben wie der Grandmaster.
Music Review | verfasst 12.04.2013
Dela
Changes Of Atmosphere
Wie beim Vorgänger »Atmosphere Airlines« definiert sich das Soundbild über klassische Drum-Settings, solides Sample-Flipping aus der saxophonen Early-90s-Tradition und Rhodes.
Music Review | verfasst 11.04.2013
The Doppelgangaz
HARK
Auf»HARK« führen The Doppelgangaz ihre musikalische und lyrische Ausrichtung konsequent weiter: warmer, dreckiger, samplelastiger Boom Bap untermalt die Anekdoten des Groggy Pack.
Music Review | verfasst 04.04.2013
Tyler, The Creator
Wolf
Wo Tyler mit »Goblin« noch volle Breitseite in eine neue Welt preschte, da sucht er auf »Wolf« seinen Platz. Der Musik hat das gut getan, doch es fehlt etwas Entscheidendes.
Music Review | verfasst 02.04.2013
Inspectah Deck & 7L & Esoteric
Czarface
Nach zehn Jahren gehen Inspectah Deck und 7L & Esoteric wieder gemeinsam ins Studio und kreieren den Superhelden «Czarface«. Der soll die bösen Mainstream-Rapper vernichtetn…
Music Review | verfasst 12.03.2013
Necro
Metal Hip Hop
Necro präsentiert all jene Tracks, die in den letzten zehn Jahren in Zusammenarbeit mit Musikern aus der Hardcore-, Trash-Metal und Death-Metal-Szene entstanden sind.
Music Review | verfasst 11.03.2013
Dobie
We Will Not Harm You
Alte Meister rosten nicht. UK-Producer Dobie bringt mit »We Will Not Harm You« seine erste Platte über Big Dada raus. Und genau da ist er auch bestens platziert -in der Gegenwart.
Music Review | verfasst 06.03.2013
Dela
Atmosphere Airlines
Renaissance ist französisch. Der Franzose Dela weiß das und beweist es im Namen des Hip Hop auch auf »Atmosphere Airlines«. Die Neo-Nostalgie des Rucksack-Raps wird aufgefrischt.
Music Review | verfasst 26.02.2013
Gensu Dean & Planet Asia
Abrasions
Dem Texaner Gensu Dean gelingt es, mit seiner SP-1200 Beats zu produzieren, die Westcoast-Spitter Planet Asia wie auf den Leib geschneidert sind.
Music Review | verfasst 12.02.2013
DJ Day
The Land of 1000 Chances
Der Kalifornier DJ Day liefert »The Land Of 1.000 Chances« ein überraschend entspanntes Werk ab. Bei seinen Live-Auftritten ist deutlich mehr los.
Music Review | verfasst 30.01.2013
Oh No
Disrupted Ads
Dass Oh Nos Instrumental-Geflechten auf Albumlänge eine gewisse Sperrigkeit innewohnen, gehört daher zum guten Ton. Auch da gibt Ähnlichkeiten zum großen Bruder Madlib…
Music Review | verfasst 29.01.2013
T.I.
Trouble Man: Heavy Is The Head
Auf seinem achten Studio-Album fordert Clifford Harris jetzt wenig erfolgreich seinen Trap-Thron zurück. Vielleicht wiegt die Krone aber doch zu schwer.
Music Review | verfasst 28.01.2013
The Game
Jesus Piece
Als Tony Soprano beginnt, die moralische Verantwortung eines Mafiosis zu hinterfragen, geht er zum Psychiater. Jayceon Taylor hingegen findet sein Seelenheil in der Bibel.
Music Review | verfasst 25.01.2013
Big Boi
Vicious Lies & Dangerous Rumors
Alles gut gemeint, aber am Ende nicht richtig gut: Das neue Album »Vicious Lies & Dangerous Rumors« von Big Boi kann nicht gänzlich überzeugen.
Books Review | verfasst 25.01.2013
Gerry »Cutmaster GB« Bachmann
The Hip Hop Cookbook: Four Elements Cooking
»The Hip Hop Cookbook« ist als Geschichtsdokument, als Fotoband und als nützliche Küchenhilfe endlich mal ein Buch, das nach der Lektüre nicht im Regal verschwinden muss.
Music Review | verfasst 24.01.2013
Young Fathers
Tape One
Einen Release mit vergleichbar nach vorn gehender und dennoch nie aufdringlicher Intensität hat man von Anticon schon länger nicht mehr serviert bekommen.
Music Review | verfasst 23.01.2013
The Doppelgangaz
2012: The New Beginning
Das Debüt von The Doppelgangaz wurde neu gemastert und wiederveröffentlicht. Es ist das perfekte Ineinandergreifen der Wu Tang-Roughness und der Jazzmatazz-Smoothness.
Music Review | verfasst 23.01.2013
The Doppelgangaz
Beats For Brothels Vol. 2
Diese Platte ist was für Boom Bap-Connaisseure: The Doppelgangaz beweisen erneut, dass sie ihre Beats auch einfach unberappt für sich stehen lassen können.
Music Review | verfasst 15.01.2013
Wu-Tang Clan & D-Block
Wu Block
Wenn Ghostface Killah und Sheek Louch ihre Sippschaft zusammentrommeln, um bei »cocaine, weed and 40s« abzukumpeln, ist das ein bisschen, wie ein Familienbesuch an Weihnachten.
Music Review | verfasst 15.01.2013
Bay Blue
Bay Blue
Ungewöhnliche Samples von den 1920er bis zu den 1950er Jahren präsentiert Matt Chang auf seinem Debüt. Nur bringt der Amerikaner sie nicht zum leuchten.
Music Review | verfasst 14.01.2013
Various Artists
Danger - Classic N.Y. Hip Hop Anthems
Der Sound der »Goldenen Ära« des Hip Hop ist gefragt und New York City war damals das Mekka dieses Klangs. Da kommt dieser Sampler natürlich gerade recht.
Music Review | verfasst 11.01.2013
A$AP Rocky
LongLiveA$AP
Wie klingt das Debütalbum eines Rappers, dem man einen 3-Millionen-Dollar-Vorschuss in die Designerjeans geschoben hat? Dass es so klingt jedenfalls war nicht zu erwarten.
Music Review | verfasst 07.01.2013
RZA
The Man With The Iron Fists Score
Eine Platte, die BADBADNOTGOOD, die Flatbush Zombies, Wu-Tang und Blakroc-Vibe vereint? Kann doch nur gut sein und direkt ins Gesicht gehen. RZA hat eben noch drauf.
Music Review | verfasst 21.12.2012
Various Artists
Ancestors of Rap
»Ancestors of Rap« betreibt Ahnenforschung und macht sich auf die Suche nach den Wurzeln des Raps. Eine gelungene Compilation zwischen Soul, Funk und Afrobeat.
Film Review | verfasst 20.12.2012
Samy Deluxe
Up 2 Date
Mitte 2011 wanderte das Album »SchwarzWeiss« von Samy Deluxe auf Platz Eins der deutschen Album-Charts. »Up 2 Date« zeigt die Entstehungsgeschichte dieses Albums
Music Review | verfasst 20.12.2012
Chief Keef
Finally Rich
Dieses Album kann man sich nur am Stück zu Gemüte führen, wenn man einen Sack harter Nüsse zu knacken hat oder in einem Fitness-Studio niederer Preisklasse Gewichte stemmt.
Music Review | verfasst 10.12.2012
KRTS
The Dread Of An Unknown Evil
Obwohl KRTS ganz klar zu der Art von Beatmakern gehört, die man mit intellektueller Musik verbindet, geht es in diesem Werk primär um Stimmung und Gefühl.
Music Review | verfasst 04.12.2012
Georgia Anne Muldrow & DJ Romes
The Blackhouse
Zusammengehalten wird dieses elektronische Gebilde von einem Dach aus Funk-Elementen und mitreißenden Drums mit einem Schornstein aus Consciousness.
Music Review | verfasst 29.11.2012
Roc Marciano
Reloaded
Wer 2012 nach authentischem Rapsound ohne Gimmicks sucht, wird ganz sicher wieder mit Roc Marciano glücklich. Vielleicht sogar einen Tick glücklicher als dem grandiosen Erstling.
Music Review | verfasst 29.11.2012
Lateef the Truthspeaker
Firewire
Der Sohn einer Black Panther-Aktivistin hat auf »Firewire« eine Boutique eröffnet, die Skinny Jeans, Bell-Bottoms und Baggy Pants gleichzeitig im Sortiment führt.
Music Review | verfasst 20.11.2012
Kreayshawn
Something 'Bout Kreay
Eine Line von Favorite sollte hierfür umgeschrieben werden: Du willst nicht wissen, was ich dir und deiner Mama tu, ich fessele sie und dröhne sie mit Kreayshawn zu.
Music Review | verfasst 16.11.2012
Sean Price
Mic Tyson
Trotz der augenscheinlich geringen Varianz, ein sehr unterhaltsames Album mit dem New Yorker Urgestein Sean Price in sehr bestechender Form.
Music Review | verfasst 15.11.2012
Lil Fame & Termanology
Fizzyology
Weder Beats noch Raps wollen auf der Kollaboration von M.O.P.‘s Lil’ Fame mit Termanology überzeugen. Das Ganze ist einfach ohne Abwechslung.
Music Review | verfasst 12.11.2012
Apollo Brown & Guilty Simpson
Dice Game
Auf »Dice Game« sind keine Experimente zu erwarten, die Achse Brown/Simpson harmoniert mit traditioneller Sample-Ästhetik und dem klassischen MPC-Arrangement der ’93er RZA-Schule.
Music Review | verfasst 06.11.2012
7even Thirty
Heaven's Computer
»Heaven’s Computer« ist jetzt keine Mondlandung, gleicht in seiner Solidität jedoch einem musikalischen Fallschirmsprung aus der Stratosphäre.
Music Review | verfasst 06.11.2012
The Black Opera
Libretto: Of King Legend
Das mysteriöse Künstlerbündnis ist das neueste Signing von Mello Music Group: Man kann es Weltmusik 2.0 nennen. Man kann es aber auch den HipHop der Zukunft nennen.
Music Review | verfasst 05.11.2012
P.O.S.
We Don't Even Live Here Anymore
So wichtig die Rebellion des Rhymesayes in unserem zynischen Zeitalter auch sein mag, so bedeutunglos bleibt die musikalische Umsetzung auf »WDELHA«.
Music Review | verfasst 02.11.2012
Blu & Exile
Give Me My Flowers While I Can Still Smell Them
Eine Rückkehr auf Pfade vergangener Triumphe ist ein Unterfangen, das herrlich scheitern kann. Oder es ist halt so etwas wie Wiedergutmachung.
Music Review | verfasst 01.11.2012
Thavius Beck
The Most Beautiful Ugly
Die Erwartungen an eine Veröffentlichung von Thavius Beck sind gewohnt hoch. Handwerklich gibt’s da selten etwas zu meckern. Doch was kann das Album noch?
Music Review | verfasst 01.11.2012
Blueprint
Deleted Scenes
Für »Adventures in Counter-Culture« wurden ganze 75 Tracks nicht verwendet. Eine erstklassige Essenz aus dieser Sammlung wurde nun veröffentlicht.
Music Review | verfasst 31.10.2012
Karriem Riggins
Alone Together
Instrumentaler HipHop, Stones Throw – das weckt Assoziationen, die sich auf Karriem Riggins’ Platte bestätigen. Und das ist irgendwie sehr schade.
Music Review | verfasst 26.10.2012
Kendrick Lamar
good kid, m.A.A.d city
Die Hälfte der Spielzeit dieses Albums denkt man: Ja, das könnte es sein, das nächste ganz wichtige Album im Rap-Spiel. Es liegt an Kleinigkeiten, dass es das nicht ist.
Music Review | verfasst 18.10.2012
Vinnie Paz
God Of Serengeti
Größtenteils geht es auf »God of the Serengeti« um Selbstdarstellung, Größenwahn und Battle-Raps. Trotz Vorschusslorbeeren in Sachen Authentizität: Manchmal übertreibt er es.
Music Review | verfasst 11.10.2012
Skyzoo
A Dream Deferred
Auch mit »A Dream Deferred« ist dem noch immer unterschätzten Skyzoo ein mehr als nur solides Album gelungen, versehen mit einer gehörigen Portion »Neunziger«.
Music Review | verfasst 09.10.2012
Ruste Juxx & The Arcitype
V.I.C.
Die Idee seines Albums ohne Samples und Flüche klingt zunächst interessant. Es hapert sehr an der Umsetzung. Die Beats sind monoton und Ruste Juxx ist kein herausragender Rapper.
Music Review | verfasst 08.10.2012
Reks
Rebelutionary
Reks lässt kritische Töne an der US-amerikanischen Gesellschaft zu klassischen Boom Bap erklingen. Das macht sein neues Album angenehm kurzweilig, ohne herauszustechen.
Music Review | verfasst 28.09.2012
JJ Doom
Key to the Kuffs
Beileibe kein Fast-Food-Snack für die Generation Soundcloud, sondern eine Platte, der man durchaus einen Hördurchgang mehr spendieren darf, um zu zünden.
Music Review | verfasst 25.09.2012
Homeboy Sandman
First Of A Living Breed
Stoppelhopser dieser Welt, ihr könnt weiter um Amber Rose buhlen oder die nächste Pixel-Belanglosigkeit instagramen. Homeboy Sandman lässt sich davon nicht beirren.
Music Review | verfasst 24.09.2012
G.O.O.D. Music
Cruel Summer
Dank Hit-Boy und Pusha-T kann »Cruel Summer« vieles. Eines kann es nicht: Das Rap-Spiel wiedermal neu erfinden. Die Nebendarsteller sind schul daran.
Music Review | verfasst 24.09.2012
Oddisee
People Hear What They See
»People Hear What They See« biedert sich keiner affektierten Grown-Up-Ideologie an. Vielmehr fokussiert es Ansprüche, die Zeitlosigkeit klar vor Zeitgeist stellen.
Music Review | verfasst 21.09.2012
Rick Ross
God Forgives I Don't
Das fünfte Album von Officer Ricky demonstriert pappsatte Trägheit in so knallharter Gnadenlosigkeit, wie es der unfreiwillig komisch klingende Titel vermutlich suggerieren soll.
Music Review | verfasst 14.09.2012
Serengeti
C.A.R.
Der Alltag ist nicht schön, das weiß auch Serengeti. Nur weil es aber so ist, heißt es ja nciht, dass Serengeit daraus nicht höhrenswertes Zeug machen könnte.
Music Review | verfasst 12.09.2012
Batsauce
Starcrossed
Die Tracks von Batsauce sind dem Rock mindestens genauso verpflichtet wie dem Funk. Auch ohne Zugeständnisse an aktuelle Strömungen: Leerläufe kennt diese Scheibe nicht.
Music Review | verfasst 11.09.2012
Brother Ali
Mourning In America And Dreaming In Colour
Brother Alis vierte Platte kommt bedeutungsschwanger daher, ist es dann aber zum Glück doch nicht. Dafür zeigt sich Ali nachdenklich und zornig.
Music Review | verfasst 03.09.2012
Sepalot
Chasing Beats
Sepalots Produktionen lassen sich am besten mit einem Unwort wie »Future-Retro« umschreiben – organisch, scheuklappenlos und etwas schmuddelig.
Music Review | verfasst 29.08.2012
Strong Arm Steady & Statik Selektah
Stereotype
Strong Arm Steady zum zweiten Mal über Stones Throw – doch dieses Mal stehen die Vorzeichen komplett anders. Immerhin produzierte Statik Selektah die Platte und nicht Madlib.
Music Review | verfasst 27.08.2012
Casual & J. Rawls
Respect Game Or Expect Flames
Casual und J. Rawls tun sich für »Respect Game Or Expect Flames« zusammen und harmonieren überraschend gut miteinander – auch dank der Gastsängerinnen.
Music Review | verfasst 21.08.2012
Sound Survivors
Feelthisundastood
Die Sound Survivors machen viel richtig – und riskieren damit wenig. Ein anständiger Bandsound unterstützt zahlreiche Features, von denen aber nur wenige rausstechen.
Music Review | verfasst 08.08.2012
Häzel
The Lost Tapes
Das von Häzel bereits 2011 online gestellte »The Lost Tapes« erscheint nun auch als physischer Tonträger und bietet 20 Instrumentals, Beatskizzen und Rap-Songs ohne Rap.
Music Review | verfasst 07.08.2012
Large Professor
Professor @ Large
Zwar sind es nicht immer Weisheiten, die Large Pro als »Producer On The Mic« zu Papier bringt, aber angesichts dieser zeitlosen Boom Bap-Perlen stört das nicht.
Music Review | verfasst 01.08.2012
The Alchemist
Russian Roulette
Er könnte auch seinem Leben als Platinum-Producer frönen. Stattdessen liefert The Alchemist ein Produceralbum vor, dass durchaus als sein persönliches »Donuts« durchgehen kann.
Music Review | verfasst 31.07.2012
Necro
The Murder Murder Kill Kill EP
Ill Bills jüngerer Bruder meldet sich mit einer neuen Doppel-EP auf der dunklen Seite zurück. »Preppy Rappers and hip homo Hippies« werden – logisch! – nicht viel Spaß haben.
Music Review | verfasst 24.07.2012
Nas
Life Is Good
Aus dem 21-jährigen Nasty Nas ist ein erwachsener Mann geworden.»Life Is Good« ist Nasir Jones inoffizielle musikalische Autobiographie. Der Schwerpunkt liegt auf der Lyrik.
Music Review | verfasst 24.07.2012
Cypress Hill & Rusko
Cypress Hill & Rusko
Die alten Herren von Cypress Hill sind tatsächlich noch für eine Überraschung gut und basteln mit Rusko an einem neuen Soundesign. Das Vorhaben ging nur bedingt auf.
Film Review | verfasst 23.07.2012
Tracy Marrow (Ice-T) & Andy Baybutt
»Something From Nothing: The Art of Rap«
Ice-T versammelt für sein Regiedebüt die Crème de la Crème der Rapgeschichte vor der Kamera und bietet dabei erstaunlich intime Einblicke in die künstlerische Praxis von Hip Hop.
Music Review | verfasst 20.07.2012
Masta Ace
MA DOOM: Son Of Yvonne
Masta Ace verteidigt sein Standing als Meister des Storytelling, und als einer der verkanntesten MC’s aller Zeiten. Und auch als Soohn von Yvonne.
Music Review | verfasst 19.07.2012
Dave Dub
The Treatment
Mit Dave Dub besinnt sich Stones Throw wieder mehr der guten alten Tante Hip Hop und lässt Erinnerungen an Project: Blowed, Kool Keith und andere Haudegen der neunziger aufleben.
Music Review | verfasst 13.07.2012
Visioneers
Hipology
Marc Mac kehrt mit seinem Projekt Visioneers auf den Pfad organischer Grooves zurück und huldigt auf »Hipology« den Ursprüngen des Hip Hop.
Music Review | verfasst 03.07.2012
J.R.&PH7
Waiting For The Good Life
Das Produzentenduo J.R.&PH7 haben sich mal wieder vor ihren wohltemperierten Synthesizern und samplebestückten Beatmachines niedergelassen und fleißig an den Knöpfchen gedreht.
Music Review | verfasst 02.07.2012
Doseone
G Is For Deep
Das neueste Werk von Anticon-Mitbegründer Doseone knüpft an »Crowns Down« seiner Band Themselves an. Sogar Pop-Appeal kann man der Scheibe unterstellen.
Music Review | verfasst 26.06.2012
J. Pinder
Careless
Der gerade mal 23 jährige J. Pinder veröffentlicht mit »Careless« seinen ersten Longplayer: ruhige, smoothe Beats kombiniert mit zeitgemäßer 2012 Rapartikulation.
Music Review | verfasst 25.06.2012
House Shoes
Let It Go
Er zog die Strippen in der HipHop-Szene von Detroit, doch es hat 20 Jahre gedauert, bis House Shoe nun sein Debütalbum vorlegt. Und das ist eine echte Überraschung.
Music Review | verfasst 22.06.2012
The Pharcyde
Bizarre Ride II The Pharcyde
Es ist eine Liebeserklärung – Auch zwei Dekaden nach »Bizarre Ride II«, bleiben wir Imani, Slimkid3, Booty Brown und Fatlip von ganzem Herzen treu.
Music Review | verfasst 20.06.2012
Sene
Brooklyknight
Die Stärken von Sene, dem Jungen aus Brooklyn, waren und sind Storytelling und dunkelbunte Lautmalereien, die stets Authentizität und Nahbarkeit ausstrahlen.
Music Review | verfasst 20.06.2012
Die Kraszesten
Die Kraszesten/ Jetzt noch kraszer
Die »scharfzüngigen Publizisten« aus dem Schoße der Funkverteidiger sind jetzt noch »kraszer«. »Eine Hip Hop Ode an die rationalen Zahlen«.
Music Review | verfasst 19.06.2012
Odd Future
OF Tape Vol. 2
Wer dachte, dass Odd Future nach ihrem Einzug in die Feuilletons auch nur einen Hauch an Radikalität verlieren würden, wird auf »The OF Tape Vol. 2« eines Besseren belehrt.
Music Review | verfasst 18.06.2012
Suff Daddy
Suff Sells
Auch auf dieen 29 Tracks bewegt sich Suff Daddy unbeirrt zwischen Old-School und Moderne, verbindet klassisches Sampling mit schludrigen Melodien.
Music Review | verfasst 14.06.2012
Bruce Haack
Bruce Haack Remixes
Eine späte und längst überfällige Würdigung eines Pioniers der elektronischen Musik kommt in Form dieser Remix-Zusammenstellung aus dem Hause Stones Throw.
Music Review | verfasst 13.06.2012
Oh No
Ohnomite
Oh No durfte in den Archiven von Rudy Ray Moore kramen und veröffentlicht auf der Basis dieser Samples ein mit hochkarätigen Gästen bespicktes Album.
Music Review | verfasst 12.06.2012
El-P
C4C (Cancer For Cure)
Nach fünf Jahren wartet El-P wieder mit einem neuen Longplayer auf. Daran kann auch das Aus von Def Jux nichts ändern. Und »C4C« ist wiederum ein sehr gutes Album.
Music Review | verfasst 31.05.2012
Homeboy Sandman
Chimera EP
Homeboy Sandman bringt seine zweite Veröffentlichung über Stones Throw – wieder überzeugend und wieder leider nur eine EP – aber die kann immerhin mehr als manches Album.
Music Review | verfasst 31.05.2012
Azealia Banks
1991 EP
Eine EP die anregt, sich direkt auf der Tanzfläche zu paaren. So schamlos, so versaut rappt und singt hier Azealia Banks über Instrumentals von u.a. Machinedrum.
Music Review | verfasst 30.05.2012
Blockhead
Interludes After Midnight
Dass es heutzutage so etwas überhaupt noch gibt: Ein Instrumental-HipHop-Album, was weder »glitcht« noch »crunkt« noch »wonkt« und dennoch »phatt« ist.
Music Review | verfasst 10.05.2012
J Rawls pres The Liquid Crystal Project
The Liquid Crystal Project 3
Der dritte Teil von J Rawls’ The Liquid Crystal Project ist etwas zu »liquide« geraten und führt auf nicht nur einem Song zu harmloser Beiläufigkeit.
Music Review | verfasst 26.04.2012
A7 & Plusga
Blasphemy
Ist Hip Hop in Israel schon Gotteslästerung? A7 und Plusga haben Hip Hop und ganz besonders das Beatmaking in Tel Aviv und Jerusalem neu auferstehen lassen.
Music Review | verfasst 25.04.2012
Stalley
Savage Journey To The American Dream
Vom Tellerwäscher zum Maybach-Mitfahrer. Auf »Savage Journey…« thematisiert Stalley die Laster und Verheißungen des amerikanischen Traums.
Music Review | verfasst 16.04.2012
Main Attrakionz
808s & Dark Grapes II
Eine drogengeschwängerte, urbane Traumwelt zeichnen die beiden Oaklander Squadda B und Mondre M.A.N. von Main Attrakionz auf »808s & Dark Grapes II«.
Music Review | verfasst 10.04.2012
Aphroe
90
Bei seiner Verneigung vor dem US-Rap der 1990er Jahre schafft es Aphroe, den alten Geist in den Tracks zu halten ohne sich dabei selbst zu verstecken.
Music Review | verfasst 03.04.2012
Apollo Brown & O.C.
Trophies
Auch wenn Apollo Brown nicht sonderlich tief in den Plattenkisten gräbt und O.C. hier und da den obligatorischen Zeigefinger hebt, liefern beide ein Teamplay erster Güte ab.
Music Review | verfasst 29.03.2012
Opio
Vultures Wisdom Vol.2
Zwar braucht Opio von den Souls Of Mischiefs niemanden mehr was zu beweisen, aber auf seinem neuen Album legt er noch mal los wie der Teufel.
Music Review | verfasst 28.03.2012
Demograffics
Cheese
Das dritte Album der Münchener Demograffics ist nicht langweilig, sondern eher abwechslungsreich, ausgefeilt und angenehm sperrig. Es ist daher zu loben.
Music Review | verfasst 27.03.2012
Eric Lau & Guilty Simpson
The Mission EP
Die Sampletüfteleien von Eric Lau korrespondieren erneut prima mit dem prägnanten Organ von Guilty Simpson. Nun sollte der Londoner aber auch mal andere MCs an seine Beats lassen.
Music Review | verfasst 26.03.2012
DJ Format
Statement Of Intent
DJ Formats drittes offizielles Album macht einem wieder bewusst, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Star Wars, Funk-Breaks und Kraftwerk.
Music Review | verfasst 23.03.2012
First Serve
De La Soul's Plug 1 And Plug 2 presents First Serve
First Serve versucht den Spagat zwischen dem Abgedrehten der aktuellen Hip Hop-Crews und dem Keep-it-Real Gedöns alteingesessener Rapper.
Music Review | verfasst 22.03.2012
Death Grips
Exmilitary
Death Grips veröffentlichen ein Album das polarisiert und die Unterschiede zwischen anzubrüllen, anzushouten und anzuschreien verdeutlicht.
Music Review | verfasst 21.03.2012
Quakers
Quakers
35 Leute sind involviert in dieses Projekt um Geoff Barrow und 7STU7 aus dem Portishead-Umfeld und Producer Katalyst. Nur ein einheitliches Muster fehlt den 41 Tracks.
Music Review | verfasst 20.03.2012
O-Flow / Busenhalter
Köln-Süd EP
Für Fans und welche, die es werden wollen: Die lange vergriffene Lokalhymne »Köln-Süd« präsentiert sich im neuen Gewand sowie mit zusätzlichen Stücken und Instrumentalen.
Music Review | verfasst 14.03.2012
Common
The Dreamer, The Believer
Gemeinsam – nach 14jähriger Kooperationspause – mit Produzent No I.D. ist Common mit seinem neunten Album »The Dreamer, The Believer« wieder in der Spur.
Music Review | verfasst 12.03.2012
Wale
Ambition
Wale’s Labelwechsel zu Rick Ross’ MMG lagen wohl vorwiegend Ambitionen finanzieller Natur zu Grunde. Künstlerisch bleibt er mit seinem neuen Album weiterhin auf der Stelle stehen.
Music Review | verfasst 12.03.2012
Copywrite
God Save The King
Copywrite hat einen erstklassigen, klugen Rapstil und darf diese auf Beats von RJD2, Bronze Nazareth oder Marco Polo ausbreiten. Und dennoch schwankt das Niveau.
Music Review | verfasst 09.03.2012
Sean Born
Behind The Scale
Sean Born realisiert mit großen Teilen des Künstlerrepertoires seines Plattenlabels Mello Music Group ein Album, das den Frühling herbeisehnt.
Music Review | verfasst 05.03.2012
Pete Philly
One
Pete Phillys wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mit Hilfe seines Debüts »One« das von seinen Fun-Rap-Vorgängern ramponierte Image Hollands wieder gründlich aufpolieren.
Music Review | verfasst 01.03.2012
Planet Asia
Black Belt Theatre
Planet Asia hat ein Album ohne künstlerische Höhepunkte veröffentlicht. Nicht einmal Features von Talib Kweli, Raekwon oder Camp Lo können da noch helfen.
Music Review | verfasst 27.02.2012
Lee Bannon
Fantastic Plastic
Auf Fantastic Plastic verknüpft Lee Bannon stilvoll unkonventionelle Tonschnipsel und schafft so, auch dank ansprechender Gästeliste, ein zeitloses, klanglich kohärentes Werk.
Books Review | verfasst 16.02.2012
J-Zone
Root For The Villain
Dieser Typ hat endlich mal etwas zu erzählen – über Hip Hop und was das Wesen davon ist. Da weiß man am Ende mehr zum Thema als nach der Lektüre gehobener akademischer Literatur.
Music Review | verfasst 13.02.2012
Blu & Exile
Below The Heavens
Im Jahr 2007 erschufen Blu & Exile mit Below The Heavens nicht nur ihren Karriere Start-off, sondern zugleich einen wegweisenden Einschnitt in die damalige Rap-Landschaft.
Music Review | verfasst 10.02.2012
Speech Debelle
Freedom Of Speech
Speech Debelle hat sich zwei Jahre für den Nachfolger zu Speech Therapy Zeit gelassen. Das hat sich gelohnt: Freedom of Speech ist ein reifes, abwechslungsreiches Album.
Music Review | verfasst 06.02.2012
yU
The Earn
Nachdenklich und eigenständig ist die Rapmusik von yU. In Washington, D.C. sollte man sich ein wenig mehr umschauen. Da gibt’s einiges zu entdecken.
Music Review | verfasst 01.02.2012
813
Spectrum Riff EP
Hip-Hop/Electro-Hybride haben ja bekanntlich Hochkonjunktur, in 813 hat die Szene einen Meister gefunden. Auf seiner neuen EP schafft er den Spagat zwischen dopem Beat und Hit.
Music Review | verfasst 31.01.2012
DJ Adlib
Hi-Hat Club Vol. 6
Zum sechsten Teil der Hi-Hat Reihe über MPM kehrt man wieder in die heimischen Kölner Gewässer in Dj Adlib’s Haus & Garten zurück, der darauf zum ersten Mal auch Rapper einlud.
Music Review | verfasst 31.01.2012
The Funk League
Funk As Usual
Die Franzosen von The Funk League lassen alte Zeiten und Helden wieder aufleben. Ihr neues Album ist eine Huldigung an den Hip Hop, ganz ohne Wehmut.
Music Review | verfasst 27.01.2012
Childish Gambino
Camp
Dass Donald Glover nicht nur der lustige Alleinunterhalter ist, beweist der 28-jährige Entertainer gerade als Childish Gambino mit seiner LP.
Music Review | verfasst 20.01.2012
Gangrene
Vodka & Ayahuasca
Auf Vodka & Ayahuasca haben Alchemist und Oh No akustische Haluzinogene im LP-Format zusammengebraut, die wiedereinmal wunderbar ignorant, dreckig und hingerotzt klingen.
Music Review | verfasst 19.01.2012
Marsimoto
Grüner Samt
»Endlich wird wieder gekifft!« Marsimoto’s drittes Album Grüner Samt bringt einmal mehr seine kranken Kiffer-Fantasien auf den »springenden Punkt« und fröhnt der Outness.
Music Review | verfasst 19.01.2012
Necro
Die!
Mit seinem sechsten Album Die! veröffentlicht Necro das erste mal auf Vinyl. Limitiert und auf rotem Vinyl ist das ein absolutes Muss für jeden Fan.
Books Review | verfasst 13.01.2012
Dan Charnas
The Big Payback
Dan Charnas beleuchtet unterhaltsam und mit umfangreicher Kenntnis die Geschichte des HipHop aus einer seiner wichtigsten Perspektiven – dem Business.
Music Review | verfasst 09.01.2012
Madlib
Medicine Show Volume 12 & 13 - Filthy Ass Remixes
Madlib setzt mit Medicine Show 12+13 Filthy Ass Remixes vorerst einen Schlusstrich unter die kontrovers diskutierte Reihe. 37min reiner Beat Konducta Remix-Wahnsinn.
Music Review | verfasst 06.01.2012
J-Live
S.P.T.A. (Said Person Of That Ability)
Auf seinem fünften Album übernimmt J-Live Raps, Beats und Cuts komplett und macht im Prinzip dort weiter, womit er Mitte der Neunziger bereits angefangen hatte.
Music Review | verfasst 04.01.2012
Snowgoons & M.O.P.
Sparta
Es hätte kaum besser werden können: Die New Yorker Urgesteine M.O.P. passen perfekt zu der knallenden Beat-Opulenz der beiden Snowgoons.
Music Review | verfasst 29.12.2011
Roc C
Stones Genius
Jede Menge Halbgares, was uns Roc C auf seinem neuen Album präsentiert. Vor allem in Sachen Lyrik und Flow weiß der Kalifornien diesmal gar nicht zu überzeugen.
Music Review | verfasst 23.12.2011
Ol' Dirty Bastard
Return To The 36 Chambers
Das erste Soloalbum von Wu-Tang Clan’s Ol’ Dirty Bastard aus dem Jahre 1995 ist nun in einer aufwendig designten Deluxe-Edition erhältlich.
Music Review | verfasst 21.12.2011
Jedi Mind Tricks
Violence Begets Violence
Seit Ende der 1990er Jahre veröffentlichen die Jedi Mind Tricks ihre sehr eigene Form von Rapmusik. Doch langsam haben sie ihren hohen Kredit verspielt.
Music Review | verfasst 20.12.2011
The Roots
Undun
Das elfte Album der Roots ist zugleich ihr erstes reines Konzeptalbum und erzählt das Drama von Redford Stephens, der in eine Spirale krimineller Machenschaften gerät.
Film Review | verfasst 16.12.2011
A Tribe Called Quest
Beats, Rhymes & Life: Travels Of ATCQ
Eine Dokumentation über A Tribe Called Quest zeigt detailliert, wie es anfing, wieso die Band 1998 zerbrach und wie es in Zukunft weiter gehen könnte.
Music Review | verfasst 13.12.2011
9th Wonder
The Wonder Years
Hochgepitchte Soul-Samples und krachende Snares waren schon immer das Erfolgsrezept von 9th Wonder. Der Fruity Loops Verfechter scheint auch auf The Wonder Years
Music Review | verfasst 13.12.2011
Kool Savas
Aura
Noch vor geraumer Zeit kündigte der König höchstpersönlich an, dass die SP1200 über Ebay schon ersteigert sei und er sich in naher Zukunft mehr dem klassischen
Music Review | verfasst 08.12.2011
Brenk Sinatra
Gumbo 2 (Pretty Ugly)
Melting Pot’s Finest Brenk Sinatra bringt mit Gumbo 2 (Pretty Ugly) sein bereits drittes Instrumental Album innerhalb von drei Jahren raus. Und wenn DJ Premier behauptet.
Music Review | verfasst 01.12.2011
M.E.D.
Classic
Medaphoar ist in der Vergangenheit v.a. durch seine Gastauftritte bei anderen Künstlern aufgefallen. Nun ist endlich sein Solodebüt erschienen.
Music Review | verfasst 28.11.2011
Eligh & Amp Live
Therapy At 3
Mit Eligh von den Living Legends und Amp Live von Zion I finden sich auf Therapy At 3 Mitglieder zwei der bedeutsamsten Rap-Crews Kaliforniens zusammen.
Music Review | verfasst 24.11.2011
Snowgoons & Reef The Lost Cauze
Your Favorite MC
Das Album wird seinem Namen zunächst nicht gerecht. Aber Reef The Lost Cauze fängt sich und die Produktionen der Snowgoons sind über allem erhaben.
Music Review | verfasst 21.11.2011
Ugly Duckling
Moving At Breakneck Speed
Auch das vierte Album bietet klassische Hip Hop-Produktionen, Humor, Seele, eben all das, was den Dreier aus Long Beach, Kalifornien auch in der Vergangenheit auszeichnete.
Music Review | verfasst 18.11.2011
Drake
Take Care
Dieses Album hat das Zeug dem ADS der Generation-Internet eine gehörige Portion Ritalin zu sein: Schlüssig und ungeheuer eingängig hat Drake das beste Rap-Album 2k11 veröffentlicht
Music Review | verfasst 17.11.2011
Freestyle Fellowship
The Promise
Nach 10 Jahren haben sich Aceyalone, Mikah9, P.E.A.C.E., Self Jupiter und DJ Kiilu Grand wieder als Freestyle fellowship zusammengefunden.
Music Review | verfasst 16.11.2011
Quelle Chris
Shotgun & Sleek Rifle
Detroit ist und bleibt ein raues Pflaster und Quelle Chris ist nach Guilty Simpson und Danny Brown der nächste Beweis dafür. Wir bitten um Applaus.
Music Review | verfasst 16.11.2011
Sepalot
Chasing Clouds
Auf Chasing Clouds kombiniert der Produzent Retro-Sounds mit groovigen und shufflenden MPC-Breaks und macht noch einmal deutlich, wie überzeugend solide seine Musik ist.
Music Review | verfasst 14.11.2011
Git
Imagination
Git ist ein passionierter Plattensammler, Schlagzeuger und Produzent. Seine Tracks sind gut, unterlegt man sie mit einer Stimme sind sie noch besser.
Music Review | verfasst 11.11.2011
Pusha T
Fear Of God II: Let Us Pray
Sein Bruder Malice fehlt deutlich auf Pusha T’s erstem richtigen Solo-Versuch. Trotzdem gibt es hier genügend Argumente, warum Pusha T eine Ausnahmestellung im Rap-Spiel zukommt.
Music Review | verfasst 10.11.2011
Declaime
Self Study
Einmal mehr begibt sich Dudley Perkins als Declaime auf einen abgedrehten Egotrip. Er nennt das Selbststudie, wir nennen das Musiktherapie.
Music Review | verfasst 09.11.2011
Lil Wayne
Tha Carter IV
Wenn man sich nicht darin versteift den geerdeten Weezy mit dem Marsianer von vor 4 Jahren zu vergleichen, dann kann man auch Tha Carter IV durchaus genießen.
Music Review | verfasst 02.11.2011
DJ Shadow
The Less You Know the Better
In den letzten Jahren ist im Beatsektor so viel passiert wie schon lange nicht mehr. DJ Shadow hat nicht hingehört. Stattdessen möchte er jetzt eine Band sein.
Music Review | verfasst 20.10.2011
Various Artists
BBE 15
Eines der angesehensten Labels im Hip Hop feiert seinen 15. Geburtstag und beglückt deswegen seine Fans mit einer ausgedehnten Mix-Doppel-CD
Music Review | verfasst 18.10.2011
Hassaan Mackey & Apollo Brown
Daily Bread
Für Daily Bread schließt sich Apollo Brown mit dem Rapper Hassaan Mackey zusammen. Wer souligen Hip Hop mag, wird hier auf seine Kosten kommen.
Music Review | verfasst 17.10.2011
DTMD
Makin' Dollas
DTMD heißt das neueste Signing der Mello Music Group und sie präsentieren auf ihrem Debüt einen sehr entspannten, von Pete Rock und Jazzy Jeff inspirierten Sound
Music Review | verfasst 12.10.2011
Danny Brown
XXX
Danny Brown berappt auf seinem Album »XXX« genau den Lebensstil, vor dem Mama und Papa immer gewarnt haben. Und er der Detroiter Rapper macht das richtig gut.
Music Review | verfasst 11.10.2011
Kidboy
Disparate EP
Beinahe ein HipHop-Release, was uns Jazz&Milk Records mit der Debüt-EP von Kidboy präsentiert. Mit Ohmega Watts und Blurum 13 sind auch interessante Stimmen dabei.
Music Review | verfasst 09.10.2011
Spank Rock
Everything Is Boring And Everyone Is A Fucking Liar
Spank Rock am Mic macht Spass und Boys Noize zeigt, dass er ein »echter« Produzent ist. Das Album ist eine Energiebombe, mit starkem Hang